Nationales Rolf-Watter-Sportfest 2002Regensburg, 5. Mai 2002 - Vorschau

Erstes großes weißblaues Kräftemessen / über 400 Athleten werden erwartet

2002-05-05_watter_02_vorschau Regensburg, 2. Mai 2002 (orv) - Das Regensburger Rolf-Watter-Sportfest wird immer mehr zur dick unterstrichenen Stelle im Notizbuch vieler bayerischer Topathleten. Im Mittelpunkt des heuer ausnahmsweise am Sonntag im Regensburger Uni-Stadion stattfindenden Traditionsmeetings stehen die Läufe und Sprints, wobei letztere über die "krummen" Disziplinen 80 m, 150 m und 400 m ausgetragen werden. Stargast bei den Männern ist über 3000 m sicher der EM-Kandidat über 5000 m, Sebastian Hallmann (LAC Quelle Fürth/München), mit einer gemeldeten Bestzeit von 7:53 min. Wenn sich der bayerische Hallenmeister Christian Wotruba (ESV 27 Regensburg) doch noch zum Start entschließt kommt's im Sprint zum Gigantenduell der drei diesjährigen Landeshallenmeister von 60 m bis 400 m, weil Lokalmatador Stephan Wittl (LG Domspitzmilch) und Johannes Fischer (LAC Quelle Fürth/München) auf jeden Fall antreten werden, wobei die beiden Letztgenannten im vergangenen Jahr immerhin Teilnehmer der U18- bzw U20-Juniorenweltmeisterschaften waren. Natürlich testen auch die starken Mehrkämpfer der LG Domspitzmilch Regensburg, Florian Schönbeck und Peter Hargasser, unmittelbar vor der ersten EM-Quali in Italien, ihre derzeit ausgezeichnete Form im heimischen Stadion. Vielleicht hat Trainer Wolfgang Frenzl dann auch noch sein stärkstes Pferd, Karin Ertl vom LAC Quelle Fürth/München, immerhin schon Halleneuropameisterin im Mehrkampf, im Gepäck. Die Wettkämpfe beginnen um 12.30 Uhr mit einigen technischen Disziplinen. Auf der Rundbahn wird's erstmals ab 12.45 Uhr spannend, wenn Landestrainer Andreas Knauer seine besten Langhürdler über die 300 m testet und zwar ungewöhnlicherweise beim offiziellen 400 m Hürdenstart beginnend. Für weitere zwei Stunden gehört dann die Bahn den Sprintern für ihre Läufe über 80 m und 150 m. Nachdem fast die gesamte bayerische Elite mit sämtlichen Kadern gemeldet hat, wird's gleich recht heiß um die berühmte "Brustbreite" hergehen. Punkt 15.45 Uhr kommt der nächste Höhepunkt mit dem Rolf-Watter-Gedächtnislauf über 800 m. Etwa zum selben Zeitpunkt wird die Fünfte der U18-Junioren-WM, Simone Langhirt (LG Landkreis Würzburg) wohl die von ihr so heiß ersehnten vier Meter im Stabhochsprung angehen, ehe die Sprinter auch noch zum "Stehertest" über 300 m ran müssen. Krönender Abschluss eines kurzweiligen Sonntagnachmittags sollen dann ab 17 Uhr die 3000 m-Läufe aller Klassen werden, wobei im männlichen Bereich gleich eine halbe Hundertschaft aus den verschiedenen Landeskadern hinter Sebastian Hallmann Jagd auf die begehrten Bestleistungen macht. Bei den Damen, die im übrigen ihrer Leistung entsprechend in die jeweiligen Männerläufe eingeordnet werden, muss zu allererst die Junioren-WM-Teilnehmerin Johanna Braun (LAG Mittlere Isar) genannt werden. Sie will hier in Regensburg unter 9:40 laufen und mit ihren Gegnerinnen ebenso Katz und Maus spielen, wie sie das schon bei den Deutschen Crosslaufmeisterschaften Anfang März nur wenige Meter neben der Rundbahn an gleicher Stelle getan hat. Unter zehn Minuten will natürlich auch Lokalmatadorin Susie Falkenstein (LG Domspitzmilch) bleiben. Schade dass ihre Teamkollegin Ellen Schöner aus beruflichen Gründen nicht da sein kann.