Lohhofer Osterlauf über 10 km StraßeLohhof, 23. März 2002 - Bericht

10 km Rennen wird von Emmily Kimmuria und Maxim Yanismevsky dominiert

2002-03-23_lohhof Lohhof, 25.3.2002 (orv) - Dennis Pyka (LG Domspitzmilch Regensburg), DM-Fünfter des letzten Jahres über die 10.000 m-Distanz, wollte beim Lohhofer Osterlauf einfach ein wenig die Form für die kommende Frühjahrssaison testen. Dass er beim 10 km-Straßenrennen in Unterschleißheim gleich auf Hochkaräter treffen würde, hatte der Regensburger aber nicht erwartet. So sorgten die österreichischen Gäste Emmily Kimmuria und Maxim Yanismevsky (beide Wachau Marathon Team) im Münchner Norden von Anfang an für eine schnelle Pace. Während der Moldawier in rot-weiß-roten Diensten mit dem Domspitzmilch-Läufer und Altmeister Hans Hopfner (TG Salzachtal) lange Zeit bei Schneetreiben und empfindlich kalten Temperaturen treue Gefährten hatte, die ihn erst gegen Ende ziehen ließen, war seine Teamkollegin in hervorragenden 34:56 min und einem satten Vorsprung von über sechs Minuten auf die nächste Läuferin allein auf weiter Flur. Yanismewsky gewann in guten 30:44 Minuten. "Ich wollte mich eigentlich voll aus dem Training heraus gar nicht so sehr verausgaben, am Schluss habe ich den Moldawier einfach ziehen lassen," kommentierte ein trotzdem zufriedener Dennis Pyka seine Osterhasenjagd, die ihm immerhin ordentliche 30:58 einbrachten. Hans Hopfner erreichte das Ziel mit 31:09, der Vierte Alexander Wex (DJK Friedberg) lag dann schon weitere 50 Sekunden zurück.

Vorschau Deutsche HalbmarathonmeisterschaftenSchotten, 23.03.2002 - Vorschau Teilnehmer

Gute Aussichten für Damenmannschaft bei den DeutschenHalbmarathonmeisterschaften in Schotten

Regensburg, 19.3.2002 (orv) Vom Gelände auf die Straße: Schon vierzehnTage nach den Deutschen Crossmeisterschaften im heimischen Uni-Stadion mussRegensburgs Langstrecken-Elite erneut bei Deutschen Meisterschaften ran. Imhessischen Schotten werden die nationalen Meister/Innen über dieHalbmarathon-Distanz gesucht und jene über 10 km beim Nachwuchs. Für dieDomspitzmilch-Damen gibt es immerhin eine Silbermedaille in der Teamwertungzu verteidigen, die Seniorinnen standen im letzten Jahr sogar ganz oben.Auch heuer wollen Ellen Schöner und co zumindest wieder aufs Treppchen. DieAussichten sind dabei nicht die schlechtesten.2002-03-19_hm_dm_vor Nach ihrer glänzenden Vorstellung bei der Cross-DM wollen dieLangstrecklerinnen mit Ellen Schöner an der Spitze nun auch schnelle Zeitenfolgen lassen. Unter 1:20 Stunden kann jedoch Regensburgs Vorzeige-Läuferinnur selbst anpeilen. Dahinter wird sich ein ganzer Pulk mit den JuniorinnenFakja Hofmann und Eva Karg, den beiden Seniorinnen Gaby Pfandorfer und GabiReindl, der Newcomerin Andrea Stengel und der Marathon-Spezialistin MikkiHirt im Bereich zwischen 1:22 und 1:25 tummeln. Bei Lage des derzeitigenMeldestandes ist dies eine prächtige Ausgangsposition für Edelmetall, sogarvielleicht für Gold, weil Favorit ASC Darmstadt zwar nominell stärkerbesetzt ist, aber eben nur drei Läuferinnen an den Start bringt, und da kannviel passieren. Das Seniorinnenteam tritt mit Gaby Pfandorfer, Gabi Reindlund Bettina in der Meisterinnenbesetzung des letzten Jahres an. Gespanntsein darf man hier auf die stark verbesserte Gabi Reindl im W35er-Feld.Verzichten muss man auf Urgestein Katharina Kaufmann, da ein familieresEreignis einfach Priorität hat. Das Juniorinnenteam könnte ebenfalls mit denbereits erwähnten Läuferinnen plus Katharina Karl und Tanja Notz ganz vorneliegen, wenn Deutschland einfach mehr junge Straßenläuferinnen hätte. Somüssen die Domspitzmilch-Jungtalente drauf hoffen, dass man ihnen beihervorragender Gesamtleistung auch als Soloteam die Medaillen in die Handdrückt, Dass sie nun Mal als einzige Mannschaft komplett sind, sollte eherfür als gegen sie sprechen. In der Einzelwertung darf man Fakja Hofmann undEva Karg durchaus unter den ersten Acht erwarten, Ellen Schöner bei denFrauen wird es da schon schwerer haben.Bei den Herren werden Wolfgang Kohnen und Rudi Salzberger von der LGDomspitzmilch Regensburg auch in diesem Jahr Jagd auf ihre individuellenBestzeiten machen, mit einem Gemeinschaftserlebnis wirds jedoch nichts,weil Topmann Dennis Pyka den Deutschen Meisterschaften über 10.000 m Vorranggibt. Die sind nämlich bereits am 11. Mai in Dessau und im letzten Jahr warer auf dieser Distanz beim selben Event immerhin hervorragender Fünfter mittollen 29:34.Dafür schickt Coach Kurt Ring die B-Jugendlichen Eva-Maria Ferstl undBenedikt Schäffer (beide LGR/SG Painten) in die Nachwuchsentscheidungen über10 km um sie allmählich an die raue Luft von DM-Entscheidungen zu gewöhnen.

Bayerische Crossmeisterschaften 2002Ruhstorf, 24. Februar 2002 - Vorschau

Bayerische Crossmeisterschaften letzte Möglichkeit zur Formüberprüfung in Richtung Cross-DM

2002-02-24_blv_cross_vor Regensburg, 12.2.2002 (orv) - Vierzehn Tage vor dem absoluten Cross-Highlight 2002, den Deutschen Meisterschaften in Regensburg, steht Bayerns Querfeldein-Elite im niederbayerischen Ruhstorf bei den Landesmeisterschaften erstmals in diesem Jahr auf dem Prüfstand. Das Team der LG Domspitzmilch hat dabei die knifflige Aufgabe zu lösen, die Vormachtstellung der beiden letzten Jahre zu erhalten. Natürlich zählen die Lokalmatadoren Ellen Schöner auf beiden Frauenstrecken, Dennis Pyka bei den Männern und Fakja Hofmann bei den Juniorinnen zum engeren Favoritenkreis und auch die Teams sollten bei Männern und Frauen ebenfalls wieder um die Titel mitlaufen können. "Den Maßstab der letzten beiden Jahre werden wir angesichts der diesjährigen Schwächen im männlichen Juniorenbereich wohl heuer nicht halten können", ist sich Domspitzmilch-Teamchef Kurt Ring ziemlich sicher, verbunden mit dem Fünkchen Hoffnung, dass ein ehemals überragender Andreas Lorenz vielleicht doch noch in die Szene zurückfindet. Ellen Schöner hat zudem in Bayern kräftig Konkurrenz bekommen. Eine Christiane Stief (LAC Quelle Fürth/München), ganz gleich, auf welcher Strecke sie antreten sollte, ist sowieso nicht zu schlagen. Den Einzeltitel auf der Mittelstrecke der Männer verfehlten die Domspitzmilch-Athleten in den letzten Jahren immer nur knapp, Medaillen waren immer drin, bloß eben nicht die goldene. Mit seinen 29:34 über 10.000 m im Rücken will Dennis Pyka aber zumindest den Versuch auf's oberste Treppchen starten. Auf der Langstrecke, wo auch der Wernberger Tobias Hösl zum Favoritenkreis zählt, werden Wolfgang Kohnen und der stark verbesserte Rudi Salzberger (beide LG Domspitzmilch) die Regensburger Farben im Vorderfeld hochhalten. Dies sollte bei den Frauen auf beiden Strecken neben Ellen Schöner auch deren Teamkolleginnen Kathi Kaufmann, Mikki Hirt, Susie Falkenstein und Helene Eidenberger können. Dass eine der vier Mannschaftswertungen wieder nach Regensburg, zur LG Domspitzmilch, gehen, davon ist auf jeden Fall auszugehen. Dass man aber wie vor zwei Jahren gleich drei davon heimholt, ist eher unwahrscheinlich. Bei den Juniorinnen möchte Fakja Hofmann natürlich den Fehler des letzten Jahres mit einem viel zu schnellen Anfangstempo vermeiden und so endlich auch beim Cross einmal ganz vorne sein. Mit Eva Karg kommt hier eine weitere Medaillenkandidatin aus den Domspitzmilch-Reihen. Natürlich zählen Kathi Kaufmann, Helene Eidenberger und Gabi Reindl zum Favoritenkreis, wenn in der Langstreckenentscheidung der Damen auch die Einzel- und Mannschaftsmeisterinnen der Seniorenklasse gekürt werden. Zahlenmäßig stark will das Domspitzmilch-Team beim Nachwuchs an den Start gehen. Den einen oder anderen Vorderplatz kann man von den Jungtalenten Eva-Maria Ferstl (LGR/SG Painten), Tanja Notz (LGR/LC Pentling), Benedikt Schäffer (LGR/SG Painten) und Stephan Schnabel (LGR/TSV Dietfurt) durchaus erwarten.

Bayerische Crossmeisterschaften 2002Ruhstorf, 24. Februar 2002 - Bericht

Embaye Hedrit gewinnt Mittelstrecke vor Thomas Schmid/ LG Domspitzmilch erfolgreichstes Team

2002-02-24_blv_cross Ruhstorf, 24.2.2002 (orv) - Christine Döllinger (LAC Quelle Fürth/München), besser bekannt unter ihrem Mädchennamen Stief, dominierte wie erwartet die Bayerischen Crossmeisterschaften auf Mittel- und Langstrecke nach jeweils heftiger Gegenwehr von Titelverteidigerin Ellen Schöner (LG Domspitzmilch Regensburg) über die 6,6 km und Eva Trost (LG Rupertiwinkel) über die halb so lange Distanz. Bei den Männern genügte Tobias Hösl (TSV Detag Wernberg) Mitte der 9,9 km-langen Königsstrecke eine leichte Tempoverschärfung, um den Fürther Embaye Hedrit abzuschütteln, der aber eine Stunde vorher bereits die Mittelstrecke vor dem Überraschungszweiten Thomas Schmid (LG Domspitzmilch Regensburg) gewonnen hatte. In den Teamwertungen setzte sich dreimal der mit fünf Titeln erfolgreichste Club der Meisterschaften, die LG Domspitzmilch Regensburg, durch. Lediglich der Titel auf der Frauen Langstrecke ging an den Erzrivalen LAC Quelle Fürth/München. Landestrainer Jürgen Mallow zeigte sich erfreut über die crossige Strecke und die hohen Teilnehmerzahlen in den Nachwuchsklassen und hofft nun auf ein erfolgreiches Auftreten der bayerischen Jungtalente in vierzehn Tagen bei den Deutschen Crossmeisterschaften in Regensburg. Im Nachwuchsbereich feierten die Regensburger bei den Juniorinnen mit Eva Karg und Fakja Hofmann (beide LG Domspitzmilch Regensburg) einen Doppelsieg, wobei die Reihenfolge hier eigentlich anders erwartet worden war. Eindeutig Stärkster bei den Junioren war Berglaufspezialist Julius Helm (TSV Ostheim), dem die bergige und recht morastige Strecke besser lag als Lokalmatador Richard Friedrich von der LG Passau. Einen bärenstarken Eindruck bei den Jugendlichen hinterließ Kaderathletin Johanna Braun (LAG Mittlere Isar) als A-Jugend-Siegerin mit fast einer Minute Vorsprung vor der Nächsten, der B-Jugend-Gewinnerin Regina Schnurrenberger (FTSV Straubing). Bei den Jungs handelte sich Favorit Christian Pomp (TSV Dinkelsbühl) eine Niederlage gegen Johannes Stephan (LG Karlstadt) ein. Die Mittelstrecke der A-Jugend war hingegen eine souveräne Beute von Heiko Middelhoff (DJK Friedberg). Martin Friedrich, der jüngere Bruder des Juniorenzweiten, hielt sich bei der mJB schadlos. Die eher vorsichtigen Prognosen des Domspitzmilch-Teamchefs Kurt Ring topten seine Leute mit erneut fünf Titeln, genauso viele wie im Vorjahr. Garant dafür waren diesmal die Mannschaften. Zuerst demonstrierte das Mittelstreckenteam der Männer auf den 3,3 km mannschaftliche Geschlossenheit wie eh und je. Grundstock für die dritte Titelverteidigung in Folge war der überragende Lauf des der Juniorenklasse entwachsenen Thomas Schmid als Silbermedaillengewinner. Auf Platz vier und fünf kamen dann schon Thomas Krebs und Dennis Pyka ins Ziel. Bei einer deftigen Niederlage der Damen auf der Langstrecke - Platz drei hinter Fürth und Augsburg - gelang zumindest der Titel bei den Seniorinnen, die mit Gabi Reindl, Kathi Kaufmann und Helene Eidenberger auf den Plätzen zwei bis vier in der W35 als Team ungefährdet waren. Das tat jedoch der Gala-Vorstellung von Vorzeigefrau Ellen Schöner keinen Abbruch, die der hohen Favoritin und späteren Siegerin Christine Döllinger lange Zeit die Stirn bieten konnte und bei ekelhaften Gegenwinden fast die ganze Strecke die Pace machen musste. Die eisenharte Domspitzmilch-Frau stellte sich dann im unmittelbaren Anschluss genauso wie ihre ärgste Konkurrentin den Gegnerinnen auf der Mittelstrecke. Ein Goldgriff, wie sich später herausstellen sollte! Mit der erneuten Einzelmedaille, diesmal aus Bronze, einer starken Teamkollegin in Person von Susie Falkenstein (4.) und Juniorensiegerin Eva Karg zwang man diesmal die Fürther und Augsburger Damen in die Knie. Schade, dass es bei den Juniorinnen keine Mannschaftswertung gab. Nur Titelverteidigerin Kathrin Stucke (LAC Quelle Fürth) schob sich als Dritte zwischen das Domspitzmilch-Trio Eva Karg, Fakja Hofmann und Katharina Karl. Auf der abschließenden Männer-Langstrecke über sehr schwierige 9,9 km hatte der Wernberger Tobias Hösl bald schon leichtes Spiel. Wie ein Schweizer Uhrwerk spulte er eine um die andere Runde herunter, um am Ende deutlich vor dem doppelt gestressten Embaye Hedrit zu triumphieren. Die Fürther freuten sich anfangs schon über den Teamtitel, hatten jedoch die Rechnung ohne den Wirt, in diesem Fall den bravourös kämpfenden Männern der LG Domspitzmilch, gemacht. Mit den Plätzen acht für Wolfgang Kohnen, elf für Rudi Salzberger und vierzehn für den im Zweiteinsatz befindlichen Dennis Pyka schlugen die Regensburger den Fürthern erneut ein Schnippchen. Dritter wurde hier der LLC Marathon Regensburg mit Markus Kerscher, Robert Zwickl und Peter Kozlowski. Im Nachwuchsbereich liefen Eva-Maria Ferstl (LG Domspitzmilch/SG Painten) und Marina Nagler (LLC Marathon Regensburg) als jeweils Vierte in der A- und

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Bayerische Hallenmehrkampfmeisterschaften 2002München, 16./17. Februar 2002 - Bericht

Einzel- und Mannschaftstitel für Peter Hargasser und co bei Bayerischen Mehrkampfmeisterschaften

2002-02-17_blv_mehrkampf_halle München, 17.2.2002 (orv) - Keinerlei Probleme hatte Peter Hargasser (LG Domspitzmilch) bei den Bayerischen Mehrkampfmeisterschaften in der Münchner Linde-Halle. Mit neuer persönlicher Bestleistung von 5325 Punkten distanzierte er seine Teamkollegen Andreas Lindenmaier (LGR/ProAthletics Markt Schwaben) um über zwei hundert Punkte, wobei dieser als Zweiter in allen sieben Disziplinen persönliche Bestmarken aufstellte. Zusammen mit dem Siebten, Benni Quitter, holte sich das Team der LG Domspitzmilch Regensburg mit 14.277 Punkten hoch überlegen den Mannschaftstitel. Für seinen Start-Ziel-Sieg benötigte Peter Hargasser 7,18 für die 60 m, 7,09 im Weitsprung, 12,87 im Kugelstoßen, 1,92 im Hochsprung, 8,20 über die Hürden, 4,60 im Stabhochsprung und 3:10 für die 1000 m. Andreas Lindenmaier markierte von vorne bis hinten neue Bestmarken mit 7,39 - 6,51 - 12,34 - 1,95 - 8,82 - 4,20 - 2:58. Benni Quitter absolvierte den Siebenkampf mit 7,67 - 5,51 - 11,20 - 1,62 - 9,00 (pB) -3,40 - 3:11. Für Peter Hargasser war dies in der noch jungen Saison bereits der dritte und vierte Landestitel. "Wenn mir nicht so eine blöde Erkältung diese Woche dazwischen gekommen wäre, wäre weit mehr als eine Steigerung um ein hundert Punkte im Siebenkampf möglich gewesen," bilanzierte der neue bayerische Hallenmeister im Mehrkampf seine durchaus ansehnliche Winterleistung. Absolut überraschend für das ganze Team kam die Leistungsexplosion von Andreas Lindenmaier, dem im neuen Team gerade Flügel zu wachsen scheinen und nun 7000 Punkte im Sommer durchaus ein Thema sein können.

Bayerische Hallenmehrkampfmeisterschaften 2002München, 16./17. Februar 2002 - Vorschau

Bayerische Hallenmehrkampfmeisterschaften stehen im Zeichen von Peter Hargasser und co.

Regensburg, 12.2.2002 (orv) - Wenn's am Wochenende um die Bayerischen Mehrkampftitel in der Halle geht führt in der Münchner Linde-Halle kein Weg am Domspitzmilch-Männer-Team vorbei. Mit dem DM-Dritten des letzten Jahres, Peter Hargasser, und seinen Teamkollegen Wolfgang Hübl, Andreas Udvari, Andreas Lindenmeier, Markus Tschiers und Benni Quitter sollten die Regensburger in der Lage sein, den Einzel- und den Mannschafts-Siebenkampftitel in die Domstadt zu holen. Bei den Frauen zählt die Ambergerin Kathrin Widder im Fünfkampf zu den heißen Titelanwärterinnen. Einziger ernsthafter Gegner für die Domspitzmilch-Recken, die mit Peter Hargasser, Wolfgang Hübl und Andreas Udvari drei 7000-Punkte-Männer an den Start bringen, wird der Schwabmünchner Stefan Ritschel sein. Der kann aber mit seinen 7300 Zählern von der letzten DM im Rücken an einem guten Tag auch alle schlagen. In der Mannschaftswertung scheinen die Crews von Schwabmünchen und der LG Sempt bei normalem Verlauf jedoch chancenlos zu sein. Im Nachwuchsbereich erprobt sich der TV Burglengenfeld in der wJB mit Ulrike Buckley, Marion Fuchs, Michaela Katzlinger und Dorothea Schlitt und steht damit schon vorab bei drei gemeldeten Teams auf dem Treppchen.

Oberpfalzmeisterschaften im Crosslauf 2002Wernberg, 16. Februar 2002 - Vorschau

Nur ein Teil der starken Oberpfälzer Crossspezialisten wird bei den Bezirksmeisterschaften am Start sein

Regensburg, 12.2.2002 (orv) - Mit den Oberpfalzcrossmeisterschaften in Wernberg beginnt die heiße Phase der Querfeldeinläufer in Richtung Deutsche Meisterschaften am 9. März im Regensburger Uni-Sportzentrum. Wenn am Samstag um 13 Uhr die Mittelstreckler auf den relativ ebenen Zwei-Kilometer-Rundkurs geschickt werden, zählt auch Titelverteidiger Thomas Krebs (LG Domspitzmilch Regensburg) erneut zu den Favoriten. Auf der doppelt so langen Strecke, eindreiviertel Stunden später, werden die Vorjahresprotagonisten Szibi Sczlufczyk (LLC Marathon Regensburg) und Rudi Salzberger (LG Domspitzmilch Regensburg) gegen den Lokalmatadoren Tobias Hösl (TSV Detag Wernberg) chancenlos sein, wenn der tatsächlich antritt. In Abwesenheit der nach langer Verletzungspause noch nicht wieder ins Geschehen eingreifenden Titelverteidigerin Elke Lorenz (LG Domspitzmilch Regensburg) sollte die vorjährige Vizemeisterin, jetzt auch im Domspitzmilch-Trikot, eine echte Siegchance haben, wenn ihr nicht die eigenen Teamkolleginnen mit Eva Karg (LGR/SpVgg Wolfsbuch) an der Spitze einen Strich durch die Rechnung machen. Der starke Läuferclub aus der Bezirkshauptstadt setzt ansonsten auf ein zahlenmäßig starke Nachwuchstruppe. Unter ihnen auch Junioren-WM-Teilnehmer Stephan Wittl (LGR/TSV Dietfurt), der als 400 m-Mann zwar nicht ganz vorne zu finden sein wird, aber die Meisterschaften als gute Gelegenheit sieht, seine Grundlagenausdauer zu testen. Gleiches gilt für den Bayerischen Jugendmeister im Hochsprung, Andreas Götz von der LG Domspitzmilch (LGR/SV Lupburg). Mit den Paintnern Eva-Maria Ferstl und Benedikt Schäffer haben bei der B-Jugend zwei weitere Domspitzmilch-Talente ganz gute Aussichten. Letzterer wird sich aber vor allem mit seinem Teamkollegen Stephan Schnabel ein heißes Kämpfchen liefern müssen. Bei der weiblichen Jugend A wäre eine Katharina Zeitler (LLC Marathon Regensburg), sofern sie denn antritt, eine Titelbank. Melden kann man sich zu den Läufen bis unmittelbar vor dem jeweiligen Start (30 Minuten) an Ort und Stelle. Der TSV Detag Wernberg hat natürlich auch bei der Ergebnisübermittlung die Zeichen der Zeit erkannt und stellt die Resultate noch am selben Tag ab 20 Uhr unter http://www.tsv-detag-wernberg.de ins Netz.

Oberpfalzmeisterschaften 2002 im CrosslaufWernberg, 16. Februar 2002 - Bericht

Gabi Reindl, Thomas Krebs und Rudi Salzberger gewinnen die Hauptdistanzen

2002-02-16_opfcross Wernberg, 16.2.2002 (orv) - Mit zwölf Titelgewinnen dominierte die LG Domspitzmilch Regensburg die diesjährigen Oberpfalzcrossmeisterschaften in Wernberg nach Belieben. W35-Siegerin Gabi Reindl (LG Domspitzmilch) überrumpelte auf den letzten Metern ihre beiden Teamkolleginnen Andrea Stengel (zugleich W30-Erste) und Eva Karg (LG Domspitzmilch/SpVgg Wolfsbuch) und holte sich somit etwas überraschend den Frauentitel. Im Rennen der Mittelstreckler über vier Kilometer kam hingegen Thomas Krebs (LG Domspitzmilch) zu einer souveränen Titelverteidigung abermals vor dem Wernberger Andreas Giedl. Auf der doppelt so langen Königsdisziplin erlief sich Rudi Salzberger (LG Domspitzmilch) mit einem überlegenen Rennen von der Spitze weg seinen ersten Bezirkseinzeltitel überhaupt. Beste Bedingungen und ordentliche Teilnehmerzahlen prägten die diesjährigen Meisterschaften. Wenn auch der Parcours eher einem traditionellem Waldlauf glich und so weniger ein erster Test für die crossige DM, drei Wochen später in Regensburg, gewesen sein dürfte, der guten Stimmung tat's keinen Abbruch. Am Feiern war vor allem das Team der LG Domspitzmilch, eigentlich nur mit einem Rumpfteam angereist, dennoch aber weitaus am erfolgreichsten. Die Geschichte der beiden Männer-Hauptsieger ist schnell erzählt. Sowohl Thomas Krebs als auch Rudi Salzberger drückten ihren Läufen von Anfang an den Stempel auf, wobei auf der Langstrecke mit den beiden Marathonesen Markus Kerscher und Robert Zwickel auch die beiden nächsten aus der Domstadt kamen. Logischerweise hieß dann auch der Mannschaftssieger LLC Marathon Regensburg, während auf der Mittelstrecke Lokalmatador TSV Detag Wernberg siegte, der hinter Thomas Krebs gleich die nächsten vier Plätze belegte. Bei den Frauen nahm das Rennen gegen Ende eher einen ungewöhnlichen Verlauf. Nachdem sich das Domspitzmilch-Trio rechtzeitig von der einzigen ernsthaften Konkurrentin, Kathrin Schönfeld vom SWC Regensburg, abgesetzt hatte, deutete alles auf ein Duell zwischen Andrea Stengel und Eva Karg hin. Beide hatten allerdings die Rechnung ohne den Wirt gemacht, und der hieß an diesem Tag Gabi Reindl, keine überragende Spurterin, aber eben hier die Cleverste. Als vierte Domspitzmilch-Meisterin ließ sich dann auch noch Bettina Strobl (LGR/SG Painten) in der W40 feiern. Die Mannschaftstitel gingen wie gewohnt nach Regensburg zur LG Domspitzmilch. Bei den Jugendlichen stellte sich völlig unerwartet der noch dem ersten Jahr Jugend B angehörende Benedikt Schäffer (LG Domspitzmilch/SG Painten) als stärkster Läufer heraus. Erst dann erreichte ein A-Jugend-Quintett mit Marco Scherl (Detag Wernberg), Korbinian Schönberger (DJK Gleiritsch) und den drei Domspitzmilch-Läufern Florian Rothe, Oliver Köhler (LGR/TSG Laaber) bzw. Stephan Wittl (LGR/TSV Dietfurt) das Ziel, die sich damit auch den Teamtitel holten. Bei den Mädchen waren Eva-Maria Ferstl (wJB/LG Domspitzmilch/SG Painten) und Tanja Notz (wJA/LG Domspitzmilch/LC Pentling) im Prinzip konkurrenzlos. In den Altersklassen lagen Markus Reindl (M30/SGS Amberg), Michael Knott (M35/WSV Schönsee), Franz Pretzl (M40/ LAG Schwandorf), Dieter Bauer (M45/TB Weiden), Hartmuth Hoffmann (M50/LLC Marathon), Karl Feldmeier (M55/LLC Marathon), Franz Götz (M60/LLC Marathon) und Casimiro Castano (M65/Hirschau) vorne. Weitere Siege für den LLC Marathon gab's noch in der W45 durch Inge Pfauser und die M40- bzw. M50-Mannschaft.

Süddeutsche Hallenmeisterschaften Chemnitz, 2./3. Februar 2002 - Bericht

Susie Falkenstein Vizemeisterin, Bronze für Neumann, Karg und Hargasser bei den Süddeutschen Hallenmeisterschaften

2002-02-03_sueddeutsche_halle Chemnitz, 3.2.2002 (orv) - Für vier Domspitzmilch-Athleten/Innen gab's bei den Süddeutschen Hallenmeisterschaften in Chemnitz auch viermal Edelmetall. Susie Falkenstein (LG Domspitzmilch/ProAthletics Markt Schwaben) streifte als Vizemeisterin hinter Christine Döllinger (9:45,23 - Lac Quelle Fürth/München) mit 10:03,46 die Zehn-Minuten-Grenze. Ihre Teamkollegin Eva Karg (LG Domspitzmilch/SpVgg Wolfsbuch) wurde mit 10:41,76 Dritte. Mit einem feinen Lauf unter acht Sekunden (7,99) holte sich Peter Hargasser (LG Domspitzmilch) in einem stark besetzten Hürdenfinale ebenso Bronze wie sein Mannschaftskollege Gregor Neumann mit beachtlichen 4,90 im Stabhochsprung. Mit neuer persönlicher Jahresbestzeit von 8,03 überstand Peter Hargasser den Vorlauf locker. Im Endlauf lag der Domspitzmilch-Zehnkampfer dann gar nicht weit hinter den beiden Topläufern Jan Schindzielorz (7,81 - LAC Quelle Fürth/München) und Thomas Blaschek (7,91 - Tus Jena) und gab damit deutliche Zeichen in Richtung unter vierzehn Sekunden über die 110 m Hürden für die Sommersaison. Woher er's nimmt, weiß Gregor Neumann, der inzwischen fast 37jährige Oldie des Domspitzmilch-Teams, wohl selbst nicht so recht. Jedenfalls schrammte er mit seinen 4,90 nicht nur knapp an den fünf Metern vorbei, sondern verlor greifbares Silber nur auf Grund der höheren Anzahl an Fehlversuchen an den Zweibrückner Patrick Könsgen. Der Sieg stand außer Frage. Den holte sich Tim Lobinger (LG Eintracht Frankfurt) mit 5,60, wobei dieser erst in den Wettkampf einstieg, als sich alle anderen schon verabschiedet hatten. Susie Falkenstein wollte unter zehn Minuten bleiben, was ihr in einem einsamen Rennen gegen die Uhr knapp misslang. Siegerin Christine Döllinger hatte sich programmgemäß nach vorne verabschiedet, von hinter drohte mit Eva Karg auch keine Gefahr, zwei Medaillen für die LG Domspitzmilch waren dennoch eine mehr als befriedigende Ausbeute. Für Maria Fröhler (LLC Marathon Regensburg) war über 400 m mit 59,40 bereits im Vorlauf Schluss, ohne eigentliche Hallenvorbereitung dennoch ein respektables Ergebnis. Der Tirschenreuther Hochspringer Josef Reiter belegte mit 2,04 einen guten siebten Platz. Im niederbayerischen Bad Füssing entschied beim Bädermarathon der Domspitzmilch-Mittelstreckler Thomas Schmid mit ausgezeichneten 32:17 die 10 km für sich.

Süddeutschen Hallenmeisterschaften Chemnitz, 2./3. Februar 2002 - Bericht

Susie Falkenstein, Maria Fröhler, Peter Hargasser, Gregor Neumann, Christian Wotruba starten bei den Süddeutschen in der Halle

2002-02-02_suedd_halle_vor Regensburg, 31.1.2002 (orv) - Die Hallensaison nimmt schön langsam Formen an. Am Wochenende finden in Chemnitz die Süddeutschen Meisterschaften unterm Dach statt. Mit am Start werden auch drei Athleten/Innen der LG Domspitzmilch sein. Susie Falkenstein möchte über 3000 m unter zehn Minuten laufen, hat aber mit der Bayerischen Hallenmeisterin Christine Döllinger (LAC Quelle Fürth) nur eine einzige, dafür unüberwindliche Gegnerin. Gregor Neumann will so nah wie möglich im Stabhochsprung an die fünf Meter heran kommen. Damit wäre ihm ein Platz im Vorderfeld sicher. Peter Hargasser peilt eine Hürdenzeit unter acht Sekunden an und sollte damit sogar Medaillenchancen haben, kaum schwächer ist hier Christian Wotruba vom ESV 27 Regensburg einzuschätzen. Auch im Weitsprung zählt der bayerische Hallendoppelmeister der LG Domspitzmilch als sicherer Sieben-Meter-Springer zu den Endkampfaspiranten. Über 400 m der Frauen versucht Maria Fröhler (LLC Marathon Regensburg) ihr Glück.

Dr. Rudulf Glötzner feiert runden GeburtstagWeiden, 1. Februar 2002 - Bericht

Oberpfälzer Ausnahmeathlet aus der Vorkriegszeit feiert am 1. Februar

Er gehörte zu den ganz Großen in der deutschen Leichtathletik zwischen 1936 und 1949: Dr. Rudolf Glötzner vom Turnerbund Weiden, der erfolgreichste Oberpfälzer Leichtathlet aller Zeiten.

1936 wurde er bayerischer Meister im Hochsprung der Männer mit 1,85m 1937 gewann er drei bayerische Juniorenmeisterschaften: Hochsprung: 1,80m - Stabhochsprung: 3,9om - Weitsprung: 6,53m hieß der bayerische Meister im Hochsprung der Männer Rudolf Glötzner (1,80m) gewann er die deutsche Juniorenmeisterschaft im Hochsprung mit 1,80m 1938 wurde er deutscher Juniorenmeister im Stabhochsprung mit 3,80m und Zehnkampf mit 6416 Punkten (11,4 - 6,40, - 12,56 - 1,70 - 54,2 - 17,1 - 33,98 - 3,60 - 49.65 - 4:42,0) gewann er Silber im Hochsprung (1,75m) und Bronze im Speerwerfen (52,98m) schrammte er als Vierter bei den Europameisterschaften in Paris im Zehnkampf knapp an der Bronzemedaille vorbei( 6492 Punkte damaliger Wertung:11,6 - 6,50 - 12,42 - 1,70 - 53,3 - 16.9- 34,83 - 3,50 - 55,18- 4:47,2) 1939 gewann er die bayerische Meisterschaft im Stabhochsprung mit 4.00m wurde er Zweiter im Zehnkampf der D M mit 6790 Punkten (11,6- 6,46 - 13,09 - 1,78 - 53,9 - 17,0 - 35,83 - 3,90 - 55,24 - 4:48,2) Dritter im Stabhochsprung der DM mit 3,80m gewann er den Stabhochsprung im Länderkampf Deutschland - Großbritannien in Köln mit 4,10m wurde er Studentenweltmeister in Wien im Stabhochsprung mit 4,10m sprang er am 16.8.1939 in Duisburg vor 25 000 Zuschauern deutschen Rekord im Stabhochsprung mit 4,14m 1940 wurde er bayerischer Doppelmeister im Stabhochsprung und Weitsprung mit 3,90 bzw. 7.00m deutscher Meister im Fünfkampf(erster Tag des Zehnkampfes)mit 3879 Punkten - im Zehnkampf mit 6894 Punkten(damaliger Wertung) mit 11,0- 7,05-12,71-1,80-52,4-16,8 - 34,07-3,90-50,21-5:04,7 - im Stabhochsprung mit 4.00m gewann er den Stabhochsprung im Länderkampf Deutschland - Italien in Stuttgart mit 3,90m den Weitsprung im Länderkampf Finnland.-Schweden-Deutschland in Helsinki mit 7,37m und wurde Zweiter im Stabhochsprung mit 4.00m den Stabhochsprung im Länderkampf Italien .- Deutschland in Turin mit 4.00m und wurde Vierter im Weitsprung mit 7,03m wurde er beim Länderkampf Ungarn Deutschland in Budapest jeweils Dritter im Stabhochsprung(3,90m) und Weitsprung( 6,95m) 1941 gewann er den Stabhochsprung bei den DM mit 4.10m wurde er beim Länderkampf Rumänien - Deutschland in Bukarest Zweiter im Stabhochsprung mit 3,90m und Vierter über 110m -Hürden in 17,0 sec beim Länderkampf Italien - Deutschland in Bologna Zweiter im Stabhochsprung mit 3,80m 1942 gewann er die deutsche Meisterschaft im Stabhochsprung mit 4.00m siegte er beim Länderkampf Deutschland -Rumänien in Breslau im Stabhochsprung mit 3,90m. sprang er am 2.8. in Berlin mit 4,16m neuen deutschen Rekord im Stabhochsprung mit 4,16m vor 40 000 Zuschauern. 1948 wurde er in Nürnberg nochmals deutscher Meister im Stabhochsprung mit 3.80m 1949 gewann er bei der DM in Bremen die Bronzemedaille im Stabhochsprung mit 3,80m Man darf nicht vergessen, dass man zur damaligen Zeit mit Bambusstäben sprang. Mit einem Glasfiberstab, wie ihn die heutigen Stabartisten benutzen, hätte Dr. Glötzner zur damaligen Zeit sicher 5- 5,50m überquert. Dr. Glötzner hat Stabhochsprung- und Zehnkampfgeschichte in Deutschland geschrieben. 1940 war er sogar in dieser Königsdisziplin der Leichtathleten an der Spitze der Weltrangliste gestanden. Leider war es ihm nicht vergönnt, an Olympischen Spielen teilzunehmen. 1936 war es als Neunzehnjähriger leistungsmäßig noch nicht so weit. 1940, dem erfolgreichsten Jahr seiner so erfolgreichen Laufbahn und 1944 fielen die Spiele dem 2. Weltkrieg zum Opfer und 1948, als er in Nürnberg letztmals die deutsche Meisterschaft im Stabhochsprung gewann, gehörte Deutschland noch nicht wieder zur olympischen Familie. Am 1. Februar vollendet Dr. Rudolf Glötzner, der für die bayerische und deutsche Leichtathletik sehr viel getan hat, sein 85. Lebensjahr. Die Oberpfälzer Leichtathleten wünschen ihrem großen Vorbild alles erdenklich Gute, vor allem Gesundheit. Ad multos annos!

Deutsche Halbmarathonmeisterschaften 2002Schotten, 23. März 2002 - Ausschreibungsänderung

DLV berichtigt Ausschreibung zu den Deutschen Halbmarathonmeisterschaften

Darmstadt, 31.1.2002 (orv) - Bei den Deutschen Halbmarathonmeisterschaften am 23. März im hessischen Schotten wird's erstmals einen reinen Frauenlauf geben. Um 13.30 Uhr werden alle Juniorinnen, Frauen und Seniorinnen auf die 21,1 km geschickt. Die Senioren, bisher immer die Begleiter des weiblichen Geschlechts haben ihren eigenen Lauf um 15.30 Uhr. Die Männer und Junioren ermitteln ihre Titelträger bereits um 12.00 Uhr. Für die Fraueneinzel- und Mannschaftsentscheidung werden zunächst alle Teilnehmerinnen unabhängig ihrer Altersklasse gewertet. Eine Auswertung für die verschiedenen Altersklassen und die Juniorinnen in Einzel- und Mannschaftswertung erfolgt anschließend zusätzlich. Bei den Männern gilt ähnliches für alle Männer und Junioren. Gegenüber der ursprünglichen Ausschreibung, wo die Frauen mit den Männern mitlaufen hätten müssen, ist dies ein eindeutiger Schritt in die richtige Richtung. Vor allem die Mannschaftswertung der Frauen wird durch die Hinzunahme aller Seniorinnen sowohl quantitativ als auch qualitativ stark aufgewertet.

Deutsche Crossmeisterschaften 2002Regensburg, 9. März 2002 - Vorschau

Meisterschaften in neuer Aufmachung - Claudia Gesell liebäugelt mit dem Cross

2002-01-31_dmcross02_vor1 Regensburg, 31.1.2002 (orv) - Der Countdown für die Deutschen Crossmeisterschaften tickt. Wieder in Regensburg, wieder auf dem berüchtigten Uni-Parcours stellen sich die Titelkämpfe in einer neuen Aufmachung vor. Aus zwei Meisterschaftstagen hat der Verband einen gemacht und gleich einige Wettbewerbe mit eingeschrumpft. Man erhofft sich dadurch größere Felder in den einzelnen Läufen und wieder steigende Teilnehmerzahlen. Mit Claudia Gesell hat die derzeit einzige Weltklasseläuferin aus der Region über einen Start in ihrer Wahlheimat nachgedacht. Warum eigentlich schon wieder Regensburg? Das wissen nur die Verantwortlichen des DLV ganz genau und so richtig geäußert haben sie sich bei den Verantwortlichen der LG Domspitzmilch dazu auch nicht. Denen bleibt nur die schwierige Aufgabe ihr eigenes Spitzenevent vom letzten Jahr nun selbst toppen zu müssen. Drei Blöcke bestimmen den dichtgedrängten Wettkampftag am 9. März. Zwischen zehn und elf Uhr bestimmen zunächst alle Senioren/Innen ihre Meister/Innen. Dann ist bis 13 Uhr die Jugend dran mit jeweils nur noch einer Strecke für jede Altersklasse. Auch Luminita Zaituc kann ihre beiden Titel bei den Frauen nicht mehr verteidigen. Genau wie bei den Junioren gibt's auch hier nur noch eine Distanz im Angebot. Das Feld der Frauen werten die Juniorinnen auf, denen man aber zusätzlich noch eine eigene Wertung zubilligt. Bei den Männern hat sich mit Mittel- und Langstrecke nichts verändert. "Nun trifft's die Richtigen", ist sich Streckenboss Kurt Ring absolut sicher. Mussten in all den Jahren vorher die Jugendlichen und Senioren die meist am zweiten Tag recht ramponierten Strecken in Kauf nehmen, werden diesmal die Könige der Langstrecke erfahren, was Cross in Regensburg heißen kann. Die leisen Hoffnungen auf ein mildes Winterende und ein Abtrocknen des schweren Wiesenparcours mögen die Regensburger Macher nicht teilen. Erstens kommt in der Domstadt um die Faschingstage traditionell meist noch viel Wasser vom Himmel und zweitens hatten die Regensburger selten ein gutes Händchen mit dem Sonnengott. Alles andere als Schlamm in reichen Mengen wäre die absolute Ausnahme. Trotz Hallen-EM im unmittelbaren Vorfeld hoffen die örtlichen Ausrichter auf so manch großen Namen. Erstens startet nicht jeder Star der Laufszene in der österreichischen Metropole und zweitens waren die Titelkämpfe im Gelände schon immer Garant für manch überraschenden Gast. So hat auch Claudia Gesell (TSV Bayer 04 Leverkusen), einzige derzeitige Weltklasseläuferin aus Bayern, bei einer Sportlerehrung in ihrer derzeitigen Wahlheimat Regensburg im Gespräch mit einheimischen Sportlern durchaus in Erwägung gezogen, Anfang März die Spikes zu schnüren. Ein Schumann wird heuer sicher nicht zu erwarten sein, ein Baumann - und das ist sicher - läuft in Wien nicht, und Dieter Baumann hat schon immer gerne einmal mit dem Cross geliebäugelt Nachdem sich der Olympiasieger von 92 in diesem Jahr außer seinem Marathonstart in Hamburg und den beiden Hallenstarts über weitere Laufaktivitäten sehr ausweichend geäußert hat, keimt bei den Regensburgern immer noch der Funke der Hoffnung. Eins ist sicher, sie würden ihm den roten Teppich ausrollen, notfalls bis zur Autobahnausfahrt.

Bayerische JugendwinterwurfmeisterschaftenMünchen, 27. Januar 2002 - Bericht

Gute Leistungen aber schwache Beteiligung bei den ersten Bayerischen Winterwurfmeisterschaften

München, 27.1.2002 (orv) - Bei den erstmals in München ausgetragenen Bayerischen Winterwurfmeisterschaften für Jugendliche gab es recht ansprechende Leistungen bei teilweise jedoch recht schwacher Beteiligung. Auch zwei Oberpfälzer kamen zu Medaillenehren. Veit Rauscher (SV Obertraubling) holte sich Silber im Speerwurf der mJA mit 46,50 und Maxi Tschiers (LG Domspitzmilch/ProAthletics Markt Schwaben) belegte in der hochwertigsten Disziplin, dem Diskuswerfen der mJA, Platz drei mit 47,36 mit nur acht Zentimetern Rückstand auf den Junioren-WM-Fünften Tobias Obermeier von der LG München. Platz vier schaffte der B-Jugendliche Christian Fick (DJK SB Regensburg) mit dem Hammer (37,60) und Veit Rauscher landete mit seinen 38,29 auch noch im Diskuswerfen auf Platz fünf. Die Veranstaltung litt teilweise unter geringen Teilnehmerzahlen. Beim Hammerwerfen der weiblichen Jugend A trat nur eine Teilnehmerin an, beim Speerwerfen der männlichen Jugend A ganze zwei Athleten.

Bayer. Hallenmeisterschaften für Jugend AFürth, 26. Januar 2002 - Vorschau

Ausschreibung Teilnehmer

Die Oberpfalz hat eine Reihe heißer Eisen bei den Bayerischen Jugendhallenmeisterschaften in Fürth

2002-01-26_blv_halle_jgd_vor Regensburg, 22.1.2002 (orv) - Eine Woche nach den Hallenmeisterschaften der Männer und Frauen geht's wiederum in der Fürther Halle um die Landestitel der Jugendlichen. Dabei zählen der Obertraublinger Tobias Soller über die 60 m Hürden und Stephan Wittl (LG Domspitzmilch/TSV Dietfurt) über die 200 m zu den absoluten Topfavoriten. Mit Andreas Götz (LG Domspitzmilch/SV Lupburg) im Hochsprung und Franz Leidl über die 400 m wollen noch zwei weitere Domspitzmilch-Athleten bei der Titelvergabe mitreden. Als Meisterschaftsbank kann die Nordoberpfälzerin Alexandra Lohwasser (DJK St. Martin Neustadt) im Kugelstoßen genauso angesehen werden wie über 3000 m die Regensburgerin Katharina Zeitler (LLC Marathon). Tobias Soller und Stephan Wittl können hinter dem hochfavorisierten Schongauer Joachim Welz auch noch über 60 m zu Edelmetall kommen. Auf seine Spezialdisziplin, die 400 m, verzichtet der Dietfurter nach dem Gewinn in der Männerklasse. Dafür wird er versuchen auch noch eine 4x200 m Staffel der LG Domspitzmilch mit Stephan Klein, Richard Pfüller, und Franz Leidl in Medaillennähe zu führen. Gute Aussichten auf vorderste Plätze haben die B-Jugendliche Eva-Maria Ferstl (LGR/SG Painten) über die 3000 m der wJB, wie auch die Dreispringerin Sandra Pfeffer (SV Obertraubling). Den Podestplatz strebt abermals die noch B-Jugendliche Moni Siegfried (SWC Regensburg) im Stabhochsprung an. Die Nennliste über die 800 m der wJB führt die Kötztingerin Anna Petermichl an. Stephan Schnabel (LGR/TSV Dietfurt) und Benedikt Schäffer (LGR/SG Painten) wollen mit 9:40er Zeiten über 3000 m der mJB ebenfalls in Medaillennähe kommen, genauso wie ihr Teamkollege Maxi Tschiers (LGR/ProAthletics Markt Schwaben) im Kugelstoßen der mJA. Dort tritt auch der Obertraublinger Veit Rauscher an, bessere Aussichten hat der aber, wenn es ihm im Stabhochsprung gelingt, die vier Meter zu packen. Bei den erstmals stattfindenden Bayerischen Jugendwinterwurfmeister-schaften zählt auch der Domspitzmilch-Athlet Maxi Tschiers (LGR/ProAthletics Markt Schwaben) im Diskuswerfen der mJA zum Favoritenkreis. Auf Grund der extremen Winterverhältnisse der letzten Wochen musste die Veranstaltung kurzfristig von Wiesau nach München verlegt werden.