Mini-Internationales in KoblenzKoblenz, 23. Mai 2002 - Bericht

17:00,01 für die Domspitzmilch-Juniorin/ Dennis Pyka 18. mit 14:25,56/Thomas Schmid läuft 14:40

2002-05-23_koblenz Koblenz, 25. Mai 2002 (orv) - Mit einem mutigen Auftritt hat die Großengottenerin Melanie Schulz nach ihrem Titelgewinn bei den Deutschen 10.000-Meter-Meisterschaften in Dessau vor knapp zwei Wochen nun auch beim "Mini-Internationalen" in Koblenz durchaus überzeugt. Es war der erwartete Zweikampf über 5000 Meter zwischen Melanie Schulz und Sabrina Mockenhaupt bis wenige Runden vor Schluss. Dann konnte sich der Blondschopf langsam lösen und schliesslich einen Vorsprung von rund zwanzig Metern herauslaufen. In 15:31,67 Minuten verpasste sie die DLV-Norm über diese Strecke für ihren Jahrgang (15:30 min) nur hauchdünn. Sabrina Mockenhaupt erreichte nach 15:34,93 Minuten das Ziel und zog trotz allem ein positives Fazit: "Es geht wieder aufwärts, ich bin sehr zufrieden. Ich habe heute endlich mal gekämpft." Ein besonderes Kabinettstückchen lieferte Fakja Hofmann (LG Domspitzmilch) in diesem Rennen. Eigentlich als zufällige Zuschauerin angereist, schnappte sie sich ein paar Laufschuhe und ein T-shirt und knackte mit einer Steigerung ihrer persönlichen Bestzeit um exakt 37 Sekunden mit 17:00,01 auf Anhieb die Norm für die Deutschen Meisterschaften in Wattenscheid. Der Schweizer Christian Belz siegte bei den Männern auf den 5000 Metern, nachdem er sich lange Zeit mit Michael May (TSV 04 Leverkusen) und Sebastian Hallmann (LAC Quelle Fürth/München) einen Dreikampf geliefert hatte. Letztlich erarbeitete er sich aber doch einen Vorsprung und gewann in 13:34,08 Minuten. Der Leverkusener Michael May wurde Zweiter (13:40,54 min) vor Sebastian Hallmann vom LAC Quelle Fürth/München, der nach 13:41,66 Minuten die Ziellinie erreichte. Die EM-Norm konnte diese beiden deutschen Athleten allerdings nicht gefährden. Auch Dennis Pyka LG Domspitzmilch) muss auf eine zweite Chance in Kassel warten. Seine 14:25,56 als elftbester Deutscher auf Platz 18 waren für die angepeilte DM-Norm 10,24 Sekunden zu langsam. Für Thomas Schmid (LG Domspitzmilch) sprang als Dritter des C-Laufes ein neuer Hausrekord in 14:41,45 heraus, rund 11 Sekunden schneller als bisher.