Regensburgs Laufarmada überzeugt bei heimischer 3.000m-Challenge

Boch1 Challenge 2017 KiefnerfotoRegensburg, 29. April 2017 (orv) –  Rechtzeitig zum Start der 3.000m-Challenge am Regensburger Weinweg spitzte die Sonne nach langen Tagen der Kälte und Nässe durch die Wolken und plötzlich waren sie da, die idealen Bedingungen für ein Einstiegsrennen nach Maß bei der Regensburger 3.000m Challenge. Die Athleten/Innen nutzten die dann auch, um mit vorzüglichen Leistungen in die Saison einzusteigen. Allen voran Julia Kick (LG Telis Finanz Regensburg), die mit ihren 9:22,89min ihre persönliche Bestleistung um acht Sekunden steigerte. „Man kann also auch mit einer 40-Stunden-Woche Bestzeiten laufen“, strahlte die Regensburgerin nach dem Rennen. Seit Herbst ist die BWL-Absolventin in einem Regensburger Unternehmen fest angestellt. Bei den Männern setzte ein Telis-Trio positive Zeichen. Mit einem unwiderstehlichen Antritt auf den letzten beiden Runden setzte sich Simon Boch in 8:18,33min sicher durch, zog seine beiden Teamkollegen Tim Ramdane Cherif (8:21,27min) und Jonas Koller (8:21,42min) zu neuen persönlichen Bestzeiten. Für Jonas Koller kam unmittelbar vor den in 14 Tagen im sächsischen Bautzen stattfindenden Deutschen Meisterschaften über 10.000m das Zurückfinden zu alter Stärke gerade noch rechtzeitig.

„Man sollte die Ergebnisse nicht überbewerten. Die Athleten/Innen kommen nach den erfolgreichen Halbmarathon-Meisterschaften, einem anstrengenden Trainingslager im italienischen Cervia und einer nicht extra für diesen Wettkampf geöffneten DM-Vorbereitung für die 10.000m aus einem Belastungsschwerpunkt und sind müde. Das Rennen war einfach nur als Tempospritze gedacht“, relativierte Telis-Headcoach Kurt Ring die Bedeutung der Challenge. So ist auch das „kleine Einbrechen“ von Moritz Beinlich und Felix Plinke zu betrachten, die beide mit gesundheitlichen Problemen im Frühjahr zu kämpfen hatten und somit hinter Maximilian Zeus (DJK Weiden – 8:28,19min), Tobias Schreindl (LG Passau – 8:29,06min) und Martin Weinländer (LAC Quelle Fürth – 8:29,29min) in 8:32,50 und 8:37,00min einkamen.

Mit Corinna Harrer und Conni Griesche, beide noch arg gestresst von den harten Vorbereitungswochen, blieben zwei weitere Regensburgerinnen deutlich unter zehn Minuten. „Alles nicht tragisch, Wenn das Training gut ist und die Trainingswettkämpfe in die Hose gehen, ist das durchaus ein gutes Zeichen für die Sommerform“, stellte sich Kurt Ring schützend vor seine Athletinnen, „das waren schließlich keine Europameisterschaften und in vierzehn Tagen weiß kein Mensch mehr, wie die Athleten/Innen in die Saison eingestiegen sind“. Beste Jugendliche waren die U18-Läuferin Sophie Kretschmer (LAC Aschersleben), die sich mit ihren 10:45,00min für die Jugend-DM qualifizierte, und der Buchendorfer Hannes Burger, dem mit vorzüglichen 8:40,49min das Gleiche in der U20 gelang. In der U18 gefielen hinter Sieger Harry Oskar Läbe (SC Zwiesel – 9:32,92min) die beiden Telis-Nachwuchsathleten Benedikt Brem (9:48,89min) und Michael Dirscher (9:52,46min).