Titel Nummer 2 und 3 für die Telis-Läuferin in der Teamwertung mit Fakja Hofmann und Rieke Mayer-Tancic, sowie in der W35

VolkeSteffi1_DM-Marathon11_kiefnerfotoHamburg, 22. Mai 2011 (orv) – „Unfassbar, ich kann es noch nicht realisieren, was da jetzt passiert ist“, waren die ersten Worte von der neuen Deutschen Marathon-Meisterin Steffi Volke aus Regensburg. Als eine der Wenigen trotzte sie den mörderischen Temperaturen um die 30 Grad und setzte letztendlich sogar noch einen Hausrekord mit nunmehr 2:51:18. Das Telis-Glück perfekt machten drei weitere Titelgewinne: Das Damenteam mit Steffi Volke, der DM-Dritten und W30-Ersten Fakja Hofmann (2:53:18) , sowie der W45-Dritten Rieke Mayer-Tancic (3:04:37) lag ebenfalls mit 8:49:13 auf Goldkurs. Neben dem Seniorinnen Gold von Fakja Hofmann hamsterte Steffi Volke in der W35-er Wertung einen weiteren DM-Titel dazu. Titelverteidiger Dennis Pyka musste bei 37 Kilometern die Segel streichen, hatte aber dort bereits nichts mehr mit der Medaillenvergabe zu tun.


HofmannFakia1_DM-Marathon11_kiefnerfoto"Ich freue mich, denn ich habe ein schwere Zeit mit diversen Verletzungen hinter mir. Ab Kilometer 31 wurde es schwer, ab da war es Kampf", sagte Steffi Volke, bevor sie zur obligatorischen Dopingkontrolle entschwand. Für die Lauf-Späteinsteigerin aus dem oberbayerischen Huglfing ist dieser Titel zweifelsohne ihr bisher absolut größter Erfolg. Noch im italienischen Vorbereitungstrainingslager vor vier Wochen hatte die Telis-Läuferin immer wieder gesundheitliche Probleme und die Grundstimmung vor der DM war eher verhalten als optimistisch. „Das hat vor ihr noch keine Regensburgerin geschafft und wir hatten schon viele Läuferinnen aus der Domstadt auf Platz zwei und drei“, stellte Telis-Teamchef Kurt Ring anerkennend fest, “wir werden sie bei der Sparkassen Gala, zu der Steffi Volke schon vor dem Marathon ausdrücklich zugesagt hatte, gebührend feiern.“


Besonders gefreut hat den Regensburger Teamchef vor allem auch der nun achte Titel eines LG Telis-Damenteams: „Da sind wir in Deutschland absolut führend.“ Nachdem es im Vorjahr nur zu Bronze gereicht hatte, lag man nun wieder fast vier Minuten vor den Erz-Rivalinnen aus Frankfurt. Für Titelverteidiger Dennis Pyka bleibt die Rechnung mit Hamburg, die er seit Jahren hat, weiterhin offen. Letztendlich fehlte bei den ungünstigen äußeren Bedingungen ohne Aussicht auf’s Treppchen die Motivation für die Quälerei auf den finalen 5 Kilometern.