Benedikt Huber holt sich bei den Bayerischen Hallenmeisterschaften den zweiten Titel

Boch2 BLV Halle16 Premru FotoFürth, 23. Januar 2016 –  In sechs Wettbewerben sieben Medaillen, das konnte sich für das kleine Team der LG Telis Finanz bei den Bayerischen Hallenmeisterschaften in Fürth sehen lassen, zumal auch noch zwei Meistertitel dabei waren. Dabei zündete Senkrechtstarter Simon Boch über 3000m seine nächste Rakete. Mit einer faszinierenden Tempoverschärfung auf den letzten 800 Metern ließ er in 8:06,68min dem Deutschen 10.000m-Meister Mitku Seboka (LAC Quelle Fürth) und dem Deutschen Meister über 3000m Hindernis Martin Grau (LSC Höchstadt/Aisch) nicht den Hauch einer Chance und unterbot damit die Norm für die Deutschen Hallenmeisterschaften mit neuer deutscher Jahresbestleistung deutlich. "Nachdem das Tempo im Mittelteil deutlich langsamer wurde, musste ich handeln. Ich glaube, ich kann noch schneller", rechtfertigte der Telis-Jungstar seinen frühen Vorstoß. Teamkollege Benedikt Huber zeigte sich im eher taktisch geprägten 800m Finale mit 1:54,55min ebenso überlegen, die beiden weiteren Telis-Athleten Gabriel Genck (1:55,42min) und Keyan Hatami (1:57,19min) landeten auf den Plätzen drei und sechs. Auch für die beiden 3000m-Läuferinnen Luisa Boschan und Anna Plinke wurde es am Ende eines spannenden Rennens ganz knapp nichts mit der DM-Norm. Mit 9:52,69min und 9:52,83min fehlten am Ende etwas mehr als drei Sekunden auf den Rängen 3 und 4. Teamkollegin Ivana Gancheva freute sich auf Platz acht einkommend über feine 10:24,16min. Medaille Nummer 5 sprang Simon Ziegler mit dem Stab als Zweiternach Hause. Hätte er die 4,70m nicht ausgelassen wäre sogar der Sieg drin gewesen. Nach klar übersprungenen 4,60m waren an diesem Tag 4,80m zu hoch. Sprinter Johannes Nigg zeigte sich im Zwischenlauf über 60m mit für ihn sehr guten 7,03sec auch von seiner besten Seite. Im Finale landete er mit 7,08sec auf Platz sechs. Am Sonntag gab's dann für die Telis-Lauftruppe noch zwei Mal Bronze über 1500m: Anna Plinke schaffte dies mit 4:33,80min und Benedikt Huber mit 3:51,76min. Beide erfüllten damit auch die Norm für die Deutschen Hallenmeisterschaften. Jeweils auf Platz fünf landeten Luisa Boschan mit 4:37,54min und Keyan Hatami mit 3:59,88min. U18-Läuferin Eva Schien belegte über 3000m mit 11:04,14min Platz sechs, Teamkollege Kilian Stich bewältigte die Distanz in 9:10,01min.