Corinna Harrer und Florian Orth eilten in beeindruckendem Stil in die Endläufe

Orth_Helsinki_Finale_KiefnerHelsinki 01. Juli 2012 (mittelbayerische.de) - Die beiden Regensburger erlebten die ganze Gefühlspalette, die es in der Welt des 1500-Meter-Laufs gibt. Ihre Aufgaben im Halbfinale meisterten die jungen Starter der LG Telis Finanz bei ihrer Premiere auf höchster Ebene im Stil von alten Hasen: Corinna Harrer und Florian Orth eilten am Samstag in beeindruckendem Stil in die Endläufe. Auf den Samstag voller Glück folgte jedoch ein Sonntag voller Trauer. Die 21-Jährige, die unter die ersten fünf wollte, war untröstlich über ihren neunten Platz in 4:10,38 Minuten. Der 22-Jährige wurde vom Österreicher Andreas Vajda zu Fall gebracht und kam blutend als Elfter ins Ziel. „Für beide galt: Sie waren zur falschen Zeit am falschen Ort“, ordnete Kurt Ring gegenüber der MZ am Telefon ein. „Natürlich sind wir alle enttäuscht. Aber sie waren hier, um Erfahrung zu sammeln – und das haben sie gemacht.“ Dass es nicht nur gute waren, war extrem bitter für Florian Orth, der in aussichtsreicher Position stürzte. „So ein Mist“, murmelte der Hesse vor den TV-Kameras. „Ich hätte gedacht, ich hätte noch was drauf.“ Dann lief ihm Vajda kurz bevor es auf die Zielgerade ging in die Hacken. „Ich hatte keine Chance, auf den Beinen zu bleiben“, sagte Orth. „Dabei war es ein Rennen wie gestrickt für ihn“, sagte Kurt Ring. Hier geht's weiter auf mittelbayerische.de ...