Meldung- Deutsche Crossmeisterschaften 2002Regensburg, 17. September 2001

LG Domspitzmilch hilft dem Verband aus der Patsche - Neues Konzept mit nur einem Veranstaltungstag

Floder - Foto - Cross DM Der Verbandsrat des Deutschen Leichtathletik Verbandes hat sich auf seiner Sitzung vom 15. 9. eindeutig für die erneute Ausführung der Deutschen Crosslaufmeisterschaften im Gelände des Regensburger Uni-Stadions ausgesprochen. Die Veranstaltung erhält ein neues Konzept und wird an nur einem Tag, am Samstag, den 9. März 2002 stattfinden. Die LG Domspitzmilch Regensburg hatte sich in einer Eilbewerbung um eine nochmalige Ausrichtung bemüht, nachdem der Verband mangels eines potenten Ausrichters diese Maßnahme signalisiert hatte.

Floder - Foto - Cross DM Exakt um 10.30 Uhr klingelte am 4. Juli dieses Jahres das Handy von LG-Sportchef Kurt Ring. Der war sinnigerweise gerade im Uni-Stadion bei einem Schulsportfest tätig. Das, was er vom Geschäftsführer des Landesverbandes zu hören bekam, machte ihn zunächst einmal sprachlos. Zum Zeitpunkt des Anrufes war der DLV noch ohne Bewerbung für die Deutschen Crosslauf Meisterschaften 2002 und alle Gedankenspiele liefen auf erneute Meisterschaften in Regensburg hinaus. Die in ganz Deutschland als "einmalig" bezüglich ihrer Güte gepriesenen Regensburger Cross-Titelkämpfe 2001 hatten ganz plötzlich einen direkten Nachfolger. Den Machern der LG Domspitzmilch fiel trotz der spontanen Zusage von Uni-Sportchef Held, das Gelände wieder zur Vefügung zu stellen, der Gedanke, sich nun schon wieder mit dem Remake der eigenen Topveranstaltung beschäftigen zu müssen gar nicht so leicht. Zu groß war der Schatten des eigenen Events, der wohl auch die turnusgemäßen Ausrichter in den neuen Bundesländern verschreckt haben sollte.

Floder - Foto - Cross DM Tatsache ist aber nun, dass Deutschlands Crossläufer im März des nächsten Jahres erneut ihre Besten auf dem schwierigen Parcours des Regensburger Uni-Sportzentrums ermitteln werden, ein absolutes Novum in der Geschichte der Crossmeisterschaften überhaupt. Dazu kommt, dass der Verband die Titelkämpfe reformiert hat und das ganze Programm so bereits an einem Tag abgewickelt werden kann.Natürlich hofft man nun beim Ausrichter, der LG Domspitzmilch Regensburg, darauf, dass nach der "Schumania 2001", verursacht durch das Antreten von Olympiasieger Nils Schumann, diesmal vielleicht eine "Baumania 2002" entstehen wird, wenn Deutschlands zweiter Lauf-Olympiasieger der letzen zehn Jahre, Dieter Baumann, in der Domstadt seine Spikes schnüren würde. Der hatte dies schon im letzten Jahr vor, die unleidliche Nandrolon-Geschichte verhinderte das aber. Im März 2002 müsste der Schwabenpfeil aber wieder frei von jeglichen Bannstrahlen sein.