Jonas Koller hat in Frankfurt noch eine Rechnung offen

Koller1 Usti HM SchaakefotoRegensburg, 20. Oktober 2017 (orv) – Regensburgs Marathonläufer/innen von der LG Telis Finanz haben mit dem Mainova Marathon in Frankfurt ein ganz besonderes Verhältnis, erst recht, seitdem dort seit einigen Jahren die deutschen Titelkämpfe integriert sind. So manches Telis-Ass hat auf den Straßen der Main-Metropole schon seine ganz eigene Erfolgsgeschichte geschrieben. Die beiden Regensburger Olympioniken auf dieser Strecke Anja Scherl und Philipp Pflieger machten dort Erfahrungen, an die sie lieber nicht mehr erinnert werden wollen. Am 29. Oktober werden dort für die nächsten Jahre die Deutschen Meister/Innen auf der längsten olympischen Strecke zum letzten Mal ermittelt. Die Titelkämpfe wandern dann 2018 zum Frühjahrsmarathon nach Düsseldorf. Für Jonas Koller, nach Philipp Pflieger sozusagen der Regensburger Kronprinz auf dieser Strecke, gilt es etwas gut zu machen. Im letzten Jahr lag er bei Kilometer 37 in der nationalen Wertung mit Kurs auf eine 2:17er Zeit in Führung, ehe der Mann mit dem Hammer kam und am Ende mit einer 2:21er-Zeit nur Platz sechs übrig blieb.

„Damals hatte ich eher eine suboptimale Vorbereitung mit viel zu wenig langen Läufen und eher schwächeren Zeiten auf den Unterdistanzen. In diesem Jahr lief alles besser, deswegen bin ich optimistisch. Respekt habe ich vor den 42 Kilometern dennoch, die Erinnerung an mein missglücktes Debüt ist schon noch da. Deshalb werde ich eher vorsichtig anlaufen“, sagt Jonas Koller zum zweiten Versuch auf gleichem Terrain. Dass sein Teamkollege Florian Orth sogar in der Vorschau auf leichtathletik.de hervorgehoben wird, bringt den Regensburger zum Schmunzeln: „Flo hat mich schon letztes Jahr bis Kilometer 30 toll unterstützt. Das wird er auch diesmal wieder tun. Dass er zu Ende läuft, ist wohl eher unwahrscheinlich, aber wer weiß das schon.“ Natürlich schielen die Blauen mit einem hoffentlich starken Koller auch ein wenig auf den Teamtitel. „Neuzugang Erik Hille ist ein starker und solider Straßenläufer. Nachdem Felix Plinke seine derzeitig gesundheitlichen Probleme nicht in den Griff bekommen hat, sind mit Simon Boch und Tim Ramdane Cherif zwei gestandene Halbmarathonläufer in der Wertung, die zwar keine Premiere vorhatten, aber jederzeit in der Lage sind mit einer passablen Zeit durch zu joggen, was eventuell je nach Lage der Dinge für Mannschaftsedelmetall reichen könnte“, erklärt Telis-Teamchef Kurt Ring.

Bei den Frauen ist Telis-Dauerbrenner Julia Galuschka natürlich interessiert, ihre persönliche Bestleistung von 2:43:02 Stunden bestätigen zu können. Franzi Rengs Debüt auf der Marathondistanz sieht Coach Kurt Ring noch nicht als einen ernsthaften Angriff auf irgendwelche Normen: „ Das Mädel ist noch blutjung und soll erst mal erleben, was es heißt, 42 Kilometer in einem Stück zu erledigen. Dementsprechend vorsichtig soll sie dann auch das Rennen angehen.“ Sollte mit Anna Plinke eine weitere Debütantin im Bereich der drei Stunden ankommen, kann die LG Telis Finanz sogar eine ganz ordentliche Mannschaftswertung erzielen. „Wo es denn hingeht, wird man erst sehen, wenn alle Drei in der Festhalle eingelaufen. Sie sollen sich da bloß keinen Druck machen. Marathon ist zunächst ein Einzelunternehmern und die Teamwertung spielt dann nicht die dominierende Rolle, zumal dann, wenn zwei Debütantinnen dabei sind.“, wehrt Teamchef Kurt Ring hier alle Prognosen schon im Vorfeld ab.

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