Die Süddeutsche Zeitung über die Methoden des "Oregon Project"

München, 6. Juni 2015 (Knuth/SZ) -  Vor knapp drei Jahren stand der Manager Jos Hermens im Bauch des Olympiastadions von London. Er war sauer. Kenenisa Bekele war gerade als Vierter ins Ziel getrudelt, im olympischen Rennen über die 10 000 Meter. Sein Kenenisa, dreimaliger Olympiasieger, nur Vierter! Weil ihm der äthiopische Verband eine unnötige Qualifikationshatz auferlegt habe, schimpfte Hermens. So hatte Bekele doch keine Chance gegen den Briten Mo Farah und den Amerikaner Galen Rupp. Hier geht's weiter bei der Süddeutschen Zeitung ...