U18-Jugendweltmeisterschaften - 2. Tag Debrecen/Ungarn, 13. Juli 2001 - Bericht - Ergebnisse

Tobias Soller gewinnt Vorlauf mit neuer perslicher Bestleistung von 13,60 2001-07-13_u18_wm

Debrecen/Ungarn, 12.7.2001 (orv) - Glück und Pech lagen am Freitag, den 13. für die Regensburger Teilnehmer bei der U18-WM nahe beieinander: Zuerst überstand Tobias Soller (SV Obertraubling) mit einem Vorlaufsieg in neuer persönlicher Bestleistung von 13,60 mühelos die erste Runde, dann war für Stephan Wittl (LG Domspitzmilch/TSV Dietfurt) im 400 m-Semifinale als insgesamt Zwölftschnellster in 48,86 Endstation. Als insgesamt Zweitschnellster erreichte der Fürther René Bauschinger mit neuem Hausrekord von 1:50,40 hinter dem Laufsieger Amer Al-Badri Salem (Quatar - 1:50,14) sicher. Auch der Münchner Tobias Obermeier (LG München) hatte in der Diskusqualifikation keine Probleme, mit 54,29 den Vorkampf zu schafften. Trotz persönlicher Bestleistung von 5:57,57 des Dinkelsbühler Christian Pomp im 2000 m Hindernis Vorlauf, packte dieser das Finale nicht ganz.

Den Schock von den Deutschen Meisterschaften hat Tobias Soller anscheinend glänzend weggesteckt. Die Männerabstände bei B-Jugend-Hürdenhöhen scheinen dem Obertraublinger wie auf dem Leib geschneidert zu sein. Er kann zwar unter diesen technischen Umständen in Ungarn keine nationalen Rekorde laufen, seine derzeit glänzende Verfassung macht in dennoch zum sicheren Endlaufkandidaten, wenn auch einige Konkurrenten in ihren Vorläufen bei günstigen Rückenwinden noch ein wenig schneller waren.Stephan Wittl hatte dagegen mit der Einteilung des Laufes so seine Probleme. Er taxierte ganz einfach seine doch schon recht ramponierten Muskeln falsch ein: "Ich hatte gedacht, dass ich auf Grund meiner müden Beine am Anfang einfach mehr Druck machen müsse." Das Ergebnis waren 34,2 auf den ersten drei hundert Metern und die leichte Führung für den Regensburger im weitaus schnelleren der beiden Halbfinals, wo immerhin vier Läufer unter 48 Sekunden blieben. Zu schnell für den Domspitzmilch-Läufer an diesem Tag, der letztendlich froh war, dass er sein Rennen noch mit 48,86 einigermaßen gut ins Ziel brachte. Im anderen Semifinale reichten dem Dritten 48,57 für den Endlauf, eine Zeit, die Stephan Wittl hier vielleicht mit geschickterer Renneinteilung auch noch realisieren hätte können.