11. Pentlinger Halbmarathon Pentling 06.05.2001 - Bericht - Ergebnisliste

Andrea Stengel schnellste Frau/ 348 Athleten/innen erreichen Ziel an der "Walba"

Kiefner-Foto - German Hehn Ohne ernsthaft gefordert zu werden gewann der Weltklassetriathlet Siegi Ferstl (LG Domspitzmilch Regensburg) den Pentlinger Halbmarathon in 1:11:34 vor seinem Dauerkonkurrenten Markus Dippold (TB Weiden), der mit 1:14:24 beinahe drei Minuten zurücklag. Mit dem Dritten, Bernd Stadler (1:14:52) von Tristar Regensburg/LG Domspitzmilch), erreichte ein weiterer Vielseitigkeitssportler vor dem ersten Spezialisten, Sergej Nemcev (LG Domspitzmilch - 1:15:56) das Ziel. Schnellste Frau war die Weidenerin Andrea Stengel mit guten 1:28:32, gefolgt von Dauergast Doris Vieracker (LG Domspitzmilch/SG Waldetzenberg) und Bettina Strobl (LG Domspitzmilch/Run&Bike Kelheim) mit 1:31:30 bzw. 1:34:30. Bei angenehm kühlen Temperaturen, aber auch störenden Gegenwinden am Heimweg finishten immerhin 348 Laufbegeisterte.

Siegi Ferstl sah in dem Rennen eine willkommene Abwechslung im Training zum Ultra-Triathlon in Lanzarote. Er musste bei seiner "etwas schnelleren Trainingseinheit" keineswegs an die Grenzen gehen und ließ es am Ende allmählich ausklingen, "als er merkte, dass Markus Dippold nachließ". Riesig auch die Freude bei Frauensiegerin Andrea Stengel, die es als Späteinsteigerin in Sachen Langstreckenlauf nun schon auf immerhin gut unter 1:30 Stunden gebracht hat. Auf die Frage des Moderators an die Zweite Doris Vieracker nach ihrer Pentling-Motivation meinte diese: "Der Lauf gehört schon fast zu meinen Gewohnheiten, ich bin immerhin schon das siebte Mal dabei". So sah man dann auch beim diesjährigen Lauf viele bekannte Gesichter aus vergangenen Jahren, die den landschaftlich schönen Parcours fest in ihrem Jahresplan haben. Erstaunlich dabei das enorm gute Leistungvermögen fast aller Beteiligter. Bis auf wenige Einsteiger, die ihr gestecktes Ziel, unter 2:30 Stunden zu bleiben, auch leicht erreichten, blieben fast alle unter den zwei Stunden. Die anwesenden Sanitäter hatten praktisch nichts zu tun.

30 Hobbyläufer, darunter auch viele Kinder, gingen an den Start des Fun-Runs über neun Kilometer, dessen Erlös an die Welthungerhilfe ging. Der zur Verfügung gestellte Betrag dient dem "Projekt Indien". Ca 2400 Kinder erhalten in einem Kinderdorf, 1960 durch den Dalai Lama gegründet, eine Ausbildung.