Deutsche Berglaufmeisterschaften Zell am Harmersbach, 9. Juni 2002 - Vorschau

Medaillenchancen für Team und für Ellen Schöner bzw. Juniorin Eva Karg in der Einzeldisziplin

2002-06-09_dm_berg_vorschau Regensburg, 5. Juni 2002 (orv) - Zell am Harmersdorf, mitten im malerischen Schwarzwald, ist in diesem Jahr Austragungsort der Deutschen Berglaufmeisterschaften. Wenn die nationale Elite die zehn Kilometer lange Tortur mit exakt 700 Höhenmetern in Angriff nimmt, sind auch die drei Domspitzmilch-Vizemeisterinnen des letzten Jahres dabei. Damals eroberte sich Ellen Schöner den zweiten Platz bei den Frauen ebenso wie Eva Karg bei den Juniorinnen. Mit im Team bei der dritten Silbermedaille war Gabi Reindl zu der sich heuer mit Andrea Scharrer eine ganz erfahrene Athletin auf diesem Gebiet hinzugesellt. Wenn es den Berg hinauf geht haben Domspitzmilch-Athletinnen immer hohe Erwartungen. Schließlich hat ihre Nummer eins, Ellen Schöner, in der Einzelwertung schon so ziemlich alles gewonnen, was es national zu gewinnen gibt. Der bei etlichen Welt- und Europameisterschaften eingesetzten Bergspezialistin fehlt eigentlich nur noch das Einzel-Gold bei Deutschen Meisterschaften. Dieser Metallfarbe gilt auch in diesem Jahr die Zielsetzung, zumal die Titelkämpfe auch noch Ausscheidungswettkampf für die nur ein knappes Monat später stattfindenden Europameisterschaften sind. Doch im Berglauf zählt eben neben Können auch ein bisschen Glück dazu. Die recht unterschiedlichen Streckenprofile passen manchmal etwas besser, manchmal aber auch etwas schlechter. Im letzten Jahr bei der Premiere gleich Zweite bei den Juniorinnen, will Eva Karg (LG Domspitzmilch/SpVgg Wolfsbuch) diesmal ähnliches wenn nicht sogar mehr erreichen. Nach zwei Silbermedaillen der letzten beiden Jahre möchte das Frauenteam natürlich liebend gerne wieder einmal ganz oben stehen. Dazu wird dann auch eine starke Vorstellung von Gabi Reindl und Andrea Scharrer notwendig werden. Letztere zeigt nach längerer Pause eindeutigen Aufwärtstrend und war vor Jahren schon einmal im Meisterteam, erstere hofft, ihr kleines Formtief von der Senioren-WM überwunden zu haben, um sich vielleicht am Berg erstmals Mannschaftsgold umhängen zu lassen.