Bayerische Hallenmeisterschaften für Jugend AFürth, 26. Januar 2002 - Bericht

Katharina Zeitler, Eva-Maria Ferstl, Alexandra Lohwasser und Andreas Götz Bayerische Jugendhallenmeister

2002-01-26_blv_halle_jgda Fürth, 26.1.2002 (orv) - Viermal standen Nachwuchsleichtathleten aus der Oberpfalz bei den Landeshallenmeisterschaften der Jugend ganz oben. Die 3000 m gewann Katharina Zeitler (LLC Marathon Regensburg) mit 11:02,14, den Sieg bei der B-Jugend über die selbe Distanz holte sich Eva-Maria Ferstl (LG Domspitzmilch/SG Painten) mit 11:21,14, Alexandra Lohwasser (DJK Neustadt/WN) verteidigte den Titel im Kugelstoßen mit ansprechenden 13,04 und Andreas Götz (LG Domspitzmilch/SV Lupburg) dominierte im Hochsprung mit 1,94. Ganze zwei Hundertstel fehlten Stephan Wittl (LG Domspitzmilch/TSV Dietfurt) mit 22,39 als Vizemeister über 200 m. Ebenso knapp schrammte die Dritte des Dreisprungs, Sandra Pfeffer (SV Obertraubling), mit nur sechs Zentimeter Rückstand und 11,12 am Gold vorbei. Probleme an der vorletzten Hürde brachten ihren Teamkollegen Tobias Soller anstatt erwartetem Gold ebenfalls nur Bronze ein. Das gleiche Edelmetall gab's auch für Kugelstoßer Maxi Tschiers (LG Domspitzmilch/ProAthletics Markt Schwaben), der im letzten Versuch das Gerät auf 14,87 katapultierte. Für die größte Überraschung aus regionaler Sicht sorgte jedoch eine ersatzgeschwächte 4x200 m Staffel der LG Domspitzmilch, die mit Richard Pfüller, Hochspringer Andreas Götz, Stephan Klein und Stephan Wittl am Ende mit 1:34,87 als Zweite ins Ziel kamen. Irgendwie fehlte dem Domspitzmilch-Sprinter Stephan Wittl diesmal der letzte Kick. Auf den letzten Metern, wo er in der Regel seine Rennen entscheidet, knöpfte ihm der Fürther Robert Schönborn den Sieg ab. Der ist aber beileibe kein schlechter und im letzten Jahr auch schon 21,96 gelaufen, wenn auch bei 2,1 m/sec Rückenwind. Viel zu spät kam der Dietfurter in die gewohnten Gänge, der Staffel verhalf er dann aber doch mit einer befreiten, fulminanten und wieder technisch sauberen Hallenrunde zum völlig unerwarteten Silber, nachdem Trainingskollege Franz Leidl als Mitfavorit und etatmäßiger Staffelmann durch sein erkrankungsbedingtes Fehlen das Quartett eigentlich schon auf's Abstellgleis geschoben hatte. Schade für den vorher glänzend in Form befindlichen Domspitzmilchlangsprinter, Glück für Hochspringer Andreas Götz, der so unverhofft zur zweiten Medaille kam. Die erste, nämlich, die aus Gold, holte er sich im Schongang, weil seine Konkurrenten bereits bei 1,91 patzten. Nach leicht übersprungenen 1,94 ließ der neue Meister die Latte gleich auf die Wunschhöhe von genau zwei Metern legen. Lediglich ein kleiner technischer Fehler mit den Füßen verhinderte im ersten Versuch, seinem besten, dann die neue Bestleistung. Nach der Devise "der Sieger hat immer recht" handelte Katharina Zeitler, die sich über 3000 m bis auf die letzten beiden Runden im für sie keineswegs als Konkurrenz anzusehenden Feld versteckte und mit ihren 11:02,14 keine ihrer Trumphkarten aufdeckte. Die das ganze Rennen aufopferungsvoll führende Eva-Maria Ferstl wurde als beste B-Jugendliche mit dem ersten bayerischen Meistertitel belohnt. Titelverteidiger Tobias Soller haderte über die 60 m Hürden mit dem vorletzten Hindernis. Das jedenfalls brachte ihn, weit in Führung liegend, so aus dem Konzept, dass er nur noch in für ihn indiskutablen 8,53 als Dritter austrudelte. Schon vorher hatte er Pech, als er mit neuer persönlicher Bestzeit von 7,19 auf der Flachdistanz auf dem undankbaren vierten Platz hängen blieb. Eine andere Favoritin, Alexandra Lohwasser aus Neustadt, machte mit ihrer Konkurrenz wenig Federlesen und ließ mit 13,04 überhaupt keinen Zweifel über die Regentschaft im Lande aufkommen. Ihr männliches Pendant, Maxi Tschiers, nutzte ähnlich wie sein Bruder Markus letzte Woche bei den Männern, die Gunst des letzten Stoßes und mogelte sich damit auch noch auf's Podest. Ebenso auf's Treppchen sprangen als Dritte die Ensdorferin Alina Schmidt, diesmal vor ihrer ständigen Konkurrentin Moni Siegfried (5./3,00 -SWC Regensburg), sowie die Ambergerin Joanna-Emmy Walker mit 9,16 über die 60 m Hürden. Den guten Eindruck des Oberpfälzer Nachwuchses untermauerten Veit Rauscher (SV Obertraubling) als Fünfter und Sechster mit Stab und Kugel (3,70/11,92), der Hochspringer Andreas Gmeiner (LAC Tirschenreuth) als Vierter (1,88), die drei Domspitzmilch-Mittelstreckler Stephan Schnabel (LGR/TSV Dietfurt - 5. mJB- 3000 m/9:55,51), Benedikt Schäffer (LGR/SG Painten - 7. mJB- 3000 m/10:08,43) und Johannes Wild (8. mJA - 800 m/2:04,77), die Kötztingerin Anna Petermichl als Sechste über 800 m der wJB (2:22,37) und Weitspringer Andreas Gresser (SC Eschenbach - 5. mit 6,29).

Wahl zum Oberpfalzsportler 2001Regensburg, 26. Januar 2002 - Bericht

Tobias Soller löst Florian Schönbeck als Oberpfalz-Sportler 2001 ab / Domspitzmilch-Jugendstaffel verteidigt Titel

Regensburg, 26.1.2002 (orv) - Die Erfolge der Regensburger Leichtathletik hinterlassen auch im Oberpfälzer Gesamtsport ihre Spuren. Nachdem schon im letzten Jahr bei der Wahl zum Oberpfalzsportler 2000 mit dem Deutschen Zehnkampfmeister Florian Schönbeck (LG Domspitzmilch Regensburg) und der Jugendsprintstaffel der LG Domspitzmilch Regensburg Leichtathleten ganz oben standen, prägten auch in diesem Jahr Athleten aus dieser Sportart das Geschehen. Der Fünfte der Junioren-WM von Debrecen Tobias Soller vom SV Obertraubling lag am Ende vor dem Ski-Freestyler Stephan Zant und die Jugendstaffel der LG Domspitzmilch Regensburg, im letzten Jahr in der Besetzung Richard Pfüller, André Neger, Jochen Schweitzer und Stephan Wittl Bronzemedaillengewinner bei den Deutschen Jugendmeisterschaften, setzte sich erneut gegen die Eistanzformation "sunflowers" vom EV Weiden und gegen den Fußball-Regionaligisten SSV Jahn 2000 durch. Bei den Damen gewann ohne Leichtathletiknominierung die Sportgymnastin Isabelle Muhr.

Bayerische Hallenmeisterschaften - Männer/Frauen und Jugend BFürth, 19./20. Januar 2002 - Nachbetrachtung

Kleine Analyse zu den Bayerischen Hallenmeisterschaften 2002

Hemau, 23.1.2002 (orv) - Theo Kiefner, freier Mitarbeiter für die Fachzeitschrift "Leichtathletik" und den Bayernsport bezeichnete bei "leichtathletik.de" die diesjährigen Bayerischen Hallenmeisterschaften als eine der schwächsten, die je stattgefunden haben. Tatsächlich muss ernüchternd festgestellt werden, dass zwei Drittel der Siegerleistungen unter denen des Vorjahres lagen und 2001 auch nicht unbedingt das weißblaue Glanzjahr unterm Hallendach war. Ist diese für die bayerische Leichtathletik doch recht ernüchternde Aussage gerechtfertigt, wo liegen die Gründe dafür?

Fehlende Topathleten

Bayern hat derzeit wenige Topathleten/Innen, die den Anspruch der internationalen Klasse für sich verbuchen könnten Von den Ertl's, Schmid's und co. war lediglich der Regensburger Florian Schönbeck am Start. Der ist aber Mehrkämpfer und suchte in der Fürther Trainingshalle keineswegs sein Winterhighlight. Freilich ist er ein gutes Beispiel für die derzeit recht "ungünstige" Athletenstruktur Bayerns in Hinblick auf eine starke Hallenleichtathletik. Die, die hierzulande antreten, internationale Meriten einzuholen, tun dies in Disziplinen, die für indoor-events eher ungeeignet sind. Solche, die durchaus hochwertig zuschlagen könnten, wie der Fürther Jan Schindzielorz, zogen Trainingslager im warmen Süden dem ersten Leistungsvergleich vor.

Die tragende Mittelklasse fehlt

So weit, so gut, Bayern ist aber nicht Bremen oder das Saarland, das südlichste Bundesland ist immerhin der zweitgrößte Verband im DLV und sollte hinter seiner Spitze doch zumindest klasse Masse anbieten können. Betrachtet man die rund zwei hundert Endkampfteilnehmer/Innen der diesjährigen Landeshallenmeisterschaften, erfüllen in etwa nur ein Zehntel die Normen für die Mitte Februar im Sindelfinger Glaspalast stattfindenden Deutschen Meisterschaften. Von diesen haben wiederum fast keine echte Chancen auf Edelmetall. Von den fehlenden Hallenkapazitäten wird in Bayern viel gesprochen. Als Begründung kann dies aber nur am Rande gelten, weil oben betrachtete Athleten/Innen nationale Qualität im letzten Jahr auch im Freien nicht geschafft haben und dies wohl heuer wieder nicht tun werden. Im Klartext heißt dies, dass der Löwenanteil bayerischer Endkampfteilnehmer eben nicht einmal dem nationalen Normalmaß entspricht.

Hoffnungsschimmer Nachwuchs

Von den 26 Einzelmeister/Innen sind bereits acht dreißig Jahre oder älter, weitere drei nähern sich der nationalen Altersklasse, sieben gehören der eigentlichen Aktivenklasse an, drei sind Junioren, aber immerhin fünf sind 1984 geboren, also vom ersten A-Jugendjahrgang. Das ist auf jeden Fall mehr als erfreulich. Mit dem 400 m-Meister Stephan Wittl, der Sprint-Doppelmeisterin Annika Hohneiser und der Stabhochsprungsiegerin Simone Langhirt haben drei davon sogar schon über eine U18-WM-Teilnahme internationale Erfahrungen gesammelt. Deren Siegerleistungen lagen bis auf die 1,72 von Hochsprungsiegerin Kerstin Falk, bereits im Bereich der nationalen DM-Norm oder sogar deutlich drüber.

Die Aussichten

Gelänge es, das Nachwuchspotential auch in den nächsten Jahren zielorientiert weiterzuführen, die Richtung bei den meisten vielleicht nicht am internationalem Einsatz als vielmehr am nationalen Endkampfplatz Anfang der zweiten Lebensdekade festzunageln, müsste einem um die Zukunft der bayerischen Leichtathletik im Allgemeinen und jener unterm Dach im Speziellen überhaupt nicht bange sein. Unterstrichen wird diese Tatsache, dass sich bei den gleichzeitig stattfindenden Nachwuchsmeisterschaften der B-Jugend im Jahrgang 85 mit René Bauschinger, Joachim Welz, Andrea Cordella, Regina Schnurrenberger und Verena Sailer weitere Hochkaräter tummelten, die schon im nächsten Jahr drei Klassen höher zuschlagen könnten. Die Euphoriebremse kann aber gleich mitgeliefert werden. Solche Talente hatte Bayern in schöner Regelmäßigkeit schon mehr als zehn Jahre lang, wobei nur wenige auch nur annähernd die hochgesteckten Ziele erreichten. Der eigene Nachwuchs ist indessen derzeit die einzige Möglichkeit das Leistungsniveau im Aktivenbereich auf die Dauer nach oben zu treiben. Die andere Option, Talente aus den anderen Landesverbänden im Hochleistungsalter in den Freistaat zu locken, wird nach den Fürther Umstrukturierungsmassnahmen nicht mehr in dem Maße funktionieren, wie sie das im letzten Jahrzehnt erfolgreich tat. Da ist die Gefahr eines "Ausverkaufs" bayerischer Himmelsstürmer ganz plötzlich weit größer geworden.

Ismaninger Winterlaufserie - Cross in OettingenOettingen, 19. Januar / Ismaning, 20. Januar 2002 - Bericht

Ellen Schöner gewinnt in Ismaning vor Gaby Pfandorfer und Gabi Reindl

Ismaning, 20.1.2002 (orv) - Mit riesigem Vorsprung gewann Ellen Schöner (LG Domspitzmilch Regensburg) den dritten Lauf der Ismaninger Winterlaufserie über 16,4 km vor ihren Teamkolleginnen Gaby Pfandorfer und Gabi Reindl. Bei schwierigen Bedingungen mit teilweise stark vereisten Teilstrecken benötigte die Domspitzmilch-Läuferin 1:03:51 Stunden. Beim Oettinger Crosslauf siegte Lokalmatadorin Katharina Kaufmann (LG Domspitzmilch Regensburg) vor ihrer Teamkollegin Katharina Karl (LGR/TV Etterzhausen). Frank Eckert (LG Domspitzmilch/TRISTAR) wurde bei den Männern Zweiter hinter Robert Straßner aus Roth.

Bayerische Hallenmeisterschaften für Aktive und Jugend B 2002 Fürth, 19./20.1.2002 - Bericht Ergebnisse

Peter Hargasser Doppelmeister/ sieben Männertitel und einer der weiblichenJugend B gehen in die Domstadt

Fürth, 20.1.2002 (orv) - Die Regensburger Leichtathleten sind derzeit nichtzu bremsen: Bei den Bayerischen Hallenmeisterschaften der Aktiven und derJugend B in Fürth ging die Hälfte der Männertitel in die Domstadt. ChristianWotruba (ESV 27) holte sich völlig überraschend die 200 m mit hervorragenden21,91, der Jugendliche Stephan Wittl (LG Domspitzmilch/TSV Dietfurt)düpierte die ganze weißblaue Viertelmeilerelite mit tollen 49,12, DennisPyka (LG Domspitzmilch/Jahn) distanzierte über 3000 m mit 8:31,89 das übrigeFeld deutlich, im Stabhochsprung, Weitsprung und über die Hürden landete dieLG Domspitzmilch jeweils Doppelsiege, wobei Peter Hargasser mit 7,16 imWeitsprung und 8,04 über die Hürden zum Doppelmeister avancierte und sichFlorian Schönbeck nach seinem Vizetitel im Weitsprung (6,96) den Sieg imStabhochsprung mit 4,80 nicht nehmen ließ. Markus Tschiers (LGDomspitzmilch/ProAthletics Markt Schwaben) vervollständigte die Goldsammlungmit einem Kugelstoß auf 15,24. Im Nachwuchsbereich landeten die beidenObertraublingerinnen Sandra Pfeffer (11,14) und Lena Matula (10,67)ebenfalls einen Doppelsieg.

Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass sich die RegensburgerLeichtathletik, zu vorderst ihr Marktführer LG Domspitzmilch, in einigenBereichen der olympischen Kernsportart Nummer eins anschickt, Bayern zudominieren. Beispiel Nummer eins: Da leisteten sich Titelverteidiger GregorNeumann und Jugendmeister Bastian Feldmeier (beide LG Domspitzmilch) einen"salto nullo" im Stabhochsprung und ihre Teamkollegen Florian Schönbeck alsüberlegener Meister, Stephan Wimmer (LGR/ProAthletics Markt Schwaben) alsVizemeister (4,70), bzw. Peter Hargasser und Sebastian Pauker (beideLGR/ProAthletics-jeweils 4,50) als Vierte und Fünfte gestalteten das Ganzedennoch zu inoffiziellen Vereinsmeisterschaften. Beispiel Nummer zwei, dieHürden: Hinter Peter Hargasser, der mit 8,04 sogar die national bedeutsameAcht-Sekunden-Barriere ansteuerte, rangelten sich drei weitere Regensburgerum die Plätze. Altmeister Bernhard Floder (LG Domspitzmilch) hatte mit sehrguten 8,14 schließlich knapp die Nase vor Christian Wotruba (8,20) und demJugendmeister Tobias Soller (SV Obertraubling-8,42). Beispiel Nummer drei:Der gerade einmal siebzehn Jahre alt gewordene Stephan Wittl legte über 400m mit feinen 49,12 über eine Sekunde zwischen sich und TitelverteidigerMarco Schmidt (TSV Gräfelfing - 50,26). Tags darauf verbesserte er sich alsSechster der 200 m-Endläufe auf 22,32, wo ein Christian Wotruba wahrlichmeisterlich die Bahn vier heruntersauste und mit 21,91 als einziger unter 22Sekunden blieb, vor Sprintseriensieger Marc-Oliver Schmidtchen (Gräfelfing),vor dem Deutschen Jugendmeister Johannes Fischer (LAC Quelle Fürth) und derübrigen Prominenz.

Regensburgs Damen verpassten zwar Gold, hielten sich aber mit Silber undzweimal Bronze im grünen Bereich. Allen voran Susie Falkenstein (LGDomspitzmilch/Pro Athletics), die zunächst über 3000 m Vizemeisterin in10:08,22 vor ihren Teamkolleginnen Fakja Hofmann (10:19,25) und Eva Karg(LGR/SpVgg Wolfsbuch-10:33,69) wurde, tags darauf über die halb so langeDistanz Bronze mit 4:41,96 holte. Bronze Nummer zwei ging an LangsprinterinChristiane Wildgruber (LGR/ProAthletics), die mit 59,27 erstmals über 400 munter einer Minute blieb.

Weitere Endkampfplatzierungen untermauerten die derzeit gute Stellung derDomstädter. Josef Berzl (SWC Regensburg) wurde Sechster beim 5000 mBahngehen (25:23,91), Rudi Salzberger (LG Domspitzmilch) steigerte sich alsSiebter über die 3000 m auf 8:50,94, sein Teamkollege Jean-Jacques Faurieverpasste als Vierter über 1500 m (4:00,27) knapp die Medaillenränge, GermanHehn (LG Domspitzmilch) verfehlte ähnliches nur, weil ihm einen Linienlapsusdie Disqualifikation über 800 m einbrachte. Dreispringer Martin Hoibl (SVObertaubling) war im Dreisprung (14,30 - 4.) auch ganz nah am Edelmetall,sein Teamkollege Stefan Sailer wurde Achter im Weitsprung (6,66). DerTirschenreuther Josef Reiter und der Jugendliche Andreas Götz (LGDomspitzmilch/SV Lupburg) hielten sich hinter Altmeister Toni Riepl(1./2,07 - LG LK Kelheim) im Hochsprung als Fünfter und Sechster (1,98/1,95)ebenfalls im Dunstkreis der Elite auf. Die 4x200 m Staffel der LGDomspitzmilch mit André Neger, Jochen Schweitzer, Andres Udvari und PeterHargasser wurde ebenfalls Fünfter mit 1:32,31). Bei den Frauen kam dervierte Platz von Maria Fröhler (LLC Marathon Regensburg) über 800 m in2:26,25 hinzu.

Beim Nachwuchs holt das Tirschenreuther Talent Andreas Gmeiner im Hochsprungmit 1,88 ebenfalls einen Titel wie die Straubingerin Regina Schnurrenbergerbei der wJB über 1500 m (4:46,04), Eva Ferstl (LG Domspitzmilch/SG Painten)wird dort Sechste mit Bestzeit von 5:08,78. Auf dem selben Rang landet LenaMatula über 60 m Hürden in 9,27. Medaillen gabs dagegen für Sandra

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Ballarat-MeetingBallarat/AUS, 19. Januar 2002 - Bericht

Domspitzmilch-Stabhochspringerin im fernen Australien in guter Form

Die Bayerische Freiluft- und Hallenstabhochsprungmeisterin des letzten Jahres, Iris Hill (LG Domspitzmilch Regensburg) übersprang am 19. Januar im australischen Ballarat die Höhe von exakt vier Meter. Dies hätte bei den am selben Wochenende in Fürth stattfindenden Landeshallenmeisterschaften zur erneuten Titelverteidigung gereicht.

Bericht -Vereinswertung des DLVRegensburg, 15. Januar 2002 DLV- Vereinsbestenliste 2001

Auswertungen der Deutschen Bestenliste ergeben einen satten Sprung nachvorne

Regensburg, 15.1.2002 (orv) - Die in der Nummer 3 der Fachzeitschrift"Leichtathletik" erschienene Vereinsrangliste 01 des DLV bringt dieBestigung: Die LG Domspitzmilch Regensburg ist in Bayern eindeutig hinterQuelle Fürth die zweite starke Kraft des Freistaates mit einem satten Sprungvom 45. Platz 2000 (44 Nennungen in den DLV Bestenlisten) auf Rang 27 imJahr 2001 mit 71 Nennungen in allen Altersklassen. In einer inoffiziellenWertung der alten Bundesländer sind die Domstädter nun schon auf Rang elfgeklettert.

Auffallend ist, dass bei der reinen Auswertung der Männer- und Frauenklasseder Regensburger Leichtathletikclub bereits die Nummer acht allerbundesdeutschen Vereine ist. Teamchef Kurt Ring kennt natürlich dieProblematik des fehlenden Nachwuchses vor allem in den Schülerklassen. Dieinzwischen eingeleitenden Massnahmen zur Behebung des Mankos greifen jedochauch nicht von heute auf morgen, wobei hier festzuhalten ist, dass die Clubsaus den neuen Bundesländern mit ihren sportbetonten Schulen undSportinternaten hier einen bisher uneinholbaren Vorteil haben.

Bayerische Hallenmeisterschaften für Aktive und Jugend BFürth, 19./20 Januar 2002 - Vorschau Teilnehmerliste Zeitplan

Ohne eigene Leichtathletikhalle haben die Landestitelkämpfe für die Regensburger nur Testcharakter

2002-01-13_blv_halle_akt_vor Regensburg, 13.1.2002 (orv) - Mit den Landeshallentitelkämpfen für Männer, Frauen und B-Jugend gibt die bayerische Leichtathletik am kommenden Wochenende ihre erste Visitenkarte für die Europameisterschaftssaison ab. Viel von internationaler Klasse wird dabei in der Fürther Halle nicht aufblitzen, weil Bayerns Stärken eher in hallenuntauglichen Disziplinen liegen. Als uneingeschränkten Beherrscher der Meisterschaften kann man erneut den Hausherrn LAC Quelle Fürth/München erwarten. Mit Peter Hargasser, Florian Schönbeck, Stephan Wimmer, Dennis Pyka und Susie Falkenstein schickt auch die LG Domspitzmilch Regensburg aussichtsreiche Titelaspiranten ins Rennen. Ein Aufbäumen des erneut verstärkten Domspitzmilch-Teams gegen die Fürther Hausherren ähnlich den Freiluftmeisterschaften im vergangenen Sommer ist jedoch nicht zu erwarten. Zu ungleich sind die Voraussetzungen beider Mannschaften, aber auch deren Zielsetzungen für die neue Saison. Während die Mittelfranken auf Grund ihrer eigenen Halle voll auf die Saison unterm Dach setzen können, benützen die Domstädter den ersten großen Leistungsvergleich nur als Formüberprüfung für das weitere Wintertraining. Angesichts der Tatsache, dass die eigenen Stärken sowieso in eher hallenfremden Disziplinen liegen, ist dies eine logische Konsequenz. Testen schließt allerdings keineswegs das Gewinnenwollen aus. So hofft Teamchef Kurt Ring schon auf den einen oder anderen Titelgewinn. Zuständig dafür sollte in der Hauptsache das starke Geschlecht sein, allen voran Peter Hargasser, der im Weitsprung und über die Hürden zu den heißen Titelanwärtern zählt. Im Weitsprung muss er sich in erster Linie mit seinen Teamkollegen Stephan Wimmer (LGR/Proathletics) und Florian Schönbeck auseinandersetzen, die beide auch im Stabhochsprung erstens die fünf Meter packen wollen und zweitens den Titel gegen den Lichtenfelser Christoph Völker erneut nach Hause holen wollen. Im Hürdensprint zählt neben Hargasser natürlich auch der Obertraublinger Jugendliche Tobias Soller zu den Topfavoriten, auch ein Bernhard Floder (LG Domspitzmilch) und ein Christian Wotruba müssten im Endlauf zu finden sein. Über die 400 m wird sich Youngster Stephan Wittl (LG/TSV Dietfurt) wohl noch die Zähne an dem zwei Jahre älteren Stefan Reiß (Quelle Fürth) ausbeißen, auf's Stockerl will er aber auf jeden Fall. Dies ist auch Ziel des alten Fuchs German Hehn, der sich über 800 m erneut den weitaus jüngeren Konkurrenten stellt. Ohne Quelle-Athleten eröffnet sich für Langstreckler Dennis Pyka (LG Domspitzmilch/Jahn) über 3000 m eine große Chance auf Gold. Mit im Rennen Teamkollege Thomas Krebs, der auch nicht zu unterschätzen ist. Für den jugendlichen Hochspringer Andreas Götz (LGR/SV Lupburg) geht's zunächst einmal darum, die zwei Meter zu schaffen, die Medaillen werden wohl Altstar Toni Riepl (LG LK Kelheim), der Tirschenreuther Josef Reiter und die Fürther Routiniers Arnold und Werhahn unter sich ausmachen. Im Dreisprung kann man die Obertraublinger Stefan Sailer und Martin Hoibl im Vorderfeld erwarten. Packt der Domspitzmilch-Recke Markus Tschiers fünfzehneinhalb Meter im Kugelstoßen aus, gehört er auch zu den Anwärtern auf Edelmetall. Beide Staffeln der LG Domspitzmilch zählen zu den Medaillenkandidaten. Über 4x200 m sollten André Neger, Jochen Schweitzer, Andreas Udvari und Peter Hargasser hinter Gräfelfing und Fürth ein Chance auf Bronze haben, über 4x400 m versucht ein Mehrkampf plus Jugend-Quartett mit Stephan Wittl, Franz Leidl, Florian Schönbeck, Peter Hargasser bzw. Wolfgang Hübl den anderen das Siegen schwer zu machen. Regensburgs Stärken liegen bei den Frauen vor allem in den Laufdisziplinen. Über 800 m zählen die SWC-lerin Kathrin Schönfeld und Maria Fröhler (LLC Marathon Regensburg) hinter Daniela Struckmeyer (Quelle Fürth) zu den Aspirantinnen auf Silber und Bronze, über die halb so lange Distanz könnte Christiane Wildgruber (LGR/ProAthletics) relativ weit vorne landen. Eine gute Möglichkeit auf den Titel hat auch Susie Falkenstein (LG Domspitzmilch/ProAthletics) über die 1500 m. Auf der doppelt so langen Distanz wird die LG Domspitzmilch trotz geballtem Einsatz durch Susie Falkenstein, Ellen Schöner, Fakja Hofmann und Eva Karg gegen die Fürtherin Christine Döllinger-Stief wenig ausrichten können. Die einzige aussichtsreiche Staffel aus Oberpfälzer Sicht stellt der SWC Regensburg mit Andrea Holzapfel, Kathrin Schönfeld, Christine Koller und Martina Köppl über 4x200 m und 4x400 m. Bei den B-Jugendlichen mit alarmierenden Teilnehmerrückgängen in den technischen Wettbewerben der Buben zählen der Tirschenreuther Andreas Gmeiner im Hochsprung, Moni Siegfried (SWC Regensburg) im Stabhochsprung und die Straubingerin Regina Schnurrenberger über 1500 m zu den heißen Titelanwärtern, den

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Südbayer. Hallenmeisterschaften Mä/Fr. und Jugend BMünchen, 6. Januar 2002 - Bericht Ergebnisse

ProAthletics-Athlet schafft mit dem Stabhochsprungsieg Novum in derRegensburger Leichtathletik

München, 15.1.2002 (orv) - Stephan Wimmer (LG Domspitzmilch/ProAthleticsMarkt Schwaben) ist der erste südbayerische Meister in der Geschichte der LGDomspitzmilch Regensburg. Bei den diesjährigen Titelkämpfen in der MünchnerLinde-Halle überquerte der Markt Schwabener 4,70 im Stabhochsprung und lagdamit zehn Zentimeter vor seinem außer Konkurrenz startenden TeamkollegenGregor Neumann (LGR/Jahn). Sebastian Pauker (LG Domspitzmilch/ProAthletics)begann die Saison mit 4,20, ebenfalls zehn Zentimeter weniger als seinMannschaftskamerad Bastian Feldmeier als Dritter der NordbayerischenHallenmeisterschaften in Fürth. Beim mit Weltklasse bestückten Crosslauf inRoveretto/Italien lag Domspitzmilch-Langstreckler Dennis Pyka lange imDunstkreis der Spitzengruppe, ehe ihn lästiges Seitenstechen doch noch aufden undankbaren 25. Platz zurückwarf.

Markt Schwaben machts möglich. Seit Neujahr können nunDomspitzmilch-Athleten sowohl südbayerischer als auch nordbayerischerMeister werden, da sich ProAthletics Boss Hermann Schützeichel beim Verbanddas Recht erkämpfte, ähnlich dem LAC Quelle Fürth/1860 München, seineAthleten/Innen sowohl bei den Südbayerischen als auch OberbayerischenMeisterschaften starten lassen zu dürfen.

Damit kams zum Kuriosum, dass Stephan Wimmer offizieller Meister imDomspitzmilch-Trikot wurde, sein Teamkollege Gregor Neumann mit StammvereinSSV Jahn aber nur außer Konkurrenz starten konnte. Bei der selbenVeranstaltung bastelte Altmeister German Hehn ein wenig an seinerGrundschnelligkeit und kam ebenfalls außer Konkurrenz auf 52,88 über die 400m.

Bericht - Drei-Königs-SpringenEssing, 6. Januar 2002

Domspitzmilch Jugendlicher springt 1.98m

Beim traditionellen Dreikönigs-Hochsprungmeeting in Essing gelang AndreasGötz von der LG Domspitzmilch Regensburg ein hervorragender Einstieg in dieHallensaison 2002. Nach anfänglicher Nervosität und leichtenUmstellungsschwierigkeiten auf den ungewohnten Boden fand der Lupburger gutin den Wettkampf hinein und konnte mit souverän im ersten Versuchübersprungenen 1,98m seine Freiluftbestleistung des letzten Jahreseinstellen. Bei seinem ersten Versuch über 2,01m war im der Respekt vor derungewohnten Höhe noch deutlich anzumerken, den zweiten Versuch riss erjedoch nur noch denkbar knapp, so dass für die folgenden Wettkämpfe sichernoch eine Steigerung zu erwarten ist.

Als bester Jugendlicher erreichte Andreas Götz in einem guten Springerfeld,in dem fast die gesamte bayerische Spitze vertreten war mit dieser Leistungeinen sehr guten 5. Platz. Es gewann der Lokalmatador Toni Riepl (LG LKKelheim), der nach einer Verletzung erst vor kurzem wieder sein Trainingaufgenommen hat, mit der sehr guten Höhe von 2,16 m vor dem TirschenreutherJunioren Joseph Reiter (Bestleistung 2,10) und den beiden Fürthern FrankNiklas und Markus Rehak.

Regensburg, 6. Januar 2002

Rückblick und Ausblick für LG Domspitzmilch von der besseren Sorte

Leichtathletikteam steigt in Bayern zur feinen Adresse auf / absolutesVeranstaltungshighlight mit der Cross-DM auf dem Uni-Gelände

"Es war wieder einmal ein gutes Jahr". Mitdiesem Urteil untertreibt Sportchef Kurt Ring sogar ein wenig dieSaisonbilanz der LG Domspitzmilch Regensburg, die im Jahre eins des neuenJahrtausends endgültig zu einer der feinsten Adressen Bayerns aufgestiegenist. Mit dem erneuten Gewinn des Mannschaftstitels der Marathondamen bei dennationalen Titelkämpfen Ende Oktober in Frankfurt rundeten die Regensburgerein Jahr ab, dass mit vier weiteren deutschen Titeln, den beidenBayerncupsiegen und wiederum über vierzig Landestiteln abermals im absolutengrünen Bereich ausfiel. Mit ihren Aushängeschildern Ellen Schöner, FlorianSchönbeck und Stephan Wittl konnte sie sich auch international sehen lassen.Als Ausrichter setzte die LG Domspitzmilch mit der Durchführung derDeutschen Crosslaufmeisterschaften Anfang März auf dem Gelände desUni-Sportzentrums neue Maßstäbe.

Das, was die Domspitzmilch-Organisatoren so an Veranstaltungen anpackten,wurde stets makellos abgewickelt, ruhig und gekonnt. Was dem Team um BossNorbert Lieske jedoch Anfang März auf dem Uni-Gelände in Sachen Crosslaufgelang, sorgte in ganz Deutschland für ein positives Echo. Ein wenig Glückmit dem ersten Auftreten von Olympiasieger Nils Schumann nach seinem großenTriumph, ein wenig Durcheinander mit dem Fall Baumann im Vorfeld und einexcellentes Können im Detail brachte die Regensburger Veranstaltung bis insHerzstück der deutschen Sportöffentlichkeit, dem Aktuellen Sportstudio desZDF, dort, wo Regensburger Sport seit den Zeiten eines Walter Röhrlsfaktisch nicht mehr stattgefunden hat. Und die vom "Zweiten" fanden es inRegensburg auch noch so richtig gut, die vom DLV, deren neuer Präsident Dr.Clemens Prokop als Athlet das LG-Trikot trug, fanden es sogar soaußergewöhnlich, dass die Cross-DM im nächsten Jahr gleich wieder inRegensburg stattfindet, vielleicht diesmal mit Dieter Baumann und noch mehrZuschauern.

Weltklasse gab's dann auch noch bei der Domspitzmilch-Gala mit Deutschlandsbesten Hammer- und Speerwerferinnen zu sehen, deren Beste, die WM-VierteSteffi Nerius, in der Domstadt immerhin weiter warf als in Edmonton.Weltklassehöhen sind auch jene 5,61, bei denen am Neupfarrplatz der Siegbeim Domspitzmilch-Stabhochspringen zwischen dem fliegenden HolländerLaurens Looje und dem Tschechen Martin Kysela ausgesprungen wurde.Annähernd solche muss man auch bieten, wenn man aus deutscher Sicht zu denEuropameisterschaften 2002 nach München will. Zwei Kandidaten hat die LGDomspitzmilch in der neuen Saison mit 8100-Punkte-Zehnkämpfer FlorianSchönbeck und 66-Meter-Hammerwerferin Manuela Priemer in ihren Reihen. Beider starken innerdeutschen Konkurrenz müssen da für den Mehrkampfreckenannähernd 8300 Zähler her, für den Hammerwurf-Neuzugang aus Fürth haben sichdie Aussichten dagegen dramatisch verbessert, seitdem bekannt ist, dass mitder deutschen Rekordhalterin Kirsten Münchow wegen Schwangerschaft diehochkarätigste Konkurrentin für eine EM-Qualifikation ausfällt. JungspuntStephan Wittl, kaum dass er vor zwei Jahren die ersten erfolgreichenVersuche auf der Stadionrunde hinter sich gebracht hat, möchte seinen Coupvon diesem Jahr mit der U18-WM-Teilnahme im neuen Jahr bei der U20wiederholen. 47,30 für den Jamaica-Trip sollten da nicht unterschätzt werdenund die erfahrene LG-Betreuer-Crew weiß sehr wohl, dass eineJunioren-WM-Teilnahme nicht immer das Maß aller Dinge sein muss. EM und WM,und zwar solche am Berg, sind für Domspitzmilch-Vorzeigefrau Ellen Schönerin den letzten Jahren zur schönen Gewohnheit geworden. Natürlich möchte sieauch im neuen Jahr wieder zweimal dabei sein im schwarz-rot-goldenem Trikot,doch insgeheim lockt nach dem Vizetitel 01 auch das oberste Treppchen aufnationalem Parkett. Dort möchten auch wieder wie in diesem Jahr dieMarathondamen und vielleicht auch die Zehnkampfherren stehen, die mit einemSchönbeck, einem Peter Hargasser, in diesem Jahr immerhin DM-Dritter undeiner Handvoll gestandener 7000-Punkte-Athleten zumindest einmal davonträumen dürfen. Optionen auf vermehrte Treppchenplätze bei nationalenMeisterschaften werden sich ganz bestimmt auch durch die potenten Neuzugängeergeben.

Mit der Partnerschaft "Proathletics Markt Schwaben" hat dieDomspitzmilch-Führung wieder einmal ein geschicktes Händchen bewiesen. Kaumwar die "Leichtathletikehe" in der Szene durchgesickert, erwies sich diesüdbayerische Kleinzelle gleich als großer Athletenmagnet und dieRegensburger haben damit mehr als einen Fuß direkt in der stetsinteressanten Münchner LA-Landschaft. Der plötzlich in der Presse angedachteWunsch "Claudia Gesell" überraschte dann die Domspitzmilch-Macher dochselbst ein wenig, zumal sie von derlei Konstellationen bis dato im eigenenHause nichts wussten. Warum aber nach "Gospodarek und Jahn 2000" nicht"Gesell und Domspitzmilch 2002"?

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Drei-Königs-SpringenEssing, 6. Januar 2002 - Bericht

Domspitzmilch-Hochspringer stellt Bestleistung ein

2002-01-06_essing Beim traditionellen Dreikönigs-Hochsprungmeeting in Essing gelang Andreas Götz von der LG Domspitzmilch Regensburg ein hervorragender Einstieg in die Hallensaison 2002. Nach anfänglicher Nervosität und leichten Umstellungsschwierigkeiten auf den ungewohnten Boden fand der Lupburger gut in den Wettkampf hinein und konnte mit souverän im ersten Versuch übersprungenen 1,98m seine Freiluftbestleistung des letzten Jahres einstellen. Bei seinem ersten Versuch über 2,01m war im der Respekt vor der ungewohnten Höhe noch deutlich anzumerken, den zweiten Versuch riss er jedoch nur noch denkbar knapp, so dass für die folgenden Wettkämpfe sicher noch eine Steigerung zu erwarten ist. Als bester Jugendlicher erreichte Andreas Götz in einem guten Springerfeld, in dem fast die gesamte bayerische Spitze vertreten war mit dieser Leistung einen sehr guten 5. Platz. Es gewann der Lokalmatador Toni Riepl (LG LK Kelheim), der nach einer Verletzung erst vor kurzem wieder sein Training aufgenommen hat, mit der sehr guten Höhe von 2,16 m vor dem Tirschenreuther Junioren Joseph Reiter (Bestleistung 2,10) und den beiden Fürthern Frank Niklas und Markus Rehak.

Drei-Königs-WerfenAchenmühle - 6.1.2002 - Bericht

Domspitzmilch-Diskuswerfer startet mit 52,15 ausgezeichnet in die neue Saison

2002-01-06_achenmuehle Achenmühle, 6.1.2002 (orv) - Bei für's Diskuswerfen exotischen Bedingungen langte Domspitzmilch-Neuzugang Markus Tschiers (LGR/Proathletics Markt Schwaben) gleich richtig hin: Mit 52,15 verbesserte er als überlegener Gewinner des Drei-König-Werfens in Achenmühle den Bezirksrekord von Thorsten Kraus um mehr als zwei Meter und geht als erster 50 m-Werfer in die Oberpfälzer Leichtathletikgeschichte ein. Kaum der B-Jugend entwachsen schleuderte sein kleiner Bruder Maximilian (LGR/Proathletics Markt Schwaben) das Männergerät auf genau 40 m. Beim Drei-Königslauf in Peuerbach/A gewann Altmeister German Hehn seine Altersklasse M30 mit 21:56,9 für die schwierig zu laufenden 6,8 km.

Die Domspitzmilch-Leichtathleten scheinen gut durch die erste Hälfte des Winters gekommen zu sein. Nachdem schon der jugendliche Hochspringer Andreas Götz (LG Domspitzmilch/SV Lupburg) beim gestrigen Hallenspringen in Essing seine Bestleistung von 1,98 als Fünfter einstellte und sich somit in die Favoritenrolle für die Bayerischen A-Jugendhallenmeisterschaften Ende Januar in Fürth sprang, zeigte auch Markus Tschiers im tief verschneiten oberbayerischen Achenmühle, dass mit ihm im Sommer zu rechnen ist, wenn es um Bayerns Meisterehren geht. Weniger der Schnee als die klirrende Kälte behinderte die Werfergarde beim traditionellen Winterwerfen. Das rechte Feingefühl für die doch recht sensible 2-kg-Scheibe mochte da nicht recht aufkommen. Umso höher ist so die Leistung des Markt Schwabeners zu werten, der nach eigener Aussage "im Sommer wieder möglichst nahe an die 60 m heranwerfen will" und der übrigen weißblauen Diskuselite gleich eine deftige Kampfansage ins weitere Wintertraining mitgab.

Bruder Maximilian probte bei seinem ersten Wettkampf als A-Jugendlicher gleich mit dem Männer-Gerät und musste feststellen, dass bis zum Können des großen Bruders doch noch ein etwas weiterer Weg zurückzulegen ist. Dafür hat er aber noch gut zwei Jahre Zeit des Übens mit dem leichteren A-Jugend-Diskus, den er im Sommer ebenfalls deutlich über die 50 m schleudern will.

Landesoffenes Hallensportfest Fürth, 15. Dezember 2001

Stephan Wittl gewinnt 30 m / Christian Wotruba überzeugt mit 2,96

Die Regensburger Leichtathletikszene setzt beimHallentest in Fürth deutliche Zeichen, dass sie ihren Aufwärtstrend auch inder kommenden Saison fortsetzen will. Stephan Wittl (LG Domspitzmilch/TSVDietfurt) gewinnt die 30 m fliegend der B-Jugend mit neuem Hausrekord von3,01, Christian Wotruba ist bei den Männern als Dritter mit 2,96 sogar nochein wenig schneller. Domspitzmilch-Neuzugang Franz Leidl holt sich die 600 mder mJA mit ordentlichen 1:26,87 und der B-Jugendliche Stephan Schnabel (LGDomspitzmilch/TSV Dietfurt) überzeugt als Zweiter über 1000 m mit feinen2:49,13.

Kurz vor Weihnachten zieht es vor allem die Sprinter zum schontraditionellen Hallentest in die Fürther Leichtathletikhalle. Mit denfliegend gelaufenen 30 m sollen Fortschritte in der GrundschnelligkeitAuskunft geben über die geleistete Arbeit der letzten Trainingsmonate.Weitere "krumme Strecken" wie 150 m, 300 m und 600 m geben den Trainernwertvolle Tips in Bezug auf ihre Schützlinge. Zwei jener im Blickfeldstehenden Regensburger Nachwuchsathleten gelang der Einstieg recht passabel.Tobias Soller (SV Obertraubling) musste sich zwar fliegend Stephan Wittl mit3,08 beugen, überzeugte dann aber mit 17,15 über die 150 m als Zweiter. DerDomspitzmilch-Sprinter lieferte mit 7,36 für die 60 m die selbe Platzierungnach und verschlief am Ende aber sein 600 m-Debut mit für ihn bescheidenen1:27,93.

Solide auf allen Strecken zeigte sich Franz Leidl, der neben seinen 600 mauch noch die 30 m und 60 m in guten 3,18 und 7,44 bewältigte und dabei alsNeunter nur vier Hundertstel hinter dem Zweiten lag. Für eine positiveÜberraschung sorgte Domspitzmilch-Schüler Andreas Wolski mit excellenten3,24 als Fünfter, wiederum nur fünf Hundertstel hinter dem Zweiten. Äußerstpositiv stellt sich auch die Entwicklung seiner Teamkollegin Susi Lutz dar,die zunächst mit 3,67 (5.) und 8,70 erhebliche Verbesserungen im unterenBereich präsentierte und dann auch noch in einem heißen Fight um Platz zweiüber die 1000 m gegen ihre um ein Jahr ältere Teamkollegin Eva Ferstl mit3:13,14 zu 3:13,08 nur knapp den Kürzeren zog. Mit Elke Gehr (LGDomspitzmilch/SV Lupburg) als Schnellste des Jahrgangs 89 mit Zeiten von3,79 und 8,74 ließ ein weiteres LG-Talent Können aufblitzen. Neu imDomspitzmilch-Talentschuppen ist auch die A-Jugendliche Sylvia Linner, diemit ihren 3,66, 8,52 und 20,81 immerhin dreimal Platz acht belegte, ihrenTeamkolleginnen Kathi Karl und Barbara Wörner fehlte bei den Frauen hingegenauf den 600 m als Zweite und Dritte mit 1:45,16 und 1:45,26 noch ein wenigdie Tempohärte. Besser machte es bei der männlichen Jugend ADomspitzmilch-Neuzugang Johannes Wild mit 1:30,68 (4.).

Den richtigen Weg geht wohl auch Springer Stefan Sailer (SV Obertraubling),der in Fürth als einer der weingen seiner Zunft antrat und seinen Part mit3,08 und 17,60 (5.) recht vielversprechend herabspulte. Auch ohne Hürdenfeierte LG-Neuzugang Christiane Wildgruber mit 8,22 (5.) und 19,81 (4.) beider weiblichen Jugend A einen gelungenen Regensburger Einstand und zugleichAbschied aus ihrer Altersklasse. Bärenstark zeigten sich auch dieStraubinger Langsprinter Stefan und Thomas Eckl, die mit ihren 36,10 und36,50 der übrigen Konkurrenz über 300 m keine Chance ließen. Wieder imGeschäft ist Kaderathletin Bettina Freiwald (TV Amberg) mit 3,53 über 30 mder B-Jugend. Noch besser machten es ihre Teamkolleginnen Marlen Glaser undJoanna Walker als Dritte und Vierte über die 60 m mit 8,29 und 8,32.

Vorschau - Nikolauslauf der LG Domspitzmilch RegensburgRegensburg, 28. November 2002 Ausschreibung

Saisonabschluss der Regensburger Laufszene am Oberen Wöhrd

Mit dem traditionellen Nikolauslauf der LGDomspitzmilch Regensburg beschließt die Regensburger Laufszene die Saison2001 wie gewohnt am Oberen Wöhrd. Wenn am Sonntag um 10.30 Uhr der ersteStartschuss fällt, werden ca 300 Laufenthusiasten die 1,66 km-lange Rundeauf der Donauinsel unter die Beine nehmen. Unter ihnen wird sicher der eineoder andere Promiläufer sein, wenn auch der Lauf insgesamt eher der breitenJoggermasse zugedacht ist. Als Lohn für die Mühen über die 1,66 km fürSchüler/Innen (10.30 Uhr), 5 km (10.50 Uhr) für die Jugendlichen undErwachsenen und 10 km (11.30 Uhr) für die Langstreckler/Innen gibt einenSchokoladen-Weihnachtsmann, den frisch erschienenen Laufkalender 2002 undeine schöne Urkunde, auf der schwarz auf weiß steht, was man denn nun sogeleistet hat. Anmelden für den Lauf kann man sich bis ganz zuletzt amStart, bzw. bei der Geschäftsstelle der LG Domspitzmilch Regensburg,Tel./Fax 0941/43828 oder auch hier .

Vor allem bei den Kleinsten wird der Lauf auf der recht leichten Strecke derDonauinsel immer beliebter. Nachdem bereits an die hundert Voranmeldungen inden Schülerklassen eingetroffen sind, wird's beim Rennen selbst geradezu nurso wimmeln. Keine Angst aber, Nikoläuse, und zwar die aus Schokolade, gibt'sfür alle und nicht nur für die Sieger!

Bei den Älteren sollte es nach einer anstrengenden Saison sicher nicht mehrum Bestzeiten und Siege gehen. Natürlich werden wieder die bekannten Namender hiesigen Szene die Nase vorne haben. Rückschlüsse auf die kommendeSaison sollte man aber nicht ziehen. Die Nikolaussieger des alten Jahresmüssen nicht unbedingt die Europameister der neuen Saison werden. Mitmachenheißt vor allem die Devise und das sollten unter der gewohnt souveränenRegie der LG Domspitzmilch möglichst viele Roadrunners tun.