Erfolgreichstes Jahr aller Zeiten wurde gebührend gefeiert

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Regenstauf, 17. November 2012 (orv) - Alle von der blauen "Telis-Macht" waren in den Spiegelsaal der Eckert-Schulen gekommen, um das erfolgreichste Jahr aller Zeiten noch einmal gebührend zu feiern. Olympia-Moderator Flo Weber konnte neben dem Regensburger Bürgermeister Joachim Wolbergs die gesamte Landesverbandsspitze mit Präsident Wolfgang Schoeppe, Vizepräsident Gerd Neubauer und Landestrainer Andreas Knauer, den Generalbevollmächtigten des Hauptsponsors Telis Finanz Eugen Hahn mit Marketingchef Rainer Leidl, den Leiter der Asklepios-Orthopädie-Abteilung Dr. Siegfreid Marr, den Marketingchef der Sparkasse Regensburg Herrn Karl und die versammelte Telis-Schar begrüßen. Mit großen Beifall wurde der langjährige Schatzmeister Horst König, in vielen LG-Jahren "Mädchen" für alles, in den verdienten Ruhestand geschickt. Nach einem opulenten Büffet war natürlich die Präsentation der Telis-Besten ein besonderes Highlight. Im Folgenden möchten wir die Highlights noch einmal Revue passieren lassen ...


Telis-Leichtathleten im Erfolgsrausch

2012 werden die Leichtathleten der LG Telis Finanz nicht so schnell vergessen. Wenn Träume wahr werden, dann ist es in diesem Jahr passiert, nicht einmal, nicht zweimal, sondern immer wieder …

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Eigentlich begann schon alles vorher, im Dezember 2011, als sich gleich ein ganzes Telis-Quartett für die Cross-Europameisterschaften im slowenischen Velenje qualifizierte und Corinna Harrer völlig überraschend U23-Bronze holte, mit im deutschen Juniorinnen-Team auch Neuzugang Jana Soethout. Jene Corinna Harrer setzte dann im August im Londoner Olympiastadion mit ihrem großartigem Halbfinallauf beim größten Fest der Welt mit einer absoluten Weltklasseleistung, nach Platz neun bei den Euromeisterschaften in Helsinki knapp fünf Wochen vorher, das Sahnehäubchen auf eine phantastische Saison. Weltklasse über dieselbe Distanz 1500m markierte Anfang September Florian Orth, nachdem er bei den Europameisterschaften Anfang Juli nach Sturz auf einem unglücklichen 11. Platz eingekommen war. Mit den beiden Europameisterschaftseinsätzen von Maren Kock (17.) und Philipp Pflieger (15.), beide über 5000m, hatte im Vorfeld wohl auch keiner gerechnet und der U20-Weltmeisterschaftseinsatz des Telis-Jugendlichen Jonas Koller über die 10.000m im ehrwürdigen Olympiastadion von Barcelona kann getrost unter der Rubrik „sensationell“ eingeordnet werden. Dazu kamen noch 21 nationale Titel, darunter die Frauen- und Männer Einzeltitel von Corinna Harrer (3000m Halle, 1500m), Maren Kock (1500m Halle), Florian Orth (1500m) und Philipp Pflieger (10.000m, 10km Str.). In der U23-Wertung standen Maren Kock (10.000m, 5000m), Corinna Harrer (Cross, 10km Str.) und Manuel Ziegler (Dreisprung) ganz oben.

Wenn olympische Träume wahr werden

Corinna Harrer hat sich 2012 einen Traum erfüllt, einen olympischen und ist direkt in die Weltspitze gelaufen. Damit hat sie für sich, aber auch für ihr Laufteam einen medialen Quantensprung vollzogen

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Eine junge Frau aus Regensburg hatte einen Traum für den sie jahrelang arbeitete, ihn erst im Herbst des vergangenen Jahres klar formulierte und dann konsequent umsetzte. Es war der Traum von einer Olympiateilnahme. Corinna Harrer ist angekommen, mittendrin im brodelnden Rund der 80.000 mit einer Weltklasseleistung im Halbfinale. Es fehlten letztendlich nur noch 23 Hundertstel bis zum absoluten Finalcoup. „Vielleicht ist sie die deutsche Läuferin, die uns 2016 in Rio die ersehnte Laufmedaille holt“, meinte ARD-Moderator Klaus Lufen, als eine überglückliche Corinna Harrer gerade die Mix-Zone im Olympiastadion nach ihrem Semifinal-Auftritt verlassen hatte. Ihr Weg dorthin führte über die Bronzemedaille bei den Cross-Europameisterschaften (U23) inklusive Team-Silber im Dezember 2011, zwei nationalen Titeln (3000m Halle, 1500m) und zwei Juniorentitel dazu (Cross, 10km Straße),der EM- und Olympia-Quali zuerst in Hengelo (4:04,81) und dann in Rom (4:04,30), über einen begeisternden Vorlauf bei den Europameisterschaften in Helsinki, direkt ins kontinentale 1500m Finale, wo sie dann als Neunte ein wenig Lehrgeld auf internationalem Terrain zahlen musste. Corinnas Leistungspalette 2012 ist ebenfalls beindruckend: 800m in 2:00,34min, 1500m in 4:04,30min, 3000m in 8:55,47min und die 10.000m in 33:13,62min, wobei die 1500m- und 3000m-Zeiten neue bayerische Rekorde sind und sie mit ihren Zeiten über 800m, 1500m und 3000m in Deutschland bei den Frauen ganz oben an der Spitze steht.

Die Wahnsinnsrennen des Florian Orth

Sturz und Triumph lagen bei Florian Orth 2012 immer nahe beieinander. Am Ende zeigte er es allen. Beim ISTAF in Berlin lief er „unvorstellbare“ 3:34,56 über die 1500m, was ihn selbst am meisten sprachlos machte

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Man spricht so gerne von einer Achterbahnfahrt, wenn’s mal so richtig rauf und runter geht. Florian Orth weiß seit diesem Jahr zumindest sportlich, was das so heißt. Bei den nationalen Hallen-Titelkämpfen in Karlsruhe küsste er im 1500m Halle nach einem wilden Gedrängel ohne eigenes Verschulden den roten Kunststoffbelag und zog sich dabei eine üble Verletzung an der Hand zu. Futsch die sichere Medaille und vielleicht sogar der Titel! Nach der unerwarteten EM-Qualifikation bei der Sparkassen Gala in Regensburg düpierte er bei den nationalen Titelkämpfen in Wattenscheid im Spurt den haushohen Favoriten Carsten Schlangen und holte sich damit nach seinem Titel in der Halle (2011) nun auch den im Freien. Als Neuling zur EM nach Helsinki angereist, überzeigte er mit einer souveränen Vorlaufvorstellung und einer überraschenden Final-Teilnahme. Dort hatten die besten 1500m-Läufer des Kontinents wieder einmal beschlossen, bis zum letzten Moment zu bummeln. Als die Hatz so richtig losging, war der Regensburger dabei – und wurde erneut von den Beinen geholt. „Nie war es so einfach, bei einer EM eine Medaille zu holen“, sagte er Monate später im Interview bei leichtathletik.de. Wie recht er damit hatte, bewies er selbst mit seinem phantastischen Rennen beim ISTAF in Berlin vor fast 60.000 Zuschauern: 4:34,56 in einem Weltklassefeld als Fünfter! Florian Orth ist ganz oben angekommen, zwei Monate früher mit dieser Leistung wäre er in London dabei gewesen …

Wie Phönix aus der Asche

Wer so am Boden liegt und wieder aufsteht, kann Großes leisten. Zumindest angefangen hat Telis-Langstreckler Philipp Pflieger in diesem Jahr damit. Die EM in Helsinki war ein klares Indiz dafür …

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2011 war für Philipp Pflieger ein Sorgenjahr. Eine Hiobsbotschaft kam nach der anderen. Systematisches Training ließ sein verletzter Körper erst wieder im Oktober zu. Keiner konnte sich vorstellen dass der Schwabe im Telis-Team so durchstarten würde, zumal auch im Februar der laufenden Saison wieder alles schief zu laufen schien und er den anvisierten Start bei den Deutschen Hallenmeisterschaften sausen lassen musste. Fast aus dem Nichts holte er dann als überraschender Titelträger Anfang Mai bei der 10.000m DM in Marburg eine 28:45,76 aus dem Ärmel, leider jene Winzigkeit von 76 Hundertstel für eine EM-Teilnahme zu langsam. Das belgische Oordegem scheint für Philipp Pflieger ein Glücksort zu sein. Dort wo er 2010 mit 7:55,99 schon mal eine 3000m Bestzeit gelaufen war, setzte er am Pfingstsamstag alles auf eine Karte und rannte die 5000m in 13:31,42. Das war nicht nur 15 Sekunden schneller als bisher, sondern auch auf Anhieb die A-Norm für die Europameisterschaften. Drei Wochen später bestätigte er bei den Deutschen Meisterschaften diese Leistung, indem er 13:13-Mann Arne Gabius fast bis ins Ziel als überlegener Vizemeister Paroli bieten konnte. Bei den Europameisterschaften in Helsinki war er lange in der Spitzengruppe zu sehen ehe er dann doch noch seiner internationalen Unerfahrenheit ein wenig Tribut zollen musste, aber dennoch auf dem prognostizierten 15. Rang einkam. Seine überaus gelungene Saison rundete er im September mit dem zweiten nationalen Titel über 10km auf der Straße ab, eingeschlossen der erstmalige Teamtriumpf zusammen mit Basti Reinwand und Jonas Koller.

Ein Nordlicht startet im Süden voll durch

Eigentlich ist es eine unmögliche Konstellation, dass Nordlicht Maren Kock im Süd-Team LG Telis Finanz steht. Doch was passt, passt eben und es passte so gut, wie es keiner für möglich hielt …

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Schon bei den Deutschen Hallenmeisterschaften überraschte Maren Kock selbst die Insider. Nachdem sie noch am Samstag gegen ihre neue Teamkollegin Corinna Harrer die 3000m verloren hatte, setzte wohl keiner auf der für Maren ultrakurzen 1500m auf sie. Mit der besten Leistung seit Jahren verbuchte sie dann den Titel noch vor der Deutschen Meisterin Corinna Harrer und der Hindernis-WM-Neunten Gesa Felizitas Krause. Auch über 10.000m Anfang Mai ließ sie nichts anbrennen: Mit 33:29,14 markierte sie nicht nur eine neue überragende Bestzeit, sondern brachte auch den Juniorentitel nebst Frauen-Silber mit heim. Am 23. Mai gelang ihr dann in Koblenz über 5000m der ganz große Coup. Mit 15:27,65 qualifizierte sich die Neu-Regensburgerin direkt mit der A-Norm für die Europameisterschaften in Helsinki, wo sie dann Ende Juni Platz 17 belegte. Mit dem Gewinn der 5000m bei den Deutschen Juniorenmeisterschaften in Kandel kam ein weiteres nationales Gold dazu. Ihre läuferische Bandbreite ist inzwischen genauso groß wie bei Corinna Harrer. 2:05,39 über 800m, 4:11,72 über 1500m, 8:55,60 über 3000m und die bereits erwähnten Topzeiten über 5000m und 10.000m können sich wahrlich sehen lassen.

Je oller je toller …

Hürdensprinterin Pamela Spindler denkt seit geraumer Zeit über ihr Karriereende nach und rennt dann mit einer 13,16 direkt in die deutsche Spitze …

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Für eine junge Frau in Unterammergau ist es nicht leicht, sich mit einer Sportart wie Leichtathletik zu beschäftigen. Erstens ist der nächste adäquate Trainer für Pamela Spindler nur im fast hundert Kilometer entfernten München zu finden, zweitens sind die Umfeld-Bedingungen vor allem im Winter alles andere als Leichtathletik freundlich. Doch je mehr die Oberbayerin im letzten Jahr über ihr Karriereende nachgegrübelt hat, desto schneller wurde sie in den erfahrenen Händen von Heinz Löser, zuerst ohne Hürden mit der ersten „11er“-Zeit als letztendlicher Fixpunkt über die 100 m, dann mit den Hürden mit ersten großen Showdown bei der diesjährigen Sparkassen Gala. Bei 13,16 blieben die Uhren stehen, sechs Hundertstel über der Europameisterschafts-B-Norm, und die hätte gereicht, weil Deutschlands Nummer eins Carolin Nytra verletzt passen musste. Bestätigt hat Pamela Spindler dies bei den nationalen Titelkämpfen, wo für sie trotz einer 13,17 nur Platz vier übrig bleib, weil die etatmäßige Nummer eins eben da noch einsatzfähig war. Der Trainer will nun endgültig in den Ruhestand gehen, die Bedingungen sind also noch schlechter als bisher. Deshalb sagt Pamela Spindler der Leichtathletik ade. Bye, bye Pam, wir werden dich sehr vermissen …

Der Aufstieg eines Youngsters

Platz sechs bei nationalen Nachwuchsmeisterschaften war bisher das Non-plus-ultra im noch jungen Sportlerleben des Jonas Koller. 2012 aber sollte alles anders werden, und wer dachte schon, dass der Jungspunt im Juli nach Barcelona reisen würde …

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Für Jonas Koller begann die Saison mit dem ersten Trepperlplatz als Zweiter der U20er Wertung bei den Deutschen Crosslaufmeisterschaften in Ohrdruf schon recht vielversprechend. Als im Mai die ersten Bahnmeisterschaften über 10.000m anstanden, sollte er bei den Älteren, den U23-Junioren einfach nur mal Erfahrungen sammeln. Die Bedingungen waren gut und Jonas Koller rannte einfach mal so mit. Als am Ende eine Steigerung von eineinhalb Minuten auf sagenhafte 30:17,74 als Dritter der U23-Wertung zu Buche stand, schauten zunächst alle einmal verdattert. Erst als der zuständige Bundestrainer herausrückte, dass zur A-Norm für die U20-Junioren-WM gerade einmal zwei Sekunden fehlten, wurde spekuliert und verhandelt. Am Ende genügten Jonas Koller wenige Wochen später ein Leistungsnachweis über 5000m mit der erneuten Bestzeit von 14:30,62 für die endgültige Nominierung. Damit ist er am Ende der Saison auf beiden Strecken Deutschlands schnellster Jugendlicher, besitzt zudem die B-Kader-Norm für die kommende Saison. In Barcelona durfte er sich zum ersten Mal das Trikot mit dem Adler überstreifen. Das Rennen verlief bei großer Hitze nicht ganz so, wie er sich das vorgestellt hatte. Trotzdem erreichte er in der Mitte des Feldes als 17. und fünfbester Europäer das Ziel. Acht Tage später bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in Mönchengladbach war der Akku dann doch ein wenig leer. Trotz allem kletterte er auch hier als Dritter über 5000m aufs Stockerl. Endlich dann im September konnte er seinen ersten nationalen Titel feiern. Zusammen mit Philipp Pflieger und Basti Reinwand ließ er sich bei den Deutschen Straßenlaufmeisterschaften über 10km Gold umhängen.

Endlich über die 16 Meter!

Telis-Dreispringer Manuel Ziegler überraschte 2012 mit dem kompletten Medaillensatz bei nationalen Titelkämpfen und überflog nach vielen Anläufen und einer langen Durststrecke endlich die 16-Meter-Marke …

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Irgendwie spürte man es schon in der Halle. Der Bursche wollte es in seinem letzten U23-Jahr endlich wissen. Da standen die 16 Meter, für deutsche Dreispringer so etwas wie eine magische Barriere, schon lang in seiner Agenda. Einmal streikte der Körper mit kleinen und auch größeren Weh-Wehchen, dann passten die äußeren Umstände wieder nicht. In Karlsruhe bei den nationalen Hallenkämpfen merkte man aber, dass es nicht mehr lange mit dem erhofften Durchbruch dauern konnte. 15,80m, so weit war er noch nie gesprungen – Bronze war der Satz aber allemal wert. Den ersehnten ersten Satz über 16 Meter hob sich Manuel Ziegler für den Sommer auf und schon bei einem der ersten Freiluftwettbewerbe klappte es. Besonders stolz kann der Neustädter im Telis-Dress auf das Kunststück sein, dass ihm sein weitester Satz von 16,26m ausgerechnet bei den Deutschen Meisterschaften in Wattenscheid gelang. Nur Meister Andreas Pohle sprang mit 16,64m weiter. Mit Silber hatte selbst Manuel Ziegler nicht gerechnet. Fehlte da dann nur noch Gold. Das holte sich der Telis-Dreispringer dann bei seinen letzten U23-Titelkämpfen. Souverän ersprang er sich den Titel dort in Kandel in seiner Spezialdisziplin. Nun zieht es den Regensburger für ein Jahr in Richtung Memphis/USA, wo er für ein Jahr studiert. Wer weiß, wie er dann 2013 die dort idealen Umfeldbedingungen in Richtung 16,50m umsetzen kann …

Mikki Heiß erfüllt sich Medaillentraum

Die Laufasse der LG Telis Finanz ließen 2012 nichts anbrennen und schwangen sich zur absoluten Nummer eins der Republik auf. Einmal Olympia, vier Mal EM, dazu sechs nationale Einzeltitel bei Männer und Frauen und 6 Teamtitel dazu sprechen eine deutliche Sprache. Mit den Einzelmedaillen von Mikki Hirt (2.) und Steffi Volke (3.) inklusive Teamtitel bei der Marathon-DM im Oktober nahm das Jahr ein würdiges Ende

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Prognosen für die Telis-Läufer/Innen in diesem Jahr aufzustellen war ein Kunststück. Selbst die mutigsten Voraussagen wurden meist übertroffen. Angefangen hat das Ganze bereits in der Halle mit der Doppelsiegdublette Harrer-Kock über 1500m und 3000m. Die beiden Crossteams mit dem Männersieg (3. Pflieger/5. Julian Flügel/ 8. Felix Plinke) und dem Frauentriumpf (3. Harrer/8. Christiane Danner/11. Kock) schlossen nahtlos an. Halbmarathoni Mikki Heiß brillierte bei den Titelkämpfen im Marathon als Silbermedaillengewinnerin und über 21,1km mit neuer Bestleistung von 1:17:40 auf Rang fünf. Über 10.000m tat sich hinter Meister Pflieger bei den Frauen auch einiges: Nachdem nun Dopingsünderin Simret Restle wohl endgültig aus den Listen sein sollte, waren Maren Kocks 33:29 und Jana Soethouts 33:57 nicht nur hervorragende neue Bestleistungen sondern zugleich auch noch Silber und Bronze in der Frauenwertung wert. Dass sich die älteren Laufasse nicht nur Senioren-Gold umhängen lassen (2x Heiß, 3x Steffi Volke, 2x Dennis Pyka), sondern auch noch veritabel mit der Gesamtspitze mithalten können, bewiesen nach dem Heiß’schen Marathon-Coup auch Steffi Volke als Frauen-Dritte auf der gleichen Distanz und auch Dennis Pyka als Fünfter. Die 3x1000m Staffel mit Felix Plinke, Philipp Pflieger und Florian Orth verlor zwar hauchdünn erhofftes DM-Gold, verbesserte aber ihren eigenen bayerischen Rekord um sieben Sekunden auf phänomenale 7:05,57min. Mannschaftliche Stärke zeigten die Telis-Läufer dann vor allem über 10km auf der Straße. Mit Philipp Pflieger, Basti Reinwand – zugleich Männer-Sechster – Jonas Koller bei den Männern, Corinna Harrer, Jana Soethout, Steffi Volke bei den Frauen und Corinna Harrer, Maren Kock, Sabrina Lang bei den Juniorinnen standen gleich drei Telis-Teams ganz oben …