Pamela Spindler mit Bestzeit Sechste über die Hürden

spindlerpamela1_dm09_kiefnerfotoUlm, 04. Juli 2009 (orv) - Die TELIS-Leichtathleten bleiben auch bei den Deutschen Leichtathletik Meisterschaften im Ulm auf der Erfolgsspur. Bei idealem Leichathletikwetter konnten sich alle Läufer/innen für die am Nachmittag stattfindenden Endläufe qualifizieren. Für einen ersten Regensburger Höhepunkt sorgte Hürdensprinterin Pamela Spindler. Nach Bestzeit im Vorlauf mit 13,34 ließ sie auch im Endlauf keine Zweifel über ihre derzeit gute Verfassung aufkommen. Mit erneut sehr guten 13,43 belegte sie am Ende den erhofften sechsten Platz. Einzig die Langstreckler konnten mit den hochsommerlichen Temperaturen und der Schwüle wenig anfangen. In einer Hitzeschlacht, in der auch die alte und neue Meisterin Sabrina Mockenhaupt mit einer Zeit über 16 Minuten Federn lassen musste, zählte auch TELIS-Langstrecklerin Susi Lutz zu den Hitzeopfern. Nachdem sie fast dreitausend Meter in der Spitzengruppe mithalten konnte, fiel sie am Ende, wie viele andere Mitfavouritinnen noch bis auf Platz elf zurück.

lutzsusi1_dm09_kiefnerfotoPamela Spindler war schon mit der Empfehlung einer 13,50 vom Sportfest in Mals nach Ulm angereist. "Eine 13,30-er Zeit, das wärs!", ihr Wunsch für den Meisterschaftslauf. Konsequent setzte sie dieses Vorhaben mit einem piksauberen Vorlauf um. "Die Chance auf Bronze war da, leider bin ich in die vierte und fünfte Hürde getreten.", haderte sie am Ende nach großer Leistung sogar noch mit ihrem Ergebnis. TELIS-Juniorin Susi Lutz, von vornherein nach ihrem Triumph bei den Deutschen Juniorenmeisterschaften letzten Sonntag auf der Nebenstrecke über 5000m startend, musste ihr Mut, vorne mitzulaufen am Ende Tribut zollen. Völlig apathisch saß sie nach der Tortur im Gras und stöhnte: "ich habe mir meine Fußsohlen weggebrannt und sehe nur noch Sternchen vor den Augen!". Die 16:59,49 waren dann nur noch eine Randerscheinung. Ähnlich erging es iher Telis-Leidensgenossin Veronika Ulrich, die mit 17:21,76 als 16. das Ziel erreichte.

Wie auf Wolke sieben wandelte TELIS-800m Läufer Sebastian Zundler nach seinem Vorlauf durchs Stadion. Mit 1:49,82 war er soeben fast zwei Sekunden schneller als bisher gelaufen und erstmals unter 1:50 geblieben. Logische Konsequenz: das Finale war völlig überraschend erreicht worden. Etwas spannender machte es Teamkollege Philipp Pflieger. Auf seine Spurtstärke vertrauend, rutschte er als Sechster des ersten Vorlaufs mit feinen 3:50,54 und einer 56-er Schlussrunde gerade noch in den Endlauf. Die beiden TELIS-Mittelstrecklerinnen Corinna Harrer und Christiane Danner hatten dagegen als jeweilige Vorlaufzweite keinerlei Probleme mit der Endlaufqualifikation. Freilich musste Corinna Harrer mit 4:24,67, eine Hundertstel hinter Titelverteidigerin Denise Krebs, wesentlich mehr aufwenden, als ihre Mannschaftskameradin der eine 4:29 reichte.Trotz neuer Jahresbestzeit von 54,80 reichte es für Vera Stelkens (LG Telis Finanz)  über 400 m nicht für das Finale.

Mit wenig Fortune kämpften die beiden Jugendstaffeln. Für Lukas Kellner, Dominik Jakob und Johannes Liedl bestand nach einer 7:57 über 3x1000m keinerlei Chance auf den Endlauf. Den Mädchen mit Christina Blößl, Theresa Piedl und Julia Kick fehlte am Ende eine Zehntelsekunde fürs Finale über 3x800m. Die erste Zeit unter sieben Minuten in diesem Jahr (6:59,98) konnte darüber wenig hinwegtrösten.