Süddeutsche Hallenmeisterschaften Chemnitz, 2./3. Februar 2002 - Bericht

Susie Falkenstein Vizemeisterin, Bronze für Neumann, Karg und Hargasser bei den Süddeutschen Hallenmeisterschaften

2002-02-03_sueddeutsche_halle Chemnitz, 3.2.2002 (orv) - Für vier Domspitzmilch-Athleten/Innen gab's bei den Süddeutschen Hallenmeisterschaften in Chemnitz auch viermal Edelmetall. Susie Falkenstein (LG Domspitzmilch/ProAthletics Markt Schwaben) streifte als Vizemeisterin hinter Christine Döllinger (9:45,23 - Lac Quelle Fürth/München) mit 10:03,46 die Zehn-Minuten-Grenze. Ihre Teamkollegin Eva Karg (LG Domspitzmilch/SpVgg Wolfsbuch) wurde mit 10:41,76 Dritte. Mit einem feinen Lauf unter acht Sekunden (7,99) holte sich Peter Hargasser (LG Domspitzmilch) in einem stark besetzten Hürdenfinale ebenso Bronze wie sein Mannschaftskollege Gregor Neumann mit beachtlichen 4,90 im Stabhochsprung. Mit neuer persönlicher Jahresbestzeit von 8,03 überstand Peter Hargasser den Vorlauf locker. Im Endlauf lag der Domspitzmilch-Zehnkampfer dann gar nicht weit hinter den beiden Topläufern Jan Schindzielorz (7,81 - LAC Quelle Fürth/München) und Thomas Blaschek (7,91 - Tus Jena) und gab damit deutliche Zeichen in Richtung unter vierzehn Sekunden über die 110 m Hürden für die Sommersaison. Woher er's nimmt, weiß Gregor Neumann, der inzwischen fast 37jährige Oldie des Domspitzmilch-Teams, wohl selbst nicht so recht. Jedenfalls schrammte er mit seinen 4,90 nicht nur knapp an den fünf Metern vorbei, sondern verlor greifbares Silber nur auf Grund der höheren Anzahl an Fehlversuchen an den Zweibrückner Patrick Könsgen. Der Sieg stand außer Frage. Den holte sich Tim Lobinger (LG Eintracht Frankfurt) mit 5,60, wobei dieser erst in den Wettkampf einstieg, als sich alle anderen schon verabschiedet hatten. Susie Falkenstein wollte unter zehn Minuten bleiben, was ihr in einem einsamen Rennen gegen die Uhr knapp misslang. Siegerin Christine Döllinger hatte sich programmgemäß nach vorne verabschiedet, von hinter drohte mit Eva Karg auch keine Gefahr, zwei Medaillen für die LG Domspitzmilch waren dennoch eine mehr als befriedigende Ausbeute. Für Maria Fröhler (LLC Marathon Regensburg) war über 400 m mit 59,40 bereits im Vorlauf Schluss, ohne eigentliche Hallenvorbereitung dennoch ein respektables Ergebnis. Der Tirschenreuther Hochspringer Josef Reiter belegte mit 2,04 einen guten siebten Platz. Im niederbayerischen Bad Füssing entschied beim Bädermarathon der Domspitzmilch-Mittelstreckler Thomas Schmid mit ausgezeichneten 32:17 die 10 km für sich.