Der Kampf um internationale Normen erzeugt hohe Wellen

Regensburg, 2. August 2013 (orv) –  Günther Lohre, Vizepräsident Leistungssport und Mitglied des nominierenden BAL, schreibt am 1. August im Forum auf leichtathletik.de: „Man kann mit der Gewichtung der Deutschen Meisterschaften als Nominierungskriterium nicht einverstanden sein. Wir bewerten die Saisonbestleistung und den Schnitt der besten Leistungen höher als den Titelgewinn. Da wir nur einen Athleten mit B-Norm mitnehmen können und Erik Balnuweit in den beiden ersten Kriterien knapp besser war, wurde er nominiert.“ Die Kriterien wurden Anfang des Jahres veröffentlicht und jeder Athlet/Trainer weiß welche Anforderungen erfüllt werden müssen.“ In den Nominierungsanforderungen für internationale Meisterschaften 2013 des DLV steht unter (4): „Vorrang haben die Deutschen Meister der Deutschen Meisterschaften von Ulm (06./07.07.2013) bei einmaliger Erfüllung der 1. DLV-A-WM-Norm und der 2. DLV-WM-Norm (Stabilitätsleistung) bis einschließlich zum Zeitpunkt der Deutschen Meisterschaften.“ Wie passt das zusammen? Hürdenläufer Bühler klagt inzwischen gegen den DLV, in der heutigen Süddeutschen Zeitung befasst sich Thomas Hahn damit.