Süddeutsche Schüler- und JuniorenmeisterschaftenKandel, 4./5. August 2001 - Bericht - Ergebnisse

Domspitzmilch-Nachwuchsteam schlägt sich nochmals gut

Kandel, 5.8.2001 (orv) - Die Nachwuchsleichtathleten der LG Domspitzmilch Regensburg konnten bei den Süddeutschen Meisterschaften im pfälzischen Kandel die in sie gesetzten Erwartungen voll erfüllen. Eva Ferstl (LG Domspitzmilch Regensburg - SG Painten) holt sich in der Klasse W 15 mit kluger Renneinteilung über 2.000 m einen unerwarteten 6. Platz. Sie steigerte damit ihre persönliche Bestzeit um 16 Sekunden auf sehr gute 7:00,73 min.

Der Junior Christian Wotruba (ESV 27 Regensburg) belegte über die 110 m-Hürden den undankbaren 4. Platz. Andreas Götz (LG Domspitzmilch Regensburg - Parsberg) wurde im Hochsprung der Junioren mit übersprungenen 1,90 m 15. An den 1,95 m scheiterte er nur äußerst knapp. Benedikt Schäffer (LG Domspitzmilch Regensburg - SG Painten/M 15) belegte in einem stark besetzen 3.000 m-Rennen den beachtlichen 9. Platz. Mit seiner Zeit von 9:49, 75 min. war er damit zweitbester bayerischer Läufer nach Lukas Rupprecht (LG Kreis Ansbach).

Straubinger Lfercup Straubing, 4.7.2001 - Bericht - Ergebnisse

Junior Max Stadler und Elke Lorenz gewinnen in Straubing die 1000 m 2001-07-04_str_laeufercup

Straubing, 4.7.2001 (orv) - Mit dem Überraschungssieg von Junior Maximilian Stadler (LLC Marathon Regensburg) in 2:37,71und dem programmgemäßen Gewinn von Elke Lorenz (LG Domspitzmilch Regensburg) in 2:58,85 endete die 1000 m-Serie des diesjährigen Sraubinger Läufercups. Im stark besetzten Lauf der männlichen Jugend B erwies sich Stephan Schnabel (LG Domspitzmilch/TSV Dietfurt) mit 2:46,58 als Stärkster. Mit insgesamt sechs ersten Plätzen drückten die Läufer/Innen der LG Domspitzmilch Regensburg der Veranstaltung ihren Stempel auf.

Die Siegerzeit von 2:37,71 ist auch für Straubinger Verhältnisse nicht unbedingt ein Highlight. Erfreulich ist aber, dass mit den zwei Junioren des LLC Marathon Regensburg in Gestalt von Sieger Maximilian Stadler und dem Zweiten, Florian Segerer (2:39,77) diesmal Nachwuchsleute den Ton angaben. Dritter wurde in einem spannenden Finale M30-Sieger Rudi Salzberger (LG Domspitzmilch Regensburg) in genau 2:40. Die Qualität der Frauen-Siegerzeit von 2:58,85 durch Elke Lorenz ist da schon ein wenig höher einzuschätzen, lief sie doch ganz knapp an den schon uralten Meetingrekord von 2:57,9 heran. Deutlich verbessert zeigte sich auch Juniorin Eva Karg (LG Domspitzmilch Regensburg/SpVgg Wolfsbuch) mit ihren 3:07,33 als Zweite. Auch der 1000 m-Versuch von Schülerin Eva-Maria Ferstl (LG Domspitzmilch/SG Painten) in 3:17,52 kann durchaus als gelungen angesehen werden. Ihr Teamkollege Stephan Schnabel hielt in einem mitreißenden Schlussspurt den kaum schwächeren Viechtacher Bernd Reisinger (2:46,64) in der mJB gerade noch nieder. Der als Dritter einkommende Benedikt Schäffer (LG Domspitzmilch/SG Painten) gewann in 2:51,44 die Schülerklasse. Seine B-jugendlichen Teamkollegen Dominik Lieske (LG/SG Post-Süd) und Sebastian Deisenrieder (LG/TV Riedenburg) steigerten sich auf 2:55,40 und 3:02,60). Den A-Jugendlauf holte sich Matthias Böhm (LG Domspitzmilch(SG Painten) in 2:49,48, Hochspringer Andreas Götz (LG Domspitzmilch/TV Lupburg) absolvierte hier seinen ersten 1000 m-Versuch mit ansprechenden 2:55,08 auf Rang zwei.

Einen weiteren Tagessieg schaffte Lissy Routil (LG Domspitzmilch Regensburg) mit 2:38,71 über 800 m der W14, Teamkollegin Susi Lutz wurde Vierte mit 2:42,21. Markus Bösl (LG Domspitzmilch/LC Pentling) markierte in der M14 über die 1000 m mit 3:23,09 eine neue persönliche Bestzeit, knapp dahinter erreichte der erst zwölfjährige Moritz Routil (LG Domspitzmilch) mit 3:23,9 das Ziel. Dritte Plätze in den Altersklassen M35 und M40 steuerten Richard Hack in 3:14,79 und Werner Geser (beide LLC Marathon Regensburg) in 3:03,1.Max Brandl war in Hauptklasse als Achter mit 2:55,47 noch etwas schneller.

Deutsche Jugendmeisterschaften Braunschweig, 6. Juli - 8. Juli 2001 - Bericht - Ergebnisse

Dreimal Silber, zweimal Bronze bei Deutschen Jugendmeisterschaften 2001-07-01_deu_jugendmeisterschaften2

Braunschweig, 9.7.2001 (orv) - Zum Titel hat es bei den diesjährigen Deutschen Jugendmeisterschaften in Braunschweig letztendlich für keinen Oberpfälzer Nachwuchsleichtathleten gereicht, überzeugt haben sie aber alle. Mit dreimal Silber für Hürdensprinter Tobias Soller (SV Obertraubling), Viertelmeiler Stephan Wittl (LG Domspitzmilch/TSV Dietfurt) und Hochspringer Joseph Reiter (LAC Tirschenreuth), sowie Bronze für Katharina Zeitler (LLC Marathon Regensburg) über 1500 m und für die 4x100 m Staffel der LG Domspitzmilch Regensburg in der Besetzung Richard Pfüller, André Neger, Jochen Schweitzer und Stephan Wittl konnte eine Medaillenausbeute eingefahren werden, wie selten zuvor. Kugelstoßerin Alexandra Lohwasser (DJK Neustadt) verfehlte Edelmetall auf Platz vier nur um sechs Zentimeter, 800 m-Läuferin Maria Fröhler (LLC Marathon Regensburg) stand als Achte ebenfalls noch auf dem Siegerpodest.

Tobias Soller war mit der Empfehlung einer überragenden deutschen Saisonbestleistung von 13,69 nach Braunschweig gereist. Doch bereits in den Vorläufen deutete der spätere Meister Kai Doskoczyski (LG Nike Berlin) mit 13,73 ebenfalls seine Titelambitionen an. Gegen den wie im Trance zweimal deutsche Bestleistung erzielenden Berliner (Zwischenlauf 13,65/Endlauf 13,50) hatte selbst ein in Bestform laufender Tobias Soller, der im Zwischenlauf immerhin mit 13,69 seinen Bayerischen Rekord einstellte, letztendlich keine Chance. In Debrecen wird jedoch der Obertraublinger bei der WM am Start sein, weil er eben im Verlauf der Saison die konstantere Leistung gezeigt hatte.

Ähnliches gilt für 400 m-Läufer Stephan Wittl, der noch im Vorlauf seine Rekordmarke locker auf 48,34 steigern konnte, im Endlauf aber dann so nervös war, dass nur noch 48,59 herauskamen. Zu wenig, um gegen seinen Dauerkonkurrenten Christoph Gernand (LG Ohra-Hörsel), der im Endlauf immerhin mit 48,29 neue deutsche Jahresbestzeit erzielte, bestehen zu können. Zur Jugend-WM nach Ungarn fährt aber auch hier der Regensburger, weil er in den entscheidenden Rennen einfach besser und ausgeglichener als der neue Meister gelaufen war.

Am knappesten war Hochspringer Joseph Reiter am Gold. Nachdem der neue Meister Johannes Fieber (ABC Ludwigshafen) und er bei 2,07 scheiterten, musste ein Stechen entscheiden. Der Ludwigshafener packte die aufgelegten 2,04 erneut, der Tirschenreuther scheiterte nur knapp. Schade, dass hier unsinnig hohe Normen (2,00 m) gefordert waren. Mit 1,95 wurde man bereits Fünfter, eine Höhe, die Andreas Götz (LG Domspitzmilch Regensburg) auch schon bei schlechteren Bedingungen als in Braunschweig erzielt hatte.Eine rundrum zufriedene Katharina Zeitler bemängelte selbstkritisch ihren Lauf mit einem zu späten Spurtansatz und hatte damit nicht ganz unrecht. Nur Millimeter fehlten der rasant auflaufenden LLC-lerin, um im Ziel des A-Jugend-1500 m-Finales der Dortmunderin Sabine Knothe in 4:29,09 zu 4:29,15 zumindest Silber abzuringen. Als Athletin des ersten Jugendjahrganges hat sie auch noch im nächsten Jahr die Möglichkeit auf den Titel, Meisterin Katharina Splinter (LAV Rostock) und Sabine Knothe aber auch. Eine Altersklasse jünger bei der B-Jugend erlief sich Regina Schnurrenberger (FTSV Straubing) ebenfalls Bronze.

Zur zweiten Bronzemedaille musste sich die Sprintstaffel der LG Domspitzmilch Regensburg geradezu zittern. Erst auf den letzten Metern riss Schlussläufer Stephan Wittl für seine wie aus einem Guss laufenden Teamkollegen Richard Pfüller, André Neger und Jochen Schweitzer in 42,61 mit letzter Willenskraft den dritten Platz an sich. Staffelcoach Hartmut Schweitzer fiel mehr als ein Stein vom Herzen, weil er mit praktisch dem letzten Aufgebot ins Rennen hatte gehen und mit der Ungewissheit hatte leben müssen, ob Startläufer Richard Pfüllers geradeerst auskurierter Oberschenkelmuskel auch wirklich halten würde.Wenige Zentimeter fehlten Alexandra Lohwasser zum durchaus möglichen dritten Platz. Einen Zentimeter unter Bestleistungen waren ihre 13,33 einfach noch um sieben Zentimeter zu kurz, was sich im nächsten Jahr bei der sich kontinuierlich steigernden Nordoberpfälzerin aber durchaus zum Positiven ändern sollte.

Ein wenig unzufrieden war Maria Fröhler mit ihrem Meisterschaftsabschied in der A-Jugend. Dennoch sind ihre 2:14,23 und der abermalige Platz acht aller Ehren wert. Man merkte ihr aber deutlich an, dass sie mehr wollte, dies vielleicht bei den Juniorinnen im nächsten Jahr sogar leichter zu realisieren ist.Für die Amberger Mädchen vom TV war ohne ihre verletzte Medaillenbank über die 400 m Hürden in der Sprintstaffel erwartungsgemäß im Vorlauf Endstation, dies aber mit einer Steigerung auf 50,15. Ebenfalls im Vorlauf scheiterten Wendelin Macht (SGS Amberg) über 1500 m der männlichen Jugend A und Joanna-Emmy Walker (TV Amberg) über die 100 m Hürden der wJB.

Deutsche MeisterschaftenStuttgart, 29. Juni - 1. Juli 2001 - Vorschau - Teilnehmer - Zeitplan

Susanne Aures, German Hehn und Dennis Pyka wollen unter die besten Acht 2001-07-01_deu_meisterschaften

Regensburg, 26.6.2001 (orv) - Drei Athleten/innen schickt die LG Domspitzmilch Regensburg zu den am Wochenende im Stuttgarter Gottlieb-Daimler-Stadion stattfindenden 101. Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften. Bei den Frauen vertritt Speerwerferin Susanne Aures die Regensburger Farben, bei den Mnern treten Dennis Pyka über 5000 m und German Hehn über 1500 m an. Alle drei hoffen unter den "Top ten" zu landen.

Nach fast überstandenem Staatsexamen möchte Susanne Aures nun endlich in diesem Jahr die 50-Meter-Marke knacken. Landet ihr Speer am Sonntag etwa ein bis zwei Meter darüber, hat sie gute Chancen den Endkampf der besten Acht zu erreichen. Vorher muss sie aber noch am Samstagabend durch die lästige Qualifikation, die schon so mancher Werferin zum Verhängnis geworden ist.

Den Vorlauf überstehen heißt zunächst auch die Devise von German Hehn. Schon am Freitag muss er Kämpferqualitäten zeigen, um mit einer Zeit, die vielleicht ein bisschen schneller als die bisherige persönliche Jahresbestzeit von 3:48,50 ist, möglichst weit vorne zu landen. Endlaufluft hatte der vielfache Bayerische Meister bereits 1999 als Siebter geschnuppert, ehe ihn in den letzten beiden Jahren böse Knieverletzungen zurückwarfen.

Dennis Pyka, der den Zug nach Stuttgart quasi im allerletzten Moment mit seiner 5000 m-Zeit von 14:11 noch erwischt hat, geht das "Unternehmen DM" indessen sehr gelassen an. Als Fünfter der Deutschen Meisterschaften über die doppelt so lange Distanz Ende Mai in Kandel, möchte er nun das Sahnehäubchen auf die diesjährige Saison mit einem Platz zwischen Rang sieben und zehn setzen. Für ihn geht's in dem am Samstag stattfindenden Endlauf über die zwölfeinhalb Stadionrunden sofort um's Ganze.

Deutsche Meisterschaften Stuttgart, 29. Juni - 1. Juli 2001 - Bericht - Ergebnisse

Bilanz der Oberpfzer Leichtathleten bei DM durchwachsen/ Manuela Priemer ebenfalls nur Sechste 2001-07-01_deu_meisterschaften2

Stuttgart, 1.7.2001 (orv) - Bei den Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften im Stuttgarter Gottlieb-Daimler-Stadion schafften Dennis Pyka über 5000 m mit 14:35,39 und Speerwerferin Susanne Aures (beide LG Domspitzmilch Regensburg) mit 48,19 als jeweilige Zehnte gerade noch den Sprung unter Deutschlands "top ten". Für ihren Teamkollegen German Hehn reichten die 3:49,80 im 1500 m-Vorlauf nicht mehr zur Endlaufteilnahme. Die für das LAC Quelle Fürth/München startende Wiesauerin Manuela Priemer blieb nach 61,25 im Hammerwerfen der Frauen auch nur mehr Platz sechs übrig.

Die leise Hoffnung, im Schwabenland doch noch auf den WM-Zug aufzuspringen, zerrann für Manuela Priemer nun endgültig. Keiner ihrer Würfe landete auch nur annähernd bei der ominösen 66-Meter-Linie. Für die Nordoberpfälzerin, die bereits 99 in Sevilla WM-Luft geschnuppert hatte, eine bittere Enttäuschung. Weniger hoch gesteckte Ziele hatten die drei Vertreter der LG Domspitzmilch Regensburg, deren Auftritte bei den diesjährigen Titelkämpfen durchwachsen ausfielen. Für Dennis Pyka muss der zehnte Platz aber durchaus als Erfolg angesehen werden. Die mäßige Zeit von 14:35,39 geht vor allem auf das für ihn bei den hohen sommerlichen Temperaturen viel zu hohe Anfangstempo. Gleiches gilt für Speerwerferin Susanne Aures, die als echte Amateurin in diesem Frühsommer erst einmal durch's Staatsexamen musste. So verlor der Speerwurf vorübergehend etwas an Priorität. Auch im Stuttgarter Finale konnte sie ihre Nervosität nicht ablegen und blieb mit 48,19 ein bisschen unter ihren Möglichkeiten. Mittelstreckler German Hehn merkte man die fast zweijährige Abstinenz vom Wettkampfsport an. Dem vielfachen Bayerischen Meister vergangener Jahre fehlten im 1500 m-Vorlauf letztendlich doch über zwei Sekunden, um gegen Deutschlands Beste antreten zu können.

Eurotrophy Berglauf Cerklje/Slowenien - 30.6.2001 - Bericht

Platz vier für die DLV-Mannschaft bei Berlauf-Europameisterschaften in Cerklje

Cerklje/Slowenien, 30.6.2001 (orv) - Mit Platz vier verfehlte die deutsche Damen-Nationalmannschaft bei der Eurotrophy in Cerklje/Slowenien, den inoffiziellen Berglaufeuropa-meisterschaften, nur knapp die Medaillenränge. In der Einzelwertung belegten Vizeweltmeisterin Birgit Sonntag (OSC Berlin) Rang 12, die Deutsche Meisterin Stephanie Buss (LAV Neuss-Rosellen) Rang 18 und Ellen Schöner (LG Domspitzmilch Regensburg) Platz 21.

Nach einem Gewitterregen am Vortag war die extrem steile Strecke schwierig geworden. Besonders im Mittelstück zwangen gefährliche Passagen fast alle Läuferinnen zum Gehen. Die Regensburgerin Ellen Schöner, sowieso keine Liebhaberin der "Nur-Bergauf-Läufe" bezeichnete den Parcours nicht umsonst als "abartig" war aber dennoch mit ihrem 21. Platz voll zufrieden. Auf Grund ihrer guten Vorstellung wurde sie vorzeitig für das WM-Team nominiert. Die Weltmeisterschaften finden Ende September im Bergauf-Bergab-Modus in den italienischen Alpen statt.

Jugend- und JuniorenländerkampfDeutschland gegen ÖsterreichGendorf, 30. Juni 2001 - Bericht - Ergebnisse

Bayern gewinnt Nachwuchsländerkampf gegen gegen Österreich 2001-06-30_laenderkampf_doe

Gendorf, 1.7.2001 (orv) - Keine Probleme hatten Bayerns Nachwuchsathleten/Innen beim Länderkampf mit ihren österreichischen Nachbarn am Wochenende in Gendorf. Im siegreichen Team standen auch etliche Oberpfälzer. Für deren beste Ergebnisse sorgte der noch jugendliche Hochspringer Josef Reiter (LAC Tirschenreuth) mit neuer persönlicher Bestleistung von 2,07, die noch um ein Jahr jüngere Alexandra Lohwasser (DJK Neustadt/WN) mit 13,44 im Kugelstoßen und Maria Fröhler (LLC Marathon Regensburg) mit ihrer neuen persönlichen Bestleistung von 56,90 über die 400 m der weiblichen Jugend A.

Sowohl das weiß-blaue als auch das rot-weiß-rote Team des Nachbarn hatte in einigen Disziplinen Aufstellungsschwierigkeiten für die doch etwas unattraktiv gewordene Form der Länderkampfwertung. Junior Christian Wotruba (ESV 27 Regensburg) störte dies bei seinem gegnerlosen Lauf über die 110 m Hürden mit neuem Jahresrekord von 14,49 allerdings wenig. Auch im Hochsprung der mJA war auf die beiden Oberpfälzer Josef Reiter und Andreas Götz (LG Domspitzmilch Regensburg/SV Lupburg) Verlass. Der eine steigerte seinen Hausrekord auf nunmehr 2,07 und gewann überlegen, der andere setzte mit seinen 1,95 deutliche Zeichen Richtung zwei Meter. Eine andere regionale Bastion ist das Kugelstoßen der weiblichen Jugend. Alexandra Lohwassers 13,44 sind in Deutschland in ihrer Altersklasse immerhin Platz drei, Karin Lunz (LG Domspitzmilch Regensburg/SG Post-Süd) fand bei ihren 11,91 dagegen noch nicht ganz den richtigen Dreh. Bastian Feldmeier (LG Domspitzmilch Regensburg) war mit seiner Anfangshöhe von 4,10 im Stabhochsprung der männlichen Jugend A mutig, aber eben nicht gut genug: drei Fehlversuche - salto nullo - das ernüchternde Ergebnis.

Eine Woche vor den Deutschen Jugendmeisterschaften kommt Maria Fröhler bestens in Schuss. Mit 56,90 für die Stadionrunde steigerte sie sich erheblich und lässt bei den nationalen Titelkämpfen über die doppelt so lange Distanz einiges erwarten. Auf den längeren Distanzen musste zunächst Langstrecklerin Eva Karg (LG Domspitzmilch Regensburg/SpVgg Wolfsbuch) über 1500 m aushelfen und tat dies trotz viel zu schneller Anfangsrunde mit 4:57,61 recht passabel. Noch besser schlug sich Teamkollegin Fakja Hofmann mit neuer Bestzeit von 10:15,54 und dem zweiten Platz über die 3000 m.Auf der gleich langen Distanz bei den Jungs kam der Parksteiner Klaus Gerber auf Grund der höheren Temperaturen mit seinen 9:44,42 doch etwas unter die Räder.

Eben solche sommerlichen Bedingungen kamen dem Obertraublinger Stephan Sailer gerade recht. Im Dreisprung stellte er bei den Junioren mit 14,18 einen neuen Hausrekord auf, im Weitsprung verfehlte er die Sieben-meter-Marke mit 6,90 erneut nur knapp. Die Kelheimerin Alexandra Wagner blieb beim Hochsprung der weiblichen Jugend mit 1,64 dagegen etwas unter Wert.

Bayer. B-Jugend-MeisterschaftenInternationale Bayerische JuniorenmeisterschaftenMünchen, 23./24.6.2001 - Vorschau - Teilnehmer

Wenig Trümpfe aus der Oberpfalz bei den Bayerischen Meisterschaften der Jugend B und der Junioren

Regensburg, 19.6.2001 (orv) – Die Trümpfe der Oberpalz bei den Bayerischen Jugend-B-Meisterschaften in München und jenen der Junioren, in diesem Jahr sogar international ausgeschrieben, sind in beiden Altersklassen fast an einer Hand abzuzählen. Dabei gelten der Obertraublinger Tobias Soller und der Domspitzmilch-Viertelmeiler Stephan Wittl (LG/TSV Dietfurt) in ihren Spezialdisziplinen 110 m Hürden und 400 m als ausgesprochene Bank auf den Titel. Die Junioren Christian Wotruba (ESV 27 Regensburg) und Thomas Schmid (LG Domspitzmilch Regensburg), im letzten Jahr über die Kurzhürden und 1500 m ganz oben, werden es heuer um einiges schwerer haben. Gleiches gilt für die Sprintstaffel der LG Domspitzmilch, die sich wieder einmal mit Dauerkonkurrent Quelle Fürth bzw. einer starken Staffel aus Linz auseinandersetzen muss.

Stephan Wittl könnte sich im Verlauf der beiden Tage zu einem der erfolgreichsten Athleten aufschwingen. Über 400 m liegt er in der Nennliste mit seinen 48,38 weit vor seinen bayerischen Konkurrenten, über 200 m, hier sogar Titelverteidiger, wird er schwer gegen den stark verbesserten Moritz Mundschau (LAC Quelle Fürth/Mü.) zu kämpfen haben. Auch in der Juniorensprintstaffel hat er es als Schlussläufer in der Hand, sogar nach Gold zu greifen. Selbiges kann sich Tobias Soller über die 110 m Hürden nur selbst durch einen Sturz nehmen. Über 100 m wird er ebenfalls ganz vorne erwartet. Zwei Altersklassen höher hat Domspitzmilch-Sprinter André Neger Edelmetall über 200 m und 100 m im Visier, dort zusammen mit Christian Wotruba, der im Weitsprung endlich auch die Sieben-Meter-Marke knacken will. Für die beiden Stabhochspringer Bastian Feldmeier (LG Domspitzmilch Regensburg/Jahn) und Thomas Siegfried (SWC Regensburg) wäre im Stabhochsprung der Junioren eine echte Siegchance gegeben, wenn da nicht der „internationale“ David Kreuzhuber aus dem österreichischen Ried wäre. Der jugendliche Hochspringer Andreas Götz (LG Domspitzmilch/SV Lupburg) muss schon nahe an seine Bestleistung von 1,97 herankommen, will er bei den Junioren in Medaillennähe kommen. Gleiches gilt für Stefan Sailer (SV Obertraubling) im Weitsprung der gleichen Altersklasse.

Bei den Juniorinnen hat die Jugendmeisterin im Kugelstoßen, Alexandra Lohwasser (DJK Neustadt/WN), beste Aussichten auch hier auf dem Treppchen zu stehen. Möglichst weit nach vorne in Medaillennähe wollen Stephanie Knorr (SWC Regensburg) über 200 m und 400 m, Andrea Werner (LG Domspitzmilch/DJK Nord) über die 400 m Hürden, Katrin Widder (TV Amberg) im Weitsprung und Wilma Schierling (SV Obertraubling) mit dem Speer kommen.

Bei den B-Jugendlichen gilt das selbe für Veit Rauscher (SV Obertraubling) mit Kugel, Diskus und Speer, sowie im Stabhochsprung. Keine Oberpfälzerin, aber aus der Region, ist die Favoritin Regina Schnurrenberger (FTSV Straubing) über 800 m der wJB. Für eine Medaille könnte auch Karin Lunz (LG Domspitzmilch/Post-Süd) sorgen, nachdem sie sowohl mit der Kugel als auch dem Hammer auf Position zwei der Nennliste steht. Zumindest unter den ersten Acht der B-Jugend wollen Eva-Maria Ferstl (LG Domspitzmilch/SG Painten) über die 1500 m, Namensvetterin Ramona (SGS Amberg) über die 100 m Hürden, Sandra Pfeffer (SV Obertraubling) im Hochsprung, Moni Siegfried (SWC Rgbg.) und Alina Schmidt (DJK Ensdorf), Anna Walter über 400 m bzw. zusammen mit der 4x100 m-Staffel des TV Amberg kommen.

Bei den gesondert stattfindenden 1500 m-Meisterschaften der A-Jugend möchten der Amberger Wendelin Macht und der Wernberger Stefan Pirker im Vorderfeld eine Rolle spielen. Echte Stockerlchancen hat das 3x1000 m-Schülertrio der LG Domspitzmilch mit Benedikt Schäffer (LG/SG Painten), Daniel Bauer(LG/TSV Dietfurt) und Johannes Birnthaler (LG/SG Waldetzenberg).

Deutsche MeisterschaftenBerglaufLauf bei Achern, 23. Juni 2001 - Vorschau

LG Domspitzmilch fährt mit gutem Damen-Team zur Berglauf-DM nach Achern 2001-06-23_berglauf_dm

Regensburg, 20.6.2001 (orv) - Gute Aussichten hat die LG Domspitzmilch Regensburg bei den am Wochenende im badischen Lauf stattfindenden Deutschen Berglaufmeisterschaften sowohl in der Damen-Einzel- als auch Mannschaftswertung. Mit der international erfahrenen Ellen Schöner haben die Regensburger einen starken Trumpf in ihren Reihen, der der Kurs zum Gipfel der Hornisgrinde (Länge 11,5 km - Höhendifferenz 950 m) recht gut liegen sollte. Nach Platz vier und fünf der letzten beiden Jahre hofft die Domspitzmilch-Frau auf einen Treppchen-Platz. Ähnliches streben die LGR-lerinnen auch in der Mannschaftswertung an. Nach den beiden Titeln von 98 und 99 und dem Silberplatz von 2000 soll für Ellen Schöner, Katharina Kaufmann, Gabi Reindl und Juniorin Eva Karg erneut Edelmetall herausspringen.

"Der nicht so steile Berg im Schwarzwald liegt mir", war sich Ellen Schöner schon bei Bekanntgabe des Meisterschaftsterrains 2001 sicher. Zum einen hat es der Blondschopf in diesem Jahr als Ärztin am Partenkirchener Krankenhaus wieder etwas leichter, zum anderen ist die Vorbereitung heuer recht gut gelungen. Letztes Indiz dafür der 5000 m-Lauf bei der Domspitzmilch Gala, bei dem sie einen glänzenden Eindruck hinterließ. Deshalb will sie auch unbedingt wieder einmal auf's Treppchen, die Voraussetzungen schaffen für einen starken Auftritt bei der im September in Italien stattfinden Berglauf-WM. Begleitet wird sie von Urgestein Kathi Kaufmann, die sich nach langen Jahren auch wieder zum Berg begibt und als Bayerische Seniorenmeisterin ebenfalls Aufwärtstrend zeigte. Wer nun die Nummer drei im Team sein wird, entscheidet sich zwischen Gabi Reindl und der in diesem Jahr mächtig auftrumpfenden Juniorin Eva Karg, die mit etwas Glück auch in der Einzelwertung der Juniorinnen ganz weit vorne mitmischen kann.

Deutsche MeisterschaftenBerglaufLauf bei Achern, 23. Juni 2001 - Bericht - Ergebnisse

LG Domspitzmilch biss sich bei der Berglauf-DM an Neuss-Rosellen die Zähne aus

Lauf bei Achern, 23.6.2001 (orv) - Bei den Deutschen Berglaufmeisterschaften in Lauf bei Achern triumpfierten die Damen des ASC Neuss-Rosellen sowohl in der Einzel- und Mannschaftswertung. Hinter der neuen Deutschen Meisterin Stephanie Buss (ASC Neuss-Rosellen) und vor Tina Walter aus Schwäbisch Gmünd holte Ellen Schöner (LG Domspitzmilch Regensburg) Silber auf dem 11,5 km langen Kurs zur Hornisgrinde. Bei den Juniorinnen gewann Alexandra Bott aus Hanau vor Schöners Teamkollegin Eva Karg (LG Domspitzmilch/SpVgg Wolfsbuch). In der Mannschaftswertung lagen die Damen aus Neuss-Rosellen deutlich vor dem Domspitzmilch Trio Ellen Schöner, Eva Karg und Gabi Reindl.

Bereits auf den ersten drei etwas flacheren Kilometern konnte sich die spätere Meisterin aus dem Staube der Verfolger lösen und ihrem ersten deutschen Einzeltitel in 58:41 entgegenlaufen. Für Ellen Schöner, die das Steilstück bei etwa acht Kilometern bewusst moderat angehen wollte, sah es bis dorthin auch nur nach Platz drei aus. Ausgerechnet in dem Teil, der ihr am wenigsten liegt, konnte sie dann aber ihre schärfste Konkurrentin um Silber, Tina Walter, noch deutlich abhängen. Am Ende lag sie im Ziel mit 59:36 fast eine halbe Minute vor der Schwäbisch Gmündnerin, die mit 59:58 gerade noch unter einer Stunde blieb.Für eine große Überraschung sorgte Domspitzmilch-Juniorin Eva Karg durch ihren zweiten Platz mit 67:15 in ihrem erst zweiten Berglauf. Damit trug sie auch Wesentliches zum Vizetitel der Domspitzmilch-Damen in der Mannschaftswertung bei. Das Regensburger Trio komplettierte Gabi Reindl als 15. in 68:43, der es immerhin gelang, keine Geringere als Kathi Kaufmann (16./69:15) aus der Mannschaft zu werfen. Für Kathi Kaufmann sicher kein Beinbruch, nachdem die Bergläufe sowieso nicht ihr Ding sind. Gegen den neuen und alten Deutschen Meister Neuss-Rosellen war in diesem Jahr kein Kraut gewachsen. Mit der neuen Deutschen Einzelmeisterin Stephanie Buss, der auf Platz vier einkommenden Susanne Wildner und der Dritten der Deutschen Crossmeisterschaften, Melanie Klein-Arndt, hier in Lauf auf 16 einkommend, konnten die Neusser im Gegensatz zur LG Domspitzmilch Regensburg ihr stärkstes Aufgebot an den Start bringen. Der Vizetitel brachte Ellen Schöner aber trotzdem die Nominierung zur Euro-Trophy, den inoffiziellen Berglaufeuropameisterschaften, nächstes Wochenende in Österreich ein.

Bayerische SeniorenmeisterschaftenHösbach, 16. / 17.6.2001 - Bericht - Ergebnisliste

Margit Fick gewinnt dreimal mit Diskus, Hammer und Speer

Hösbach, 17.6.2001 (orv) Unter den Medaillengewinnern der diesjährigen Bayerischen Seniorenmeisterschaften in Hösbach waren auch viele Leichtathleten/Innen aus der Oberpfalz. Margit Fick (DJK SB Regensburg) stand in der W40 gleich dreimal ganz oben mit Diskus, Hammer und Speer (27,17/29,66/29,43), ebenso wie der Weidener Manfred Ziegler im Weit- (6,24), Drei- (12,75) und Hochsprung der M40. Weitere Titel holten Walter Rosenkranz (LAG Schwandorf - Drei/M35 13,22), Markus Reindl (SGS Amberg 5000 m/M30 15:35,58), Christine Koller (SWC Regensburg 400 m/W35 63,85), Andrea Holzapfel (SWC Regensburg Weit/W35 5,16), Sabine Garatva (SWC Regensburg Diskus/W35 29,50), Katharina Kaufmann (LG Domspitzmilch Rgbg. 3000 m/W40 10:36,68), Petra Ziegler (TB Weiden Hoch/W40 1,52), Dr. Alfred Stelzl (LG Domspitzmilch Rgbg. Speer/M40 51,30) und die 4x100 m-Staffel des SWC Regensburg in der Besetzung Goldhäuser, Garatva, Koller und Holzapfel (W30/54,19).

Constanze Bohnsack (LLC Marathon Regensburg) ergatterte Silber über 3000 m der W30 mit 11:33,24, ebenso wie Petra Ziegler im Weitsprung (W40/4,95), Walter Rosenkranz (Weit/M35 6,25) und Wolfgang Fick (DJK SB Rgbg. M50/31,94) mit dem Hammer. Einige alte Cracks versuchten sich gleich in mehreren Disziplinen. So sammelte die SWC-lerin Andrea Holzapfel neben ihren beiden Titeln auch noch Platz zwei über 100 m (13,18) und 200 m (28,07), ihre Teamkollegin Christine Koller landete auf den Rängen zwei, vier und fünf im Hochsprung (1,55), Weitsprung (4,97) und über die 100 m (13,56). Die dritte SWC-lerin Sabine Garatva war zusätzlich mit dem Hammer (2. 21,83), der Kugel (5. 9,65) und über 200 m (4. 31,69) erfolgreich. Dreifach-Titelträgerin Margit Fick versuchte sich auch noch mit der Kugel (3. 8,46) und über 200 m (4. 31,15). Die letzte Medaille vom schwachen Geschlecht steuerte Martina Wiesböck vom LLC Marathon Regensburg mit 71,11 über 400 m der W35 bei.

Teamkollege Gottfried Kreckl schrammte in der M35 mit Platz fünf (400 m/ 56,84) und vier (800m/ 2:03,46) zweimal ganz knapp am Stockerl vorbei. Bronzemedaillen holten sich dort Stefan Wolfrath (SWC Rgbg./54,52) und Andreas Karl (LAG Schwandorf/ 2:00,86). Pech auch für die LLC-ler Detlev-Ronaldo Taube (1500 m) und Hans Lang (5000 m) in der M40: beide landeten mit 4:31,26 und 16:29,33 auf dem undankbaren vierten Rang. Ihr Mannschaftskollege Wolfram Gottstein schaffte eine Altersklasse jünger über 5000 m mit 16:51,72 Platz sechs. Speerwurfsieger Dr. Alfred Stelzl nahm auch den Diskus zur Hand und wurde Vierter mit 29,55.

Bei den älteren Jahrgängen schoben sich vier alte Bekannte in den Vordergrung. Alfred Mammay (DJK SB Regensburg) holte sich Bronze über 800 m der M60 mit 2:36,32. Seinem Teamkollege Rudolf Dorn gelang sogar Silber mit dem Stab (M60/2,40), im Hochsprung langte es zu Rang sechs (1,25). Hans Dyka vom SWC Regensburg beteiligte sich über 200/400 m (6./34,06 3./79,68). In der M75 war Richard Biederer (DJK SB Regensburg) bei seinem respektablen 100 m-Lauf in 17,28 nur mehr alleine in seiner Altersklasse. Mit Kugel, Diskus und Speer erreichte er die Ränge drei, vier und fünf (7,39/17,12/18,50).

Junioren Gala mit WM-Ausscheidung internationales Zeiß-Meeting JenaMannheim, 15. / 16.6.2001 - Bericht

Regensburgs beste Nachwuchsathleten gewinnen bei der U18-WM-Ausscheidung

Mannheim, 16.6.2001 (orv) Die Regensburger Nachwuchstalente Tobias Soller (SV Obertraubling) und Stephan Wittl (LG Domspitzmilch/TSV Dietfurt) konnten sich bei der Junioren Gala, zugleich WM-Auscheidung für die U18, U20 und U23, hervorragend in Szene setzen. Nach einem dritten Platz über die 110 m Hürden der U18 setzte sich Tobias Soller im entscheidenden zweiten Lauf mit der neuen Oberpfalzrekordmarke von 13,86 gegen seinen schärfsten Konkurrenten Stefan Wieser (TuS Köln rrh) durch. Stephan Wittl steigerte sich in der gleichen Altersklasse über 400 m auf den neuen Bezirksrekord von 48,38, schlug dabei seinen ärgsten Gegner Christoph Gernand (LG Ohra-Hörsel 48,88) deutlich und führt nun ebenso wie Tobias Soller die Deutsche Bestenliste dieses Jahres in seiner Spezialdisziplin an. Die Bundestrainer Ewald Kaufmann (Hürde) und Peter Westermann (Langsprint) schlugen folgerichtig die beiden einheimischen Hoffnungsträger im Anschluss an die Gala für die diesjährige U-18 WM in Debrecen/Ungarn vor.

Der Obertraublinger Tobias Soller bereitete sich bereits seit einem Jahr intensiv mit seiner Trainerin Gerlinde Pawelke auf einen möglichen Start bei der Nachwuchs-WM vor. Nach Siegen bei der BLV Jugend Gala, Ende Mai in Schweinfurt, galt er als Favorit für den Start im Südosten Europas. Selbst der strömende Regen im MTG-Stadion zu Mannheim konnte vorerst keinen Strich durch Tobias Sollers WM-Pläne machen. Mit 13,86 bestätigte er seine derzeit glänzende Verfassung.

In Kreisen der LG Domspitzmilch sprach man higegen überhaupt nicht über Stephan Wittls Möglichkeiten für einen WM-Einsatz. Nachdem er in Schweinfurt noch knapp hinter dem erklärten Favoriten Christoph Gernand geblieben war, zerlegte er diesen mit seinem unwiderstehlichen Schlussspurt auf der Mannheimer Zielgerade und steigerte sich erneut auf nunmehr 48,38.

Für einen weiteren Regensburger sind die WM-Träume allerdings ausgeträumt. Florian Schönbeck (LG Domspitzmilch Regensburg) verpatzte bei den Mehrkampfausscheidungen in Ratingen den ersten Tag und trat zum abschließenden 400 m-Lauf gleich gar nicht mehr an. Nach 11,35 über 100 m, mäßigen 6,97 im Weitsprung, einer niederen 13er-Weite im Kugelstoßen, stand er beim Hochsprung mit 1,80 völlog neben sich. Obwohl er die Saison mit 7981 Punkten ungewohnt gut begonnen hatte, konnte er diesen Leistungstrend in Ratingen nicht fortsetzen.

Int. Askina-Meeting Kassel, Samstag 15..6.2001 - Bericht

Domspitzmilch-Langstreckler schafft in Kassel mit 14:11,85 DM-Norm über 5000 m

Kassel, 15.6.2001 Buchstäblich in letzter Sekunde hat Dennis Pyka (LG Domspitzmilch Regensburg), DM-Fünfter über 10.000 m, die Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften Anfang Juli in Stuttgart geschafft. Beim internationalen Askina-Meeting in Kassel steigerte sich der Regensburger auf 14:11,85 und blieb damit gut drei Sekunden unter der vom DLV für die diesjährigen Titelkämpfe geforderten Mindestleistung.

2001-06-15_askina_meet_kassel Für einen Langstreckler nationaler Güteklasse ist es gar nicht mehr so leicht, die vom Verband oft recht hohen Limits für die Titelkämpfe zu schaffen, sofern er denn in Bayern wohnt. Die wenigen Meetings, bei denen man die nötige Konkurrenz für gute Zeiten hat, sind dünn gesät, genauer gesagt, es gibt sie eigentlich gar nicht. Möglichkeit eins, das Mini-Internationale Anfang Mai in Koblenz, kam für den Neu-Regensburger noch zu früh. Seine 14:25 waren gut, aber eben nicht gut genug. Sein größter diesjähriger Erfolg, der fünfte Platz bei den Deutschen Meisterschaften Ende Mai über 10.000 m in neuer persönlicher Bestzeit von 29:34 war zunächst auch gleich einmal sein größtes Problem für die mögliche 5000 m-Qualifikation. Die 25 Bahnrunden sind schließlich kein Pappenstiel, vierzehn Tage brauchen die Beine dann schon, um wieder optimale Leistungen vollbringen zu können. So bot sich das internationale Askina-Meeting, Mitte Juni in Kassel, quasi als allerletzte Chance, um die nötigen Formalvoraussetzungen für das Unternehmen Stuttgart zu schaffen. Mit einem 2:42er-Schlusskilometer machte Dennis Pyka schließlich das Unmögliche doch noch möglich und hofft nun in der Schwabenmetropole auf eine Zeit möglichst nahe der 14-Minuten-Schallmauer, vielleicht sogar drunter. Verläuft das Titelrennen wie in so vielen Jahren ebenfalls in diesen Zeitregionen, muss der fünfte Platz von Kandel durchaus keine Eintagsfliege gewesen sein.

Bayer. A-Jugend-Meisterschaften Ingolstadt Samstag, 09.06.2001 - Bericht - Ergebnisliste Ingolstadt

Fünf Titel für den Oberpfälzer Leichtathletiknachwuchs

Ingolstadt, 9.6.2001 (orv) – Bei den Bayerischen Jugendmeisterschaften in Ingolstadt stachen alle Trümpfe aus der Oberpfalz. Katharina Zeitler (LLC Marathon Regensburg) gewann mit neuem Hausrekord von 2:12,88 die 800 m der wJA, Alexandra Lohwasser (DJK Neustadt/WN) lag mit neuer Bestleistung von 13,17 im Kugelstoßen der selben Altersklasse über einen Meter vor der übrigen Konkurrenz mit der Bronzemedaillengewinnerin Karin Lunz (LG Domspitzmilch Regensburg – 11,61), Tobias Soller bestätigte seine Ausnahmestellung in Bayern mit rekordnahen 14,22 und einem überlegenen 110 m Hürden-Sieg, Josef Reiter (LAC Tirschenreuth) mit 2,03 und Andreas Götz (LG Domspitzmilch Regensburg – 1,94) legten einige Zentimeter zwischen sich und die übrige Konkurrenz und Juniorin Fakja Hofmann erspurtete sich die 3000 m-Wertung ihrer Altersklasse mit 10:16,10. Die 4x100 m-Sprintstaffel der LG Domspitzmilch Regensburg mit Christian Henfling, André Neger, Jochen Schweitzer und Stefan Wittl musste sich dem Erzrivalen LAC Quelle Fürth/München knapp geschlagen geben, stellte dabei aber mit 42,43 ihre diesjährige Jahresbestleistung ein und blieb nur fünf Hunderststel über ihrem eigenen Bezirksrekord. Weitere vier Bronzemedaillen holten Stefan Wittl über 200 m der mJA mit 22,33, Maria Fröhler (LLC Marathon Regensburg) mit 2:14,88 über 800 m der wJA, Alina Schmidt (DJK Ensdorf) mit 2,90 im Stabhochsprung der wJA und Eva Karg (LG Domspitzmilch Regensburg) mit 10:29,81 über 3000 m der Juniorinnen. Der Stabhochsprung der männlichen Jugend A mit Medaillenaspirant Bastian Feldmeier (LG Domspitzmilch Regensburg) fiel buchstäblich ins Wasser und wird am kommenden Samstag bei der Domspitzmilch Gala in Regensburg nachgeholt.

Pünktlich zu Beginn des Meisterschaftstages öffnete der Himmel seine Schleusen und bescherte dem weiß-blauen Leichtathletiknachwuchs nicht gerade Bedingungen, auf denen Höchstleistungen entstehen können. So war’s auch nicht verwunderlich, dass der Obertraublinger Tobias Soller nach einem Vorlaufsieg über 100 m in 11,15 auf weitere Ambitionen auf dieser Strecke verzichtete, um seine Spezialdisziplin dann sicher nach Hause zu bringen. Die Sprinter der LG Domspitzmilch hatten sich von vorn herein nur auf die 200 m und die Staffel konzentriert. Über die Einzeldisziplin scheiterten der noch B-Jugendliche Stefan Wittl (22,33) und Teamkollege André Neger (22,44) nur an dem neuen Meister Stephan Reiß (LAC Quelle Fürth/München), der für seine 21,86 mit dem Tagesbestenpreis ausgezeichnet wurde, und an dem 100 m-Gewinner Hansi Fischer (1. FC Passau – 22,23). Matthias Böhm (LG Domspitzmilch/SG Painten) musste über 800 m als 18. mit 2:06,02 noch etwas Lehrgeld zahlen, Wendelin Macht (SGS Amberg) verpasste im 3000 m-Rennen bei einer Tempoverschärfung den Anschluss an die Spitzengruppe und blieb als Siebter bei 9:12,14 hängen. Dort kam auch Oliver Köhler (LGR/TSG Laaber) von der Rolle (14./9:39,36).

Katharina Zeitler riss von Anfang an das 800 m-Finale mit einem mutigen Rennen von der Spitze weg an sich, verteidigte zäh ihren Vorsprung und wurde mit der ersten „Zwölfer-Zeit“ belohnt. Teamkollegin Maria Fröhler konnte trotz einer persönlichen Steigerung Johanna Braun von der LAG Mittleren Isar nicht mehr abfangen. Im Hochsprung litten alle unter den miesen Bedingungen. Anna Schoss (LG Domspitzmilch Regensburg) belegte höhengleich mit der Vierten, Alexandra Wagner (LG LK Kelheim) bei 1,60 mit nur drei Zentimetern hinter Edelmetall Platz sieben. Nach der erfolgsträchtigen Vorstellung von Alexandra Lohwasser und Karin Lunz im Kugelstoßen war im anschließenden Diskuswerfen die Luft heraus. Die Neustädterin blieb mit 34,09 auf Platz neun hängen, die Regensburgerin fabrizierte drei ungültige Versuche.

Härter als erwartet musste Favoritin Fakja Hofmann im 3000 m-Lauf der Juniorinnen gegen die nachgemeldete Kristin Lessel (LG Karlstadt) kämpfen. Trotz weniger Trainingskilomer auf Grund einer hartnäckigen Beinverletzung kämpfte sie mit einem langen 300 m-Spurt die Unterfränkin gerade noch nieder und brauchte dazu sogar einen neuen Hausrekord. Teamkollegin Eva Karg als ungefährdete Dritte verbesserte den ihrigen dahinter ebenso erheblich. Das gute Domspitzmilch-Ergebnis rundete in dieser Disziplin die Fünfte, Katharina Karl (LGR/ TV Etterzhausen) mit 11:30,89 ab.

Nachdem man den Stabhochsprung der Mädchen mit Meisterin Simone Langhirt (LAZ Kreis Würzburg – 3,50) und der Zweiten, Barbara Unterpaintner (TV Mallersdorf – 3,20) noch so recht und schlecht im Dauerregen durchgezogen hatte, kamen die Offiziellen bei der anschließend anstehenden Jungenkonkurrenz zum weisen Schluss, das Angebot der LG Domspitzmilch Regensburg anzunehmen, die Titelvergabe doch bis zur Domspitzmilch Gala, eine Woche später, bei hoffentlich besseren äußeren Bedingungen zu vertagen.

Läufercup Straubing Straubing Mittwoch, 06.06.2001 - Bericht - Ergebnisliste Straubing

Oldie Hans Hopfner gwinnt Männerlauf beim Straubinger Läufercup

Straubing, 7.6.2001 (orv) – Mit einem echten Härtetest war Elke Lorenz (LG Domspitzmilch Regensburg/Jahn) erfolgreichste Teilnehmerin bei der dritten Serie des Straubinger Läufercups 2001. Zunächst gewann sie den Einlagelauf über 1500 m mit 4:41,66 vor ihrer Teamkollegin Katharina Karl (LGR/TV Etterzhausen), knapp dreißig Minuten später überquerte sie über 3000 m mit 10:22,26, über zwanzig Sekunden vor der Zweiten, Kathrin Schönfeld vom SWC Regensburg (10:46,83), die Ziellinie. W30-Siegerin Gabi Reindl (LG Domspitzmilch/Jahn) blieb mit 10:57,46 ebenfalls noch unter elf Minuten. Ohne ernsthafte Konkurrenz gewann der inzwischen fast 44-jährige Hans Hopfner (TG Salzachtal) mit für ihn ausgezeichneten 8:42,39 den Hauptlauf der Männer.

Ihr eigentliches Ziel, die 1500 m-Norm für die DM zu knacken verfehlte Elke Lorenz in einem eigens für sie, kurzfristig anberaumten Rennen mit 4:41,66 klar. „Ich konnte anscheinend mit dem Druck der letzten Chance noch nicht richtig umgehen, die Beine waren einfach zu“ war ihr Fazit zur verronnenen Chance. Zwei Tage nach ihren Bozener 4:39,90 und vierzehn Tage nach ihren 4:35,93 von Schweinfurt war die 4:34-Norm weiter weg als gedacht. Dass dies aber vor allem eine Sache des Kopfes als eine der Physis ist, bewies die Regensburgerin eine halbe Stunde später im 3000 m-Lauf. Locker lief sie eine 10:22 herunter, knapp zehn Sekunden nur über ihrer Bestleistung. Kathrin Schönfelds Versuch über die für sie so lange 3 km-Distanz endete mit recht ansehnlichen 10:46 und auch Seniorin Gabi Reindl beendete ihre jahrelange Bahnabstinenz gleich wieder unter elf Minuten.

Lange sind sie her, die Jahre der großen Straubinger 3000 m-Läufe, als sich ein Wolfgang Heitzer und ein Thomas Ertl (beide Regensburg) mit klaren Zeiten unter 8:30 duellierten. Solche Leistungen waren auch für den diesjährigen Sieger Hans Hopfner in früheren Tagen kein Thema. Jetzt ist der Hans, lange Jahre für den LLC Marathon startend, auch schon in die Jahre gekommen. Es stimmt jedoch schon ein wenig nachdenklich für die Gäuboden-Läuferszene, wenn ein 44-Jähriger zum Alleingang greifen muss, um die einzige Zeit mit einem „Achter vor dem Komma“ abzuliefern. Die Verfolger, Junior Marco Bscheidl (TV Zwiesel), der auch schon bessere Tage gesehen hat, und Neu-Senior Erich Weinzierl (TV Geiselhöringblieben mit 9:04,70 und 9:05,42 über der Neun-Minuten-Schallmauer. Ein weiterer Kandidat dafür, Junior Florian Segerer (LLC Marathon Regensburg) verpasste den Lauf gleich ganz.Ein zu spät anberaumter Gang auf’s stille Örtchen verhinderte das, das Feld lief ohne ihn los.