Regensburger Traditionsveranstaltung mit 500 Leichtathleten im Uni-Stadion

Nigg1 Watter14 SterkfotoRegensburg, 11. Mai 2014 (orv) –  Beim traditionellen Rolf-Watter-Meeting der Leichtathleten am kommenden Samstag ab 13 Uhr im Regensburger Uni-Stadion trifft in vielen Disziplinen zum ersten Mal in diesem Jahr ein Großteil der bayerischen Elite aufeinander. Darunter auch fast die gesamten Spitzenathleten/Innen der LG Telis Finanz, die zwei Tage nach den Bayerischen Staffelmeisterschaften in heimischen Gefilden ihre Form testen wollen. So zählen denn auch die vielfachen Deutschen Meister/Innen Maren Kock, Corinna Harrer, Florian Orth und Philipp Pflieger zu den Aushängeschildern der Veranstaltung. Mit Stella Kubasch und Benedikt Huber (beide 1500m) treten auch zwei hochkarätige Telis-Neuzugänge erstmals beim Heimmeeting im blauen Trikot an. Im Sprintbereich führt Johannes Nigg (LG Telis Finanz) über 100m und 200m die Nennliste an. Bei den Frauen sticht Sprinterin Sprinterin Amelie-Sophie Lederer (Quelle Fürth/11,64sec/100m) und Weitspringerin Sabine Hoja (SWC Regensburg/6,03m) heraus. Insgesamt werden wieder über 500 Sportler/Innen hauptsächlich aus Bayern am Start sein.

 

Angesichts der Schwerpunktlegung der einheimischen Asse auf die 1500m verliert der Kampf um den Rolf-Watter-Gedächtnispreis über die 800m der Männer ein wenig an Bedeutung. Es kann gut sein, dass der Sieg deshalb mit Gerhard Dennis (LAZ Puma Rhein-Sieg) an einen Nicht-Bayern geht. „Natürlich sind die Testläufe der Telis-Damen über 1500m aus sportlicher Sicht ein absolutes Highlight, wobei die beiden Stärksten, Maren Kock und Corinna Harrer, gleich einmal in separaten Rennen die 4:10min anpeilen sollen. „Separat deshalb, weil sie, jede für sich, am Anfang der Saison ihr eigens Grundtempo finden müssen“, sagt Telis-Teamchef Kurt Ring dazu, „für unsere Telis-Läuferinnen Stella Kubasch, Julia Kick, Anna Plinke und die Fürtherinnen Julia Hiller beziehungsweise Stefanie Müller geht’s um die Erfüllung der DM-Norm.“ Dazu muss das Quintett unter 4:32,00min bleiben, was zumindest für Stella Kubasch und Julia Kick kein Problem sein sollte.


Eine Woche vor dem großen Pfingstmeeting im belgischen Oordegem bittet der Telis-Coach seine Jungs zum Doppelstart über 1500m und 3000m. „Wenn dabei einige Normen für die Deutschen Meisterschaften fallen, ist es auch gut, ansonsten sollen sie unter Wettkampfbedingungen noch einmal richtig gut trainieren“, sagt Kurt Ring zum starken Telis-Geschlecht. Die Konkurrenz aus Fürth und Höchstadt/Aisch wird sie entsprechend fordern. Der in den letzten Jahren unter Trainer Wolfgang Wattolik sich ständig weiter entwickelnde Johannes Nigg (LG Telis Finanz) kann über 100m und 200m durchaus um den Sieg mitlaufen. Nicht besonders gut sieht es derzeit bei Bayerns Technikern aus. Sowohl der Weit- als auch der Hochsprung weist bisher geringe Meldezahlen auf, von den Hürden ganz zu schweigen.


Der Stabhochsprung muss diesmal ausfallen, weil ein Frühjahrssturm die Anlage im Universitätsstadion so verwüstet hat, dass sie vom Sportzentrum der Universität nicht mehr rechtzeitig repariert werden konnte. LG-Präsident Norbert Lieske freut sich trotzdem auf die Wettkämpfe: „Das Meeting findet nun schon zum 36. Mal statt und ist als eines der größten Bayerns aus dem Freistaat nicht mehr weg zu denken. Die LG Telis Finanz wird bemüht sein, mit seinem erfahrenen Organisationsstab den Wettkämpfern perfekte Bedingungen für ihre ersten Saisonziele zu geben, auch wenn es arbeitstechnisch jedes Jahr eine erneute Herausforderung ist.“