Zum ersten Mal ist bei der Sparkassen Gala eine Laufnacht dabei

pfliegerphilipp1_gala10-kiefnerfotoRegensburg, 24. Mai 2011 (orv) –  Wenn es Nacht wird am Gala-Tag, die Sonne hinterm „Eisbuckel“ verschwindet, der Wind sich legt und die Lichter im Stadion angehen, dann ist für Meeting-Direktor Kurt Ring vielleicht die schönste Zeit. Tief in seinem Herzen immer Langstreckler geblieben, kennt er die Nöte seiner geliebten Läufer/Innen mit dem Wetter. „Es hieße, einen gordischen Knoten zu lösen, einerseits sich 35 Grad im Schatten für die Sprinter zu wünschen, andererseits milde, eher kühlere Temperaturen für Bestzeiten in Richtung Langstrecke“, stand er jedes Mal grübelnd vor einem Problem, dass sowieso nicht in seinen Händen liegt.

Da er einer ist, für den der Satz „Geht nicht, gibt’s nicht“, schon fast zum Lebenselixier geworden ist, hat er wieder einmal nachgedacht. Schon im letzten Jahr, als die Sommersonne bereits die Sprinter arg verwöhnte, schmuggelte er kurzentschlossen, das A-Finale über 5000 m hinter die Gala Richtung 21 Uhr und ein paar Zerquetschte. Im Gala-Programm selbst wurde der B-Lauf präsentiert. Die Maßnahme gab ihm recht und zeigte Erfolg. Drei Mann, unter ihnen auch Philipp Pflieger blieben deutlich unter 14 Minuten. „Wenn man in Metz ein internationales Feld unterm Schein von Straßenlaternen auf die Reise schickt, können wir das in Regensburg auch, sogar unter ganz ordentlichem Flutlicht“ – die Laufnacht ward geboren. WM-Sprecher Florian Weber, in Regensburg Moderator des sechsstündigen livestreams, der die Galabilder in die ganze Welt hinausträgt sprach im letzten Jahr beim letzten Wettbewerb über die 12 ½ Stadionrunden den legendären Satz: „Liebe Zuschauer, das kann nur Regensburg sein, ich sitze nun acht Stunden am Mikro und es war keine Sekunde langweilig!“ Und auch in diesem Jahr freut er sich schon auf vielleicht „Deutschlands schönstes Meeting“, eins der größten und besten ist es eh schon.

„Wer in Regensburg nicht dabei ist, ist selbst schuld daran“, verkündete ebenfalls schon am Abend der letzten Gala Keiner-Trainer Enrico Aßmus und schwärmte von der Fülle der Mittelstreckenläufe. Dass da Meeting-Direktor Kurt Ring, der damals nur wenige Meter entfernt diesen Satz aufschnappte, das Herz aufgeht, versteht sich von selbst. Er wünscht sich nichts mehr, als dass seine Laufnacht zum Hit der Läufer/Innen wird. Sozusagen eine Win-Win-Situation: Die Sparkassen Gala profitiert davon, die Athleten/Innen aber mit geschlossenen und schnellen Rennen bei hoffentlich idealen äußeren Bedingungen auch. „Wenn’s regnet, dann regnet’s halt, auch solche Galen haben wir schon überstanden“, denkt der Gala-Macher an die ersten drei Gala-Auflagen, die allesamt von einem kräftigen Nass gebeutelt wurden.

Im Übrigen, keiner braucht Angst zu haben, bei der Fülle an Ereignissen verhungern zu müssen. Dafür gibt es einen zünftigen Biergarten der Brauerei Bischofshof und des Catering-Betriebs Berr-Engel. Dort steht heuer erstmals die zweite sechs Quadratmeter große Videowall, sozusagen mit der Gala live und allen Ergebnissen. „Ich denke aber, bis zum Marathon-Startschuss am nächsten Tag um neun an der Donau-Arena werden wir fertig sein“, sinniert Kurt Ring über seinen Stadion-Marathon am Tag vor den 42 Kilometern durch die historische Altstadt, kreiert von den Sportfreunden des LLC Marathon unter der Regie von Marion Fuchs.

Newstelegramm

Regensburg, 02.12.18
Intersport-Tahedl-Nikolauslauf
Ausschreibung


Berlin, 31.-31.12.06
Silvesterlauf Berlin
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