Im LCA-Interview

© Lothar Pöhlitz – 21. Januar 2016 - Nach Sarah Schmidt´s U20-EM Silbermedaille über 800 m und Alina Reh´s Doppelsieg bei den Junioren-Europameisterschaften im schwedischen Eskilstuna über 3.000 und 5.000m freute sich die deutsche Leichtathletik im Dezember über Konstanze Klosterhalfen´s Cross-Europameistertitel – nachdem sie bereits bei der U20-EM 2015 im Sommer über 1500 m Bronze gewann – und damit über ein weiteres „Lauf-Goldkörnchen“. Früher hätte man gesagt über ein neues „deutsches Fräuleinwunder“. Seit „KoKo“ mit 12 Jahren eine 2:38,42 über 800 m lief ging es langsam, aber kontinuierlich bergan. Vielseitig, auch sprung-sprintorientiert aufgebaut, hat sie nun 2015 mit ihren 1500 m in 4:09,58 und den 3000 m Jugendrekord am 20.8. in Bergisch Gladbach – sozusagen zum Ende der Saison – mir scheint erstmals ihre Stärken auch für die Zukunft beeindruckend offengelegt. Wir sahen dort ein aerob-anerobes Talent, das sich auf Grund ihrer derzeitigen Konstitution und bei Ausschöpfung der Reserven auch in der Unterdistanz ein breites Leistungsspektrum für eine hoffentlich gesunde Zukunft bauen kann. Nach einer kontinuierlichen Leistungsentwicklung in den Vorjahren waren die 4:09,58 und die 8:53,21 für eine 18 Jährige schon etwas Besonderes. Mit ihrem Trainer Sebastian Weiß und dem TSV Bayer 04 Leverkusen hat sie die besten Voraussetzungen für eine erfolgreiche Zukunft. Hier geht's weiter ...