Die beiden Titelverteidiger Florian Orth und Philipp Pflieger sind erneut am Start

Telis Maennerteam Cross Lang2017 RingfotoRegensburg, 5. März 2018 (orv) – Ziemlich genau vor einem Jahr schafften im niedersächsischen Löningen Regensburgs Cross-Asse bei nationalen Titelkämpfen im tiefen Geläuf Einmaliges. Mit ihren Protagonisten Florian Orth auf der Mittelstrecke und Philipp Pflieger auf der Langstrecke gelang der LG Telis Finanz Vierfach-Gold in der Einzel- und Teamwertung. Am kommenden Samstag werden im thüringischen Ohrdruf erneut die Deutschen Meister/Innen im Crosslauf ermittelt und die Blauen von der Donau reisen mit sämtlichen Titelverteidigern an. „Erneut so einen Durchmarsch zu erwarten, wäre sehr vermessen. Da gehört neben Können auch eine Menge Glück dazu und es muss alles nach Maß passen. Wir wollen nicht tiefstapeln, aber der Anspruch ist ein oder vielleicht auch zwei Titel“, relativiert Telis-Teamchef Kurt Ring die vielleicht ab und an vorhandenen hohen Erwartungen.

Florian Orth ist auf der Mittelstrecke so eine Art Dauerbrenner auf das Einzel-Gold, stets bedrängt vom Dauerrivalen Timo Benitz (farbtex Nordschwarzwald). Man muss kein Hellseher sein, wenn man davon ausgeht, dass die Entscheidung mit Sicherheit von beiden wieder geprägt wird. Auch in der Mannschaftswertung wären die Aussichten eigentlich gute, weil man hinter Orth mit Dominik Notz, Simon Boch, Tim Ramdane Cherif und Felix Plinke versierte Kräfte für eine Top-Acht-Platzierung in der Hinterhand hat. Da man aber zwei Distanzen besetzen muss und die Langstrecke mit schweren 10km kein Honigschlecken sein wird, könnte es eben in der Teambesetzung doch ein wenig enger werden, obwohl neben Philipp Pflieger mit dem Deutschen Marathon-Vizemeister Jonas Koller und dem Deutschen Berglaufmeister Maximilian Zeus auch keine Schlechten die Mannschaft ergänzen werden. „Wer letztendlich wo läuft, entscheiden wir erst in Ohrdruf selbst. Sämtliche Aspiranten für die Mittelstrecke können nämlich auch hervorragend Langstrecke und haben 10km-Zeiten im 29er-Bereich stehen. Trotzdem haben auch uns die sibirischen Winterverhältnisse der letzten vierzehn Tage Körner gekostet und bei so manchem Athleten zwickt’s noch ein wenig“, macht Kurt Ring auch hier auf Understatement. Betrachtet man aber die gemeldete Konkurrenz auf der Königsstrecke, gehört Philipp Pflieger sehr wohl zum ganz engen Kreis der Titelanwärter.

Die Telis-Frauen waren in der Teamwertung lange Jahre fast eine Titelbank. Jetzt sind sie im Generationswandel. Ihre drei Asse Anja Scherl, Corinna Harrer und Thea Heim wird man deshalb nicht in Ohrdruf sehen, weil Scherl gerade die Halbmarathon-WM in Valencia (25.3.) via Auslandstrainingslager vorbereitet, Harrer und Heim ihren Fokus zunächst total auf die Halbmarathon-DM am 8. April in Hannover legen. Dort werden dann alle Drei das Team wieder verstärken. So liegt im gemeinsamen Rennen der Frauen und Juniorinnen die Verantwortung bei den beiden U23-Läuferinnen Miriam Dattke und Franziska Reng, bei den Frauen verstärkt durch Cornelia Griesche, bei der U23 von Marina Rappold sowie Eva Schien. „In der Einzelwertung der U23 haben Dattke und Reng durchaus Möglichkeiten, hinter Favoritin Alina Reh (SSV Ulm) in die Medaillenränge zu laufen und die Teamwertung sollte vielleicht sogar unsere beste Chance auf Gold sein. Bei den Frauen kann bei einem Einzelergebnis von Dattke, Reng und Griesche zwischen 6 und 15 vielleicht doch über Bronze Edelmetall möglich sein“, schätzt Ring seine Möglichkeiten beim schwachen Geschlecht ein. Im Nachwuchsbereich sind für die LG Telis Finanz in der männlichen U20 noch Benedikt Brem, Linus Wiedenbauer und Michael Dirscherl am Start.

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