Bayerncup Endkampf 2002Freising, 12. Mai 2002 - Vorschau

Sowohl das Domspitzmilch-Männer- als auch das Frauenteam reisen als Titelverteidiger nach Freising

2002-06-05_bayerncup_vorschau Regensburg, 6. Mai 2002 (orv) - Bayerncup heißt für die Männer der LG Domspitzmilch Regensburg seit fünf Jahren Titelverteidigung. Genau so lange sind die Athleten des Regensburger Renommierclubs als Team im Freistaat Spitze, wenn auch "Goliath" Quelle Fürth praktisch immer als Bundesligist fehlte. Die Franken haben sich zumindest teammäßig zunächst einmal überall zurückgezogen, am Bayerncup selbst hätten sie indessen auch bei bester Motivation nicht teilnehmen können, weil ihnen ganz einfach die Qualifikation fehlt. So sollte der Weg zum bayerischen Mannschaftsgipfel am Sonntag im Freisinger Stadion erneut nur über die Domstädter führen, deren Frauen im letzten Jahr sogar den Doppelschlag perfekt machten. War dies damals im heimischen Uni-Stadion bereits eine faustdicke Überraschung, käme ähnliches im Jahre 2002 wohl genauso unerwartet. Für Teamchef Kurt Ring gilt es im Vorfeld des einzigen wirklichen Mannschaftskampfes der Saison im Individum "Leichtathlet/in" Gruppendynamik zu wecken. Trotzdem muss er auch heuer wieder auf einige Stars verzichten. Florian Schönbeck und Peter Hargasser machen bei der ersten Mehrkampf-EM-Quali in Italien exakt zum selben Zeitpunkt Jagd auf die 8000 Punkte. Dennis Pyka will in Dessau mit einer 10.000 m Zeit möglichst unter 29:30 wieder unter die besten Fünf bei der DM kommen und German Hehn bekam "Sondergenehmigung" für einen schnellen 1000 m Lauf in Pliezhausen. In Dessau, bei der 10.000 m-DM startet auch noch Juniorin Fakja Hofmann, die heuer bereits mit Platz sechs und fünf im Cross und auf der Halbmarathondistanz glänzte. Beinahe hätten auch noch die Werfer gefehlt, die mit Markus Tschiers und Stefan Seeck, bzw. der nicht bayerncupbeeinträchtigten Manuela Priemer beim Werfer-Normwettkampf in Halle starten. Der ist jedoch bereits am Samstag und so können die unverzichtbaren Jungs den Bereich Wurf am Sonntag in Freising abdecken. Im Sprint vertraut man dem Vorjahressieger André Neger trotz Abiturstress erneut, die Staffel sollen Sebastian Wittmann, Jochen Schweitzer und der auch für Hürdensprint und Weitsprung vorgesehene Bernhard Floder vervollständigen. Über 400 m wird Youngster Stephan Wittl sein diesjähriges Saisondebüt geben, die 800 m bestreitet Thomas Schmid und über 5000 m wird Wolfgang Kohnen an den Start gehen. Für die letzte Disziplin, dem Hochsprung, steht der bayerische Jugendmeister Andreas Götz zur Verfügung. Die Frauenmannschaft stellt sich fast von alleine auf. Für den Sprint steht Anja Hassmann zur Verfügung, die 400 m und Kurzhürden wird Christiane Wildgruber übernehmen, Weit- und Hochsprung ist Sache der Werner-Schwestern Andrea und Yvonne. Alle vier bestreiten auch die Staffel. Das Paket Wurf und Stoß deckt Susanne Aures ab, der Part über 1500 m wird von Susanne Falkenstein übernommen. Für die Mädels gibt es dabei eigentlich nur die Devise "durchkommen" und schauen, was die Gegner machen.