Susi Lutz und Philipp Pflieger fehlte nach anstrengender Saison die Kraft

dannerchristiane1_darmstadt09-kiefnerfotoRoeselare/BEL, 29. November 2009 (orv) –  Die Würfel sind gefallen: Ohne der endgültigen Nominierung des DLV vorgreifen zu wollen, sollte Christiane Danner beim Lotto Cross Cup in Roeselare ihren Einsatz bei den diesjährigen Cross-Europameisterschaften in Dublin (Irland) klar gemacht haben. In einem superschweren Rennen der Frauen, das in vielen Teilen an die legendäre Regensburger Strecke erinnerte, lief die Telis-Juniorin hinter Cornelia Schwennen als zweitbeste deutsche U23-Athletin auf Position 14 ins Ziel. Dabei ließ  sie überraschend die noch in Darmstadt deutlich vor ihr platzierten Mareike Schrulle (Köln) und Anna Hahner (Grün-Weiß Kassel) hinter sich. Trotz eines großen kämpferischen Einsatzes reicht Philipp Pfliegers sechster Rang im DLV-Junioreneinlauf nicht. Da Darmstadt-Sieger Musa Roba-Kinkel bereits für die EM gesetzt war, waren nur noch fünf Plätze frei. Noch schlechter erging es seiner Teamkollegin Susi Lutz, sowieso keine Freundin des tiefen Geläufs: Am Ende wurde sie nach hinten durchgereicht und kann damit die Herbst-Crosssaison abschließen.

Noch gezeichnet vom harten Rennen konnte sich Christiane Danner noch gar nicht richtig freuen: „Das war hammerartig, knöcheltief schlammig und für mich ultralang. Dass am Ende nur die EM-Achte Cornelia Schwennen bei versammelter deutscher U23-Elite vor mir lag, hat mich selbst am meisten überrascht. Dass ich jetzt in Dublin dabei bin, kann ich selbst noch nicht recht realisieren.“ Susi Lutz hakte dagegen nur noch frustriert ab: „Vom Cross habe ich zunächst einmal die Schnauze voll. Jetzt liegt der Fokus ganz in Richtung Sommer 2010.“ Für Teamchef Kurt Ring, der nach einer Supersaison der beiden auch nicht den gordischen Knoten einer erneuten EM-Teilnahme im Dezember lösen konnte, ist das alles kein Beinbruch: „Die beiden sind keine Maschinen,die gehen jetzt erst einmal bis Weihnachten in die verdiente Regenerationspause.“