© Lothar Pöhlitz – 26. März 2017 - Leistungs- bzw. Hochleistungstraining zielt in erster Linie auf Erfolge bei Meisterschaften und den internationalen Höhepunkten EM, WM oder Olympische Spiele. In den Mittel- und Langstreckendisziplinen erfordert der Weg ins jeweilige Finale über VL, ZL, HF vor allem die „Sieg-Taktik“, Tempowechselfähigkeiten auf der Strecke und Steigerungsfähigkeiten in den Endphasen. Das bedeutet sowohl auf kurze, als auch lange Spurts nach oft außergewöhnlich ruhigen Startphasen und schnellen Mittelabschnitten vorbereitet zu sein. Damit wird auch die Schrittfrequenzerhöhung unter Ermüdung in den verschieden langen Endphasen von Wettkämpfen eine wichtige Ausbildungsaufgabe. Mit der Entwicklung der laufspezifischen Kraft in Verbindung der entsprechenden Nerv-Muskelleistung und der Bereitschaft im entscheidenden Moment die notwendigen psychophysischen „Befehle“ geben zu können, hat man die entscheidenden Instrumente für „Siege“. Das setzt die Fähigkeit zu einer der jeweiligen Geschwindigkeit und Situation angepassten Schrittfrequenzerhöhung unter zunehmender anaerober Ermüdung voraus. Hier geht's weiter ...