Im anaeroben Training liegt der Schlüssel für das Wettkampfergebnis

© Lothar Pöhlitz  -  22. Mai 2015  -  Die individuelle Ausdauerleistungsfähigkeit wird von der ererbten aeroben Kapazität, der  erarbeiteten aeroben Schwelle bei 2 bzw. 3 mmol/l Laktat (vL2 bzw. vL3) und dem Niveau der maximalen Sauerstoffaufnahme (V02max) bestimmt. Zusammen sind sie für Elite – Läufer die Voraussetzung für ein effizientes anaerobes Training mit dem der Organismus auf die hohen grenzwertigen anaeroben Anforderungen im 1500 m, 3000 m Hindernislauf und 5000 m - Wettkämpfen vorbereitet wird. Die aerobe Schwelle ist Basis für alles Training, den Geschwindigkeitsaufbau, die immer kürzeren Pausen, die Erholung zwischen 3 oder auch einmal 4 Rennen innerhalb einer Woche bei EM, WM oder OS und die Laufökonomie. Sie ist auch Voraussetzung für die Entwicklung der aeroben Kapazität - die „rückwirkend“ auch Einfluss auf die Schwellenentwicklung hat. Das erfordert auf der einen Seite Training das auf die Verbesserung der aeroben Schwelle zielt, auf der anderen Seite aber auch Trainingseinheiten im aerob-anaeroben Übergang zum anaeroben Stoffwechsel hin die bewirken müssen das immer mehr Sauerstoff zur Energieversorgung und zum immer schnelleren Laufen unter anaeroben Bedingungen zur Verfügung steht. In diesem Prozess wird gleichzeitig die Laktattoleranz mit dem Ziel entwickelt möglichst lange das verstoffwechselte Laktat ins Energieversorgungssystem zurück zu schleusen. Hier geht's weiter ...