Deutsche Seniorenmeisterschaften Ludwigshafen, 04./06.8.2000 - Bericht

Walter Rosenkranz in der M35 ebenso siegreich

Kiefner-Foto Gregor NeumannAls Gregor Neumann (LG Domspitzmilch Regensburg) bei den dt. Seniorenmeisterschaften in Ludwigshafen in den Stabhochsprung-Wettbewerb der M35 bei der Höhe von 4,50 m in den Wettkampf einstieg, war der letzte seiner Konkurrenten bei 4,35 m bereits ausgeschieden. Nach dem lockeren Einstiegssprung über 4,50 m beließ es der Haudegen dann bei zwei weiteren erfolgreichen Versuchen und gewann den Titel überlegen mit 4,90 m. Einen weiteren Titel für die Region holte Walter Rosenkranz (LAG Schwandorf) im Dreisprung der M 35 mit 13,72 m vor seinem Teamkollegen Stefan Thurau (13,36 m). Im Weitsprung musste sich Walter Rosenkranz - nur knapp geschlagen - mit dem undankbaren 4. Platz (6,57) zufriedengeben.

Christine Koller (SWC Regensburg) schrammte im 100 m-Hürden-Finale der W30 mit der Zeit von 15,58 sec. ebenfalls nur knapp an einer Medaille vorbei. Ihre Teamkollegin Andrea Holzapfel (W30) hielt sich im Weitsprung mit dem 7. Platz (5,27 m) recht beachtlich, wohingegen sie den Endlauf über 100 m knapp verpasste.

Bei den Süddeutschen Juniorenmeisterschaften in Fulda blieben die Regensburger Leichtathleten dagegen ohne einen Medaillenerfolg. Am besten schlugen sich noch Thomas Schmid (LG Domspitzmilch Regensburg) der bei den Junioren über 1.500 m in 4:02,07 min. den 4. Platz belegte und Christian Wotruba (ESV Regensburg) mit seinem 5. Platz über 110 m Hürden (15,10 sec.) der Junioren.

DLV Länderkampf U18 Saint Jean de Luz/Frankreich 30.07.2000 - Bericht

Domspitzmilch-Talent bleibt in der 4x400 m-Staffel als Startmann erstmals unter 50 Sekunden

Kiefner-Foto - Stefan Wittl Besser hätte Domspitzmilch-Nachwuchshoffnung Stefan Wittl (LG/TSV Dietfurt) sein Debüt in der deutschen Nationalmannschaft nicht gestalten können. Als Startmann der 4x400 m Staffel stoppte ihn Bundestrainer Westermann mit hervorragenden 49,2 heraus. Damit war der junge LG-Langsprinter deutlich schneller als sein offizieller Oberpfalzrekord von 50,11, aufgestellt bei der Jugend-DM Mitte Juli in Dresden. Den U18-Länderkampf gewann der DLV vor Frankreich, Spanien und Tschechien, wobei das Ergebnis der Mädchen den Ausschlag gab. In der Teilabrechnung der Jungen mussten sich die deutschen Nachwuchstalente im französischen Saint Jean de Luz knapp dem Gastgeber beugen.

Seine erste Bahnrunde unter 50 Sekunden musste Stefan Wittl sogar in geliehenen Spikes zurücklegen. Nachdem der Dietfurter dem Ratschlag des DLVs , seine Rennschuhe laut Einladungsvermerk beim Hinflug ins Handgepäck zu nehmen, noch mustergültig gefolgt war, vergaß er jene vor dem Wettkampf im Athletenhotel. Flugs musste er sich vor der Staffel ein Paar Ersatzspikes organisieren, die ihn dann keineswegs hinderten, seine Staffel als Startmann mit excellenten 49,2 das ergab zumindest die Handstoppung von Bundestrainer Westermann in Führung zu bringen. Dass das DLV-Quartett letztendlich hier nur Dritter wurde, lag wohl auch daran, weil die Offiziellen die ersten Beiden der Deutschen B-Jugendmeisterschaften vorher im Einzelrennen eingesetzt hatten und in der Staffel nicht nochmals strapazieren wollten. Seinen inoffiziellen 400 m-Rekord wird Stefan Wittl in diesem Jahr aber nicht mehr bestätigen können, da nach den Schulferien kein Einzelstart über die Bahnrunde mehr vorgesehen ist und der in diesem Jahr so überaus erfolgreiche Nachwuchsläufer nun auch einmal drei Wochen "die Beine etwas lang legen wird".

Olympiaauscheidung Mehrkampf Bayer. Mehrkampfmeisterschaften Ratingen/Illertissen 22./23.7.2000 - Bericht

Sechster bei der Olympiaauscheidung mit 7809 Punkten/Bernhard Floder Bayerischer Vizemeister

Kiefner-Foto - Andre Neger weiter in Topform Trotz einer deutlichen Leistungssteigerung verfehlte Regensburgs Zehnkampfass, Florian Schönbeck von der LG Domspitzmilch/Jahn, bei der Mehrkampf-Olympiaauscheidung in Ratingen die 8000 Punkte als Sechster mit 7809 Zählern noch deutlich. Bei den gleichzeitig stattfindenden Bayerischen Mehrkampfmeisterschaften in Illertissen kam lediglich Bernhard Floder (LG Domspitzmilch/Jahn) durch. Mit 6714 Punkten wurde er im Männer-Zehnkampf Vizemeister. Seine beiden Teamkollegen Wolfgang Hübl und Markus Dollinger mussten schon in der zweiten Disziplin verletzt aufgeben. Eine weitere Bronzemedaille holte im Fünfkampf der männlichen Jugend B der Obertraublinger Tobias Soller mit 3188 Punkten.

Glück und äußere Umstände standen nicht auf Seiten Deutschlands bester Mehrkämpfer bei der offiziellen Olympia-Ausscheidung in Ratingen. Nachdem noch im Mai im Mehrkampf-Mekka Götzis drei deutsche Zehnkampfrecken über 8400 Zähler gebracht hatten, gelang dies in Ratingen nur noch dem Karlstädter Stefan Schmid. Gallionsfigur Frank Busemann war von vornherein verletzungsbedingt nicht angetreten, der dritte Sydney-Kandidat Mike Maczey war mit 8004 Punkten gerade noch über die 8000er-Grenze gekommen. Dort wollte sich auch Florian Schönbeck ansiedeln, doch der erste Wettbewerb, die 100 m, waren mit 11,40 nicht gerade der richtige Glanzstart. Nachdem er im Weitsprung mit 7,10 positiv überraschte, beim Kugelstoßen und beim Hochsprung sich mit 14,45 und 1,89 im Soll bewegte, blieben die Uhren beim 400 m-Lauf leider erst bei 50,19 stehen, glatt eine Sekunde langsamer als eingeplant. Dass auch die anderen Asse hier weit hinter ihren Erwartungen blieben, half dem Blondschopf am Ende des ersten Tages natürlich wenig.

Seine durchaus vorhandenen verbesserten Möglichkeiten ließ der Domspitzmilch-Athlet dann im 110 m-Hürdenlauf mit neuem Hausrekord von 14,56 aufblitzen, und das bei einem Gegenwind von 0,8 m/sec, um beim Diskuswurf gleich wieder mit 41,84 ein wenig zu patzen. Noch einmal bäumte sich der LGR-ler in seiner Paradedisziplin, dem Stabhochsprung auf. 5,16 standen am Ende zu Buche, soviel wie bei keinem anderen Zehnkämpfer an diesem Tag, und die 5,26 wären mit etwas mehr Glück auch möglich gewesen. Damit hatte er letztendlich aber sein Pulver verschossen. Mäßige 53,12 im Speerwurf und 4:32,75 über 1500 m reichten zu 7809 Punkten, die im Vergleich zu den wesentlich höher eingeschätzten Kollegen gar nicht mal so schlecht waren, aber eben immer noch die verdammte "Sieben" als erste Ergebnisziffer beinhalten.

Dem im Frühjahr von einem Bänderriss gebeutelten Regensburger bleibt nun als letzte Möglichkeit zur Ergebniskosmetik entweder der USA-Länderkampf oder aber die DM, Anfang September in Wesel.

Teamkollege Bernhard Floder mühte sich bei den "Bayerischen" zwar redlich, verschiedene Weh-Wehchen im Verlauf der Vorbereitung ließen ihn aber längst nicht in der Form des Vorjahres antreten. Am Ende reichten 6714 Punkte (11,39-6,43-13,14-1,90-51,61-14,75-34,79-4,20-44,88-5:10,84) noch zu Silber hinter Stefan Ritschel (TSV Schwabmünchen 6920 P.) Das Team mit Wolfgang Hübl und Junior Markus Dollinger war bereits beim Weitsprung auf Grund von Verletzungen geplatzt. Die oberpfälzer Fahnen hielten dann lediglich noch Tobias Soller bei der mJB als Fünfkampfdritter mit 3188 Punkten (11,33-6,16-9,65-1,85-53,92) und Kathrin Widder (TV Amberg) als Sechste bzw. Vierte im Vier/Siebenkampf der wJB mit 2821/4685 Punkten (15,66-1,54-10,65-25,66 / 5,12-34,43-2:28,54) aufrecht. Knapp an Bronze vorbei lief die 3x1000 m-Schülerstaffel der LG Domspitzmilch in 9:02,68 in der Besetzung Dominik Lieske (LG/Post-Süd), Stefan Schnabel (LG/TSV Dietfurt) und Benedikt Schäffer (LG/SG Painten).

Bei einem Meeting in Höchstadt dominierten Jean-Jacques Faurie und Thomas Krebs (beide LG Domspitzmilch/Jahn) den 5000 m Lauf nach Belieben und blieben mit 15:02,57 und 15:08,31 nur knapp über ihren Hausrekorden. Einen solchen erzielte der Vierte des Rennens, Rudi Salzberger (LG Domspitzmilch/Jahn) mit seinen 15:43,91, ebenso wie der Sieger über 1000 m der männlichen Jugend B, Oliver Köhler (LG Domspitzmilch/TSG Laaber) mit 2:45,76.

Die Domspitzmilch-Sprinter wollten es indessen noch einmal bei Meetings in Germering und Freilassing wissen. Stefan Wittl (LG /TSV Dietfurt) deutete mit seinen 22,61 über 200 m an, dass er bei seinem ersten DLV-Länderkampf am kommenden Wochenende in Frankreich über 4x400 m erneut eine Galavorstellung abgeben will. Andre Neger (LG/Jahn) sprintete die 100 m in 11,06, 11,08, 11,09 und landete in Freilassing mit Teamkollege Jochen Schweitzer (11,28 - beide LG/Jahn) sogar einen Doppelsieg bei der männlichen Jugend A.

Anja Schweitzer (LG/Jahn), als 100 m-Achte (Frauen) mit 12,77 und die Jugendliche Katharina Karl (LG/TV Etterzhausen) mit 28,33 über 200 m liefen in

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Sophie Berkmiller Vizeeuropameisterin Jyväskylä/Finnland 8.7.2000 - Bericht

2000-07-08_lgdr_sen_em2k Bei den Senioreneuropameisterschaften in Jyväskylä/finnland konnte Sophie Berkmiller (LG Domspitzmilch Regensburg) in die Fußstapfen ihrer Teamkollegin Katharina Kaufmann treten. Im 10.000 m-Finale der W35 musste sie nur der Finnin Anna Jääskeläinen, die mit 36:27,28 überlegene Titelträgerin wurde, den Vorttritt lassen. Im Spurt um die Silbermedaille konnte die Regensburgerin indessen Inara Luse aus Littauen in 36:48,44 zu 36:49,77 knapp niederringen. Nach ihrem undankbaren vierten Platz bei der letzjährigen Senioren-EM im Straßenlauf gelang der gebürtigen Allgäuerin endlich der Sprung aufs Stockerl.

Oberstdorf/Polen , 2. 7. 2000 - Bericht

Totaltriumph der LG Domspitzmilch bei den Landesmeisterschaften! Mannschaftssilber für Ellen Schöner bei Eurotrophy!

Kiefner-Foto Ellen Schöner Dicke Schlagzeilen schrieben an diesem Wochenende die Bergläuferinnen der LG Domspitzmilch. Bei der in Polen stattfindenden Eurotrophy, den inoffiziellen Europameisterschaften im Berglauf lieferte Ellen Schöner (LG Domspitzmilch/Jahn) als Zweitbeste im deutschen Team und insgesamt Elfte auf dem 7,1 km-langen Kurs mit 490 Höhenmetern eine hervorragende Leistung ab und trug viel zum Silberplatz des DLV hinter Italien und vor Frankreich bei. Eine weitere Silbermedaille in der Einzelwertung gelang der Berlinerin Birgit Sonntag hinter der Titelverteidigerin Izabella Zatorska (Polen). Bei den bayerischen Titelkämpfen in Oberstdorf waren die Damen der LG Domspitzmilch eine Klasse für sich. Alexandra Olarte (LG Domspitzmilch/Jahn) gewann die Einzelwertung auf dem knapp zehn Kilmeter langen Weg über 1400 Höhenmeter zum Gipfelkreuz des Nebelhorns hoch überlegen. Am Ende hatte sie bei einer Endzeit von 1:11:44 über neun Minuten Vorsprung vor ihren Teamkolleginnen Andrea Scharrer (LG Domspitzmilch/TRISTAR) und Sophie Berkmiller (LG Domspitzmilch/Jahn), die damit Silber und Bronze holten. Zum siebtenmal in Folge war die LG Domspitzmilch, diesmal sogar mit der Idealpunktzahl sechs, in der Teamwertung auf Landesebene nicht zu schlagen.

Kiefner-Foto Alexandra Olarte Grandiös ist, was Alexandra Olarte, derzeit weltbeste Bergläuferin, leistet. Nur noch ein kleines Häuflein von 14 Vertetern des "starken Geschlechts" konnten der kolumbianischen Bergziege auf dem extraschweren Bergparcours in Oberstdorf Paroli bieten. Von den weiblichen Konkurrentinnen macht sowieso schon lange keine mehr einen ernsthaften Versuch, an die Domspitzmilch-Läuferin heranzukommen. So war am Nebelhorn für Olartes Teamkolleginnen Andrea Scharrer und Sophie Berkmiller dringlichste Aufgabe, auch noch das restliche Edelmetall in die Domstadt zu holen. Gemäß ihrer Führungsläuferin dupierten beide in 1:20:59 und 1:21,20 eine gewiss nicht schlechtlaufende Lissy Weber (TSV Mindelheim) mit weiteren vier Minuten Vorsprung, selbst am Berg eine halbe Ewigkeit. Damit holten sich beide späte Genugtuung nach ihrem "Faux pas" bei der "Deutschen", wo man in der Mannschaftswertung wegen lächerlicher zwanzig Sekunden den Titel abgeben hatte müssen. Für Neuling Angela Ebersberger (LG Domspitzmilch/TRISTAR), immerhin Neunte auf Anhieb, waren die ersten Erfahrungen im hochalpinen Laufbereich, doch noch Respekt einflößende.

Europacup der Mehrkfer Oulu/Finnland - 1./2. Juli 2000 - Vorbericht

Florian Schönbeck erneut im deutschen Team für den Europacup der Mehrkämpfer

© Kiefner - Foto - Florian Schönbeck" Es war still geworden um Regensburgs Vorzeige-Leichtathleten Florian Schönbeck. Der blonde Recke der LG Domspitzmilch Regensburg (SSV Jahn) startete denkbar ungünstig ins neue Jahrtausend. Ein Bänderriss verhinderte Anfang Mai das Auftreten bei der Europacup-Qualifikation in Ulm. Welch starken Eindruck der Domspitzmilch-Zehnkämpfer aber bei den Verantwortlichen des DLV im letzten Jahr hinterlassen hatte, dokumentiert die Tatsache, dass der Regensburger auch ohne Qualifikation für den Europacup der Mehrkämpfer am ersten Juliwochenende in finnischen Oulu nominiert wurde.

Genau 7999 Punkte waren es gewesen, die Florian Schönbeck beim sensationellen Silbermedaillengewinn der deutschen Mannschaft in Prag als Bester seiner Mannschaft ablieferte. Ein lausiges Hundertstel fehlte im abschließenden 1500 m-Lauf damals, um die 8000er-Grenze zu knacken, jener Marke von der jeder Mehrkämfer der besonderen Güte träumt. Genau diese Barriere will der blonde Hüne praktisch aus der Hose heraus hoch im Norden Europas angreifen, wohl wissend, dass da heuer noch wenig zu Buche steht, das Hoffnung auf ein erfolgreiches Unternehmen macht.

Doch auch Trainer Wolfgang Frenzl, beileibe kein Illusionist und nebenbei auch Coach der Halleneuropameisterin Karin Ertl, ist sich ziemlich sicher, dass der "Flo" in Finnland ein Ding auspacken wird. Der Athlet selbst hat bei seinen bisherigen Wettkämpfen durchaus schon Positives entdeckt. Beim Weitsprung in München wurden zwar erst 6,96 gemessen, doch alle übrigen fünf Sprünge lagen ähnlich konstant weit. Beim Hürdenlauf an gleicher Stelle wurden gar nur 15,23 gestoppt. "Nicht schlecht", meinte der LGR-ler,"wenn man bedenkt, dass ich voll in die vorletzte Hürde gerasselt bin und fast zum Stehen kam." Und beim Sztabhochsprung, seiner Paradedisziplin überhaupt, stehen seit Pfingsten auch wieder fünf Meter in den Listen.

Das wichtigste aber ist, Florian Schönbeck ist wieder gesund. Überstanden ist die Operation an der Leiste, die ihm im letzten Jahr die DM-Teilnahme kostete, ausgestanden auch der Bänderriss, der Gott sei Dank ohne Eingriff abging. Auf Sydney macht sich der Domspitzmilch-Athlet auf Grund dreier Kollegen, die bereits die 8400 Punkte gemacht haben, zwar keine Hoffnungen. Der Start dort wäre für seine Entwicklung sowieso noch zu früh gekommen. Sollte es aber in Oulo mit den 8000 Punkten noch nicht klappen, will er es bei der offiziellen deutschen Olympiaqualifikation der Mehrkämpfer am dritten Juli-Wochenende in Ratingen packen. Zuvor schaut er aber nochmals im heimischen Stadion vorbei, um bei der Domspitzmilch-Gala seinen Stabhoch-Hausrekord von 5,30, aufgestellt vor einem Jahr an gleicher Stelle, zu verbessern.

München, 30.6.-2. 7. 2000 - Bericht - Bayer. Meisterschaften Aktive und Schüler

Vier Titel bei Bayerischen Meisterschaften Eidenberger, Aures und Neumann vorne!

2000-06-30_lgdr_blv2k_aktiv Ein leichter Aufwärtstrend war bei den diesjährigen Bayerischen Meisterschaften für Aktive und Schüler durchaus zu verspüren. Was die Spitzenleistungen angeht konnten allerdings nur wenige Athleten/innen andeuten, dass sie drei Wochen später bei den Deutschen Meisterschaften in Braunschweig ernsthaft um die Medaillen mitkämpfen werden. Der Versuch des Landesverbandes, diese Titelkämpfe aus Gründen der Eigenfinanzierung in eigener Regie auszurichten, wurde durch eine eher biedere Veranstaltungsdurchführung zum Fehlgriff. Für die Oberpfalz holten Stabhochspringer Gregor Neumann (LG Domspitzmilch/Jahn), Susanne Aures (DJK Weiden ) im Speerwurf, Helene Eidenberger (LG Domspitzmilch/Jahn) über 5000 m und die 4x400 m-Staffel des SWC 46 Regensburg mit Martina Köppl, Katrin Schönfeld, Sabine Schindler und Christine Koller vier Titel. Einen weiteren in den Schülerklassen steuerte Moni Siegfried (SWC 46 Regensburg) mit dem Stab in der W14 (2,90) bei.

Die Stärken der Regensburger Athleten lagen wie gewohnt im Laufbereich und dem Stabhochsprung. Den wohl überraschendsten Titel holte Domspitzmilch-Neuzugang Helene Eidenberger, die in einem spannenden 5000 m-Finale mit einer Energieleistung auf der Zielgeraden ein bereits schon verlorenes Rennen in 17:35,99 doch noch siegreich gestalten konnte. Teamkollegin Gaby Pfandorfer finishte hier als Sechste mit 18:57,02, nachdem sie schon zwei Tage vorher beim 10.000er im Fotofinish mit Mannschaftskollegin Mikki Hirt (beide 38:49,71) gemeinsame Vierte geworden war. Bestes Ergebnis bei den Läufern war die Bronzemedaille von Jean-Jacques Faurie (LG Domspitzmilch/Jahn), wofür er unter schlechten äußeren Verhältnissen 15:29,81 brauchte. Höher einzuschätzen sind in diesem Zusammenhang aber die 1500 m-Zeiten des Domspitzmilch-Trios Faurie, Thomas Schmid und Thomas Krebs die mit neuen Hausrekorden von 3:56,50, 3:56,90 und 3:59,48 die Ränge fünf, sechs und neun belegten. Knapp am Treppchen vorbei als jeweilige Vierte liefen Elke Lorenz (LG Domspitzmilch/Jahn) mit 4:43,26 und 10.000 m-Mann Wolfgang Kohnen (LG Domspitzmilch/Jahn) mit 32:36,28 vor seinem Teamkollegen Rudi Salzberger (33:13,34). Katrin Schönfelds (SWC 46 Regensburg) 2:19,29 reichten zum sechsten Platz.

Einen der hochwertigeren Wettbewerbe lieferten die Stabhochspringerinnen ab, wo Titelverteidigerin Iris Hill (LG Domspitzmilch/Jahn) mit neuem Oberpfalzrekord von 4,10 Juniorenweltmeisterin Monika Götz (LAC Quelle Fürth/München) bei gleicher Höhe nur auf Grund der größeren Anzahl von Fehlversuchen unterlag. Bronzemedaillengewinnerin Steffi Pietsch (LG Domspitzmilch/Jahn) hatte trotz "nur" 3,90 ebenfalls eine echte Siegchance. Für den designierten Bayerischen Hallenmeister und Seniorenmeister Gregor Neumann (LG Domspitzmilch/Jahn) war der Weg zum Titel ein Spaziergang, die Gegner fehlten. Am Ende standen 4,80 zu Buche, die fünf Meter riss er knapp.

Das kleine Häuflein der oberpfälzischen Werfer hielt sich auch recht wacker. Susanne Aures als souveräne Titelverteidigerin im Speerwurf erzielte gute 50,12, Ralf Wagners (LG Domspitzmilch/Jahn) 61,22 waren in der selben Disziplin Bronze wert und Thorsten Kraus vom selben Club meldete sich als Fünfter im Diskuswerfen mit 43,20 nach Verletzungspause im Wettkampfgeschehen zurück.

Eine weiter Springermedaille, nämlich Silber, ergatterte der Obertraublinger Martin Hoibl mit für ihn befriedigenden 14,33. Hochspringer Rainer Islinger (ESV 27 Regensburg) verfehlte das Treppchen mit 1,90 als Vierter recht knapp.

Bei den Damen gefielen die beiden Ambergerinnen Franziska Flierl als Hochsprungsechste mit 1,66 und Katrin Widder (beide TV Amberg) mit 5,42 im Weitsprung, wobei diese auch noch das 100 m Finale erreichte und dort Platz sechs mit 12,50 belegte. Platz sieben bedeuteten Christine Kollers (SWC Regensburg) 10,73 im Dreisprung. Teamkollegin Stefanie Knorr blieb trotz Steigerung auf 58,01 über 400 m sogar auf Rang acht hängen.

Sprinter Thomas Helfer vom selben Verein erreichte über 100 m und 200 m beide Endläufe (8. 10,97/ 5. 22,26). Die 4x100 m-Jugendstaffel der LG Domspitzmilch Regensburg blieb als Dritte der Männerentscheidung in der Besetzung Christian Henfling, Andre Neger, Jochen Schweitzer und Alexander Ried mit einer erneuten Steigerung auf 42,46 abermals auf der Erfolgsspur. Die Frauenstaffel der LG Domspitzmilch verfehlte mit Daniela Denninger, Anja Schweitzer, Andrea Werner und Steffi Pietsch in 49,49 als Vierte Edelmetall nur hauchdünn. Das SWC-Männer und Frauenquartett holte sich jeweils Platz sieben.

In den Schülerklassen konnten sich nur wenige Nachwuchstalente aus der Oberpfalz ganz vorne behaupten. Gold ging an W14-Stabhochspringerin Moni Siegfried, in der selben Disziplin schaffte Markus Bösl (LG Domspitzmilch/LC Pentling) bei den M14-Buben mit 2,60 Bronze, genauso wie der 15-jährige Stefan Schnabl (LG/TSV Dietfurt) mit

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Deutsche Berglaufmeisterschaften Piding, Sonntag, 18.6.2000 - Vorbericht

Regensburger Berglferinnen Titelverteidiger bei Deutschen Berglaufmeisterschaften

Regensburgs erfolgsverwöhnte Bergläuferinnen stehen am Sonntag bei den diesjährigen Deutschen Berglaufmeisterschaften am Predigtstuhl bei Bad Reichenhall vor einer ihrer bisher schwierigsten Aufgaben. Nachdem die LG Domspitzmilch die Damen-Mannschaftswertung 1998 überlegen gewonnen hatte, im Vorjahr sogar mit Hilfe des zweiten Teams einen Doppelsieg einfuhr, muss am Wochenende um die Titelverteidigung gebangt werden. Eine etwas ungünstige Terminierung bringt das Team um Ellen Schöner in gewisse Aufstellungsprobleme. Die Chancen, dass ein komplettes Team am Gipfel ankommen wird, stehen derzeit fünfzig zu fünfzig.

Ellen Schöner, momentan in beachtlicher Form, liebt zwar die ganz steilen Brocken, wie der Predigtstuhl mit seinen beinahe 1200 Höhenmetern auf einer Gesamtdistanz von knapp 10 Kilometern einer ist, weniger. Sie sollte aber trotzdem in der Lage sein, auch um die Einzelmedaillen mitzulaufen. Diejenige im Team, die in solch unwirtlichem Geläuf derzeit fast unschlagbar ist, kann leider nicht eingesetzt werden. Alexandra Olarte ist immer noch Kolumbianerin und bei nationalen Meisterschaften nicht startberechtigt. Auf Sophie Berkmiller sollte auch am Predigtstuhl Verlass sein. Als eine der mannschaftsdienlichsten Läuferinnen der LG Domspitzmilch überhaupt, hat sie durchaus Ambitionen unter die besten Zehn zu laufen.

Eigentlich wäre es unter diesen Umständen für die Nummer drei im Team, Andrea Scharrer, ein Leichtes das Ding zum drittenmal in Folge nach Hause zu schaukeln. Die LG-lerin ist zudem eine erfahrene Bergläuferin, 98 immerhin bei der DM an achter Stelle notiert. Andrea Scharrer hat es im Vorfeld aber gesundheitlich ganz schön erwischt und der Genesungsprozess nach einem kleinen operativen Eingriff wird zum Wettlauf mit der Zeit. So bleibt den Verantwortlichen der LG Domspitzmilch lediglich die Möglichkeit, fest bis zum Wochenende die Daumen zu drücken und zu hoffen, dass das kleine blonde Energiebündel doch noch alles auf die Reihe bekommt.

Bayerische Jugend-A-Meisterschaften Bamberg, 17.6.2000 - Bericht und Ergebnisse

Oberpfälzer Nachwuchs hielt sich bei den Bayerischen Jzgendmeisterschaften gut

Mit drei Titeln und einer stattlichen Anzahl von Endkampfplatzierungen kehrten die oberpfälzer Jugendlichen von den diesjährigen Bayerischen A-Jugendmeisterschaften aus Bamberg zurück. Titel Nummer eins ging auf das Konto von Aufsteigerin Katharina Zeitler (LLC Marathon Regensburg), die den Lauf der weiblichen Jugend B über 3000 m in der Endphase nach Belieben bestimmte und mit neuem Hausrekord von 10:06.14 gewann. Ungefährdet lief auch die heuer noch ungeschlagene 4x100 m Staffel der LG Domspitzmilch Regensburg in der Besetzung Christian Henfling, Andre Neger, Jochen Schweitzer und Stefan Wittl mit sehr guten 42,90 bei der männlichen Jugend A nach Hause. Den dritten Titel holte die noch B-Jugendliche Alexandra Lohwasser (DJK Neustadt/St. Martin) mit 11,98 im Kugelstoßen. Der Amberger Wendelin Macht (SGS) holte mit 8:59.45 Silber über die 3000 m der mJB. Mit dem Parksteiner Klaus Gerber als Viertem (9:15,22) und dem Domspitzmilch-Läufer Oliver Köhler als Achtem (9:22,18) lagen zwei weitere Nachwuchsläufer aus der Region im Vorderfeld. Silber ging auch an die beiden Burglengenfelder Bastian Feldmeier und Bernhard Stiersdorfer im Stabhochsprung bzw. Hochsprung der mJA mit 4,20 und 1,79. Gleiches Metall hielt am Ende Hammerwerferin Andrea Englmann (TB Wiesau) bei der wJA mit 44,77 in Händen. Die einzige Bronzemedaille für den Bezirk ergatterte Maria Fröhler (LLC Marathon Regensburg) über 400 m in der selben Altersklasse mit einer erneuten Steigerung auf ausgezeichnete 58,81. Knapp am Stockerl vorbei sprang die Ambergerin Kathrin Widder (TV) mit ihrem Vierten Platz im Weitsprung (5,47). Auch im Diskuswerfen landete Alexandra Lohwasser als Sechste mit 31,06 unter den besten Acht.

Die Meisterschaften demonstrierten erneut, dass der Leichtathletik Verband trotz starker Schüler-Nachwuchsarbeit bei den Siebzehn- bis Neunzehnjährigen nicht die besten Karten hat.

Eschenbacher Flutlichtmeeting, Samstag - 10.06.2000 - Bericht und Ergebnisse

Domspitzmilch-Talent 50,70 über 400 m Steffi Pietsch und Susanne Aures stark

Für das herausragende Ergebnis beim Flutlichtmeeting in Eschenbach sorgte der Domspitzmilch-B-Jugendliche Stefan Wittl mit seinem 400 m – Debüt in der neuen Oberpfalzrekordzeit von 50,70. Für weitere Highlights sorgten Steffi Pietsch (LG Domspitzmilch Regensburg) mit einem Weitsprung von 5,59, Speerwerferin Suanne Aures (DJK Weiden) mit 49,56, die 4x100 m Jugendstafel der LG Domspitzmilch Regensburg in der Besetzung Christian Henfling, Andre Neger, Jochen Schweitzer und Stefan Wittl in 43,03 sowie Lokalmatador Achim Kaufmann (SC Eschenbach) mit seinen 7,03 im Weitsprung.

Mit Stefan Wittl schiebt sich ein oberpfälzer Langsprinter kometenhaft nach vorne. Nachdem sich der erst 15-jährige Gymnasiast aus Dietfurt geradezu selbstverständlich einen Stammplatz in der 4x100 m-Jugend-A-Staffel der LG Domspitzmilch Regensburg erkämpft hatte, die 200 m bereits im zweiten Rennen unter den 23 Sekunden beendet hatte, setzte er bei seinem ersten 400 m-Rennen überhaupt zum erneuten Höhenflug an. Mit einem furiosen Endspurt auf den letzten 150 Metern löschte er den Uraltrekord von Ernst Herrmann (TB Weiden) und katapultierte sich damit in Bayern an die erste Position der diesjährigen B-Jugend-Rangliste.

Für Susanne Aures geht es nun endlich auch wieder aufwärts. Jäh von einem Achillessehnenabriss im Winter auf dem Weg in die deutsche Spitzenklasse gestoppt, kam die Vorjahresachte der DM nun mit 49,56 schon wieder ganz knapp an die fünfzig Meter heran und war sich als eine der wenigen Stars dieses Meetings nicht zu schade, beim vorher stattfindenden Jugendwettbewerb Kampfrichteraufgaben mit zu übernehmen.

Stahochsprungmeeting Kaufering Freitag - 9.6.2000 Ludwig-Jall-Sportfest München, Samstag - 10.06.2000

Hochklassiger Stabwettbewerb in Kaufering Regensburger beim Jall-Sportfest mit vorne

© Kiefner - Foto - Florian Schönbeck" Für Regensburgs ersten offiziellen Freiluft-Fünfmetersprung sorgte Florian Schönbeck (LG Domspitzmilch Regensburg) beim Stabhochsprungwettbewerb in Kaufering. Mit seinen 5 m lag er am Ende knapp vor Teamkollege Gregor Neumann und dem Münchner Ingo Seibert (beide 4,90). Tags darauf kratzte Schönbeck beim internationalen Ludwig-Jall-Meeting in München als Dritter mit 6,96 auch an der Sieben-Meter-Marke im Weitsprung. Trotz eines Patzers an der neunten Hürde und den damit verbundenen mäßigen 15,35 war er mit seinem Hürdenlauf recht zufrieden, obwohl Martin Laubinger (TSV München-Milb.) und der ESV-ler Christian Wotruba mit 14,89 bzw.14,91 noch deutlich vor ihm lagen. Wotruba lief zudem die 200 m in 22,56 und die 100 m in 11,18 (Vorlauf, Endlauf 3. in 11,34). Schönbeck holte sich mit 13,90 einen zusätzlichen vierten Platz mit der Kugel.

Susanne Uebler (SWC 46 Regensburg) gefiel mit 26,60 über die 200 m, im Sprint kam sie mit 13,24 weniger gut ins Rollen. Für die Ambergerin Kathrin Widder (TV) sprangen bei der wJA zwei Siege im Weitsprung und im Speerwerfen mit erstklassigen 5,56 und ordentlichen 35,69 heraus. Dem Obertraublinger Veit Rauscher gelang ein Sieg im Diskuswurf der mJA mit 39,64, im Stabhochsprung belegte er Rang vier mit 3,70 und über 110 m Hürden Platz zwei mit 17,19.

3.000 m FTSV Straubing Läufercup 2000 - 7.6.2000 - Bericht und Ergebnisse

Elke Lorenz und Thomas Krebs gewinnen souverän die Hauptläufe

© Kiefner - Foto - Elke Lorenz Mit Ausnahme des teilweise böigen Windes herrschten beim 3000 m-Lauf des Straubinger Läufer-Cups für die beinahe hundert Teilnehmer/innen ideale Bedingungen. Den Hauptlauf der Männer gewann Thomas Krebs (LG Domspitzmilch Regensburg) nach vorsichtigem Beginn in guten 8:42,9 souverän vor Georg Kinadeter (TV Hauzenberg 8:45,5), dem M30-Sieger, und Arnold Staroszyk (TG Landshut 8:52,5). Praktisch ohne Gegnerinnen dominierte Elke Lorenz (LG Domspitzmilch Regensburg) die selbe Distanz bei den Frauen mit beachtlichen 10:16,5. W40-Gewinnerin Susanne Apfel (LG Rottal 10:58,3) und W35-Siegerin Heidi Stalla-Willer (TV Geiselhöring 11:09,3) lagen deutlich zurück. Für weitere positive Ergebnisse sorgten die Sieger der männlichen Jugend A und B. Matthias Ewender (TSV Ergoldsbach) blieb mit 8:59,0 knapp unter den neun Minuten und der zwei Jahre jüngere Oliver Köhler (LG Domspitzmilch Regensburg) steigerte sich mit seinen 9:37,8 auf eine neue persönliche Bestleistung. .

Trotz des störenden böigen Windes versuchte eine Vierergruppe mit Arnold Staroszcyk, Georg Kindeter, Matthias Ewender und Thomas Krebs von Anfang an, die Fahrt hoch zu halten. Dies gelang aber nur bedingt, die Zwischenzeit bei Kilometer zwei war mit 5:55 nicht gerade berauschend. Erst der konsequente Vorstoß von Thomas Krebs, siebenhundert Meter vor dem Ziel, brachte gehörig Bewegung ins Quartett. Letztendlich konnte nur noch Georg Kinadeter dem furios spurtenden Domspitzmilch-Mann folgen, ihn aber nicht mehr gefährden. Für den flinken Regensburger Nachwuchs-Langstreckler war der Straubinger Lauf genau die richtige Einstimmung für die 5000 m, übernächstes Wochenende bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften in Stuttgart. Stimmen dort die Umfeldbedingungen, will Thomas Krebs dort erstmals unter fünfzehn Minuten bleiben und möglichst weit vorne im Klassement landen.

 

Ergebnisse 3000 m:

3000 m Männer : 1. Thomas Krebs, LG Domspitzmilch Regensburg 8:42,8 , 2. Werner Forster, TV Geiselhöring 9:03,0, 3. Ralf Preißl, TV Geiselhöring 9:09,5, 4. Volkmar Kiefl, TV Geiselhöring 9:24.1, 5. Stefan Blaschke, TV Geiselhöring 9:27,3, 6. Wolfgang Huber, TV Geiselhöring 9:31.7, 7. Martin Sollinger, LLC Marathon Regensburg 9:44,0, 8. Hans Berndlander, TSV Ergoldsbach 9:49.6, 9. Wolfgang Winklmeier, TV Geiselhöring 10:11.2

3000 m Frauen: 1. Elke Lorenz, LG Domspitzmilch Regensburg 10:16,5, 2. Belinda Kufner, WSV Viechtach 11:21,7, 3000 m m J A: 1. Matthias Ewender, TSV Ergoldsbach 8:59,0

3000 m m J B: 1. Oliver Köhler, LG Domspitzmilch Regensburg 9:37.8, 2. Bernd Reisinger, WSV Viechtach 9:58.6, 3. Goldmann, Alexander , WSV Viechtach 10:45.5, 4. Leeb, Matthias , TV Geiselhöring 10:51,0

2000 m Schü D M 9 : 1. Johannes Stern, TSV Bogen 8:59.5

2000 m Schü C M11: 1 . Michael Wittmann, WSV Viechtach 8:13.7, 2. Daniel Traniser, WSV Viechtach 8:30.7

2000 m Schü B M12 : 1. Florian Seiler, TG Landshut 7:15,3

2000 m Schü B M13 :1. Michael Watzl , FTSV 1922 Straubing 7:33,2, 2. Korbinian Roßbauer , FTSV 1922 Straubing 7:37.4, 3. Daniel Jaschke, TG Landshut 7:38,3, 4. Thomas Wanninger , WSV Viechtach 7-52,2, 5. Anton Witka, WSV Viechtach 8:00.1, 6. Ivo Aescht, WSV Viechtach 8:40,6

2000 m Schü A M14 : 1. Markus Hartl, FTSV 1922 Straubing 6:58,0, 2. Uwe Aescht , WSV Viechtach 6:59,3, 3. Sebastian Schnurrenberger, FTSV 1922 Straubing 7:15.7, 4. Alexander Stephan, FTSV 1922 Straubing 7:36,8

2000 m Schü A M15: 1 . Arnold Witka, WSV Viechtach 6:55.7, 2. Simon Jobst, FTSV 1922 Straubing 7:12,8

2000 m Schi D W 9: 1 . Susanne Ölhorn, WSV Viechtach 9:05,2, 2. Steffi Zimmermann , WSV Viechtach 9:16,1

2000 m Schi C W10: 1. Verena Schubert , LC Osterhofen 8:15,2

2000 m Schi B W13 :1. Antonia Knöting , WSV Viechtach 8109.7, 2. Daniela Reisinger, WSV Viechtach 8:54.9

2000 m Schi A W14 :1 Catharina Kleye, TG Landshut 7:37.8

3000 m M30 :1. Georg Kinadeter, TV Hauzenberg 8:45.5, 2. Arnold Starosczyk, TG Landshut 8:52,5, 3. Rudi Salzberger, LG Domspitzmilch Regensburg 9:03.9, 4. Robert Zwickl, LLC Marathon Regensburg 9:07,5, 5. Thomas Meierhofer, LG Domspitzmilch Regensburg 10:16,1

3000 m M35 :1. Franz Schauhuber, FTSV 1922 Straubing 12:40.0

3000 m W35 :1. Heidi Stalla - Willer, TV Geiselhöring 11:09.3

3000 m M40: 1. Bernhard Lohmeier , TV Geinelhöring 9:24.7, 2. Gerhard Brickl, TV Geiselhöring 9:56,7, 3. Georg Füßl, TSV Ergoldsbach 9:57.1, 4. Willibald Stelzl, FTSV 1922 Straubing 11:33,7

3000 m W40 : 1. Susanne Apfel , LG Rottal 10:58.3

3000 m M45 :1. Reinhold Heigl, FTSV 1922 Straubing 9:47,9, 2. Jiri Kralovec, WSV Schönsee 9:50.5, 3. Udo Reichl , LLC Marathon Regensburg 10:17,0, 4. Georg Senft, TV Geiselhöring 10:28,3, 5. Willi Hallmer, LLC Marathon Regensburg 10:34.8, 6. Hans Hölzl, WSV Viechtach 11:36,7, 7. Leeb, Herbert , TV Geiselhöring 11:52.0, 8. Dr. Stephan Theobaldy, FTSV 1922 Straubing 12:28,0, 9. Hans Stautner, FTSV 1922 Straubing 12:36.6, 10. Alfons Watzl,

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Bayerische Marathonmeisterschaften Regensburg, 04.06.2000 - Bericht

Regensburger Läufer/innen gewinnen alle Titel bei Bayerischen Marathonmeisterschaften

Auf heimischen Terrain drückten die Läufer/innen der LG Domspitzmilch Regensburg den innerhalb des Stadtmarathons stattfindenden Bayerischen Marathonmeisterschaften den Stempel auf. Mit Monika Hirt, die zugleich in 3:02:27 auch Marathongesamtsiegerin wurde und dem mit 2:33:44 überraschend stark laufenden Wolfgang Kohnen stellten die Regensburger die beiden Einzelmeister und holten sich zusätzlich noch gleich beide Mannschaftstitel dazu. Der Dritten der Bayerischen Meisterschaften, Angela Ebersberger (LG Domspitzmilch/TRISTAR) gelang mit 3:18:34 in der W35 ein weiterer Titel. Die Meisterschaften litten unter den hochsommerlichen Temperaturen bis zu 28 Grad im Schatten.

Hinter den Professionells aus Afrika kristallisierte sich schon nach sieben Kilometern eine Domspitzmilch-Dreiergruppe mit Wolfgang Kohnen, Christian Scholler und Bernhard Westermeier heraus. Während Kohnen seine Fahrtrichtung auf eine Zeit um die 2:33 konsequent durchzog und überlegener Landesmeister wurde, mussten die beiden anderen Domspitzmilch-Läufer ihrem an diesem Tag zu hohem Anfangstempo Tribut zollen. Bernhard Westermeier gelang letztendlich hinter dem Überraschungsmann Richard Wick aus Lehrberg doch noch Bronze in 2:40:57. Der mit schweren Muskelkrämpfen kämpfende Christian Scholler quälte sich mit 2:49:07 durchs Ziel, ausreichend für einen überlegenen Mannschaftssieg der Drei vor dem VfB Coburg und dem TV Geiselhöring.

Bei den Damen lag Gesamtsiegerin Mikki Hirt lange über eine Minute hinter der souverän führenden Lokalmatadorin Nicole Kresse vom LLC Marathon Regensburg.

Als es zum zweitenmal dem östlichen Wendepunkt entgegen ging, blies die Domspitzmilchläuferin zum entscheidenden Gegenangriff. Bei Kilometer 31 passierte sie die bisher Führende, die gleich danach resegnierend ausschied. Hinter der Vorjahresmeisterin Gisela König (VfB Helmbrechts), zugleich W40-Meisterin, finishte dann schon Überraschungsfrau Angela Ebersberger als Erste der W35. Als auch die Dritte der W35, Doris Vieracker (LG Domspitzmilch/SG Waldetzenberg) in 3:32:46 das Ziel erreicht hatte, war auch der Frauentitel für die Domspitzmilch-Läuferinnen unter Dach und Fach.

Zwei weitere Domspitzmilch-Läuferinnen konnten im Regensburger Halbmarathon überzeugen: Mit unter diesen Bedingungen beachtlichen 1:22:54 gewann die zweimalige Regensburg-Marathon Siegerin Sophie Berkmiller vor Petra Knott (SC Großberg) und Andrea Scharrer (LG Domspitzmilch/TRISTAR).

Bayerische Langstaffelmeisterschaften Herzogenaurach, 03.06.2000 - Bericht

3x1000 m Staffel Bayerischer Meister/ Jugendsprintstaffel nahe am Oberpfalzrekord

© Theo Kiefner Foto J.J. Faurie im Zweikampf mit Dominik Erhardt Mit dem sprichwtlich letztem Aufgebot holte die LG Domspitzmilch Regensburg den schon lange anvisierten Bayerischen Meistertitel in der 3x1000 m-Staffel der Männer. Thomas Schmid, Thomas Krebs und Jean-Jacques Faurie waren mit ihren 7:36,16 dabei deutlich schneller als die Vorjahressieger von der LG Wehringen. Beim internationalen Zeiß-Meeting in Jena wuchsen die jugendlichen Sprinter der LG Domspitzmilch Regensburg über sich hinaus. In der Besetzung Christian Henfling, Andre Neger, Jochen Schweitzer und Stefan Wittl streifte die 4x100 m-Staffel mit 42,66 nur haarscharf am Oberpfalzrekord von 42,55 vorbei. Im Einzelrennen belegte Andre Neger mit neuem Hausrekord von 11,02 (Vorlauf 11,09) Platz drei. Auch die auf Platz fünf und sieben einlaufenden Jochen Schweitzer und Christian Henfling setzten mit 11,14 und 11,30 neue Bestmarken. Dies gelang auch dem erst 15-jährigen Senkrechtstarter Stefan Wittl (LG Domspitzmilch/SV Lupburg) mit 11,38 im Vorlauf, womit er den Endlauf nur knapp verpasste.

Die schwerwiegenden Verletzungen von Andreas Lorenz und German Hehn ließen eine Junioren- und eine Männerstaffel schon im Vorfeld der Bayerischen Staffelmeisterschaften in Herzogenaurach zu einer kombinierten Männerstaffel schrumpfen. Diese verkaufte sich aber dann mit Startläufer Thomas Schmid, Mittelmann Thomas Krebs und dem überragend laufenden Jean-Jacques Faurie in eexcellenter Form und distanzierte die Nächstplatzierten vom MTV Ingolstadt um über zehn Sekunden. Dritter wurde der LAC Quelle Fürth/München.

Abendsportfest in Roth Mittwoch, 31.5.2000 - Bericht

Domspitzmilch-Lfer/innen beherrschen die 1500 m von Roth

2000-05-31_lgdr_roth2k Mit beachtlichen Steigerungen kehrten die Läufer/innen der LG Domspitzmilch Regensburg vom Abendmeeting aus Roth zurück. Mit neuer persönlicher Bestleistung von 3:57,61 blieb Jean-Jacques Faurie als Sieger der 1500 m nicht nur deutlich unter der Vier-Minuten-Grenze, sondern auch sicher vor seinem als Zweitplatzierten einlaufenden Teamkollegen Thomas Krebs, der mit neuem Hausrekord von 4:00,18 knapp an der Schallmauer scheiterte. Platz vier und fünf belegten Rudi Salzberger in 4:15,91 und Thomas Gschrey (beide LG Domspitzmilch) in 4:18,87. Den Lauf der Frauen gewann nach gemächlichem Beginn Domspitzmilch-Läuferin Elke Lorenz mit einer furiosen Schlussrunde in letztendlich für sie sehr guten 4:43,51. Den ersten Versuch auf dieser Strecke beendete der B-Jugendliche Oliver Köhler (LG Domspitzmilch/TSG Laaber) als Dritter seiner Altersklasse mit 4:29,14. Den gleichen Rang schafften Stefan Wittl (LG Domspitzmilch/SV Lupburg) über 100 m der mJA/B mit 11,66 sowie die Schülerin Eva-Maria Ferstl (LG Domspitzmilch/SG Painten) über 2000 m mit 7:46,75. Mangels Konkurrenz genügten Stefan Schnabl (LG Domspitzmilch/TSV Dietfurt) über 3000 m der Schüler 10:40,37 zum Sieg.