Franziska Reng sammelt wichtige Erfahrungen

KollerJonas2_djm11_kiefnerfotoJena, 5. August 2011 (orv) - Marcel Fehr (LG Limes Rems) kann’s auch über die langen Strecken: Bei der U20-EM hatte er noch über 1.500 Meter Platz vier belegt, in Jena gewann er den Titel über 5.000 Meter. Dabei konnte er sich auf seine Spurtfähigkeit verlassen, zog 900 Meter vor Schluss das Tempo an und überquerte in neuer deutscher Jahresbestzeit von 14:31,28 Minuten die Ziellinie. Den Grundstein für die gute Zeit hatte Hendrik Pfeiffer (LAZ Rhede) mit seiner Führungsarbeit gesorgt. Ihm blieb am Ende nur der undankbare vierte Platz (14:50,13 min). Zweiter wurde Robel Mesgena (PSV Grün-Weiß Kassel; 14:34,76  min), der Marcel Fehr als einziger bei seinem langgezogenen Spurt folgen konnte. Dritter wurde Jens Alban (LAV Bayer Uerdingen/Dormagen; 14:42,32 min). Für Telis-Langstreckler Jonas Koller reichte es letztendlich wie schon bei der Cross-DM zu Platz sechs mit 14:55,87 min.

RengFranziska1_djm11_kiefnerfotoMit seiner zweitbesten 5000m Leistung überhaupt und dem dritten Rennen auf dieser Strecke unter der 15-Minuten-Barriere kann das Regensburger Talent dennoch zufrieden sein. Wieder einmal zeigte sich, dass die Meldeliste bei Deutschen Jugendmeisterschaften nur bedingt Aussagekraft hat. Wer konnte im Vorfeld schon damit rechnen, dass der auf der Mittelstrecke hochgehandelte Marcel Fehr auf die längste Strecke ausweichen würde. Über jene exorbitanten Spurtqualitäten verfügt Jonas Koller nicht und letztendlich setzte sich in Jena vor allem der noch ältere Jahrgang durch. Lediglich der Vierte, Hendrick Pfeifer vom LAZ Rhede gehört wie Koller dem Jahrgang 93 an. Wichtige Erfahrungen auf ihrem weiteren Weg sammelte auch die der Schülerinnen-Klasse noch angehörende Franziska Reng. Wie in vielen dieser Jugend-Meisterschaftsläufe wurde auch in Jena flott angelaufen, für Franzi Reng an diesem Tag einfach noch zu schnell. Am Ende blieben bei ihr die Uhren im 3000m Finale der weiblichen Jugend B bei 10:48,86 (24.) stehen.