1500m Finale aus einem anderen Blickwinkel

Moskau Stadion Foto RingMoskau, 16. August 2013 (orv) - Es war ein seltsamer Augenblick für Harrer-Trainer Kurt Ring, als die 12 1500m Finalistinnen an der Startlinie standen. Es wäre machbar gewesen für seinen Schützling. Die Form von Hengelo, Rom oder Helsinki des letzten Jahres oder auch jene von Tampere heuer hätte reichen können, um unter diesen Zwölfen zu sein. Gegen fast alle war Corinna Harrer schon gelaufen, einige hatte sie auch schon geschlagen. Was dann kam, war kein außerirdischer Endlauf wie bei Olympia, sondern ein Rennen, wie die Regensburgerin international schon einige gelaufen war. Die Weltelite ist ihr nicht enteilt und London sollte keine Ausnahme bleiben in der weiteren Karriere des Telis-Sternchens. Sie wird wieder kommen im nächsten Jahr, wenn es in Zürich um den EM- Titel geht. Dann wird Harrer-Trainer Kurt Ring hoffentlich keinen seltsamen Augenblick erleben.