Telis-Läuferin läuft 3000 m Hindernis in 10:23,03

lutzsusi3_gala10-kiefnerfotoMetz, 29. Juni 2010 (orv/leichtathletik.de) - Nur drei Tage nach dem noch unglücklichen Rennverlauf bei der DAK Leichtathletik-Gala in Bochum-Wattenscheid hat Carsten Schlangen die EM-Norm über 1.500 Meter erfüllt. Der Berliner nutzte am Dienstag das Meeting in Metz (Frankreich), um als Sieger in 3:36,67 Minuten unter der Vorgabe von 3:37,00 Minuten zu bleiben. Die Deutsche 400-Meter-Meisterin Sorina Nwachukwu (TSV Bayer 04 Leverkusen) testete in Metz über 200 Meter und wurde dort in 24,53 Sekunden Vierte. Die Regensburgerin Susi Lutz blieb auf den 3.000 Meter Hindernis deutlich über der 10-Minuten-Barriere (10:23,03 min; 6. Platz). Sie wurde beim erneuten Versuch, unter den zehn Minuten zu bleiben, Opfer der beim 3000 m Hindernislauf noch herrschenden brutalen Hitze und Sonneneinstrahlung, während alle anderen Langstreckenentscheidungen weit nach Sonnenuntergang stattfanden.

32 Grad im Schatten und wolkenloser Himmel ist nicht die Chemie, aus der Bestzeiten auf der Langstrecke entstehen, schon gleich nicht für die Regensburgerin Susi Lutz. Bis Streckenhälfte noch im Fahrplan für eine Zeit unter zehn Minuten liegend, bleib dann immer mehr Zeit auf der glutheißen Bahn von Metz liegen und am Ende ließ es Susi Lutz dann nur noch austrudeln. Etwas traurig musste sie dann zwei Stunden später mit ansehen, dass dann bei der Entscheidung über 5000 m der Männer bei Temperaturen um die 25 Grad im schalen Licht der umrandenden Straßenlaternen (sie dienten als eine Art Flutlicht) wesentlich bessere Bedingungen herrschten.

Für Carsten Schlangen ging sich das Unternehmen Metz allerdings aus. Ich war bereits nach 1.000 Metern auf mich allein gestellt. Die erste Pace war sehr gut, den zweiten Pacemaker musste ich dann zur Seite schieben, weil er zu langsam lief. Ich konnte aber auf der Zielgeraden wesentlich besser durchziehen als noch in Wattenscheid“, sagt der Deutsche Meister. Der Hannoveraner Moritz Waldmann (3:41,71 min) und der Wattenscheider Christoph Lohse (3:43,06 min) landeten auf den Rängen sieben und neun, gefolgt vom Erfurter Georg Eberhardt (3:44,29 min).

Für die herausragende Leistung der Veranstaltung sorgte der Franzose Bouabdellah Tahri. Er lief die 3.000 Meter Hindernis in 8:03,72 Minuten so schnell wie kein anderer bislang in diesem Jahr.

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