Ruhe kehrt ein an diesen Tagen

Weihnachten-Image2012kleinRegensburg, 23. Dezember 2013 –   Eigentlich bin ich sehr froh, dass endlich Weihnachten kommt. Die letzten Schlachten sind geschlagen, die Athleten/Innen verflüchtigen sich in alle Himmelsrichtungen, um mit ihren Lieben zu feiern, der Sport tritt mal ins zweite Glied. Eigentlich mag ich diese Stimmung des letzten Trainings vor den Feiertagen aber doch nicht. Die Gedanken sind schon wo anders, die letzten Verpflichtungen vor dem Fest müssen erledigt werden, ein kurzer Händedruck, das obligatorische „Fröhliche Weihnachten und einen guten Rutsch“ auf den Lippen und dann ist die Halle leer. Wieder ein Jahr ist vorbei, voll von allen Freuden, Erfolgen und Überraschungen, aber auch von Verletzungen, Enttäuschungen und sportlichen Katastrophen.


Eigentlich sollte 2013 nicht immer noch mehr bringen und doch wurde es erfolgreicher denn je. Nicht für alle und nicht immer für dieselben. Der Leistungsdruck, den man sich selber macht, der aber auch inzwischen heftig von außen heran getragen wird, macht oft den Kopf leer. Auch wenn es immer weiter gehen muss, standen Medaillen, Meisterschaften und Bestenlistenplätze nicht im Vordergrund. Dazu war das Olympiajahr 2012 mit vier EM-Teilnahmen und einer bei Olympia noch viel zu nah. Allein die ganz individuelle Weiterentwicklung unserer jungen Athleten/Innen hatte Priorität. Auch das ist nicht immer gelungen, weil Menschen eben keine Maschinen sind und Höhepunkte nicht mehr wahrgenommen werden, wenn man sich dauernd in Gipfelnähe befindet.

Claus Wotruba, Sportredakteur der Mittelbayerischen Zeitung in Regensburg, bezeichnet mich inzwischen anlässlich meiner Prognosen vor Höhepunkten als notorischen Schwarzseher, wenn ich die Erfolgsaussichten der Blauen bisweilen ein wenig herunterspiele. Meistens hat er recht und wenn dann die Wirklichkeit eines enttäuschenden Ereignisses trotzdem mal eintrifft, tut’s immer noch und immer wieder weh, auch wenn der ultimative Erfolg nicht mehr so im Vordergrund steht. Für mich ist es schon lange nicht mehr wichtig, dass die Blauen die Besten Bayerns oder sogar Deutschlands sind. Allein die strahlenden Augen eines jungen Sportlers, wenn wieder einmal SEIN Traum wahr geworden ist, entschädigen für all die Mühen.

So möchte ich vor allen an Weihnachten jenen danken, die all das mit mir möglich machen, zu allererst meiner lieben Frau Doris Scheck, die mir für all meine sportlichen Träume die Freiräume eröffnet, die man zur Verwirklichung braucht, dabei trotz eines stressigen Berufs als Unternehmerin mehrmals die Woche das praktische Training meiner „Lieblinge“ gestaltet und immer nur im Schatten des großen Ruhmes steht, bisweilen wenig Dank dafür erntet. Aber auch meinem Präsidenten Norbert Lieske, der immer dann für Harmonie sorgen muss, wenn ich wieder einmal „Trappatoni“ gespielt habe, meinem GmbH-Geschäftsführer Otto Prinzing, der nie müde wird, die nötige „Kohle“ zu beschaffen, meinem stets rumwuselnden Jungmanager Jochen Schweitzer, der inzwischen ein Netzwerk, reichend bis zum Mond, aufgebaut hat, seinem Vater Hartmut, der den Förderverein erfolgreich führt, den Trainern Georg Hofmeister, Christophe Chayriguet, Christiane Danner, Steffen Landgraf, Wolfgang Wattolik, Julia Kick, Norman Feiler, Arno Kosmider, Jürgen Stephan, Werner Forster, Klaus Bornmann, Helmut Kammerer,  Manfred Ziegler, Marian Spyra, Josef Zweck und Rudi Graf, die in anderen Funktionen auch noch der LG dienen, sowie unserer Vereinsphysiotherapeutin Anne Toffel gilt mein Dankeschön. Nicht vergessen will ich unseren Geschäftsstellenleiter Thomas Stockmeier, der inzwischen einiges zu verwalten hat, all die Helfer und Kampfrichter bei unseren Veranstaltungen, den Athletenmanager Jochen Habermeier, verantwortlich für so manchen Auslandsstart unserer Asse, meinem fachlichen Mentor Lothar Pöhlitz, zuständig für viele interessante Artikel auf La-coaching-academy.de und unsere Webmaster Gerit Wagner und Oliver Köhler.

Last but not least richtet sich mein besonderer Dank an Eugen Hahn, Vorstandsvorsitzender der Telis Finanz AG, der seine „Blauen“ weit mehr als nur bei einem normalen Sponsoring ins Herz geschlossen hat und vieles dadurch erst möglich gemacht hat. Auch allen anderen Sponsoren und Gönnern sei an dieser Stelle gedankt. In diesem Sinne wünsche ich der gesamten LG-Telis-Finanz-Familie ein besinnliche Weihnachtsfest und noch ein paar „staade“ Tage danach, ehe das Europameisterschaftsjahr 2014 uns wieder voll in den Bann zieht.

 

 

Euer Kurt Ring