Es war erst sein dritter 5.000m Lauf überhaupt und dann gleich der wichtigste in seinem bisherigem Sportlerleben. Jener, der ihn nach Rio zu den Olympischen Spielen bringen sollte. „Das Rennen ging gut los. Als ich merkte, dass das Tempo bis zum vierten Kilometer doch wenig, aber stetig nachließ, wurde ich doch ein wenig nervös. Ich wusste aber, dass ich hinten noch etwas drauf habe und am Ende hat’s dann gereicht. Kein Vergleich zum letzten Jahr, als ich unbeschwert hier meine Premiere mit 13:29 abliefern konnte. Der Druck war diesmal deutlich  zu spüren und mir fallen jetzt etliche Felsbrocken vom Herzen“, analysierte der Regensburger sein Rennen mit etwas Abstand zum hoch emotionalen Geschehen.

Über 3000m Hindernis lief Valentin Unterholzner mit 8:59,14min die DM-Norm. Für Maren Kock endete der Schnellschuss im Belgischen dann doch nicht so gut. Als sie bei zwei Drittel des Rennes merkte, dass es wohl mit der Norm nichts mehr werden würde, nahm sie vernünftigerweise einen Gang raus und ließ es mit 4:18,30min austrudeln.