Fakja Hofmann und Dennis Pyka verfehlen ihre Bestleistungen

hofmann_fakja1_dm-marathon2010_kiefnerfotoEssen, 10. Oktober 2010 (orv) - Hoffnungsfroh waren die beiden Telis-Marathonis Fakja Hofmann und Dennis Pyka zum Essener Marathon angereist. Er wähnte sich prächtig in Form, konnte dies auch durch etliche Bestleistungen im Vorfeld untermauer. Sie wollte auf ihr sensationelles DM-Silber noch etwas draufsatteln. Am Ende landeten beide etwas unglücklich mit 2:51:17 und 2:21:51 auf Rang drei. "In meiner Euphorie habe ich wohl bei Kilometer 34 etwas überzogen und musste das auf den letzten vier Kilometern bitter büßen", so Dennis Pyka zu seinem Rennen. Erst bei Kilometer 39 war der beste Deutsche, Manuel Meyer aus Wattenscheid (2:20:00) an ihm vorbeigezogen, nachdem der Regensburger schon zirka 250 Meter Vorsprung herausgearbeitet hatte. Fakja Hofmann ging das Rennen sehr beherzt an und ihre Durchlaufzeit bei der Halbmarathonmarke von 1:21:18 Sunden ließ auf eine sehr gute Endzeit hoffen. Bei Kilometermarke 26 plagten sie Seitenstiche- ihr blieb für etwa fünf Kilometer regelrecht die Luft weg - und die Beine wurden immer schwerer. „So was habe ich noch erlebt“, war ihr Fazit nach dem Lauf. Auf den letzten zehn Kilometern machte sich aber auch der Trainingsausfall von fünf Wochen, bedingt durch den Fastenmonat Ramadan, bemerkbar. Einzig und allein völlig zufrieden mit Gott und der Welt war Pyka-Gattin Margit Mauren: Ihre persönliche Steigerung auf 3:17:51 fiel deftig aus.