Int. Askina-Meeting Kassel, Samstag 15..6.2001 - Bericht

Domspitzmilch-Langstreckler schafft in Kassel mit 14:11,85 DM-Norm über 5000 m

Kassel, 15.6.2001 Buchstäblich in letzter Sekunde hat Dennis Pyka (LG Domspitzmilch Regensburg), DM-Fünfter über 10.000 m, die Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften Anfang Juli in Stuttgart geschafft. Beim internationalen Askina-Meeting in Kassel steigerte sich der Regensburger auf 14:11,85 und blieb damit gut drei Sekunden unter der vom DLV für die diesjährigen Titelkämpfe geforderten Mindestleistung.

2001-06-15_askina_meet_kassel Für einen Langstreckler nationaler Güteklasse ist es gar nicht mehr so leicht, die vom Verband oft recht hohen Limits für die Titelkämpfe zu schaffen, sofern er denn in Bayern wohnt. Die wenigen Meetings, bei denen man die nötige Konkurrenz für gute Zeiten hat, sind dünn gesät, genauer gesagt, es gibt sie eigentlich gar nicht. Möglichkeit eins, das Mini-Internationale Anfang Mai in Koblenz, kam für den Neu-Regensburger noch zu früh. Seine 14:25 waren gut, aber eben nicht gut genug. Sein größter diesjähriger Erfolg, der fünfte Platz bei den Deutschen Meisterschaften Ende Mai über 10.000 m in neuer persönlicher Bestzeit von 29:34 war zunächst auch gleich einmal sein größtes Problem für die mögliche 5000 m-Qualifikation. Die 25 Bahnrunden sind schließlich kein Pappenstiel, vierzehn Tage brauchen die Beine dann schon, um wieder optimale Leistungen vollbringen zu können. So bot sich das internationale Askina-Meeting, Mitte Juni in Kassel, quasi als allerletzte Chance, um die nötigen Formalvoraussetzungen für das Unternehmen Stuttgart zu schaffen. Mit einem 2:42er-Schlusskilometer machte Dennis Pyka schließlich das Unmögliche doch noch möglich und hofft nun in der Schwabenmetropole auf eine Zeit möglichst nahe der 14-Minuten-Schallmauer, vielleicht sogar drunter. Verläuft das Titelrennen wie in so vielen Jahren ebenfalls in diesen Zeitregionen, muss der fünfte Platz von Kandel durchaus keine Eintagsfliege gewesen sein.