Die kürzeste Mittelstrecke ist kein verlängerter Langsprint

Regensburg, 5. Februar 2013 (Kurt Ring) - Irgendwie hat man sich im Bereich Lauf der deutschen Leichtathletik auf den 800m zumindest in den letzten zehn Jahren verlaufen. Die Letzte, die nach der Jahrtausendwende die magische Marke von zwei Minuten unterboten hatte, war Claudia Gesell 2003 mit einer 1:58,93. Sie war es auch die bei der WM 2003 in Paris für die letzte internationale Platzierung mit Platz fünf sorgte. In dieser Zeit schon setzte man in der deutschen 800m-Szene der Frauen auf die 400/800m-Schiene, die als erfolgsträchtiger betrachtet wurde. Schließlich schienen auch die Protagonistinnen der Jahrtausendwende Gesell, Teichmann (2001 - 1:58,62) und Kisabaka (2000 – 1:59,97) aus dieser Ecke zu kommen. Ob Monika Gratzki (später Merl), Jana Hartmann oder Fabienne Kohlmann, die alle die zwei Minuten ankratzten, aber nie darunter blieben, alle kamen von den 400m.  Hier geht's weiter auf la-coaching-academy.de ...