Domspitzmilch Springen – Stabhochsprung am MarktplatzRegensburg, 07. Juni 2003 - Vorschau

Ausschreibung

Domspitzmilch-Stabhochsprung am Pfingstsamstag mitten in der Stadt

2003-06-07_domspitz-springen Regensburg, 30. Mai 2003 (orv) – Der Neupfarrplatz wird am Pfingstsamstag wieder zur riesigen Sportarena. Ab 11 Uhr richtet dort die LG Domspitzmilch Regensburg ihr inzwischen schon traditionelles Domspitzmilch Springen aus. Mit Unterstützung der Stadt Regensburg, der Universität Regensburg, den Milchwerken Regensburg und den Firmen Coca Cola und Thurn undTaxis wird in Windeseile am Freitag Abend eine Stabhochsprungarena aufgebaut, um dem Publikum tags darauf Fünfmetersprünge zu Hauf präsentieren zu können. Vom Bundesleistungszentrum Zweibrücken kommen Marvin Osei Tutu (Bestleistung 5,50) und Tobias Ulrich (5,30), aus Leverkusen die inzwischen in Regensburg schon bekannten Topspringer Philipp Leugermann (5,30) und Hendrik Hübner (5,40), aus der Schweiz Dany El Idrissy (5,20) und Oliver Frey (5,10) und aus dem nahen Lichtenfels der bayerische Hallenmeister dieses Jahres, Christoph Völker (5,40). Natürlich werden auch die beiden Domspitzmilch-Cracks Florian Schönbeck (5,30) und Gregor Neumann (5,11) dabei sein. Da der Marktplatz an diesem Wochenende sehr gefragt ist, kann aus Zeitgründen in diesem Jahr nur ein Männer-Springen stattfinden. Wenn die Macher der LG Domspitzmilch Regensburg am Freitagabend mit allerlei unbekanntem Krimskrams am Neupfarrplatz anrücken, bleibt so mancher vorbeieilende Passant stehen, um zu erfahren, was denn da herauskommt, wenn alles zusammengebaut ist. Irgendwo haben sie alle schon mal etwas vom Stabhochsprung gehört, vielleicht sogar auf Grund des derzeitigen deutschen Höhenflugs in dieser Disziplin interessiert am Ferseher zugeguckt, so richtig live, hautnah an einer Anlage waren die meisten aber noch nicht dabei. Wenn dann am Samstag das Springen so richtig losgegangen ist, hört man schon des öfteren einen bewundernden Aufschrei, auch wenn’s nicht gleich um Weltrekordhöhen geht. Für Otto-Normal-Verbraucher ist nämlich der Unterschied zwischen fünf Metern und den erlauchten sechs Metern mit bloßem Auge kaum mehr auszumachen. Beides ist verdammt hoch und schaut in Wirklichkeit oft auch ganz schön gefährlich aus, vor allem dann wenn ab und an sogar der im Sprung abartig gebogene Stab mit einem lauten Knall zerbirst. Genau dahin, wo Stabhochsprung erst zum Höhenrausch wird, in die elitären Höhen zwischen fünf und sechs Meter, wollen die oben genannten neun Herren hin. Für Domspitzmilch-Ass Gregor Neumann haben die Springen auf dem Marktplatz sowieso einen ganz besonderen Reiz: „Das Publikum steht direkt am Rand der Anlage und konzentriert sich mit aufmunterndem Klatschen nur immer auf den gerade springenden Athleten, ganz anders wie im Stadion, wo vier oder fünf Wettbewerbe meist gleichzeitig ablaufen.“ Wie kein anderer kann sich der Domspitzmilch-Matador denn auch bei solchen Ereignissen hochputschen. Nicht umsonst stammt sein Hausrekord von 5,11 vom Neupfarrplatz, gesprungen vor zwei Jahren bei dieser Veranstaltung. So hoffen die Domspitzmilch-Macher auch heuer wieder auf starken Besuch nicht nur von den vorbeieilenden Passanten. Spitzensport pur wird auf alle Fälle geboten.

Foto: Laurens Looije (Holland)