Regensburger Leichtathletik-Nachwuchs gefällt bei der Jugend-DM

Viehbeck BLV-Hindernisse MeetIN2014 KiefnerfotoWattenscheid, 10. August 2014 (orv) –  Viele Platzierungen unter den Top-Acht aber die erhoffte Medaille sollte es für die Leichtathletik-Nachwuchs aus der Region Regensburg nicht geben. Am nächsten dran war die neue Telis-Mittelstreckenhoffnung Tim Englbrecht mit seiner Steigerung über 1500m auf 3:59,51 und Platz fünf bei der U18. Insgesamt stellte sich der Oberpfälzer Nachwuchs aus Regensburg, Schierling, Amberg, Schwandorf und Kötzting mit sieben Top-Acht-Platzierungen recht gut dar und macht Hoffnung auf die nächsten Jahre.

 

Er war dran an der Medaille bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in Wattenscheid. Telis-Nachwuchs-Mittelstreckler Tim Englbrecht lieferte im 1500m Finale der U18 ein großes Rennen und blieb als Fünfter mit 3:59,51 min erstmals unter vier Minuten, nachdem er bereits im Vorlauf mit 4:03,87min Bestzeit gelaufen war und als Vorlauf-Zweiter souverän ins Finale kam. Überraschender neuer Meister wurde der Berliner Thilo Brill mit 3:56,62min, den der Regensburger im Vorlauf noch niederhalten konnte. Englbrechts noch ein Jahr jüngerer Teamkollege Johannes Merker blieb erwartungsgemäß mit ordentlichen 4:12,74 min noch im Vorlauf hängen.

 

Der Oberpfälzer Nachwuchs schlug sich am zweiten Tag weiterhin wacker. Nach Tim Englbrechts fünften Platz lief die Ambergerin Kathrin Fehm (SGS Amberg) fast sensationell ins Finale über 100m der gleichen Altersklasse. Im Vorlauf blieb sie dabei erstmals mit 11,94sec bei allerdings viel zu starkem Rückenwind (+3,7m/s) unter 12 Sekunden, lief dann im Zwischenlauf reguläre persönliche Bestleistung mit 12,12sec und beendete das Finale als Siebte mit 12,16sec. Der Schwandorfer Fabian Müller (TSV) erzielte bei seinem sechsten Platz über 400m der U18 für ihn sehr gute 50,23sec. Etwas unter Wert blieb die Regensburger SWC-Weitspringerin Jacqueline Sterk mit Platz acht und 5,63m im Meisterschaftswettbewerb der U18. SWC-Sprinter Felix Mittermeier scheiterte über 200m der U20 im Vorlauf mit 22,47sec. Noch besser als alle vier war Lena Göstl (TV Zwiesel) als 1500m-Vierte (U18) mit persönlicher Bestleistung von 4:39,87min.

 

Der zweite Tag der Deutschen Jugendmeisterschaften endete mit einem weiteren guten Ergebnis eines Telis-Läufers. Mit einer Steigerung um fast zehn Sekunden auf 5:56,29min erreichte Sebastian Viehbeck im 2000m Hindernis Finale der U20 als Siebter das Ziel und holte sich damit die erhoffte Urkunde. Mit seinem neuen Hausrekord blieb er nicht nur zum ersten Mal unter sechs Minuten sondern war auch gar nicht weit vom vierten Platz weg, den Tobias Blum in 5:54,06min belegte.

 

Am Finaltag der Meisterschaften wurden dann nicht alle Telis-Träume wahr. Im Vorfeld hatte Franziska Reng über 3000m der U20 mit einer Medaille geliebäugelt, am Ende blieb nur Platz sieben, der aber mit einer neuen Jahresbestleistung von 10:00,18min. Zu wenig an diesem Tag, um schon bei Hälfte einem Führungsquartett folgen zu können. Carolin Kirtzel von der LG Wedel-Pinneberg holte sich den Titel mit 9:33,14min. Der schon vom Hindernis-Fight etwas müde Sebastian Viehbeck (LG Telis Finanz) blieb im 3000m Finale der U20 als Neunter bei 8:41,56min hängen, gut drei Sekunden über seinem Hausrekord. Erstmals bei der U20 am Meisterschaftsstart war für Hochspringer Sven Glück bei 1,95m und Platz 11 Schluss. Besser machte es die Kötztinger 800m-Läuferin Elisabeth Plötz, die mit 2:12,01min Sechste wurde.