Eine Mehrgenerationenausbildung beginnt im Schülertraining

© Lothar Pöhlitz  -  20. Oktober 2015  - Der immer wieder einmal auftauchende van Aaken - Mythos das LSD die beste und wichtigste Möglichkeit für den Läuferfortschritt ist scheint noch nicht allerorts überwunden. Natürlich ist es sinnvoll mit einem „langen langsamen Lauf“ zwei- bis dreiwöchentlich dem jungen Organismus ihres Talents auch die Fettverbrennung „zu lehren“. Dies ist aber nur ein Teil der vielfältigen Ausbildungsaufgaben die für schnelles Laufen auf den Olympia - Strecken von 800 m bis zum Marathon dem Organismus zu vermitteln sind. Ersparen sie ihm deshalb nicht den Umgang, die Auseinandersetzung mit den 3 Energiebereitstellungssystemen, mit Intensitäten die für die angestrebte Trainingswirkung, für die Entwicklung der aeroben, alaktaziden oder anaerob-laktaziden Energiesysteme notwendig sind. Natürlich fängt man mit den jüngeren „ganz behutsam an“. In der Anzahl der Wiederholungen, den Geschwindigkeiten, den Pausen- oder auch Streckenlängen. Das wichtigste Anliegen aber muss sein schon früh die die meist zu wenigen ererbten schnellzuckenden FT - Muskelfasern mit alaktazide Training wenigstens zu erhalten. Oder auch die „Dauerlauf-Komfort-Zone“ hin und wider zu verlassen, indem der mittlere Dauerlauf im Wald zunächst nur 8-10 Minuten lang aber „flott im Mittelstreckenschritt“ – mit zunehmender Leistungsfähigkeit später 20 oder sogar eines Tages in der zweiten Phase des Jugendtrainings 30 Minuten als Tempodauerlauf (DL-3) gestaltet wird, auch schon früh mit Anspruch an die Lauftechnik. Hier geht's weiter ...