Deutsche JuniorenmeisterschaftenSchweinfurt, 28./29. Juli 2001 - Bericht - Ergebnisse

Domspitzmilch-Langstrecklerin bei großer Hitze mit 17:43,18 nahe ihrer Bestleistung 2001-07-29_deu_junmeisterschaften2

Schweinfurt, 29.7.2001 (orv) - Ihren bisher größten Erfolg erlief sich Domspitzmilch-Langstrecklerin Fakja Hofmann bei den Deutschen Juniorenmeisterschaften in Schweinfurt. Bei großer Hitze erreichte sie mit 17:43,18 als hervorragende Sechste das Ziel. Teamkollegin Eva Karg (LG Domspitzmilch/SpVgg Wolfsbuch) belegte Rang zwölf mit 18:23,64. Hürdensprinter Christian Wotruba (ESV 27 Regensburg) blieb mit 15,10 ebenfalls in den Vorläufen hängen wie die beiden noch der Jugendklasse angehörenden Domspitzmilch-Sprinter Stephan Wittl (LGR/TSV Dietfurt) und André Neger (LGR/Jahn) über die 200 m. Die 4x100 m-Staffel der LG Domspitzmilch Regensburg platzte schon im Vorfeld wegen einer Verletzung Jochen Schweitzers.

Die sommerlich heißen Temperaturen machten das 5000 m-Finale keineswegs zum Spaziergang für die 15 Läuferinnen. Hinter der überlegenen Meisterin Sabrina Mockenhaup (LG Sieg) ließ es die Regensburgerin Fakja Hofmann auf Grund der äußeren Umstände zunächst ruhig angehen, um dann im Schlussdrittel sogar um Patz fünf mitzulaufen. Nahe ihrer persönlichen Bestzeit von 17:37 überquerte sie dann mit ihrer zweitbesten 5000 m-Leistung als überglückliche Sechste das Ziel. Auch ihre Teamkollegin Eva Karg blieb nur vier Sekunden hinter dem zwischenzeitlich schon innegehabten Wunschplatz zehn.

Gar nicht so recht nach seinem Geschmack lief es für Christian Wotruba in seinem 110 m-Hürdenvorlauf. Von vornherein gegenüber dem übrigen Feld ein wenig nachhängend, notierte er letztendlich für ihn unbefriedigende 15,10. Lockerer nahmen ihr Ende im Vorlauf da schon die beiden Domspitzmilch-Sprinter André Neger und Stephan Wittl, die beide den ausgefallenen Staffeleinsatz für ein Einzelrennen nutzten. Dem Dietfurter B-Jugendlichen gelang dann sogar noch gegen die bis zu fünf Jahre ältere Konkurrenz mit 22,12 eine neue offizielle Bestzeit, weil jene 21,73, mit denen er Bayerischer Meister geworden war, durch einen Hauch zu viel Wind (2,1 m/sec) unterstützt worden waren und so nicht in die Bestenlisten eingehen können. Sein zwei Jahre älterer Teamkollege war mit den 22,35 auch nicht unzufrieden.