Reformen für die LeichtathletikRegensburg, 24. August 2001

Regeländerungen sollen die olympische Kernsportart attraktiver machen

Braucht die Leichtathletik Reformen? Angesichts der oft vor halb leeren Stadien dahindümpelnden Grand-Prix-Meetings und recht erst auf Grund der zäh ablaufenden Veranstaltungen auf unteren Ebenen ist die Antwort im ersten Moment ein deutliches Ja.Neben den Regelvorschlägen des internationalen Leichtathletik Verbandes mit der neuen Fehlstartregelung und der Verkürzung der Versuche in den technischen Wettbewerben, hat sich nun auch der nationale Verband befleißigt, Konstruktives beizutragen. In den längeren Läufen könnte man zum Beispiel den letzten jeder Runde einfach aus dem Rennen nehmen, oder den ersten jeder Runde jeweils mit Geldprämien locken, in den technischen Disziplinen wäre durchaus ein K.O.-System vorstellbar, wobei man hier auch über die Addition aller Versuche den Sieger ermitteln könnte.

So neu ist einiges davon aber gar nicht. Die Schwimmer wenden die vorgeschlagene neue Fehlstartregelung seit Jahren an ohne darin Sensationelles oder Revolutionäres zu sehen. Die Radfahrer kennen die Rundenjagden von ihren Kriterien und beim Skispringen werden von je her die Bestleistungen der beiden Versuche addiert. Es mag schon sein, dass die eine oder andere Regelveränderung kurzfristig neuen Pep bringen würde, des Pudels Kern wird dabei aber nicht getroffen.

Insbesondere der Deutsche Leichtathletik Verband übersieht, dass nicht die Sportart "Leichtathletik" verkrustet ist, sondern vielmehr die Strukturen derjenigen, die sie so recht und schlecht bis zur untersten Ebene machen. Eine Fun-Gesellschaft, die immer mehr den ultimativen Kick durch extravagante Events sucht kann nicht durch brav verwaltete Veranstaltungen mit ehrenamtlich tätigen Kameraden befriedigt werden. Damit tut sich eine Sportart, deren Leistungen stets am Weltrekord gemessen werden, sowieso sehr schwer. Zu glauben, dass sie eine Trendsportart wie einst Windsurfen und jetzt Rollerbladen werden könnte, ist wahrscheinlich ein Irrglaube. Die olympische Sportartart Nummer eins hat immer schon von gut informierten Insidern gelebt, die weniger Probleme mit den Regeln als mit der immer schlechter werdenden Präsentation ihrer Sportart zu kämpfen haben uns so vermehrt den Stadien fern bleiben.

Der Verband ist daher dringend aufzufordern, über ein modernes Veranstaltungsmanagement nicht nur auf Kreisebene, sondern bis hin zu den diversen Deutschen Meisterschaften nachzudenken. Dass sogar ehrenamtliche Amateure eine jener angesprochenen Veranstaltungen managen können, haben die nationalen Crossmeisterschaften 2001 in Regensburg gezeigt. Durch einfache Änderungen in der Präsentation und der Durchführung gelang ein Quantensprung in der Qualität.Spätestens dann, wenn man in Führungskreisen Hoheitsdenken für eine auf Serviceleistung ausgerichtete Kooperation opfert, wird neuer Wind auch ohne Regeländerungen die alte Dame Leichtathletik beflügeln.Sie ist nämlich in der Grundsubstanz auch nicht langweiliger als so manche sechsstündigeTour-Etappe der Radler, die sich im flachen Gelände meist locker auf eine Zielspurtankunft dezimieren ließe, aber eben von ihren Heroes wie Jan Ulrich und co. lebt und in der Präsentation einer altbackenen Leichtathletik-Veranstaltung um Längen voraus ist.gez. Kurt Ring

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Süddeutsche MeisterschaftenUlm, 18./19. August 2001 - Bericht - Ergebnisse

Juniorin Fakja Hofmann ebenfalls Dritte / Susanne Aures verpasst Medaille knapp Kiefner-Foto - Stephan Seek

Ulm, 18./19. August 2001(orv) - MDie beiden Domspitzmilch-Athleten Stephan Seeck und Fakja Hofmann holten bei den Süddeutschen Meisterschaften in Ulm zweimal Bronze: Speerwerfer Stephan Seeck schaffte dies mit einer Saisonbestleistung von 67,95, während der LG-Juniorin 18:13,24 reichten, um die 5000 m-Hitzeschlacht bei den Frauen ebenfalls so erfolgreich zu beenden. Auf dem undankbaren vierten Platz landete Susanne Aures (LG Domspitzmilch Regensburg) mit 44,48, die für eine Medaille eine deutliche Steigerung ihrer Jahresbestleistung auf nahezu 52 Meter gebraucht hätte.Ihren diesjährigen Aufwärtstrend setzte Mittelstrecklerin Kathrin Schönfeld (SWC 46 Regensburg) mit feinen 2:12,43 und Platz sechs über die 800 m fort. Für die beiden Dreispringer vom SV Obertraubling, Martin Hoibl und Stefan Sailer, reichten 13, 60 (9.) und 13,21 (11.) nicht, um in den Endkampf zu gelangen. Stefan Sailer verpasste diesen auch noch im Weitsprung mit 6,72 als Neunter recht knapp.

Deutsche SeniorenmeisterschaftenChemnitz, 11./12. August 2001 - Bericht - Ergebnisse

Medaillen auch für Walter Rosenkranz und Christine Koller Kiefner-Foto - German Hehn

Chemnitz, 11./12. August 2001(orv) - Mit dem letztendlich deutlichen Vorsprung von einer Sekunde konnte German Hehn (LG Domspitz-milch Regensburg) seinen Erfolg bei den deutschen Seniorenmeisterschaften aus dem Jahr 1999 über 1.500 m der M30 in guten 4:00.10 min. wiederholen. Wie vor zwei Jahren musste er sich über 800 m (1:55,80 min.) auch diesmal mit der Silbermedaille zufrieden geben. War er am Freitag dem Läufer der LG Bernkastel Ulrich Kilburg im Endspurt noch unterlegen, so zeigte er am Sonntag über 1.500 m in einem anfangs recht langsamen Rennen seine Kämpferqualitäten und verwies den Bernkasteler diesmal auf Rang zwei. Ein Marathonprogramm absolvierte Christine Koller(SWC 46 Regensburg) in der Altersklasse W 35. Dabei konnte sie über 110 m Hürden (15,61 sec.) die Silbermedaille sowie im Dreisprung mit guten 10,71 m die Bronzemedaille erkämpfen. Ebenso beachtlich sind der 4. Platz im Hochsprung (1,57 m) und Platz 6 im Weitsprung (4,95 m). IhreTeamkollegin Sabine Garatva belegte mit 10,27 m (Kugel) und 29,24 m (Diskus) die Plätze 12 und 14 in der gleichen Altersklasse.Über 10.000 m ging Detlef Taube (LLC Marathon Regensburg) an den Start. In guten 34:31,08 min. wurde er 6. in der Altersklasse M 40. Der Schwandorfer Walter Rosenkranz (LAG) landete mit 13,29 m im Dreisprung der AK 35 auf Platz drei und damit einen Platz vor seinem Teamkollegen Stefan Thurau (13,14 m). Auch der Rodinger Speerwerfer Dr. Alfred Stelzl (LG Domspitzmilch Regensburg) schaffte mit ausgezeichneten 50,25 m in der M 40 als Vierter erneut den Sprung unter Deutschlands beste Oldies.

Deutsche JuniorenmeisterschaftenSchweinfurt, 28./29. Juli 2001 - Vorschau - Teilnehmer und Zeitplan

Fakja Hofmann, Eva Karg und die 4x100 m-Staffel der LG Domspitzmilch bei Junioren-DM

Regensburg, 20.7.2001 (orv) - Schweinfurt ist am Wochenende Austragungsort der Deutschen Juniorenmeisterschaften in der Leichtathletik. Auch einige Jungtalente aus Regensburg werden die Reise ins Fränkische mit ganz guten Aussichten antreten. Allen voran wird die Sprintstaffel der LG Domspitzmilch Regensburg mit den Jugendlichen Richard Pfüller, André Neger, Jochen Schweitzer und Stephan Wittl einen erneuten Anlauf unternehmen, den Endlauf zu erreichen. "Top ten" heißt das Ziel auch für die Domspitzmilch-Langstrecklerinnen Fakja Hofmann und Eva Karg über die 5000 m der Juniorinnen. Dies strebt ebenfalls Hürdensprinter Christian Wotruba (ESV 27 Regensburg) an. Ob Mittelstreckler Thomas Schmid (LG Domspitzmilch Regensburg) nach einer gerade überstandenen Infektionserkrankung über die 5000 m an den Start gehen kann, ist mehr als ungewiss.

Platz vier nehmen die in diesem Jahr so erfolgreichen schnellen Jungs der LG Domspitzmilch in der Nennliste ein. Nach ihrer Bronzemedaille bei den Deutschen Jugendmeisterschaften wollen sie natürlich eine Klasse höher bei den Junioren ebenfalls ins Finale, um für 2001 einen glanzvollen Schlusspunkt zu setzen. Das Finale wäre auch der Traum von Christian Wotruba, der dazu aber schon in den tiefen Vierzehner-Bereich, sprich Bestleistung kommen muss. Platz sechs in der Nennliste ziert Langstreckenhoffnung Fakja Hofmann über die 5000 m der Juniorinnen mit ihren 17:37 von der Domspitzmilch-Gala im Juni. Dort hat sie durch ein zu forsches Anfangstempo noch einige Sekunden verschenkt. Um jedoch in Medaillennähe zu kommen, muss sie schon auf gehörige Schnitzer der weitaus schneller gemeldeten Konkurrenz vor ihr hoffen. Ganz leise Hoffnungen hat auch die deutlich verbesserte zweite Juniorin, Eva Karg, auf dieser Strecke. Zum einen hat sie auch schon eine 17:55 stehen, zum anderen sind die Bewerberinnen um einen einstelligen Platz nicht so übermächtig, dass sie nicht zu schlagen wären.

Deutsche JuniorenmeisterschaftenSchweinfurt, 28./29. Juli 2001 - Bericht - Ergebnisse

Domspitzmilch-Langstrecklerin bei großer Hitze mit 17:43,18 nahe ihrer Bestleistung 2001-07-29_deu_junmeisterschaften2

Schweinfurt, 29.7.2001 (orv) - Ihren bisher größten Erfolg erlief sich Domspitzmilch-Langstrecklerin Fakja Hofmann bei den Deutschen Juniorenmeisterschaften in Schweinfurt. Bei großer Hitze erreichte sie mit 17:43,18 als hervorragende Sechste das Ziel. Teamkollegin Eva Karg (LG Domspitzmilch/SpVgg Wolfsbuch) belegte Rang zwölf mit 18:23,64. Hürdensprinter Christian Wotruba (ESV 27 Regensburg) blieb mit 15,10 ebenfalls in den Vorläufen hängen wie die beiden noch der Jugendklasse angehörenden Domspitzmilch-Sprinter Stephan Wittl (LGR/TSV Dietfurt) und André Neger (LGR/Jahn) über die 200 m. Die 4x100 m-Staffel der LG Domspitzmilch Regensburg platzte schon im Vorfeld wegen einer Verletzung Jochen Schweitzers.

Die sommerlich heißen Temperaturen machten das 5000 m-Finale keineswegs zum Spaziergang für die 15 Läuferinnen. Hinter der überlegenen Meisterin Sabrina Mockenhaup (LG Sieg) ließ es die Regensburgerin Fakja Hofmann auf Grund der äußeren Umstände zunächst ruhig angehen, um dann im Schlussdrittel sogar um Patz fünf mitzulaufen. Nahe ihrer persönlichen Bestzeit von 17:37 überquerte sie dann mit ihrer zweitbesten 5000 m-Leistung als überglückliche Sechste das Ziel. Auch ihre Teamkollegin Eva Karg blieb nur vier Sekunden hinter dem zwischenzeitlich schon innegehabten Wunschplatz zehn.

Gar nicht so recht nach seinem Geschmack lief es für Christian Wotruba in seinem 110 m-Hürdenvorlauf. Von vornherein gegenüber dem übrigen Feld ein wenig nachhängend, notierte er letztendlich für ihn unbefriedigende 15,10. Lockerer nahmen ihr Ende im Vorlauf da schon die beiden Domspitzmilch-Sprinter André Neger und Stephan Wittl, die beide den ausgefallenen Staffeleinsatz für ein Einzelrennen nutzten. Dem Dietfurter B-Jugendlichen gelang dann sogar noch gegen die bis zu fünf Jahre ältere Konkurrenz mit 22,12 eine neue offizielle Bestzeit, weil jene 21,73, mit denen er Bayerischer Meister geworden war, durch einen Hauch zu viel Wind (2,1 m/sec) unterstützt worden waren und so nicht in die Bestenlisten eingehen können. Sein zwei Jahre älterer Teamkollege war mit den 22,35 auch nicht unzufrieden.

Lfercup3000 mKarlsfeld, 25. Juli 2001 - Bericht - Ergebnisse

Bestzeiten für Eva Ferstl, Benedikt Schäffer und Stefan Schnabel beim Karlsfelder Läufercup 2001-07-25_karlsfeld

Karlsfeld, 25.7.2001 (orv) - Die Jungtalente der LG Domspitzmilch Regensburg nutzten die 3000 m des Karlsfelder Läufercups mit zwei Siegen erfolgreich zur Formüberprüfung: Benedikt Schäffer (M15-LG Domspitzmilch/SG Painten) steigerte seine 3000 m-Bestzeit auf 9:46,54, seine Teamkollegin Eva-Maria Ferstl (W15) legte gegenüber ihrem ersten Versuch im letzten Jahr an gleicher Stelle gleich über eine Minute drauf und ist nun bei 11:16,82 angelangt. Stephan Schnabel (LG Domspitzmilch/TSV Dietfurt) bendete das Rennen in der mJB als Dritter mit einem neuen Hausrekord von 9:44,43. In der selben Altersklasse wurde Sebastian Deisenrieder ebenfalls mit persönlicher Bestleistung von 11:00,35 Siebter.

Bei den Männern lag Junior Max Stadler (LLC Marathon Regensburg) mit seinen 9:26,48 als 13. von den Regensburgern am weitesten vorne. M30-Mann Frank Eckert (LG Domspitzmilch/TRISTAR) erreichte 9:49,16, M40-Läufer Stefan Eger (LG Domspitzmilch/Jahn) blieb mit 9:59,91 gerade noch unter zehn Minuten.

Bayerische MehrkampfmeisterschaftenGarmisch- Partenkirchen, 28./29. Juli 2001 - Vorschau - Teilnehmer

Peter Hargasser und das Zehnkampfteam der LG Domspitzmilch Favoriten bei Landesmeisterschaften 2001-07-22_bay_mehrkampfmeisterschaften

Regensburg, 20.7.2001 (orv) - Zum wiederholten Male ist Garmisch-Partenkirchen Ausrichter der Bayerischen Mehrkampfmeisterschaften. Auch ohne ihren Top-Mehrkämpfer Florian Schönbeck nehmen die Zehnkämpfer der LG Domspitzmilch Regensburg eine eindeutige Favoritenrolle in der Einzel- als auch in der Mannschaftswertung ein. Spitzenmann Peter Hargasser sollte bei einem angestrebten Ergebnis von 7500 Punkten im Zehnkampf nicht zu schlagen sein, nachdem sein ärgster Konkurrent André Röttger (LG Erlangen ) nur in der Juniorenklasse gemeldet hat. Zusammen mit seinen Kollegen Wolfgang Hübl, Gregor Neumann und Bernhard Floder, alle ehemalige gestandene 7000-Punkte-Athleten, dürfte er auch für den Teamtitel gut sein. Eine weitere heiße Sieganwärterin ist im Siebenkampf der Juniorinnen Kathrin Widder vom TV Amberg.

Richtig heiß ist Peter Hargasser darauf, endlich im Regensburger Trikot seine Qualitäten unter Beweis stellen zu können. 7592 Punkte als ehemaliger Deutscher Juniorenmeister hat er bisher auf dem Konto und die letzten Wochen mit permanenten Formanstiegen machen ihn optimistisch, dass er bereits im ersten Zehnkampf der Saison nahe dieser Bestleistung landen könnte. Das wäre dann so der entscheidende Motivationsschub in Richtung Deutsche Mehrkampfmeisterschaften, Ende August im heimischen Vaterstetten. Dort haben die Athleten mit einem Florian Schönbeck dazu ein Auge auf den Mannschaftstitel geworfen. Zuvor muss man aber noch ohne den 8000-Punkte-Mann den Landestitel heimbringen. Schafft Peter Hargasser die richtige Grundlage, sollten seine Teamkollegen Wolfgang Hübl, selbst auf der Jagd nach mehr als 7000 Punkten und Titelverteidiger, Bernhard Floder und Gregor Neumann leicht den Sack zumachen können. Für beide letztere ist dies jedoch ein hartes Stück Arbeit, da der tägliche Berufsstress jeweils nur mehr ein wöchentliches Rumpftraining zulässt.In der von Kathrin Widder deutlich angeführten Nennliste für den Juniorinnen-Siebenkampf ist auch die Burglengenfelderin Sabine Buckley an fünfter Stelle enthalten.

Zehkampfländerkampf DLV-USABernhausen, 21./22. Juli 2001 - Bericht

Domspitzmilch-Zehnkampfass vervollständigt siegreiches DLV-Mehrkampfteam im Länderkampf gegen die USA mit 7802 Punkten 2001-07-22_lkampf_dlv_usa

Bernhausen, 21./22.7.2001 (orv) - Die deutschen Zehnkämpfer diktierten den Vergleichskampf mit den USA in Bernhausen. Die ersten sechs Plätze gingen an die deutsche Truppe, die von Mike Maczey (8139 Punkte) und Jörg Goedicke (8036) angeführt wurde. Damit war auch das Gesamtergebnis von 39.605 : 36.991 Punkten eine glasklare Angelegenheit für das deutsche Zehnkampf-Team, bei dem noch David Mewes (7820), Stefan Drews (7806) und Florian Schönbeck (7804) in die Teamwertung kamen. Bester US-Boy war David Lemen (7542).

Auch im zweiten diesjährigen Anlauf gelang es Domspitzmilch-Zehnkampfass Florian Schönbeck nicht, die begehrte 8000 Punkte-Schallmauer zu durchbrechen. Nach einem sehr guten Beginn mit 11,26 (100 m), 7,16 (Weit) und 14,51 mit der Kugel patzte der Regensburger erneut in seiner Problemdisziplin Hochsprung und blieb bei der übersprungenen Anfangshöhe von 1,79 hängen. Geschwächt von einer gerade überstandenen Erkältung schloss er den ersten Tag mit mäßigen 50,21 für die Stadionrunde ab. Den zweite Tag begann er mit ebenso verhaltenen 14,91 über die Hürden, ehe er sich mit einem 44er-Diskuswurf wieder einigermaßen aus einem sich anbahnenden Desaster herausziehen konnte und im Stabhochsprung mit 5,15 zur alten Stärke zurückfand. Mit einem Wurf über die 57 Meter (Speer) und einem 1500 m-Lauf im 4:35 er-Bereich reichte es für Florian Schönbeck immerhin noch für die DLV-Mannschaft und zum fünften Einzelplatz.

U18-Jugendweltmeisterschaften - Zusammenfassung Debrecen/Ungarn, 15. Juli 2001 - Bericht - Ergebnisse

Titel durch Silke Spiegelburg, Annett Wichmann und Kathrin Geissler/Silber für Robert Harting

Debrecen/Ungarn, 14.7.2001 (orv) - Der DLV kann auch bei seinen Jüngsten einen gewissen Führungsanspruch anmelden. Bei den 2. U18-Weltmeisterschaften vom 12. bis 15. Juli im ungarischen Debrecen gab es durch Kathrin Geissler (TuS Jena) mit 13,49 über die 100 m Hürden, Siebenkämpferin Annett Wichmann (TuS Jena) mit 5470 Punkten und die erst 15-jährige Silke Spiegelburg (Bayer Uerdingen/Dormagen) mit 4,00 m im Stabhochsprung auch drei Titelträger aus der Bundesrepublik. Zwei weitere Silbermedaillen steuerten Diskuswerfer Robert Harting (LC Cottbus) mit 62,04 und Mehrkämpferin Christine Schulz (Bayer Uerdingen/Dormagen) mit 5346 Punkten bei. Bronze sprang für Weitspringerin Angela Dies (TSG Weinheim) mit 6,03 heraus. Zum insgesamt recht positiven Eindruck der deutschen Nachwuchsmannschaft trug auch der Obertraublinger Tobias Soller mit seinem fünften Platz über die 110 m Hürden mit neuer persönlicher Bestleistung von 13,59 bei.

Insgesamt sieben junge Leute aus Bayern standen im Team des DLV, von denen Simone Langhirt (LAZ Kreis Würzburg) als Vierte knapp am Edelmetall vorbeischrammte, der Fürther René Bauschinger nach einem leichten Finaleinzug mit persönlicher Bestzeit von 1:50,40 über 800 m ebenfalls auf Platz fünf in 1:51,92 voll überzeugte. Auch dem München Tobias Obermeier gelang im Diskuswerfen mit 57,74 und Platz sechs der Sprung unter die "top ten".

Für den Regensburger Stephan Wittl (LG Domspitzmilch/TSV Dietfurt) kam trotz 48,86 im weitaus schnelleren 400 m-Semifinale als Siebter und insgesamt Zwölfter das Aus. Im wesentlich langsameren zweiten Halbfinale hätte er eine echte Chance gehabt, über die drei Zeitschnellsten ins Finale zu kommen. Christian Pomp (TSV Dinkelbühl) ereilte über die 2000 m Hindernis ein ähnliches Schicksal. Trotz neuer persönlicher Bestzeit von 5:57,57 reichte die fünfzehntbeste Leistung gerade einmal nicht mehr, um das Finale der vierzehn besten Athleten zu erreichen.

Vom Obertraublinger Tobias Soller hatte man ein Vordringen unter die Besten Acht der Welt insgeheim erwartet. Es spricht für die Cleverness des Regensburgers, dass er unter ungewohnten Umständen mit Männerabständen bei B-Jugend-Hürdenhöhen zum rechten Zeitpunkt die Höchstform abrufen hat können. Über 13,60 im Vorlauf und 13,78 im Halbfinale steigerte sich Tobias Soller als glänzender Fünfter noch einmal um eine Hundertstel auf 13,59. Schade, dass die grandiose Leistung nicht rekordfähig ist.Eben diese Erfahrung fehlte dem zweiten Domstädter Stephan Wittl nach gerade einmal eineinhalb Jahren Leistungssport noch, um im Halbfinale seine zweifellos noch vorhandenen Kräfte richtig einzuschätzen. Mit 22,4 für die ersten zwei hundert Meter und 34,2 eingangs der Zielgerade ging er mit Zeiten an, die er vorher noch nie auf das Kunststoffoval gelegt hatte, musste aber seinen Parforceritt noch mit dem Durchreichen bis auf Platz sieben bezahlen. Dass der Dietfurter dennoch mit 48,86 passabel ins Ziel kam, spricht für sein enormes Kämpferherz.

Insgesamt konnten Deutschlands Jungtalente ihrem eigenen Verband mit überzeugenden Leistungen zeigen, dass dessen Zurückhaltung bei der Nominierung bzw. dessen eher ablehnende Haltung gegen über diesen Meisterschaften nicht angebracht war. Es liegt nun am Verband selbst, die zweifellos immer noch vorhandenen Talente zu pflegen, um auch im Aktivenbereich wieder besseren Zeiten entgegen sehen zu können.

Gelungene Generalprobe vor den Landesmeisterschaften Germering, 14. Juli 2001 - Bericht - Ergebnisse

Einige Regensburger Leichtathleten testeten erfolgreich beim landesoffenen Meeting in Germering

Germering, 15.7.2001 (orv) - Einige Athleten der LG Domspitzmilch testeten beim landesoffenen Germeringer Leichtatletikmeeting unmittelbar vor den Einzel- und Mehrkampflandesmeisterschaften erfolgreich ihre Form. Florian Schönbeck (LG Domspitzmilch/Jahn) gewann den Diskuswurf mit neuer persönlicher Bestleistung von 46,50, belegte im Weitsprung Platz drei mit 6,85 und über 200 m Rang vier mit 22,82. Dort gewann sein Teamkollege Peter Hargasser mit 22,18, der auch noch im Hochsprung mit 1,94 siegreich war, im Kugelstoßen aber mit seinen 12,79 nicht ganz zufrieden sein konnte. Einen weiteren Sieg steuerte Speerwerfer Stefan Seeck mit neuer Saisonbestleistung von 66,07 bei.

Bei den Damen nutzte die SWC-lerin Stephanie Knorr die idealen Sprintbedingungen für neue persönliche Bestleistungen von 12,63 und 25,43 über 100 m und 200 m jeweils auf Platz drei. Über die kürzere Distanz erreichte dicht hinter ihr als Vierte Anja Hassmann (LG Domspitzmilch/Jahn) mit Saisonbestleistung von 12,72 das Ziel. Neue persönliche Bestleistungen gab's auch für den Jugendlichen Max Rygol (LG Domspitzmilch/Jahn), der über 100 m und im Weitsprung 12,19 und 5,92 erzielte.

U18-Jugendweltmeisterschaften - 3. Tag Debrecen/Ungarn, 14. Juli 2001 - Bericht - Ergebnisse

Obertraublinger steigert sich im Endlauf erneut

Debrecen/Ungarn, 14.7.2001 (orv) - Tolle Vorstellung von Tobias Soller (SV Obertraubling) bei den 2. Weltmeisterschaften der U18 in Debrecin: Mit neuer Bestzeit von 13,59 belegte er im Finale über 110 m Hürden den fünften Platz. Die Medaillen gingen an Nassim Messjian (Quatar) mit 13,27, Marthinus van der Vyver (Südafrika) mit 13,35 und Eddy Delepine (Frankreich) mit 13,39 sec.

U18-Jugendweltmeisterschaften - 2. Tag Debrecen/Ungarn, 13. Juli 2001 - Bericht - Ergebnisse

Tobias Soller gewinnt Vorlauf mit neuer perslicher Bestleistung von 13,60 2001-07-13_u18_wm

Debrecen/Ungarn, 12.7.2001 (orv) - Glück und Pech lagen am Freitag, den 13. für die Regensburger Teilnehmer bei der U18-WM nahe beieinander: Zuerst überstand Tobias Soller (SV Obertraubling) mit einem Vorlaufsieg in neuer persönlicher Bestleistung von 13,60 mühelos die erste Runde, dann war für Stephan Wittl (LG Domspitzmilch/TSV Dietfurt) im 400 m-Semifinale als insgesamt Zwölftschnellster in 48,86 Endstation. Als insgesamt Zweitschnellster erreichte der Fürther René Bauschinger mit neuem Hausrekord von 1:50,40 hinter dem Laufsieger Amer Al-Badri Salem (Quatar - 1:50,14) sicher. Auch der Münchner Tobias Obermeier (LG München) hatte in der Diskusqualifikation keine Probleme, mit 54,29 den Vorkampf zu schafften. Trotz persönlicher Bestleistung von 5:57,57 des Dinkelsbühler Christian Pomp im 2000 m Hindernis Vorlauf, packte dieser das Finale nicht ganz.

Den Schock von den Deutschen Meisterschaften hat Tobias Soller anscheinend glänzend weggesteckt. Die Männerabstände bei B-Jugend-Hürdenhöhen scheinen dem Obertraublinger wie auf dem Leib geschneidert zu sein. Er kann zwar unter diesen technischen Umständen in Ungarn keine nationalen Rekorde laufen, seine derzeit glänzende Verfassung macht in dennoch zum sicheren Endlaufkandidaten, wenn auch einige Konkurrenten in ihren Vorläufen bei günstigen Rückenwinden noch ein wenig schneller waren.Stephan Wittl hatte dagegen mit der Einteilung des Laufes so seine Probleme. Er taxierte ganz einfach seine doch schon recht ramponierten Muskeln falsch ein: "Ich hatte gedacht, dass ich auf Grund meiner müden Beine am Anfang einfach mehr Druck machen müsse." Das Ergebnis waren 34,2 auf den ersten drei hundert Metern und die leichte Führung für den Regensburger im weitaus schnelleren der beiden Halbfinals, wo immerhin vier Läufer unter 48 Sekunden blieben. Zu schnell für den Domspitzmilch-Läufer an diesem Tag, der letztendlich froh war, dass er sein Rennen noch mit 48,86 einigermaßen gut ins Ziel brachte. Im anderen Semifinale reichten dem Dritten 48,57 für den Endlauf, eine Zeit, die Stephan Wittl hier vielleicht mit geschickterer Renneinteilung auch noch realisieren hätte können.

U18-Jugendweltmeisterschaften - 1. Tag Debrecen/Ungarn, 13. Juli 2001 - Bericht - Ergebnisse

Mit Simone Langhirt, Ren Bauschinger und Stephan Wittl überstehen alle Bayern erste Runde 2001-07-12_u18_wm

Debrecen/Ungarn, 12.7.2001 (orv) - Der Regensburger Stephan Wittl (LG Domspitzmilch Regensburg/TSV Dietfurt) hat die erste Runde über 400 m bei den 2. U18-Junioren-Weltmeisterschaften im ungarischen Debrecen überstanden. Als Vorlaufvierter qualifizierte er sich in 49,05 mit der insgesamt zwölftbesten Zeit für die zweite Runde am morgigen Freitag. Mit ihm freuen sich auch die Würzburgerin Simone Langhirt, die mit 3,70 locker die Stabhochsprung-Qualifikation überstand und der Fürther René Bauschinger, der seinen Vorlauf über 800 m in 1:51,96 gewann.

Hinter dem Polen Karol Grzegorczyk (48,12), dem Kolumbianer John Valoyes (48,67) und den Guianer Bela Oumar Bah (48,89) erreichte die Regensburger Nachwuchshoffnung zwar nur als Vierter das Ziel, hatte aber einen so schnellen Zeitlauf erwischt, dass seine 49,05 locker für den Zwischenlauf reichten. Nach 23 Sekunden bei starkem Gegenwind auf der ersten Hälfte überzog Stephan Wittl nach eigenen Aussagen in der zweiten Kurve etwas und konnte so seinen gewohnt starken Endspurt nicht mehr mobilisieren. Knapp eine Woche nach den strapaziösen Deutschen Jugendmeisterschaften setzt dem Domspitzmilch-Mann in Ungarn vor allem die große Hitze zu. Morgen, wenn es in den beiden Halbfinals um die Endlaufteilnahme geht, möchte er noch einmal alles geben, um sich seinen großen Traum, einen Platz unter den besten Acht in der Welt zu erobern. Einmal noch in der dieser Saison müsste der junge Himmelstürmer eine tiefe 48er-Zeit bringen, dann könnte der Wunsch durchaus Realität werden.

Deutsche JuniorenmeisterschaftenSchweinfurt, 28./29. Juli 2001 - Vorschau - Teilnehmer und Zeitplan

Tobias Soller, Stephan Wittl und die Sprintstaffel der LG Domspitzmilch gehen als Saisonspitzenreiter ins Titelrennen 2001-07-08_deu_jugendmeisterschaften

Regensburg, 20.7.2001 (orv) - Schweinfurt ist am Wochenende Austragungsort der Deutschen Juniorenmeisterschaften in der Leichtathletik. Auch einige Jungtalente aus Regensburg werden die Reise ins Frkische mit ganz guten Aussichten antreten. Allen voran wird die Sprintstaffel der LG Domspitzmilch Regensburg mit den Jugendlichen Richard Pfüller, André Neger, Jochen Schweitzer und Stephan Wittl einen erneuten Anlauf unternehmen, den Endlauf zu erreichen. "Top ten" heißt das Ziel auch für die Domspitzmilch-Langstrecklerinnen Fakja Hofmann und Eva Karg über die 5000 m der Juniorinnen. Dies strebt ebenfalls Hürdensprinter Christian Wotruba (ESV 27 Regensburg) an. Ob Mittelstreckler Thomas Schmid (LG Domspitzmilch Regensburg) nach einer gerade überstandenen Infektionserkrankung über die 5000 m an den Start gehen kann, ist mehr als ungewiss.

Platz vier nehmen die in diesem Jahr so erfolgreichen schnellen Jungs der LG Domspitzmilch in der Nennliste ein. Nach ihrer Bronzemedaille bei den Deutschen Jugendmeisterschaften wollen sie natürlich eine Klasse höher bei den Junioren ebenfalls ins Finale, um für 2001 einen glanzvollen Schlusspunkt zu setzen. Das Finale wäre auch der Traum von Christian Wotruba, der dazu aber schon in den tiefen Vierzehner-Bereich, sprich Bestleistung kommen muss. Platz sechs in der Nennliste ziert Langstreckenhoffnung Fakja Hofmann über die 5000 m der Juniorinnen mit ihren 17:37 von der Domspitzmilch-Gala im Juni. Dort hat sie durch ein zu forsches Anfangstempo noch einige Sekunden verschenkt. Um jedoch in Medaillennähe zu kommen, muss sie schon auf gehörige Schnitzer der weitaus schneller gemeldeten Konkurrenz vor ihr hoffen. Ganz leise Hoffnungen hat auch die deutlich verbesserte zweite Juniorin, Eva Karg, auf dieser Strecke. Zum einen hat sie auch schon eine 17:55 stehen, zum anderen sind die Bewerberinnen um einen einstelligen Platz nicht so übermächtig, dass sie nicht zu schlagen wären.

Deutsche Jugendmeisterschaften Braunschweig, 6. Juli - 8. Juli 2001 - Bericht - Ergebnisse

Dreimal Silber, zweimal Bronze bei Deutschen Jugendmeisterschaften 2001-07-08_deu_jugendmeisterschaften2

Braunschweig, 9.7.2001 (orv) - Zum Titel hat es bei den diesjährigen Deutschen Jugendmeisterschaften in Braunschweig letztendlich für keinen Oberpfälzer Nachwuchsleichtathleten gereicht, überzeugt haben sie aber alle. Mit dreimal Silber für Hürdensprinter Tobias Soller (SV Obertraubling), Viertelmeiler Stephan Wittl (LG Domspitzmilch/TSV Dietfurt) und Hochspringer Joseph Reiter (LAC Tirschenreuth), sowie Bronze für Katharina Zeitler (LLC Marathon Regensburg) über 1500 m und für die 4x100 m Staffel der LG Domspitzmilch Regensburg in der Besetzung Richard Pfüller, André Neger, Jochen Schweitzer und Stephan Wittl konnte eine Medaillenausbeute eingefahren werden, wie selten zuvor. Kugelstoßerin Alexandra Lohwasser (DJK Neustadt) verfehlte Edelmetall auf Platz vier nur um sechs Zentimeter, 800 m-Läuferin Maria Fröhler (LLC Marathon Regensburg) stand als Achte ebenfalls noch auf dem Siegerpodest.

Tobias Soller war mit der Empfehlung einer überragenden deutschen Saisonbestleistung von 13,69 nach Braunschweig gereist. Doch bereits in den Vorläufen deutete der spätere Meister Kai Doskoczyski (LG Nike Berlin) mit 13,73 ebenfalls seine Titelambitionen an. Gegen den wie im Trance zweimal deutsche Bestleistung erzielenden Berliner (Zwischenlauf 13,65/Endlauf 13,50) hatte selbst ein in Bestform laufender Tobias Soller, der im Zwischenlauf immerhin mit 13,69 seinen Bayerischen Rekord einstellte, letztendlich keine Chance. In Debrecen wird jedoch der Obertraublinger bei der WM am Start sein, weil er eben im Verlauf der Saison die konstantere Leistung gezeigt hatte.

Ähnliches gilt für 400 m-Läufer Stephan Wittl, der noch im Vorlauf seine Rekordmarke locker auf 48,34 steigern konnte, im Endlauf aber dann so nervös war, dass nur noch 48,59 herauskamen. Zu wenig, um gegen seinen Dauerkonkurrenten Christoph Gernand (LG Ohra-Hörsel), der im Endlauf immerhin mit 48,29 neue deutsche Jahresbestzeit erzielte, bestehen zu können. Zur Jugend-WM nach Ungarn fährt aber auch hier der Regensburger, weil er in den entscheidenden Rennen einfach besser und ausgeglichener als der neue Meister gelaufen war.

Am knappesten war Hochspringer Joseph Reiter am Gold. Nachdem der neue Meister Johannes Fieber (ABC Ludwigshafen) und er bei 2,07 scheiterten, musste ein Stechen entscheiden. Der Ludwigshafener packte die aufgelegten 2,04 erneut, der Tirschenreuther scheiterte nur knapp. Schade, dass hier unsinnig hohe Normen (2,00 m) gefordert waren. Mit 1,95 wurde man bereits Fünfter, eine Höhe, die Andreas Götz (LG Domspitzmilch Regensburg) auch schon bei schlechteren Bedingungen als in Braunschweig erzielt hatte.Eine rundrum zufriedene Katharina Zeitler bemängelte selbstkritisch ihren Lauf mit einem zu späten Spurtansatz und hatte damit nicht ganz unrecht. Nur Millimeter fehlten der rasant auflaufenden LLC-lerin, um im Ziel des A-Jugend-1500 m-Finales der Dortmunderin Sabine Knothe in 4:29,09 zu 4:29,15 zumindest Silber abzuringen. Als Athletin des ersten Jugendjahrganges hat sie auch noch im nächsten Jahr die Möglichkeit auf den Titel, Meisterin Katharina Splinter (LAV Rostock) und Sabine Knothe aber auch. Eine Altersklasse jünger bei der B-Jugend erlief sich Regina Schnurrenberger (FTSV Straubing) ebenfalls Bronze.

Zur zweiten Bronzemedaille musste sich die Sprintstaffel der LG Domspitzmilch Regensburg geradezu zittern. Erst auf den letzten Metern riss Schlussläufer Stephan Wittl für seine wie aus einem Guss laufenden Teamkollegen Richard Pfüller, André Neger und Jochen Schweitzer in 42,61 mit letzter Willenskraft den dritten Platz an sich. Staffelcoach Hartmut Schweitzer fiel mehr als ein Stein vom Herzen, weil er mit praktisch dem letzten Aufgebot ins Rennen hatte gehen und mit der Ungewissheit hatte leben müssen, ob Startläufer Richard Pfüllers geradeerst auskurierter Oberschenkelmuskel auch wirklich halten würde.Wenige Zentimeter fehlten Alexandra Lohwasser zum durchaus möglichen dritten Platz. Einen Zentimeter unter Bestleistungen waren ihre 13,33 einfach noch um sieben Zentimeter zu kurz, was sich im nächsten Jahr bei der sich kontinuierlich steigernden Nordoberpfälzerin aber durchaus zum Positiven ändern sollte.

Ein wenig unzufrieden war Maria Fröhler mit ihrem Meisterschaftsabschied in der A-Jugend. Dennoch sind ihre 2:14,23 und der abermalige Platz acht aller Ehren wert. Man merkte ihr aber deutlich an, dass sie mehr wollte, dies vielleicht bei den Juniorinnen im nächsten Jahr sogar leichter zu realisieren ist.Für die Amberger Mädchen vom TV war ohne ihre verletzte Medaillenbank über die 400 m Hürden in der Sprintstaffel erwartungsgemäß im Vorlauf Endstation, dies aber mit einer Steigerung auf 50,15. Ebenfalls im Vorlauf scheiterten Wendelin Macht (SGS Amberg) über 1500 m der männlichen Jugend A und Joanna-Emmy Walker (TV Amberg) über die 100 m Hürden der wJB.