landesoffenes Flutlichtmeeting Eschenbach internationales Zeiß-Meeting JenaEschenbach / Jena Samstag, 02.06.2001 - Bericht - Ergebnisliste Eschenbach

Speerwerferferin Susanne Aures knapp an 50 m heran Mieses Wetter drückt auf die Leistungen

Eschenbach/Jena, 2.6.2001 (orv) Trotz teilweise schlechter Witterungsbedingungen gab es beim Eschenbacher Flutlichtmeeting einige Highlights. Speerwerferin Susanne Aures (LG Domspitzmilch Regensburg) verbesserte ihre Jahresbestleistung auf 49,20. Der Burghaslacher Robert Dollinger sprintete die 100 m bei etwas zu starkem Rückenwind (+2,1 m/sec) in ausgezeichneten 10,81. Berglaufspezialistin Ellen Schöner (LG Domspitzmilch Regensburg) schaffte im Alleingang 4:42,59 über die 1500 m und der Wiener René Bauer spurtete über 800 m in 1:55,57 Rainer Schuster (LG Hersbrucker Alb 1:56,02) nieder. Im Vorprogramm des internationalen Zeiß-Meetings in Jena gelang der Jugendsprintstaffel der LG Domspitzmilch Regensburg mit Christian Henfling, André Neger, Jochen Schweitzer und Stephan Wittl in rekordnahen 42,41 gegen den favorisierten TSV Friedberg-Fauerbach ein Achtungserfolg. Im 100 m-Finale belegten Stephan Wittl und André Neger bei starkem Gegenwind zeitgleich in 11,38 die Plätze fünf und sechs.

Teamkollege Christian Henfling blieb mit einer Steigerung auf 11,39 mit sehr viel Pech im Vorlauf hängen. Für Stephan Wittl und André Neger reichte die selbe Zeit in einem topbesetzten Nachwuchsfeld, um weiter zu kommen. Ihr eigentliches Ziel, mit der Sprintstaffel wie schon im Vorjahr erfolgreich zu sein, setzten die vier Nachwuchssprinter in einer wahren Wasserschlacht leichter um, als erwartet. Obwohl die Friedberg-Fauerbacher zwei Sprinter im 10,60-70er Bereich einsetzen konnten, hatten sie gegen das hervorragend wechselnde Regensburger Quartett keine Chance. Eschenbach litt mit seinem tribünenlosen Stadion natürlich noch mehr unter den widrigen Wetterkapriolen mit Wind, Kälte und Regengüssen. Dementsprechend schmal war auch das Teilnehmerfeld. Über einen Heimsieg freute sich Achim Kaufmann mit 6,63 im Weitsprung der Männer, knapp dahinter Mehrkämpfer Wolfgang Hübl (LG Domspitzmilch 6,59). Die Ambergerin Kathrin Widder holte sich bei den Frauen den Doppelsieg über 200 m und im Weitsprung (26,97/5,25). Andrea Werner (LG Domspitzmilch/DJK Nord) gelang auf Anhieb über 400 m Hürden die Qualifikation für die Bayerischen Meisterschaften in 67,07. Teamkollegin Eva Ferstl (LGR/SG Painten), noch A-Schülerin, beendete ihren ersten 1500 m-Lauf mit ordentlichen 5:18,41. Bei der weiblichen Jugend A testete Mittelstrecklerin Maria Fröhler (LLC Marathon Rgbg.) mit 13,05 über 100 m und 59,56 über die Stadionrunde erfolgreich ihre Grundschnelligkeit. Alexandra Lohwasser (DJK Neustadt/WN) erzielte in der gleichen Altersklasse mit 12,92 eine ausgezeichnete Kugelstoßleistung und warf den Diskus 34,41 m weit. Noch weiter flog die Scheibe in der B-Jugend bei Isabell Kunert (UAC Kulmbach) mit 38, 14 und bei Mareike Rittweg (LG Hof 36,93). Die besten Schülerleistungen boten die beiden Ambergerinnen vom TV, Hannah Grahlmann (100 m/13,28) und Katharina Albrecht (300 m/45,36), übertroffen noch von der erst dreizehnjährigen Anika Schmidt vom Gastgeber SC Eschenbach, die im Weitsprung hervorragende 5,08 sprang.

Mehrkampfmeeting in Götzis Götzis 26./27.05.2001 - Bericht - Ergebnisse

Elfter Platz mit 7891 Punkten / Führung in der deutschen Bestenliste 2001

Privat-Foto -Florian Schönbeck Mit seinem elften Platz mit 7891 Punkten beim Zehnkampfmeeting in Goetzis konnte Florian Schönbeck (LG Domspitzmilch Regensburg) die Schallmauer von 8000 Punkten nicht übertreffen, startete damit aber so gut wie in noch keinem Jahr in die neue Saison. Punktgleich mit den zweiten Deutschen, André Niklaus aus Berlin, seines Zeichens Bronzemedaillengewinner der Juniorenweltmeisterschaften des letzten Jahres, war der LGR-Mann letztendlich hauchdünn vor dem Nachwuchsmann, weil er mit 5,10 im Stabhochsprung die punktbeste Einzelleistung vorweisen konnte. Somit übernahm der Domspitzmilch-Zehnkämpfer auch die Pole position in der diesjährigen deutschen Bestenliste.

Gehofft hatten es alle, letztendlich auch er selber, im Zehnkampfmekka Goetzis die 8000 Punkte erneut zu knacken. Der Domspitzmilch-Hüne blieb sich seinem Ruf jedoch auch hier treu, langsam in die Saison zu starten. Schließlich ist erst Ende Mai, die Saisonhöhepunkte gut noch zwei Monate entfernt. Drei Wochen vor der entscheidenden WM-Qualifikation in Ratingen muss aber dennoch ein erstes Resumée erlaubt sein. Stärken hatte Florian Schönbeck vor allem in seinen Paradesprüngen, dem Stabhochsprung und dem Weitsprung. Bei ersterem scheint er sich endgültig auch im Zehnkampf von Ergebnissen unter fünf Metern verabschiedet zu haben, beim zweitem entdeckt er endlich wieder alte Ressourcen als ehemaliger Jugendmeister in dieser Disziplin. So waren auch die seit einiger Zeit nicht mehr gesprungenen 7,35 keine Eintagsfliege, ein zweiter Versuch lag bei 7,31, und das bei Gegenwind. Topleistungen wäre sicher auch beim Hochsprung möglich, wenn die guten Sprünge eben auch bei den großen Höhen, und nicht nur bei 1,88 und weniger, konstant kämen.

Mit seinen Wurf- und Stoßergebnissen von 14,17 (Kugel), 44,07 (Diskus) und 58,11 (Speer) lag der Regensburger durchaus im grünen Bereich. Ausrutscher im positiven Sinn, wie die 64 Meter im Speerwurf, letztes Jahr bei den Deutschen Meisterschaften, war allerdings auch keiner dabei. Rückschläge handelte sich Florian Schönbeck in Goetzis vor allem in den Läufen ein. Dass er über die 100 m nicht der schnellste ist, ist nicht weiter schlimm, weil einkalkuliert. So hatten die 11,31 sicherlich keinen negativen Einfluss auf die noch folgenden neun weiteren Disziplinen. Dass er aber den ersten Tag mit sehr mäßigen 50,51 für die Stadionrunde beenden musste, hat den Blondschopf sicherlich mächtig gewurmt. Auch der Anfang des zweiten Tages mit den 110 m Hürden muss bei einer Endzeit von 15,06 als wenig gelungen angesehen werden. Die Fünf vor dem Komma war für Florian Schönbeck über die 1,07 Meter hohen Hindernisse schon lange kein Thema mehr. Die abschließenden 1500 m im 4:31,69 waren dann schließlich wieder eine normale Leistung bei einem Zehnkampf, bei dem hier schon etwas die Luft raus war.

In Ratingen wird sich Florian Schönbeck sicher schon besser, sprich schneller präsentieren. Zwei bis drei hundert Pünktchen sollten es dann schon mehr sein.

Internationales Meeting Ingolstadt Ingolstadt 27.05.2001 - Bericht -Ergebnisse

Mit 3:48,50 über 1500 m für DM qualifiziert / Nachwuchsläufer Benedikt Schäffer steigert sich erheblich

Kiefner-Foto -Jochen Schweitzer und André Neger mit Donova Bailey Beim Internationalen Meeting in Ingolstadt hat sich der Domspitzmilch-Läufer German Hehn mit seinen 3:48,50 über 1500 m erneut für die Deutschen Meisterschaften qualifiziert. Nachwuchs-Mittelstreckler Benedikt Schäffer (LG Domspitzmilch/SG Painten) steigerte ganz erheblich in einem Rahmenwettbewerb über 1000 m der M15 um 13 Sekunden auf nunmehr 2:48,92. Zu einer seltenen Ehre kamen die beiden Nachwuchssprinter der LG Domspitzmilch Regensburg, André Neger und Jochen Schweitzer, die mangels internationaler Athleten mit Ex-Weltrekordler Donovan Baily (Kanada) den Vorlauf bestreiten durften. Im Rahmenwettbewerb der Frauen über 100 m wurde Domspitzmilch-Sprinterin Anja Hassmann mit 12,94 nur knapp geschlagen.

Ein Jahr Verletzungspause und lediglich vier Wochen Zeit zur Qualifikation kann sogar so einen erfahrenen Mann wie den vielfachen Landesmeister German Hehn ganz schön aus der Ruhe bringen. Es spricht jedoch für seine Klasse, dass er eine der wenigen Möglichkeiten beim Ingolstädter A-Lauf auf Anhieb nutzte und somit den lästigen Normendruck ablegen konnte. Erste Klasseanzeichen zeigte auch Schüler Benedikt Schäffer auf der für ihn kurzen 1000 m-Distanz. Mit seinem Sieg in 2:48,92 lief er sich auch auf dieser Strecke in die bayerische Elite dieser Altersklasse hinein. Mehr Spaß als Ernst war der Start der beiden Nachwuchssprinter André Neger und Jochen Schweitzer inmitten der Weltklassesprinter. Der Veranstalter war mangels weiterer Weltklasseläufer kurzfristig bei der LG Domspitzmilch fündig geworden. Die beiden ließen sich dann auch das Vergnügen zum „Hinterherlaufen“ mit anschließendem Autogrammschreiben nicht nehmen. Zeiten spielten hier keine Rolle, obgleich die 11,22 von André Neger im zweiten Lauf recht anständig waren.

Bezirksmeisterschaften M/F/Jgd 2001 Regensburg 24.05.2001 - Bericht - Ergebnisliste

Thomas Helfer gewinnt mit 10,90 - Tobias Soller lft neuen Hürdenrekord

Festival der schnellen Zeiten bei den diesjährigen Oberpfalzmeisterschaften der Leichtathleten am Christi Himmelfahrtstag. Die äußerst günstigen Voraussetzungen mit leichtem Schiebewind und Sonne pur nutzten auf der Regensburger Weinweg-Anlage vor allem die Sprinter für deutliche Leistungssteigerungen. Allen voran der Obertraublinger B-Jugendliche Tobias Soller, der den 110 m Hürdenrekord der A-Jugend mit 14,25 an sich riss und auch über die 100 m der schnellste war. Auch nicht von schlechten Eltern war das Double des gleichalten Stephan Wittl (LG Domspitzmilch Regensburg/TSV Dietfurt) mit seinen 11,12 und 22,27 über die 200 m. Noch etwas schneller war A-Jugend-Doppelmeister André Neger (LG Domspitzmilch) mit 11,10 und 22,10. Schnellster Mann überhaupt aber war Thomas Helfer (SWC Regensburg) mit seinen 10,90, der damit einen Vierfachtriumph des gut aufgelegten Christian Wotruba (ESV 27 Regensburg 10,99) verhinderte. Dieser hielt sich im Weitsprung (6,59), über die Hürden (14,84) und über die 200 m (22,36) schadlos. Mit 18 Titeln holte sich die LG Domspitzmilch Regensburg den Löwenanteil vor dem mit zehn Erfolgen glänzenden SV Obertraubling

Bezirksmeisterschaften sind im Zeitalter großer Meetings inzwischen problematisch geworden. Ein Großteil der Elite lässt sie links liegen, das ist auch in der Oberpfalz nicht anders. Die Antwort der verantwortlichen Gremien mit einem geschrumpften, kompakten Dreistundenprogramm war sicherlich die richtige, die Öffnung nach draußen mit einer landesoffenen Ausschreibung zum Meetingcharakter tut sich noch schwer. So waren es denn auch weitgehendst Oberpfälzer/Innen, die dem Leichtathletiktag den Stempel aufdrückten. Als einzige bedeutende Leistung neben dem Sprint kristallisierte sich bei den Männern der Diskuswurf von Jürgen Meinzinger mit 44,11 heraus. Bei den Frauen überstrahlte das Speerwurfergebnis von Susi Aures (LG Domspitzmilch Regensburg) mit 48,47 alles andere. Im grünen Bereich befanden sich auch Kathrin Widder (TV Amberg 100 m/12,70), Steffi Knorr (SWC Rgbg. 200 m/26,02), Christine Achatz (SV Obertraubling Weit/5,23), Kathrin Schönfeld (SWC Rgbg. 800 m/2:20,10) und Franziska Flierl (TV Amberg Hoch/1,58). Bei der weiblichen Jugend A setzten Anna Schoss (LG Domspitzmilch) und Alexandra Lohwasser (DJK Neustadt/WN) die Zeichen. Die Regensburgerin gewann die 100 m und den Hochsprung mit 12,74 und 1,67, die Nordoberpfälzerin überzeugte mit Kugel und Diskus (12,69/38,42). Bei der weiblichen Jugend B beherrschten die Athletinnen des TV Amberg das Terrain mit hochwertigen Siegen von Bettina Freiwald (200 m 25,82), Johanna Walker (100 m H/14,80) und dem Staffelerfolg (4x100/50,02). Karin Lunz (LG Domspitzmilch/Post-Süd) ist mit Kugel und Diskus (11,66/35,72) auch wieder im Kommen.

Bei der männlichen Jugend B gefiel Vierfachmeister Veit Rauscher vor allem mit Kugel, Diskus und Speer (14,38/39,88/47,27), bei den älteren Jugendlichen konnte der Hochspringer Andreas Götz (LG Domspitzmilch/SV Lupburg) ebenfalls überzeugen.

Deutsche Meisterschaften 10000m Kandel 20.05.2001 - Bericht - Ergebnisse

Domspitzmilch-Langstreckler wird bei der DM über 10.000 m überraschend Fünfter

Kiefner-Foto - Dennis Pyka Thomas Greger (TV Hatzenbühl) und Luminitia Zaituc (LG Braunschweig heißen die neuen Deutschen Meister über 10.000 m. Während der erste Titel von Greger auf der Bahn in 28:41,16 durchaus als Überraschung anzusehen ist, kann der Sieg der Braunschweigerin Luminitia Zaituc in 32:35,90 als programmgemäß angesehen werden. Mühelos konnte sie im Spurt den Schlussangriff von Juniorensiegerin Sabrina Mockenhaupt (LG Sieg) abwehren, die aber dennoch mit ihrer satten Steigerung auf 32:38,19 mehr als zufrieden war und sich damit für die U23-WM qualifizierte. Dies gelang auch dem Zweiten des Männerrennens Alexander Lubina (TV Wattenscheid), der sich gut eine Sekunde hinter Greger ebenfalls die Startberechtigung für das Nachwuchs-Championat holte.

Noch vor Titelverteidiger Thorsten Naumann (USC Mainz) kam der Domspitzmilch-Läufer Dennis Pyka mit neuem Hausrekord von 29:34,84 als völlig überraschender Fünfter ins Ziel.

Der Regensburger war nach ca der Hälfte der Strecke und einer 5000 m-Zwischenzeit von 14:37 aus der Spitzengruppe abgefallen, fand aber in dem Frankfurter Oliver Mintzlaff einen passenden Hasen. Erst als dieser aufsteckte, musste Dennis Pyka den wohl schwierigsten Teil des Rennens mutterseelenallein über die Bühne bringen. Mit der "Traumzeit" unter 29:30 konnte es so natürlich nichts mehr werden, obwohl er mit einer 63er Runde stark finishte und dabei den Titelverteidiger Thorsten Naumann auf der Zielgerade noch vernaschte. Der Domspitzmilch-Mann bezeichnete diesen fünften Platz als bisher größten Erfolg seiner Laufbahn. Nach zwei Wochen regenerativer Trainingsarbeit will er am 13. Juni in Kassel versuchen, über 5000 m möglichst nahe an die 14-Minuten-Barriere zu laufen, im letzten Moment die DM-Norm über diese Strecke zu knacken. Die Regensburger werden ihn erst wieder bei der Domspitzmilch Gala am 16. Juni im Uni-Stadion über 3000 m am Start sehen.

Rolf - Watter - Sportfest 2001 Regensburg 12.05.2001 - Bericht - Ergebnisliste

Schbeck überquert 5,11/ Oliver Daum holt den Gedächnispreis

Das Rolf-Watter-Sportfest mausert sich langsam, aber stetig zum bayerischen Frühjahrsklassiker der Leichtathleten. Über fünfhundert Nennungen brachten gehörig Leben ins Uni-Stadion. Für die Highlights bei den Männern sorgten Lokalmatador Florian Schönbeck (LG Domspitzmilch) mit übersprungenen 5,11 im Stabhochsprung, Frank Niklas (LAC Quelle Fürth/München) mit 2,11 im Hochsprung und natürlich Doppelsieger Oliver Daum (LG Staufen). Der deutsche 800 m-Vizemeister vergangener Jahre siegte zunächst über die 400 m in 49,06 und holte sich dann auch noch den Rolf-Watter-Gedächtnispreis über die 1000 m in 2:31,54. Bei den Damen überstrahlte natürlich der Hürdensieg der Weltklassemehrkämpferin Karin Ertl (LAC Quelle Fürth/München) in 13,78 alles andere. Im Hochsprung musste sie sich allerdings mit 1,75 ihrer Teamkollegin Melanie Skotnik (1,78) geschlagen geben.

Viele wollten es gar nicht glauben, dass in Regensburg auch einmal die Sonne scheinen konnte. Das hatte allerdings zur Folge, dass die zahlreich erschiene Sprinterelite teils mit heftigen Gegenwinden zu kämpften hatte. Der schien indessen Frauendoppelsiegerin Monika Buchar (LG Rupertiwinkel) bei ihren 12,04 und 24,85 wenig zu stören. Das Gegenstück bei den Männern, Erik Tröger (LV Thum ) blieb da mit seinen 10,98 und 22,25 noch deutlicher von seinen Bestleistungen weg. Ein ganz großes Talent für Bayern wächst mit dem fünfzehnjährigen Joachim Welz (TSV Schongau) heran, der bei seinen 11,03 allerdings dann ein wenig zu viel Rückenwind erwischte. In seinem Sog steigerte sich Stefan Wittl (LG Domspitzmilch/TSV Dietfurt) zunächst auf 11,18, um dann kurz darauf bei fast drei Metern Gegenwind excellente 22,38 über die 200 m folgen zu lassen. Genauso hoch einzuschätzen sind die 50,23 von René Bauschingerr (LAC Quelle Fürth/München) über die 400 m in der gleichen Altersklasse. Bei den Mädchen sorgte Katharina Zeitler (LLC Marathon Regensburg) mit 2:51,84 für ein herausragendes Ergebnis in der A-Jugend, bei den Jüngeren siegte Regina Schnurrenberger (FTSV Straubing) mit 2:57,27 . Christine Schwerdtfeger vom LV 90 Thum war bei der B-Jugend über 100 m und 400 m in 12,48 und 57,75 deutlich vorn. Neue persönliche Bestleistung bedeuteten die 3,71 für die 17-jährige Simone Langhirt (LAZ Kreis Würzburg) im Stabhochsprung.

Auch einige Oberpfälzer Nachwuchstalente konnten sich gut in Szene setzen. Alexandra Lohwasser (DJK Neustadt/WN) stieß in der A-Jugend die Kugel mit 12,61 am weitesten, die Ambergerin Bettina Freiwald verbesserte sich über 200 m eine Altersklasse jünger auf 26,02. Ihre Teamkolleginnen Johanna Walker (100 m H/15,18) und Anna Walter (400 m/60,84) liefen ebenfalls stark. Kugelstoßerin Karin Lunz (LG Domspitzmilch Regensburg/Post-Süd) musste sich zwar bei der B-Jugend Christina Schwanitz (Hetzdorfer SV 12,12) geschlagen geben, lag aber mit ihren 12,02 nur knapp dahinter.

Auf den Mittelstrecken konnte sich der bayerische Kadernachwuchs nicht so wie in den letzten Jahren in Szene setzen. Die 6:00,24 von Klaus Gerber (SV Parkstein) über die 2000 m der B-Jugend und die 9:15,08 von Jim Loth (LG Chiemgau) über die 3000 m der gleichen Altersklasse waren dennoch feine Einzelleistungen. Etwas Pech hatte bei den Fünfzehnjährigen Benedickt Schäffer (LG Domspitzmilch Rgbg./SG Painten), der im 2000 m-Lauf das Gros der Führungsarbeit machte, am Ende aber knapp geschlagener Vierter mit 6:20,28 wurde.

Mini -Internationales Koblenz Koblenz, 09.05.2001 - Bericht-Ergebnisliste

Starke Zeiten der Domspitzmilchlangstreckler beim Mini Internationalen in Koblenz

Privat-Foto - Björn OttoDas Mini Internationale in Koblenz wurde auch heuer wieder zum Volltreffer für Langstreckler. In dem von Juniorencrosseuropameister Wolfram Müller (LSV Pirna) mit 13:41,76 gewonnenen Rennen blieben gleich weitere 36 Läufer unter den fünfzehn Minuten, darunter auch das Domspitzmilchtrio mit Dennis Pyka (14:25,10) und den beiden Bestzeit laufenden Thomas Krebs (14:39,42) und Thomas Schmid (14:52,74). Bei den Frauen erreichte Elke Lorenz (LG Domspitzmilch Regensburg) 17:39,45.

Koblenz ruft, und alle kommen, das Eldorado der Langstreckler hat auch in diesem Jahr seine Anzugskraft behalten. Der Termin Anfang Mai schien jedoch nicht unbedingt dazu geschaffen, Bestleistungen im Dutzend abzuliefern. Das schon legendäre Koblenz-Wetter mit äußerst guten klimatischen Voraussetzungen ließ auch an diesem Mittwoch die Läufer/innen nicht im Stich. Die Ausstiegsrate im A-Lauf aber war diesmal besonders hoch. Leidtragender davon war sicher der Domspitzmilch-Neuzugang Dennis Pyka, dem vermeintlich leistungsfördernde Mitstreiter reihenweise von der Schippe sprangen und er sich somit seine 14:25,10 im zeitweiligen Alleingang hart verdienen musste. Seine Teamkollegen Thomas Krebs und Thomas Schmid hatten es da im gleichmäßig gestalteten B-Lauf viel besser. Steigerungen von beiden um zirka 25 Sekunden waren der Lohn für die rundenlange Plackerei.

Nicht so recht in ihren Lauf fand Elke Lorenz (LG Domspitzmilch Regensburg) bei den Damen. Obwohl nur wenige Sekunden über ihrem Hausrekord bleibend, kann sie derzeit sicher mehr als die 17:39.

11. Pentlinger Halbmarathon Pentling 06.05.2001 - Bericht - Ergebnisliste

Andrea Stengel schnellste Frau/ 348 Athleten/innen erreichen Ziel an der "Walba"

Kiefner-Foto - German Hehn Ohne ernsthaft gefordert zu werden gewann der Weltklassetriathlet Siegi Ferstl (LG Domspitzmilch Regensburg) den Pentlinger Halbmarathon in 1:11:34 vor seinem Dauerkonkurrenten Markus Dippold (TB Weiden), der mit 1:14:24 beinahe drei Minuten zurücklag. Mit dem Dritten, Bernd Stadler (1:14:52) von Tristar Regensburg/LG Domspitzmilch), erreichte ein weiterer Vielseitigkeitssportler vor dem ersten Spezialisten, Sergej Nemcev (LG Domspitzmilch - 1:15:56) das Ziel. Schnellste Frau war die Weidenerin Andrea Stengel mit guten 1:28:32, gefolgt von Dauergast Doris Vieracker (LG Domspitzmilch/SG Waldetzenberg) und Bettina Strobl (LG Domspitzmilch/Run&Bike Kelheim) mit 1:31:30 bzw. 1:34:30. Bei angenehm kühlen Temperaturen, aber auch störenden Gegenwinden am Heimweg finishten immerhin 348 Laufbegeisterte.

Siegi Ferstl sah in dem Rennen eine willkommene Abwechslung im Training zum Ultra-Triathlon in Lanzarote. Er musste bei seiner "etwas schnelleren Trainingseinheit" keineswegs an die Grenzen gehen und ließ es am Ende allmählich ausklingen, "als er merkte, dass Markus Dippold nachließ". Riesig auch die Freude bei Frauensiegerin Andrea Stengel, die es als Späteinsteigerin in Sachen Langstreckenlauf nun schon auf immerhin gut unter 1:30 Stunden gebracht hat. Auf die Frage des Moderators an die Zweite Doris Vieracker nach ihrer Pentling-Motivation meinte diese: "Der Lauf gehört schon fast zu meinen Gewohnheiten, ich bin immerhin schon das siebte Mal dabei". So sah man dann auch beim diesjährigen Lauf viele bekannte Gesichter aus vergangenen Jahren, die den landschaftlich schönen Parcours fest in ihrem Jahresplan haben. Erstaunlich dabei das enorm gute Leistungvermögen fast aller Beteiligter. Bis auf wenige Einsteiger, die ihr gestecktes Ziel, unter 2:30 Stunden zu bleiben, auch leicht erreichten, blieben fast alle unter den zwei Stunden. Die anwesenden Sanitäter hatten praktisch nichts zu tun.

30 Hobbyläufer, darunter auch viele Kinder, gingen an den Start des Fun-Runs über neun Kilometer, dessen Erlös an die Welthungerhilfe ging. Der zur Verfügung gestellte Betrag dient dem "Projekt Indien". Ca 2400 Kinder erhalten in einem Kinderdorf, 1960 durch den Dalai Lama gegründet, eine Ausbildung.

Domspitzmilchspringen am Neupfarrplatz Regensburg, 03.05.2001 - Vorbericht-

Stabhochsprungmeeting der LG Domspitzmilch zum zweiten Mal am Neupfarrplatz/ Höhenjagd mit internationalen Topathleten

Privat-Foto - Björn Otto Wenn die Menschen nicht zum Sport kommen, muss eben jener zu den Leuten kommen" hieß die Devise des ersten Marktplatzspringens im Mai 2000, als eine Handvoll Stabartisten am Neupfarrplatz Tausenden von zufällig vorbeikommenden Regensburger/innen zeigte, wie faszinierend Stabhochsprung live sein kann. Nach etlichen kleinen Verwirrspielen im Nachlass des ersten Events ist es nun fast genau auf den Tag ein Jahr später wieder so weit. Am Samstag, den 26. Mai wird ab 10.30 Uhr am Regensburger Neupfarrplatz nicht zuletzt dank Hauptsponsor Milchwerke Regensburg, den Cosponsoren von Coco Cola, Mercedes Benz Regensburg und Thurn und Taxis und dem freundlichen Entgegenkommen der Stadt Regensburg bzw. der Evangelischen Kirchengemeinde Regensburg das zweite Domspitzmilch Springen stattfinden.

Obwohl im letzten Jahr mit Zunahme der Veranstaltungsdauer das Wetter immer garstiger wurde, mochten viele Domstädter ihren samstäglichen Einkaufsbummel am Neupfarrplatz gar nicht mehr fortsetzen. Die "Ah und Ohs" verdutzter Zeitgenossen ansichtlich der gewaltigen Sprunghöhen um die fünf Meter in unmittelbarer Nähe des Sprungkissens wollten gar nicht mehr enden und die mitreißende Moderation von Regensburgs Sportstimme Armin Wolf ließ vergessen, dass Hände und Zehen nicht nur der Athleten ob der winterlich werdenden Temperaturen längst klamm geworden waren. Schließendlich waren sich alle einig, dass das Springen einfach auch im nächsten Jahr ein Muss sein sollte.

Die hitzigen Diskussionen um die Nutzung des Neupfarrplatzes hätten dann beinahe das emsige Bemühen der ausrichtenden Leichtathletik Gemeinschaft Domspitzmilch Regensburg für ein weiteres Springen zu nichte gemacht. Zudem bereiteten die nun festinstallierten Marktbuden des Platzes den Organisatoren große Pein. Ein 45 Meter langer Anlaufsteg muss nicht nur in die Waage, sondern auch noch in gerader Richtung angelegt werden. Mit viel Verständnis durch das Ordnungsamt Regensburg wurde auch diese Hürde genommen und die Evangelische Kirchengemeinschaft steht dem Springen ebenfalls positiv gegenüber, bringt sich um die Mittagszeit sogar mit Orgelspiel aus der Kirche mit ein.

Der technische Aufwand für so ein sportliches Ereignis auf dem Neupfarrplatz ist verständlicherweise ein ganz anderer, weit höherer als im Stadion. Zwei "schreinernde" Exathleten zaubern am Freitag innerhalb drei bis vier Stunden den Anlaufsteg aus städtischen Bühnenteilen und viel Kleinmaterial zusammen, während der Fuhrpark von Mercedes und den Milchwerken die beinahe dreißig Quadratmeter große Matte nebst Ständer und weit über hundert Meter Absperrgitter unter kräftiger Mithilfe von vielen freiwilligen Helfern vom Uni-Stadion, Westbad und der Sporthalle Königswiesen an Ort und Stelle bringt, Aufbau inbegriffen. Da sind dann die Fertigstellung der "Fressmeile" sprich Verköstigungsstände und die Erstellung der Versorgungsstruktur mit Wasser und Strom nur noch Kleinigkeiten. Am Samstag, kaum zwei Stunden nach Bendigung des Events gegen 17 Uhr ist letzlich alles wieder blitzschnell weg.

Zum Springen selbst ist nur soviel zu sagen, dass die bewährten Sportorganisatoren der LG Domspitzmilch auch heuer wieder fast ein Dutzend hochwertiger Klasseathleten eingeladen haben, die nichts anderes im Auge haben, den Meetingrekord 2000 von Björn Otto über die 5,42 Meter hinaus zu steigern. Bleibt nur noch das Wetter, mit dem die Domspitzmilch-Leichtathleten nicht immer die besten Erfahrungen gemacht haben.

Bahneröffnungen Wasserburg und Eschenbach Wasserburg/Eschenbach, 01.05.2001 - Bericht-

4x100 m-Staffel der LG Domspitzmilch 42,02 /Speerwerfer Seeck steigt mit 61,68 in die Saison ein

Bei den zahlreichen Bahneröffnungen am 1. Mai konnten sich auch Regensburger Athleten gut in Szene setzen. In Wasserburg überquerte Zehnkämpfer Florian Schönbeck (LG Domspitzmilch/Jahn) im Stabhochsprung 5,00, Teamkollege Peter Hargasser schaffte 4,60, gewann zudem die 110 m Hürden mit 14,60 und trug nicht unwesentlich zum 4x100 m-Sieg der LG Domspitzmilch Regensburg in ausgezeichneten 42,02 bei, wobei ihm die drei Jugendlichen Richard Pfüller, André Neger und Jochen Schweitzer zur Seite standen. Beim Saisonauftakt in Neufahrn/Oberbayern schleuderte Speerwerfer Stefan Seeck erstmals im Domspitzmilch-Trikot sein Gerät auf nicht ganz befriedigende 61,68. Ein Großteil der Regensburger Athleten/innen startete jedoch im nordoberpfälzischen Eschenbach.Die wohl beste Leistung bei den Männern erzielte dort Stefan Sailer (SV Obertraubling, der den Weitsprung mit 6,78 vor Lokalmatador Armin Kaufmann gewann. Über 100 m musste er sich Schwandorfs Oldie Markus Müller mit 11,52 zu 11,53 knapp geschlagen geben. Bei den Frauen war die SWC-lerin Stefanie Knorr sowohl über die 100 m also auch über die 200 m mit 12,86 bzw. 26,75 überlegene Erste. Hinter ihr steigerten sich Andrea Werner (LG Domspitzmilch/Nord) auf 13,10 und 27,46 bzw. Katrin Widder (TV Amberg) auf 26,75, die auch noch den Weitsprung mit guten 5,26 vor Sabine Buckley (TV Burgl. - 5,09) gewann.Im B-Jugendbereich hinterließ Tobias Soller (SV Obertraubling) mit "Fastbestzeit" von 11,24 über die 100 m und 6,47 im Weitsprung den besten Eindruck. Bei den A-Jugendlichen gefiel Anna Sauermann (ESV 27 Regensburg) mit zwei Siegen im Weitsprung und mit dem Speer (4,66/32,09). Im Stabhochsprung war die Mallersdorferin Barbara Unterpaintner mit 3,40 ungefährdet, das Duell der Jüngeren entschied die "Noch-Schülerin" Moni Siegfried (SWC Rgbg.) bei Höhengleichheit von 2,90 gegen die um ein Jahr ältere Dauerkonkurrentin Alina Schmidt (DJK Ensdorf). Bei den Schülern war Markus Bösl (LG Domspitzmilch/Pentling) mit 2,40 erfolgreich.Weitengleich bei den Schülerinnen und der weiblichen Jugend B waren im Weitsprung die jeweilig Besten Nadine Schneiderheinze (LG Domspitzmilch/SV Lupburg), Ramona Ferstl (SGS Amberg - beide Jgd. B) und Sandra Pfeffer (SV Obertraubling W15) mit genau 5,00 m. Die Obertraublingerin überquerte auch noch im Hochsprung hochwertige 1,55.

11. Pentlinger Halbmarathon Regensburg 29.04.2001 - Vorbericht -Ausschreibung

Szene der Marathonis beim Halbmarathon zahlreich am Start/ Favoriten noch schwer auszumachen

Am Sonntag den 6. Mai 2001 fällt um 9 Uhr in der Nähe der Gaststätte "Walba" der Startschuß zum 12. Pentlinger Halbmarathon. An die 400 Dauerlaufenthusiasten werden den Kampf mit den 21 Kilometern aufnehmen. Vorjahressieger Christian Scholler (LG Domspitzmilch Regensburg) wird indessen seinen Erfolg vom Vorjahr nicht wiederholen können, da er inzwischen aus beruflichen Gründen dem Leistungssport ade gesagt hat. Favoriten für das beliebte Rennen sind schwer auszumachen, weil sich jene auf Grund der schwer kalkulierbaren Witterungsverhältnisse praktisch erst direkt vor dem Lauf anmelden.

Die flache Pendelstrecke (amtl. vermessen) führt zunächst zur 1. Wendemarke in Prüfening (Eisenbahnbrücke), verläuft dann wieder an der "Walba" vorbei über Matting bis nach Oberndorf (Sportheim), von wo aus es nach der 2. Wendemarke zurück zum Ziel zur "Walba" geht. Getränkestationen sind bei Km 9 und Km 15 eingerichtet. Am Ziel werden die Läufer nochmals mit Verpflegung und Getränken versorgt. Derzeit haben sich bereits über 230 Langstreckler angemeldet. Da auch vor dem Start ab 7.45 Uhr Nachmeldungen möglich sind, rechnet der Veranstalter mit rund 350 Läuferinnen und Läufer aus ganz Bayern.

Die flache Pendelstrecke (amtl. vermessen) führt zunächst zur 1. Wendemarke in Prüfening (Eisenbahnbrücke), verläuft dann wieder an der "Walba" vorbei über Matting bis nach Oberndorf (Sportheim), von wo aus es nach der 2. Wendemarke zurück zum Ziel zur "Walba" geht. Getränkestationen sind bei Km 9 und Km 15 eingerichtet. Am Ziel werden die Läufer nochmals mit Verpflegung und Getränken versorgt. Derzeit haben sich bereits über 230 Langstreckler angemeldet. Da auch vor dem Start ab 7.45 Uhr Nachmeldungen möglich sind, rechnet der Veranstalter mit rund 350 Läuferinnen und Läufer aus ganz Bayern.

Ein Teil der Startgebühren, nämlich DM 0,10 pro gelaufenen Kilometer, das sind DM 2,10 pro Läufer geht an die Deutsche Welthungerhilfe e.V., die in Kooperation mit dem Deutschen Leichtathletikbverband 1996 die Aktion "LebensLäufe" gegründet hat. Um den Betrag aufzustocken bietet der Leichtathletik-Club für Hobbysportler einen zusätzlichen Jedermannlauf über ca. 8 km an. Nachdem die Halbmarathonläufer die "Walba" passiert haben, schließen sich die Hobbyläufer an, laufen bis zur 1. Wendemarke und dann wieder zurück zum Ziel bei der "Walba". Die gesamten Startgebühren hierfür, Erwachsene DM 5,-, Jugendliche und Schüler DM 3,-, gehen an die Deutsche Welthungerhilfe. Meldung für den Jedermannlauf über 8 km am Start.

Der Veranstalter weist auf Anordnung des Landratsamtes ausdrücklich darauf hin, daß die Gemeindeverbindungsstraße entlang der Donau zwischen Großprüfening (Eisenbahnbrücke) und Oberndorf (Sportheim) in der Zeit von 8.30 Uhr bis ca. 11.30 Uhr für den gesamten Verkehr gesperrt ist.

Auskünfte können per Telefon unter 0941/920510 (H. Küster) oder am Abend unter 0941/92733 eingeholt werden.

Würzburger Residenzlauf Würzburg, 29.04.2001 - Bericht-

Kiefner-Foto - Fakja HofmannMit einem überzeugenden Rennen holte sich Fakja Hofmann beim 13. Residenzlauf in Würzburg den Sieg im Hauptlauf über 10km. Die junge Domspitzmilch-Läuferin setzte sich auf den vier Runden rund um die Residenz in 37:19 Minuten durch. Die Zeit ist um so höher einzuschätzen, da nach sechs Kilometer das Überrunden im Feld der 1800 Läufer einiges an Zeit kostete. Bezeichnet ist der Vorsprung von Fakja Hofmann von über zwei Minuten auf Simone Erdzack aus Berlin, die Zweite wurde.

Kreiswerfertag Wiesau Wiesau 28.04.2001 - Bericht

Kiefner-Foto - Susanne Aures Sie hte so gerne am Freitag beim Domspitzmilch-Cup ihr Debüt im Regensburger Trikot gegeben. Nachdem Susanne Aures (LG Domspitzmilch Regensburg) aber von der Bayruether Uni kurzfristig an diesem Tag eine Arbeit zum Staatsexamen präsentiert wurde, konnte sie erst tags darauf beim Kreiswerfertag in Wiesau zu den Geräten greifen. Bei wieder einmal garstigen Witterungsbedingungen mit Schneeregen und unkalkulierbarem Wind sprangen zumindest zwei Siege heraus. Zuerst schleuderte sie den seit Jahren nicht mehr in die Hand genommenen Diskus auf beachtliche 36,78, dann flog der Speer 46,51 m weit, eine Leistung an der die übrige bayerische Konkurrenz selbst in Bestform ziemlich knabbern dürfte. Für den Domspitzmilch-Neuzugang sollten aber schon bald Weiten jenseits der fünfzig Meter fällig werden.

Domspitzmilchcup 2001 Regensburg 27.04.2001 - Bericht - Ergebnisliste

2000 m-Mner-Lauf Glanzstück d. Domspitzmilchcup / Sprintsiege für Peter Hargasser und Stefan Wittl

Kiefner-Foto - German Hehn Die Läufer/innen setzten die Highlights beim diesjährigen Regensburger Domspitz-milchcup: Mittelstreckler German Hehn (LG Domspitzmilch Regensburg/Jahn) überspurtete im 2000 m-Lauf der Männer mit neuem hochklassigen Meetingrekord von 5:21,70 bei idealen äußeren Bedingungen ein Langstreckler-Trio mit Thomas Krebs (LG Domspitzmilch/Jahn), Axel Gürntke (LG München) und Dennis Pyka (LG Domspitzmilch/Jahn). Bei den Damen zeigte sich Elke Lorenz (LG Domspitzmilch/Jahn) mit 6:29,82 stark verbessert. Überzeugende Leistungen boten auch der/die 600 m-Sieger/in Rainer Schuster (LG Hersbrucker-Alb) und die noch Jugendliche Katharina Zeitler (LLC Marathon Regensburg) mit 1:23,20 bzw. 1:36,12.

Selbst wenn man die sich immer kurzfristig anmeldenden Eliteläufer aus dem übrigen Bayern einmal außer acht lässt, wird der 2000 m-Lauf der Männer zum echten Knaller. Nach einer durchwegs gelungenen Traininglagerwoche in Milano marittima/Italien brennen die Domspitzmilch-Läufer geradezu nach Bestzeiten auf der Bahn. Eine Zeit unter 5:30 Minuten steht außer Frage. Fragt sich nur, ob Langstreckler Dennis Pyka in Zusammenarbeit mit dem Münchner Axel Gürntke das Mittelstreckenass German Hehn schon unterwegs so müde machen können, dass der seinen gefürchteten Spurt nicht mehr anziehen kann. Eins ist jedoch gewiss: Die übrige LG-Elite mit Thomas Schmid, Thomas Krebs und Jean-Jacques Faurie wird wie Kletten an den vermeintlichen Favoriten hängen und auch Rudi Salzberger und Wolfgang Kohnen wollen zeigen, dass sie sich inzwischen im guten 5:30er-Terrain angesiedelt haben.

Über die 150 m dominierte Mehrkämpfer Peter Hargasser (LG Domspitzmilch/Jahn) mit sehr guten 16,62, über 300 m musste sich sein Teamkollege Florian Schönbeck mit 36,44 dem B-Jugendlichen Stefan Wittl (LG Domspitzmilch/TSV Dietfurt) beugen, der mit 36,02 einen neuen Hausrekord aufstellte. Einen bärenstarken Eindruck bei den Frauensprints machte Mehrkämpferin Steffi Fuchs (LAZ Wasserburg/ Markt Schwaben) mit 18,52 bzw. 40,82. Die beiden Topspeerwerfer der LG Domspitzmilch, Susanne Aures und Stephan Seeck mussten ihre Premiere im heimischen Stadion verschieben: Susanne Aures kam vom Staatsexamen nicht frei, Stephan Seeck blieb im Münchner Wochenendverkehr hängen.

Dass die übrige bayerische Konkurrenz das diesjährige Meeting scheute, störte die Domspitzmilch-Läuferasse in Verbund mit dem Münchner Axel Gürntke wenig. Geschickt hatten sich die Langstreckler die Führungsarbeit geteilt: Runde eins ging an Tommy Krebs, zwei und drei erledigte Axel Gürntke und vier spulte Dennis Pyka präzise wie ein Schweizer Uhrwerk im 65er-Schnitt herunter. Doch auch diese sehr, sehr flotte Pace war zu wenig, um dem wiedergenesenen Mittelstreckenstar German Hehn die Spurtkraft zu nehmen. Mit einer 60er-Schlussrunde flog er auf der Gegengerade geradezu an dem sich tapfer wehrenden Trio vorbei und finishte mit neuem Meetingrekord von 5:21,70. Auch die anderen Drei blieben mit 5:25,22, 5:25,38 und 5:26,28 weit über ihren Erwartungen. Selbst der Bayerische Marathonmeister Wolfgang Kohnen (LG Domspitzmilch/Jahn) stieß mit seinen 5:37,32 als Fünfter in Geschwindigkeitsdimensionen, die er bisher noch nicht kannte. Im Duell mit dem B-Jugendsieger Stephan Schnabel (LG Domspitzmilch/TSV Dietfurt 6:21,58) und dem Schüler Benedickt Schäffer (LG Domspitzmilch/SG Painten 6:23,18), beide deutliche Bestzeiten laufend, gelang auch Frauensiegerin Elke Lorenz unerwartet ein Leistungssprung auf 6:29,82.

6000 Punkte sind das Ziel der Wasserburger Siebenkämpferin Steffi Fuchs. Mit ihren tollen Sprints, einem Kugelstoß von 12,42 und einem Speerwurf von 38,03 musste sie nur mit dem letzen Gerät eine knappe Niederlage gegen die Fürther Spezialistin Melanie Eckert (40,95) hinnehmen und ist auf dem besten Weg, ihr hochgestecktes Ziel zu verwirklichen.

Die mit Spannung erwarteten Sprintentscheidungen über 150 m und 300 m begannen mit einem spannenden 150er, bei dem Peter Hargasser auf der Außenbahn bereits am Start seinen Grundstock für seinen überlegenen Sieg legte. Dahinter kämpften der A-Jugendliche André Neger, Florian Schönbeck und der B-Jugendliche Stefan Wittl (alle LG Domspitzmilch) verbissen um Platz zwei und wieder einmal verhalf dem Jüngsten sein phänomenales Finish zum glücklicheren Ende, und das mit erstmals unter 17 Sekunden in 16,97 gegen 17,04 von André Neger und 17,12 von Florian Schönbeck. Im 300 m-Lauf vebummelten dann sowohl Schönbeck und der hinter ihm laufende Wittl die erste Gerade, ehe sich der Jungspunt auf der Zielgerade seinen weitaus erfahreneren Teamkollegen erneut schnappte. Eben jenem Stefan Wittl hatten die beiden 600 m-Sieger Katharina Zeitler und Rainer Schuster ihre erfolgreichen Saisoneinstiege zu verdanken. Zuerst verhalf der Dietfurter Schuster zu einer 53er-Eingangsrunde, dann zog er die auf der Zielgerade schwer

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Domspitzmilchcup 2001 Regensburg 27.04.2001 - Vorbericht

Leichtathletikauftakt dieses Jahr am Weinweg/ gesamte Domspitzmilch-Elite am Start

Kiefner-Foto - Susanne Aures Am Freitag, den 27. April, genau um 17 Uhr flt der erste Startschuss zur diesjährigen Leichtathletik-Bahnsaison im Regensburger Stadion am Weinweg. Kernstück der Veranstaltung werden die 2000 m-Läufe sein. Dort trifft die versammelte LG Domspitzmilch-Laufgarde um German Hehn und Dennis Pyka auf einen Großteil der übrigen bayerischen Klasse-Mittel- und Langstreckler. Die Saison mit sogenannten "krummen Strecken", das heißt sehr selten gelaufenen Distanzen, zu beginnen, machen sich auch immer mehr die Sprinter zu eigen. So werden auf den 150 m und den 300 m die Domspitzmilch-Mehrkampfcracks Florian Schönbeck, Peter Hargasser und Wolfgang Hübl den Sprintjungstars aus dem eigenen Lager um Stefan Wittl und André Neger auf den Zahn fühlen. Mit Susanne Aures und Stefan Seeck geben auch die beiden hochwertigen Speerwurf-Neuzugänge der LG Domspitzmilch ihr Regensburger Debüt. Weiten um 50 Meter bei den Damen und 70 m bei den Herren sind dabei nicht ausgeschlossen.

Selbst wenn man die sich immer kurzfristig anmeldenden Eliteläufer aus dem übrigen Bayern einmal außer acht lässt, wird der 2000 m-Lauf der Männer zum echten Knaller. Nach einer durchwegs gelungenen Traininglagerwoche in Milano marittima/Italien brennen die Domspitzmilch-Läufer geradezu nach Bestzeiten auf der Bahn. Eine Zeit unter 5:30 Minuten steht außer Frage. Fragt sich nur, ob Langstreckler Dennis Pyka in Zusammenarbeit mit dem Münchner Axel Gürntke das Mittelstreckenass German Hehn schon unterwegs so müde machen können, dass der seinen gefürchteten Spurt nicht mehr anziehen kann. Eins ist jedoch gewiss: Die übrige LG-Elite mit Thomas Schmid, Thomas Krebs und Jean-Jacques Faurie wird wie Kletten an den vermeintlichen Favoriten hängen und auch Rudi Salzberger und Wolfgang Kohnen wollen zeigen, dass sie sich inzwischen im guten 5:30er-Terrain angesiedelt haben.

Bei den Damen darf man vor allem von Elke Lorenz (LG Domspitzmilch/Jahn) eine 6:30er-Zeit erwarten, die damit den Grundstock für 3000 m-Läufe unter zehn Minuten legen will.

Spielt das Wetter im bisher "immerwährenden Winter" des Jahres 2001 nur einigermaßen mit, wirds auch in den Sprintdisziplinen über 150 und 300 m gehörig schnell werden. Es wird sich zeigen, ob die Mehrkämpfer Florian Schönbeck, Peter Hargasser und Wolfgang Hübl ihre zweifellos noch ausgeprägtere Sprintausdauer mit 400 m-Bestzeiten unter 50 Sekunden gegen die Jugendsprinter André Neger, Jochen Schweitzer und Christian Henfling, alle mit dem Saisonziel, unter 11 Sekunden über 100 m laufen zu wollen, erfolgreich in die Waagschale werfen werden können. Welche Rolle wird hier der B-Jugendliche Stefan Wittl (LG Domspitzmilch/TSV Dietfurt) spielen? Ihm traut man vor allem über die 300 m den Sprung unter die 36 Sekunden zu.

Vielleicht kann man auch schon den/die bayerischen Speerwurfmeister/in des Jahres 2001 am Weinweg bewundern. Susi Aures hat jedenfalls bereits im Winter mit einer 49er-Weite aufblitzen lassen, dass sie wild entschlossen ist, ihren Vorjahrestitel, diesmal im Domspitzmilch-Trikot, verteidigen und mit Würfen weit über die 50 Meter auch in den Endkampf der DM in Stuttgart eindringen zu wollen. Stefan Seeck hofft ähnliches mit dem Männerspeer zu erreichen. Siebzig Meter hat er schon einmal übertroffen und die sollten es auch heuer wieder sein.