Telis-Läuferin steigt mit einer 9:14,25 über 3000 m in die Saison ein

harrer1_schaible_reinwald_gunzenhausen11_kiefnerfotoGunzenhausen, 1. Mai 2011 –  Wenn Ostern so spät wie in diesem Jahr fällt und der 1. Mai noch innerhalb der Ferien liegt, ist guter Rat teuer für alle diejenigen, die ein Auftaktrennen suchen. So begab sich denn auch ein Häuflein Telis-Läufer/innen ins fränkische Gunzenhausen, wo man „krumme“ Strecken ausgeschrieben hatte. Dort gelang denn auch den Telis-Leuten über die 300 m und 600 m bei etwas windigen Verhältnissen der Auftakt nach einem kräftezehrenden Trainingslager wie erwartet eher mäßig. Einzige Ausnahme sollte Corinna Harrer sein, die letztendlich auf den 3000 m in 9:14,25 gleich mal einen neuen Hausrekord markierte.
„Irgendwie hat man von den vielen Bahntrainingseinheiten der letzten vier Wochen einmal genug, so kam das kleine Rennen in Gunzenhausen eine Woche vor der 10.000 m DM gerade recht, um mich mal ein bisschen zu fordern. Mit den 9:14,25 bin ich für’s Erste zufrieden. Es sind ja in den letzten Jahren außer Mocki (Sabrina Mockenhaupt – Anm. d. Redaktion) die anderen deutschen Läuferinnen auch nicht viel schneller gelaufen. Ich glaube, da geht bei mir im Juni noch einiges“, meinte die Regensburgerin kurz nach dem Rennen.

liedl-plinke_gunzenhausen11_foto-privatDie anderen wollten für sich und für die Teamleitung vor allem Klarheit in Richtung der Landesmeisterschaften Langstaffeln schaffen, die ebenfalls bereits nächsten Samstag in Landshut stattfinden. Felix Plinke gelangen dabei 38,99 und 1:26,10 bei starkem Gegenwind über 300m und 600 m. In der Staffelausscheidung bei den Jungs setzten sich über 600 m Jonas Koller (1:28,01) und Johannes Donhauser durch. Für die beiden Telis-Mädel Julia Liedl und Anna Plinke blieben auf der gleichen Distanz die Uhren bei 1:40,31 und 1:41,34 stehen. Letztere hatte zuvor noch die 300 m in 46,16 zurückgelegt.

Telis-Teamchef Kurt Ring hatte im Vorfeld schon gar nicht mehr erwartet:“ Jetzt ist die härteste Trainingszeit, da muss es in den einzelnen Einheiten klappen. Wettkämpfe werden um diese Zeit nicht vorbereitet, sind in aller Regel eine willkommene Abwechslung aber prinzipiell noch keine gute Gelegenheit, sein Renn-Ego auch nur ansatzweise zu befriedigen.“