Telis-Langstreckler/Innen Dennis Pyka, Steffi Volke und Mikki Heiß Medaillenkandidaten

Heiss_DM-HM12_volkefotoRegensburg, 8. Oktober 2012 (orv) –  Eigentlich sind für die LG Telis Finanz Regensburg in diesem Jahr alle Messen gelesen, wären da nicht noch die Deutschen Marathonmeisterschaften am kommenden Sonntag in München. Für Titelverteidigerin Steffi Volke steht dabei vor einer unlösbaren Aufgabe, weil mit Olympiastarterin Susanne Hahn diesmal eine für sie unschlagbare Gegnerin an der Startlinie steht. Was für für die beiden starken Telis-Langstrecklerinnen Mikki Heiß und Steffi Volke bleibt, ist der Traum von einer Einzelmedaille, im Verbund mit Andrea Weber soll auch noch eine mit dem Team dazu kommen. Der Marathonmeister von 2010 Dennis Pyka (LG Telis Finanz), inzwischen in der M40 angekommen, will ohne besonderen Druck und in guter Form befindlich zunächst die 2:20 Stunden attackieren, um damit auch in der Männerwertung in Trepperlnähe zu kommen.

So sensationell der letztjährige Sieg Steffi Volkes in Hamburg war, so unmöglich wird in diesem Jahr ihr Unterfangen, wieder ganz oben zu stehen. Mit Olympiastarterin Susanne Hahn steht diesmal eine ganz Große an der Startlinie. Somit gilt es für Steffi Volke und die ebenfalls glänzend in Form befindliche Mikki Heiß vorrangig darum, ihre persönlichen Hausrekorde von 2:44 und 2:51 Stunden zu jagen und damit eventuell die Voraussetzungen für erneutes Edelmetall zu schaffen. Mikki Heiß geht diese in der Einzelwertung immer noch ab. „Es ist wie verhext, immer wenn ich bei der DM antrete, sind drei stärkere Marathoni da“, meint denn auch die Regensburgerin zu ihrer nun schon 12 Jahre andauernden Pechsträhne auf der längsten Distanz. „Diesmal klappt’s“, ist sich dagegen Teamchef Kurt Ring ziemlich sicher. Auch in der Teamwertung spekulieren die Domstädterinnen diesmal nur mit Silber. Den dritten Mannschaftsplatz wird Andrea Weber mit dem Ziel, unter drei Stunden zu kommen, besetzen.

„Eigentlich ist meine Ausgangsposition recht komfortabel. Den „kleinen“ Titel der M40 voll im Auge, kann ich die Jungs vor mir entspannt herjagen“, so Altmeister Dennis Pyka, „wer weiß, wenn ich tatsächlich annähernd 2:20 Stunden hinbringe, wie weit ich dann vorne liege.“ Unter Druck stehen die Telis-Läufer/Innen jedenfalls nicht mehr, dazu war die Saison aus ihrer Sicht viel zu erfolgreich. Vielleicht setzen sie in der Landeshauptstadt dennoch ein Sahnehäubchen drauf.