2. Lauf des Karlsfelder LäufercupsKarlsfeld, 04. Juni 2003 - Bericht von Wolfgang Späth

Mit Alexander Wex und Dennis Pyka bleiben zwei Athleten beim Läufercup unter der 15-Minuten-Marke

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Karlsfeld, 4. Juni 2003 - Alexander Wex (LG Wehringen) und Dennis Pyka (LG Domspitzmilch Regensburg) ließen den dritten Läufercupwettbewerb über 5000 Meter am Mittwochabend im Glanz ihrer tollen Leistungen erstrahlen. Beide blieben unter 15 Minuten. Für den Sieger Wex wurden 14:56,30 Minuten gestoppt, Pyka passierte als Zweiter in 14:58,99 Minuten den Zielstrich. So schnell spulte seit Jahren kein Läufer mehr die zwölfeinhalb Runden im Eintrachtstadion herunter, und das tat allen gut, den Freunden der Leichtathletik, den Läufern und vor allen dem Veranstalter. Die Karlsfelder bekamen erstmals in diesem Jahr den verdienten Lohn für ihre perfekt organisierte Läufercupserie. Maßgeblichen Anteil daran hatten aber auch die Teilnehmer, 113 waren es diesmal. Sicher sei zudem, da waren sich die Insider einig, die Zeiten von Wex und Pyka haben Signalwirkung, die für Begehrlichkeiten unter den Topläufern sorgen werden. Die Die TSV-Leichtathleten dürfen hoffen, zum nächsten Wettbewerb am 4. Juli ein noch größeres und stärkeres Teilnehmerfeld präsentieren zu können. Wex und Pyka haben ihr Kommen schon zugesagt. Vielleicht wird es dann ebenso spannend, wie am Mittwochabend vor dem A-Endlauf, denn es hatte sich längst herumgesprochen, dass der 27-jährige Polizeibeamte Alexander Wex in der Form seines Lebens ist. Im Mai wurde er zum dritten Mal Bayerischer Meister über 3000-Meter-Hindernis. Mit seiner Zeit von 9:01 Minuten erreichte er mühelos die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft am 28. und 29. Juni in Ulm. Eine Woche darauf lief er bei der oberschwäbischen Meisterschaft die 5000 Meter in 14:54 Minuten. Noch stärker wurde der 31-jährige Marktforscher Dennis Pyka eingeschätzt. Er hat über 5000 Meter 14:08 Minuten aus dem Jahr 2000 stehen. 2001 wurde er bei der Deutschen Meisterschaft in Duisburg über 10000 Meter Fünfter mit 29:32 Minuten. In diesem Jahr bestritt er den Hamburg-Marathon. Als 23. in 2:25 Stunden hatte er keinen schlechten Einstand über diese Distanz. Die Erwartung an die beiden Topläufer waren am Mittwochabend groß. Es wurde mit einer Zeit unter 15 Minuten spekuliert. Die ersten 2000 Meter waren Wex und Pyka noch im Soll. Den dritten Tausender verbummelten sie, und so wurde es eng für diese Marke. Beide waren sich aber einig, nicht der Sieg, sondern eine schnelle Zeit war das Ziel, und dafür haben sie die letzten 2000 Meter alles gegeben. Mit 14:56,30 und 14:58,99 boten sie schließlich den begeisterten Zuschauern einen tollen 5000-Meter-Lauf.

von Wolfgang Späth

Foto:

Dennis Pyka (LG Domspitzmilch Regensburg)