BahneröffnungenEschenbach, Wasserburg, Albershausen, 1. Mai 2002 - Bericht

Domspitzmilch-Zehnkämpfer präsentieren sich in hervorragender Frühform

Eschenbach/Wasserburg/Albershausen, 1. Mai 2002 (orv) - Bei den traditionellen Bahneröffnungen in Eschenbach und Wasserburg sorgten einige Domspitzmilch-Athleten bei durchaus angenehmen Frühjahrsbedingungen für bemerkenswerte Saisoneinstiege. Im Oberbayerischen scheiterte Peter Hargasser nach übersprungenen 4,85 im Stabhochsprung nur hauchdünn an den fünf Metern und bewältigte zudem seine Spezialdisziplin 110 m Hürden mit erstaunlichen 14,19. In Eschenbach zählten die 4,60 von Oldie Gregor Neumann im Stabhochsprung, aber auch der Weitsprung von Lokalmatador Achim Kaufmann (SC Eschenbach) mit 7,11 zu den Höhepunkten. Die noch Jugendliche Alexandra Lohwasser (DJK Neustadt/WN) verbesserte sich dort mit Kugel und Diskus auf beachtliche 13,28 und 38,02. Im schwäbischen Albershausen stieg Florian Schönbeck mit ordentlichen 7,13 im Weitsprung und 14,98 über die Hürden in die Saison ein. Eschenbach konnte natürlich die meisten der Oberpfälzer Leichtathleten, darunter auch viele Regensburger begrüßen. Die Sprintentscheidungen bei Männern und Frauen waren hier in Familienhand. Zuerst gewann Jochen Schweitzer die 100 m in 11,32 vor Teamkollege Wolfgang Hübl (11,57 - auch noch 13,33/37,76 mit Kugel und Diskus), dann holte sich Schwester Anja Hassmann (alle LG Domspitzmilch Regensburg) den Sieg mit 12,93 vor den beiden gelernten Mittelstrecklerinnen Katrin Schönfeld (SWC Rgbg. - 12,96) und Maria Fröhler (LLC Marathon Rgbg. - 12,97), die sich dann aber über die 200 m in 26,47 schadlos hielt. Zwei Wurfergebnisse können sich beim starken Geschlecht ebenfalls sehen lassen: Gregor Neumann beförderte den Diskus gleich auf 41,48 und Markus Gallistl (LG Domspitzmilch/SV Altenstadt) überzeugte im Speerwurf mit guten 57,26. Bei den Frauen feierte die Ambergerin Kathrin Widder einen Doppelsieg im Weitsprung und Speer mit 5,47 bzw. 38,78. Für die besten Ergebnisse des männlichen Nachwuchses sorgte Andreas Lohwasser (DJK Neustadt/WN) mit 13,38 und 39,01 (Kugel/Diskus) bei den B-Jugendlichen. Beim weiblichen Nachwuchs sorgte das ewige Stabhoch-Duell der nun B-Jugendlichen Alina Schmidt (DJK Ensdorf) gegen die SWC-lerin Moni Siegfried für reichlich Spannung, wobei die Ensdorferin diesmal mit 3,30 zu 3,20 die Oberhand behielt. Sandra Pfeffer (SV Obertraubling) landete als 16jährige im Weitsprung immerhin bei 5,39. Auch einige Athleten/Innen aus den Schülerklassen fielen positiv auf. Beim 1000 m-Zweikampf setze sich der Neustädter Michael Grau mit guten 3:00,33 gegen den Lappersdorfer Michael Lehle (3:00,80) durch, bei den Dreizehnjährigen waren die beiden Domspitzmilch-Youngster Johannes Graf und Moritz Routil mit ebenso hervorzuhebenden 3:09,32 sogar bis auf die Hundertstel gleich schnell. Das Burglengenfelder Multitalent Stefan Axinger siegte im Speerwurf und Stabhochsprung mit hochwertigen 43,52 und 3,30. Manuel Ziegler (DJK Neustadt/WN) ganze 10 Jahre alt landete im Weitsprung schon bei fünf Metern und der gleich alte Stefan Matula (SV Obertraubling) bewältigte die 60 m Hürden mit erstaunlichen 10,06. Bei den Mädchen besiegte die 13jährige Elke Gehr (LG Domspitzmilch/SV Lupburg) die bis zu zwei Jahre ältere Konkurrenz mit beachtlichen 13,23 über 100 m und gewann ihre Konkurrenz im Hochsprung mit 1,45. Die Eschenbacherin Anika Schmidt, auch nur ein Jahr älter, überzeugte mit 5,05 und 1,55 im Weit- und Hochsprung. In Wasserburg blieb mit Bernhard Floder ein dritter Domspitzmilch-Hürdensprinter in 14,81 unter der 15-Sekunden-Schallmauer, Nachwuchsmehrkämpfer Andreas Udvari (LG Domspitzmilch/ProAthletics Markt Schwaben) gefiel mit 15,63 über die Hürden und 4,45 im Stabhochsprung. Noch einmal 10 Zentimeter höher sprang sein Mannschaftskamerad Ulf Böhrsen.