pyka_dennis1_dm-halbmarathon10_kiefnerfoto"Es wurde am Ende mörderisch heiß", berichtete nach dem Lauf eine noch sichtlich erschöpfte Volke Steffi von ihrem Husarenritt zu erneutem DM-Gold. Mannschaftlich geschlossen zeigte sich das Telis-Team erneut, obwohl noch am Samstag mit Mikki Heiß eine aus dem Stammtrio ersetzt werden musste, weil die Oberbayerin aus gesundheitlichen Gründen kurzfristig passen musste. So blieb's denn auch für die drei Telis-Frauen am Ende bei einer Zeit knapp über vier Stunden (4:00:57), der Vorsprung auf die Zweiten von Spiridon Frankfurt war mit beinahe dreizehn Minuten dennoch mächtig.

Ganz anders waren die äußeren Bedingungen noch drei Stunden früher bei den Männern. Bei idealen Temparaturen und strahlendem Sonnenschein hagelte es nur so die Bestleistungen. Darunter auch alle drei Telis-Läufer, die sämtlich einen Hausrekord anbieten konnten und am Ende verdient auf dem Trepperl standen. Wenn auch am Ende Führungsläufer Dennis Pyka in der Einzelwertung den Stockerlplatz knapp abgeben musste, mag ihn dennoch die Tatsache gefreut haben, dass der bereits für die Marathon-EM vornominierte Tobias Sauter nur dreißig Sekunden vor ihm lag und die geforderte EM-Richtzeit von 2:18:00 auch für den Regensburger nach diesem Lauf nicht in unerreichbarer Ferne liegt. Teamkollege Sebastian Reinwand wunderte sich hingegen bei seinem ersten Halbmarathon überhaupt: "Die haben vorne von Anfang eine Höllentempo angeschlagen und bei Kilometer 10 musste ich trotz einer 32:30 bereits ganz alleine laufen."