Igor Rud wird guter Sechster bei der A-Jugend

weitzel4_dm-mk09_pietschfotoLage, 30. August 2009 (orv) – Nichts und niemand scheint heuer Telis-Athleten/Innen von der Erfolgsspur abbringen zu können, auch nicht bei den am vergangenen Wochenende in Lage/Westfalen stattfindenden Deutschen Mehrkampfmeisterschaften. Während die Konkurrenz ein wenig schwächelte, übertrafen sich die beiden Telis-Athleten Michelle Weitzel und Igor Rud bei nicht gerade idealen Witterungsverhältnissen mit neuen persönlichen Bestleistungen. Der Lohn dafür: Michelle Weitzel setzte im Siebenkampf der Juniorinnen mit 5423 Punkten deutlich vor der Ulmerin Stefanie Saumweber den diesjährigen Goldrausch der Telis-Athleten fort und holte für die Regensburger den vierzehnten nationalen Titel im Jahr 2009. Nachdem Teamkollege Igor Rud im Zehnkampf der männlichen Jugend A bei Halbzeit sogar auf einem sensationellen Bronzeplatz gelegen hatte, sprang am Ende für den Telis-Youngster ein immer noch sehr guter sechster Platz mit neuer persönlicher Bestleistung von 6945 Zählern heraus. Bei den Süddeutschen Meisterschaften in Reichenbach stand Stabhochspringerin Elena Horn (LG Telis Finanz) mit ihren übersprungenen 3,80 ganz oben.

rud3_dm-mk09_pietschfotoMit 14,33 über die 100 m Hürden eröffnete Michelle Weitzel gleich mit Bestleistung, fügte formidable 1,72 und 11,18 im Hochsprung und mit der Kugel hinzu und beendete den ersten Tag mit einer 26,08 über die 200 m, summa sumarum 36 Zähler vor der Zweiten. Einmal auf der Erfolgsspur ließ sie auch am Tag zwei nicht mehr locker: 6,15 in der Paradedisziplin Weitsprung, famose 38,23 mit dem Speer und im abschließenden 800 m Lauf mit 2:30:57 nur drei Hundertstel hinter ihrer ärgsten Konkurrentin Stefanie Saumweber (SSV Ulm 1846) bedeuteten am Ende eine Steigerung von zirka 300 Punkten gegenüber ihrer bisher besten Siebenkampf-Leistung sowie das erträumte Gold. Damit hatte sie auch ihrer Trainerin Steffi Pietsch einen insgeheimen Herzenswunsch erfüllt, die nach einer schier endlosen Verletzungsodyssee ihrer Nummer eins Stefan Matula endlich auch national wieder Edelmetall verbuchen konnte.

Zumal der Tag durch das beherzte Auftreten des jugendlichen Zehnkämpfers Igor Rud und seinem sechsten Platz für die Mehrkampftrainerin noch abgerundet wurde. Nach dem ersten Tag hatte Steffi Pietsch ihn denn auch richtig eingeordnet: „Er wird wohl unter den besten Acht bleiben können.“ 11,46 über 100 m, 6,83 im Weitsprung, 13,91 mit der Kugel, eine neue bestechende Bestleistung im Hochsprung mit 1,93 und vom Gewittersturm verblasene 54,21 hatten ihn da bis auf Platz drei vorgetragen. Nach einem wirklich guten Hürdenlauf mit 15,06 patzte er dann mit dem Diskus. Der Einbruch um mehr als sechs Meter auf dürftige 34,22 kosteten ihm wohl letztendlich den Durchbruch in die 7000er-Klasse, wenn auch der folgende Stabhochsprung mit einer Steigerung auf für ihn exzellente 4,20 wieder in die andere Richtung ausfiel. Mit 54,81 (Speer) und 4:54,24 steigerte er seine persönliche Bestleistung am Ende dennoch um über hundert Punkte.