Stimmen vom zweiten Tag der Hallen-DM

Kock-dm halle 15-kiefnerKarlsruhe, 22. Februar 2015 (leichtathletik.de) - Ich habe schon längerfristig entschieden, dass ich hier die 1.500 Meter laufe. Ich hatte vorher nur ein Rennen über diese Strecke in diesem Winter, das wegen eines kleinen Remplers mit einem Kampfrichter nicht optimal war. Ich wusste aber, dass ich Richtung 4:15 und hier vorne mitlaufen kann. Ich habe auch gedacht: Ich nehme es als Test für die Vor- und Endlaufsimulation, obwohl man es mit den 3.000 Metern nicht ganz vergleichen kann, wo ich die Norm für Prag schon habe. Dann wurden die Zeiten der Konkurrenz hin zur DM immer schneller, von Hanna [Klein] und Thea [Heim]. Trotzdem bin ich bei der Strecke geblieben. Hier habe ich mitbekommen, dass es vorne eine Absprache gab. Ich habe mich reingehängt. Das Tempo war hoch. Nach meinem Antritt habe ich gedacht: War es zu früh? Die Beine wurden etwas schwer. Ich habe aber auf der Leinwand gesehen, dass ein Loch gerissen war. Dann habe ich es durchgezogen. Es war ein guter Test. Es kommen noch zwei Wochen, in denen ich etwas machen kann. Dann freue ich mich auf meine ersten Indoor-Meisterschaften auf europäischer Ebene. Das Finale will ich erreichen. Das wird sicherlich ein harter Lauf. Dann ist alles offen. Hier geht's weiter auf leichtathletik.de ...