Coco Harrer, Michelle Weitzel, Philipp Sellack und Manuel Ziegler holen in Fürth die ersten Goldmedaillen

weitzelmichelle2_nord-blv_kiefnerfotoFürth, 23. Januar 2010 (orv) - Der mit Spannung erwartete Erstauftritt von Tobias Unger im Münchner Trikot bei den Bayerischen Hallenmeisterschaften in Fürth fiel mit 6,76 respektabel aus. Dahinter überraschte über 60 m Junior Florian Föstl mit Platz zwei und neuer persönlicher Bestleistung von 6,85. Auch die "hallenlosen" Regensburger von der LG Telis Finanz hielten sich mit viermal Gold für Coco Harrer (3000 m/9:38,46), Michelle Weitzel (Weit/6,24), Philipp Sellack (Stabhoch/4,85) und Manuel Ziegler (Weit 6,89) mehr als schadlos. Zweimal Silber durch Igor Rud (Weit/6,87) und Sebastian Zundler (800 m/1:53,27), sowie fünfmal Bronze durch Felix Plinke (800 m/1:54,61), Christophe Chayriguet (3000 m/8:28,20), Pamela Spindler (60 m/7.81), Veronika Ulrich (3000 m/10:17,85) und dem B-Jugendlichen Simon Ziegler (Stabhoch/3,90) kamen noch am ersten Tag der Titelkämpfe dazu.

zieglermanuel2_blv-halle10_kiefnerfotoRichtig erbost im Ziel waren die beiden Telis-3000 m-Läuferinnen, weil ihnen beim Zieldurchlauf der Rundenzähler falsche Angaben aufdrängte, so Coco Harrer ihren Spurt viel zu spät anzog und Veronika Ulrich ihre schon sichere Silbermedaille aus den Händen gab. Im Grunde war es vor allem für die Erste nur ein kleiner Schönheitsfehler eines wieder souverän von der Spitze aus geführten Rennens. Alle Sprünge über sechs Meter setzte Michelle Weitzel in den Fürther Sand und hätte damit auch mit jedem dieser Sätze überlegen gewonnen. Dass das Telis-Weitsprungduell der Männer zwischen Manuel Ziegler und Igor Rud auf dem Gold- und Silberplatz enden würde, hatte vorher auch keiner erwartet. Der "Siebener" vor dem Komma wurde vor allem auf Grund der "Brettschwäche" der beiden verhindert. Völlig überraschend kam dagegen der Sieg von Philipp Sellack mit neuer persönlicher Bestleistung und drei Erstversuchen an den fünf Meter.

harrercorinna7_blv-halle10_kiefnerfotoSauber, aber noch eben nicht ausgereift die Vorstellung der drei Telis-Läufer Chayriguet, Plinke und Zundler, deren Grundform, erworben auf den verschneiten bayerischen Wegen, einiges für den Sommer verspricht. Ein weiterer Titel ging durch Hochspringer Christopher Irlbeck (TV Bad Kötzting) mit 2,05 in die Oberpfalz. Vom Nachwuchs kämpfte sich Sprinterin Luka Krampert bis ins B-Jugend-Finale über 60 m und stellte dort als Fünfte einen neuen Hausrekord mit 7,92 auf. Mit ein bisschen Wechselroutine hätte es für das 4x200 m Quartett der Telis Mädels Mona Fischer, Anna Lotter, Maria Piendl und Leoni Wagner (5./1:48,66) sogar fürs Treppchen reichen können. Die stärkste Aufstellung hatte schon im Vorfeld Luka Kramperts Tanzstunden-Abschlussball am selben Tag der Meisterschaften verhindert. Theresa Piendl wurde über 400 m der B-Jugend Siebte mit 61,40.

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